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makama

vor 1 Jahr

(12)

Dieser Thriller ist aus der Sicht eines 11 jährigen Jungen geschrieben, er heißt Sammy und ist gerade mit seinen Eltern und dem älteren Bruder, sowie Kindermädchen nach Berlin gezogen. weil die Mutter dort ein Engagement an der Oper hat - der Vater vertont Horrorfilme, die es nur als Videos zu kaufen gibt.
Die Geschichte spielt Mitte der 90er Jahre.
Es sind Sommerferien und Sammy erkundet das Gelände der alten Jugendstilvilla in der sie nun leben....
Im Luftschutzbunker, der dazu gehört findet er ein total verängstigtes Mädchen .... es ist nur wenig älter als er und eingesperrt in eine Zelle....
Er kann sie nur durch einen Schlitz sehen .... doch am nächsten Tag ist die Zelle leer und das Mädchen verschwunden.
Hat Sammy das ganze nur geträumt -- er glaubt das nicht und macht seinen Vater dafür verantwortlich, der sich aus der Sicht des Jungen merkwürdig verhält.
Sammy möchte gerne darüber reden - aber niemand hört ihm zu ....
er wird mit der Situation nicht fertig ---- und als er absichtlich fast vor ein Auto läuft hat das ungeahnte Folgen für die ganze Familie.
Seine Eltern halten Sammy für gestört ....
Aber ist er das wirklich.....
Zum Schluss eskaliert die Situation und endet in einer Katastrophe.
Aber wer ist Schuld an dem Ganzen?????
Sammy - sein Vater - oder noch jemand anderes....
Zwischendurch gibt es immer wieder kursiv geschriebene Seiten, die aus der Sicht des Täters sind....
Nur wer ist derTäter????
Die Tonbandaufzeichnungen am Ende geben Aufschluss.
MIch hat dieser etwas andere Thriller gepackt und ich konnte ihn teilweise nicht aus der Hand legen... er ist verstörend und sicher nichts für Leute mit schwachen Nerven, obwohl er nicht blutig ist.
Aber er geht an die Substanz.
Von mir gibt es 4,5 Sterne.



Autor: Jonas Winner
Buch: Die Zelle
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