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cyrana

vor 1 Jahr

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Die Geschichte wird aus Sicht des 11jährigen Sammy erzählt, beziehungsweise in Rückblicken des 20 Jahre älteren Sammy. Prolog und Epilog spielen beide im Jahr 2016.
Sammy, sein Bruder Linus und seine Eltern sind gerade von London nach Berlin gezogen. Das Aupair Mädchen Hannah wohnt auch noch mit im Haus. Sammys Mutter ist Opernsängerin und hat ein Engagement in Berlin bekommen, der Vater komponiert Filmmusik und arbeitet zu Hause, mag es aber gar nicht, wenn er gestört wird. Der 15jährige Linus ist schon ein paar Wochen vorher umgezogen und hat schon seine Mitschüler kennengelernt. Sammy hat das Schuljahr jedoch in London beendet und kennt nun in den Sommerferien niemanden in Berlin. Bei seinen Streifzügen entdeckt er einen alten Luftschutzbunker und dort findet er in einer Zelle ein nur wenige Jahre älteres Mädchen. Die Zelle ist ganz mit Gummi ausgekleidet und er spricht nur durch einen kleinen Luftschlitz zu ihr. Am nächsten Tag ist das Mädchen verschwunden und die Zelle ist leer. Sammy verdächtigt seinen Vater und durchlebt große Ängste...
Jonas Winner ist mit diesem Psychothriller ein grandioses Verwirrspiel bis zum Schluss gelungen. Die Frage nach den Ereignissen, wie sie sich nun wirklich abgespielt haben und wer was getan hat, bleibt bis zum Schluss spannend. Durch die kurzen Kapitel wird der Leser zusätzlich zum schnellen Weiterlesen animiert.
Mir haben Geschichte und Schreibstil gut gefallen.

Autor: Jonas Winner
Buch: Die Zelle
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