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eskimo81

vor 1 Jahr

(59)

Sammy ist 11 Jahre als und frisch von England nach Berlin gezogen.
Als er in Abenteuer-Manier durch die Villa und den Luftschutzbunker stromert entdeckt er ein verängstigendes Mädchen, nicht älter als er - sie ist eingesperrt im Bunker - in einer Zelle, die man nur durch ein Gucklock sieht.
Wie kann er ihr helfen?
Als er am nächsten Tag wieder in den Bunker steigt ist sie weg - hat er sich das ganze eingebildet?

Thriller - eine weite Genrebezeichnung. Dieses Buch gehört aber definitiv zu dem Genre Psychothriller, mit Hinweis, dass es Jugendliche nicht lesen sollten und nichts für schwache Nerven sind.
Ich las das Buch sehr gerne, es war super spannend, der Schreibstil angenehm. Aber oftmals schweifte ich ab, weil es auch für mich - als hartgesottene Thriller-Liebhaberin - manchmal zu schwere Kost war. Schwer verdaulich. Gruselig, schockierend, beängstigend.

Manchmal war es sehr verwirrend, ob Sammy nun das gedachte aussprach oder nur dachte, das hätte man meiner Meinung nach mit einer anderen Schriftart oder sonst wie hervorheben müssen. Das nahm ab und an den Lesefluss. Und irgendwie fand ich das Ende unbefriedigend. Gut, es war unvorhersehbar, spannend, aber irgendwie - unfertig.... Schwer zu beschreiben.

Ein Buch, dass mich nachdenklich und etwas verwirrt zurücklässt. Wie viel davon könnte in der Realität passieren?

Fazit: Ein spannender und fesselnder Thriller, der so was von unter die Haut geht. Selbst am verzweifeln und oftmals abgelenkt weil es sehr harter Tobak war. Nichts für Zartbesaitete! Ein Psychothriller der besonderen Art.

Autor: Jonas Winner
Buch: Die Zelle
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