Jonas Winner Murder Park

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Inhaltsangabe zu „Murder Park“ von Jonas Winner

Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde.
Ein Killer ist auf der Insel …keiner kann dem anderen trauen …die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen …

Spannender Thriller mit einigen Überraschungsmomenten.

— AdrienneAva

Fesselnd und spannend geschrieben mit überraschendem Ende.

— Rheinmaingirl

Psychisch kaputte Charaktere reißen die Story in den Abgrund. Und das Ende versiegelt das Grab...

— Ashimaus

Das Ende hat dem Buch das Genick gebrochen.

— akoya

Ein Buch, wie eine Achterbahnfahrt doch das Ende war dann doch etwas weit hergeholt.

— miissbuch

Mehr Nervenkitzel wäre wünschenswert gewesen.

— BookfantasyXY

Spannend und düster

— krimielse

Hier und da etwas langatmig aber sonst sehr sehr spannend, düster, mitreissend und das Ende hat mich umgehauen!

— Buecherseele79

Das Ende hat es mir verhagelt...

— VanessasBibliothek

langatmiger Beginn, spannender Mittelteil, überzogener Schluss

— Vucha

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Rasant, beängstigend und absolut genial!

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Dunkel Land

Sehr spannendes Buch

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Toll geschrieben ... den Schluss fand ich für Brown etwas seicht

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Ich mag den Schreibstil von Yrsa Sigurdardottir sehr ... könnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen ... sehr fesselnde Story

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  • Neueröffnung eines Freizeitparks mit Vergangenheit

    Murder Park

    Rheinmaingirl

    12. November 2017 um 17:13

    Mir hat der Thriller „Murder Park“ von Jonas Winner gut gefallen und möchte mich beim Autor für die Zusendung des Rezi-Exemplars bedanken.Das Buchcover passt perfekt zum Thriller, auch wenn insbesondere das Riesenrad erst ganz am Ende seine Rolle bekommt.Auf der Insel Zodiac in den USA kam es vor über 20 Jahren zu Morden an 3 Frauen und aufgrund dieser Vorfälle wurde der Vergnügungspark geschlossen. Unter dem Motto „Serienkiller“ möchte der Inhaber Rupert Levin den Park wieder neu eröffnen und lädt vorab 11 Personen aus der Medienbranche und seinen Mitarbeitern ein. Wichtig ist Ihm hierbei, dass alle 12 Sternzeichen vertreten sind und Paul dabei ist, denn dessen Mutter war eines der damaligen Opfer. Die Probe läuft nicht so wie gewünscht und nach und nach verlieren immer mehr Menschen Ihr Leben.Der Beginn ist harmlos, aber wird dann nach und nach immer spannender und man fragt sich wer der Mörder ist, da es Jeder sein könnte, aber mit der Auflösung am Ende hätte ich nicht gerechnet und daher perfekt für einen Thriller. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und auc die Interviews der Charaktere haben mir diese gut näher gebracht. Etwas musste ich an die Fernsehserie „Harper’s Island“ denken, die ich vor einigen Jahren im Fernsehen gesehen habe, denn gibt die ein oder andere Ähnlichkeit.Insgesamt ein lesenswerter Thriller mit einem nicht unbedingt vorhersehbaren Ende.

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  • beim 2. Besuch des Parks erst richtig spannend

    Murder Park

    Kendra

    04. November 2017 um 16:07

    Murder Park von Jonas Winner ist ein Thriller, der leider bei mir erst auf dem 2. Blick bzw Leseversuch gezündet hat,Da ich dieses Buch bereits vor Wochen begonnen hatte, es mich aber leider anfangs gar nicht gefesselt hat,  hatte ich es  daher anfangs erst mal unterbrochen . Dann jedoch habe ich es vor kurzem wieder (noch mal von vorne) versucht, und diesmal konnte mich das Buch dann doch besser an die Seiten fesseln, als beim ersten Versuch.Und ich muss sagen am Ende war es dann doch noch recht spannend, und auch überraschend! Jedoch muss ich gesehen war mir der Hauptcharakter: Paul Greenblatt nicht sehr sympathisch und daher auch kein Mensch, dessen Weg ich gerne mitverfolgt habe, ebenso ging es mir leider auch mit all den anderen Personen die im Buch ihren Auftritt fanden...(und das waren nicht gerade wenige^^) . Für mich ist es daher immer schwierig ein Buch mit der Leidenschaft zu lesen, die ich empfinde, wenn ich mit einem Charakter mitfiebere und ihn mag. Evtl liegt es auch an diesem Punkt, dass ich das Buch nicht völlig überzeugend fand.Doch zurück zum Inhalt.Denn dies hat wirklich einen spannend klingenden Plot ! Ein Murder Park, der bald seine Tore für die Besucher öffnen soll, wird ersteinmal von ein paar ausgewählten Personen begutachtet, die ein ganzes Wochenende dort verbringen sollen, um im Anschluss über diesen Park zu berichten.So ist auch Paul dabei, dessen Vergangenheit auf traurige und schaurige Art und Weise, mit diesem Ort verbunden ist.Außer ihm jedoch sind noch 11 weitere Kandidaten mit dabei, die ebenfalls an diesem Killer Wochenende teilhaben werden.Jeder von ihnen trägt eine ganz spezielle und geheime Verbindung an der ehemaligen Zodiac Island mit sich herum.. Welches das ist, erfährt man bei den verschiedenen Gesprächsinterviews die Herr Levin im Vorfeld mit ihnen geführt hatte.Denn der Erlebnispark hatte bereits vor 20 Jahren eine düstere Geschichte.....als ein Serienmörder umherging und auf Zodiac Island blutige Morde an alleinstehende Mütter verübte.Nun soll dieser und auch andere berühmte Serienkiller,  auf eine groteske und geschmackslose Art und Weise auf Murder Park "als Zugpferd" für ihren Erfolg dienen. Denn sie wollen ein Krimifeeling für Singles erzeugen, die dort zueinander finden sollen....Doch kaum ist die kleine Gruppe auf der Insel angekommen, geht es bald wirklich ums nackte Überleben....denn bald schon soll jemand das Spiel für bitteren Ernst nehmen, und mordend durch die Gegend ziehen. Hat sich ein Fremder auf die Insel geschmuggelt , der nun wild tötet? Oder ist es gar einer von ihnen? Oder womöglich ist es der damalige Mörder Jeff Bohner ja höchstpersönlich, der erneut sein Unwesen im Park treibt?Lasst euch überraschen.....^^Sehr spannend fand ich ja den Aspekt , den die einzelnen Sternzeichen hier im Buch spielen!^^ Genial. Dennoch bekommt es von mir nur 3 Punkte, da es wie gesagt erst beim 2. Versuch bei mir gezündet hat.Da das Buch in meinen Augen eine kleine aber wichtige Schwachstelle hat, und zwar sind das für mich die Charaktere, die allesamt etwas unsympathisch sind.Jedoch war das Ende wirklich eine tolle Überraschung, die mir gefallen hat , und mit dem ich nicht gerechnet hatte.Daumen hoch für soviel Fantasie!  :-)Ein guter Thriller , der wie eine gute Achterbahn ist, es fängt harmlos an und wird dann immer turbulenter! :-)

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  • Durchweg unsympathische Charaktere und ein Ende zum in die Tonne kloppen

    Murder Park

    Ashimaus

    04. November 2017 um 15:31

    Das Buch ist gesplittet in Hauptstory und Interviews der Kandidaten. An sich ein interessanter Aufbau, für mich war es aber leider nichts. Ich fand die Interviews eher nervig, was aber auch zum Großteil an den Personen lag. Die Charaktere sind mir direkt zuwider gewesen. In den Interviews wirken alle ziemlich gestört und daher für mich auch wenig authentisch. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass diese ganze Murder Park-Sache auf eine riesige Freakshow mit psychisch kaputten Leuten hinausläuft Ich konnte mich leider in niemanden nur ansatzweise hineinversetzen. Generell hat mich das ganze Szenario an eine Mischung aus Simon Beckett’s Kalte Asche und dem Brettspiel Cluedo erinnert. Mich konnte diese ganze Story so überhaupt nicht packen, was ich eigentlich schade finde. Denn eigentlich mag ich solche „Der Mörder ist unter uns, nur wer ist es“-Geschichten ganz gerne. Wenn sie auch gut und spannend gestaltet sind. Hier war das aber für mich leider nicht der Fall. Eher hatte ich das Gefühl, dass eine Leiche der anderen im Akkord folgt. Der Hintergrund mit den Sternzeichen gefällt mir jedoch sehr gut! Es ist mal was anderes und ich finde generell diese ganze Astrologie-Systematik ganz interessant! Jedoch hätte ich mir auch hier eine teils andere Umsetzung gewünscht und auch spannender gefunden. Das Ende war dann leider für mich total übers Ziel hinausgeschossen. Nicht nur, dass es maßlos übertrieben war, sondern auch in meinen Augen absolut unrealistisch. Hier wäre weniger mehr gewesen, aber jetzt kann ich auch verstehen, warum so viele sagten „Dieses Buch spaltet die Leserschaft“. Dem ist wirklich so und ich gehöre da definitiv zur „Geht gar nicht“-Fraktion -.- Ihr merkt, mir hat es leider nicht gefallen. Daher kann ich auch nicht mehr als 1,5 Sterne geben.

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  • Das Ende hat dem Buch das Genick gebrochen.

    Murder Park

    akoya

    03. November 2017 um 10:20

    Allein die Inhaltsbeschreibung hat mich auf dieses Buch neugierig gemacht. Für mich klang es nach einem gruseligen und spannenden Thriller ganz im Stile eines Horrorfilms. Der Anfang hat mich auch wirklich noch faszinieren und fesseln können. Die Szenerie ist der Hammer. Doch leider ließ dies dann spätestens im letzten Drittel rapide nach. Anfangs war ich wirklich von der Geschichte überzeugt. Die Charaktere und der Handlungsort haben mir wirklich gut gefallen. Auch der Schreibstil von Jonas Winner ist sehr lebhaft und oft konnte ich mir die Szenerie wie in einem Film bildhaft vorstellen. Doch dann handelt die Hauptperson in meinen Augen manchmal sowas von unlogisch und einige Spannungsbögen werden gestreut, die viel zu schnell aufgeklärt bzw. zu schnell abgehandelt werden und das stört extrem. Ab einem gewissen Punkt fehlte mir die Beziehung zu den Einzelschicksälen und den Charakteren. Es war für meinen Geschmack alles etwas zu blass. Niemand ging mir nah und nachvollziehbar empfand ich vieles einfach nicht. Vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen konnten mir nichts geben. Gerade die Hauptfigur Paul Greenblatt gefiel mir mit am wenigsten. Er ist mir null sympathisch und seine Neigungen und Eigenarten haben mich nicht angesprochen.  Die Sexszenen (vor allem die letzte) empfand ich als unpassend und sie haben zudem absolut nichts mit dem Handlungsverlauf zu tun oder gaben der Geschichte einen schönen Handlungsstrang oder Mehrwert. Oft habe ich mich gefragt, warum diese Szenen überhaupt sein mussten. Die Auflösung der ganzen Geschichte hat mir leider auch nicht gefallen und ich dachte auf den letzten Seiten wirklich, dass nochmal ein Twist kommt, aber weit gefehlt. Alles in allem konnte mich das Buch, trotz starkem Plot und toller Einleitung, nicht begeistern. Schade und wirklich verschenktes Potenzial auf allen Linien. Fazit: Das Ende hat dem Buch das Genick gebrochen.

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  • Murder Park. Jonas Winner

    Murder Park

    miissbuch

    02. November 2017 um 21:03

    Infos zum Buch Titel: Murder Park Autor: Jonas Winner Seiten: 412 Verlag: Heyne Handlungsort: USA Erstveröffentlichung: 13. Juni 2017 Infos zum Autor „Jonas Winner wuchs in Berlin, Rom und den USA auf, Studium in Deutschland und Frankreich. Nach seiner Promotion über Spieltheorie arbeitete er zehn Jahre lang als Fernsehjournalist, danach folgten Drehbücher fürs deutsche Fernsehen und Romane. Mit dem Self-Publishing-Erfolg »Berlin Gothic« gelang Winner der Durchbruch als Spannungsautor. “ (Quelle) Rezension Murder Park, ein ehemaliger Freizeitpark auf einer Insel soll zu einem echten Erlebnispark werden. Zwanzig Jahre zuvor wurde Zodiac Island geschlossen, da hier ein Mörder drei Frauen umgebracht hat. Nun soll der Murder Park eröffnet werden. Zwölf Teilnehmer werden eingeladen den Erlebnispark zu testen, eh dieser seine Pforten für alle Besucher öffnet. Der Park spielt mit den Ängsten seiner Gäste und möchte Singles zusammenbringen. Doch aus den Ängsten wird bitterer Ernst, als klar wird, dass neben den zwölf Teilnehmern auch ein Mörder auf der Insel ist. Eine Chance zu entkommen besteht nicht, denn die Fähre kommt erst in drei Tagen zurück. So viel zum Inhalt und wer das Cover bereits gesehen hat, weiß das es somit ervorragend zum Inhalt passt. Das Cover wird bedrohlich und düster, auch wenn die Karussels und Fahrgeschäfte die dort zu sehen sind, doch eher etwas neuer aussehen, kann man die Bedrohung erkennen. Die Handlung basiert auf zwei unterschiedlichen Erzählsträngen, zum einen die Handlung auf der Insel und zum anderen Video-Interviews die bereits vor dem Wochenende aufgenommen wurden. Diese Interviews werden alle von dem Psychologen Sheldon Lazarus mit den elf anderen Teilnehmern geführt. Dabei bekommt man Einblicke in die Vergangenheit der Teilnehmer und der Verbindung Zodiac Island. Jeder der Teilnehmer war in seiner Kindheit/Jugend Besucher der Insel und hat vor 20 Jahren des Freizeitpark besucht. Ebenso sind die Teilnehmer alle Singles, bis auf das „Haushälter-Ehepaar“. Die Handlung auf der Insel wird hauptsächlich aus der Perspektive von Paul Greenblatt erzählt. Seine Mutter war vor 20 Jahren das letzte Opfer von Jeff Bohner, dem Mann der drei Frauen im Freizeitpark getötet hat. Seine Interviews sind auch am ausführlichsten erzählt. Die Beschreibung der Insel war nicht sehr detailliert, zumindest viel es mir schwer die Handlungsorte zu visualisieren. Es war für mich ein großes Durcheinander zwischen Zodiac Island und dem heutigen Gebiet des Murder Park. Das Hotel, in dem alle Teilnehmer wohnen, welches auch noch aus der Zeit von Zodiac Island stammt, konnte ich mir hingegen gut vorstellen, da Winner hier mit vielen Beschreibungen gearbeitet hat. Der Schreibstil war sehr angenehm, es wurden keine unnötigen Fachwörter benutzt und der Satzbau war sehr verständlich. Die Kapiteleinteilung fand ich ebenfalls sehr gelungen, da diese immer eine bestimmte Handlung beendet haben. Die Charaktere sind in diesem Buch sehr besonders, wie ich finde. Denn selten erhälz man einen so tiefen Einblick in 12 verschiedene Charaktere, wie es in diesem Buch der Fall war. Gerade durch die Interviews konnte man sich die Vergangenheit der Teilnehmer sehr gut vorstellen, während es mir am Aussehen wieder an einigen Beschreibungen gefehlt hat. Bilder zu den einzelnen Charakteren hatte ich nicht wirklich im Kopf, was ich sehr schade finde. Die Handlung hingegen war im Großen und Ganzen sehr interessant, denn wann weiß man schon vorher, dass es einen Mörder gibt. Doch was passiert, wenn aus Spaß Ernst wird. Das Ende hingegen hat mich etwas enttäuscht, es hätte ruhig ein bisscen weniger dramatisch sein können. Als ich das Buch beendet hatte, dachte ich das wäre ein schlechter Film gewesen oder ich hätte das wirkliche Ende geträumt. Ich fand, dass das wirkliche Ende etwas zu unrealistisch war, die vorherige Handlung aber durchaus spannend. Wobei ich mich wirklich Frage, ob es in Wirklichkeit Leute geben würde, die glauben, dass sie im Murder Park dem Partner für’s Leben begegnen – ich bin gespannt. Dennoch finde ich, dass Winner hier ein großartiges Werk auf die Beine gestellt hat und vergebe für dieses Buch 4 Sterne.

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  • Ein Vergnügungspark wird zum Albtraum

    Murder Park

    BookfantasyXY

    31. October 2017 um 12:10

    Zwölf Männer und Frauen, von denen jede und jeder das jeweilige Tierkreiszeichen der Astrologie bilden. Verantwortlich für die Zusammenstellung dieser Personengruppe ist Rupert Levin, der den mittlerweile stillgelegten sogenannten Zodiac Park auf den Zodiac Island an der Ostküste von Amerika wiederbeleben möchte. Vor zwanzig Jahren wurde dieser Park geschlossen, weil der Mörder Jeffrey Bohner für Angst und Schrecken auf der Insel sorgte. Auf bestialische Art und Weise ermordete Bohner alleinerziehende Mütter. Jetzt nach zwanzig Jahren lädt Rupert Levin Experten wie Journalisten, eine ehemalige Ermittlerin und einen Psychiater auf die Inseln ein. Sheldon Lazarus, der Psychiater führt Interviews mit den anderen elf Personen, um herauszufinden, ob eine dieser Personen imstande wäre, Rupert Levin bei dem Wiederaufbau und Wiederbelebung des Parks geeignet wäre. Für die Zusammenkunft und die Durchführung der Interviews wird ein verlängertes Wochenende benötigt. Allerdings fallen auf besondere Art jede der zwölf Personen – bis auf Paul Greenblatt – zum Opfer am selben Wochenende. Welche Vergangenheit verbirgt sich hinter Paul Greenblatt? Jonas Winner Natalie Tielcke beschreibt in seinem Thriller eine Kulisse, die mich anfangs ein wenig an den Roman „Joyland“ von Stephen King erinnerte. Man bekommt Gefallen an der Geschichte, weil Herr Winner einen nicht-deutschen Handlungsort wählte, nämlich einen amerikanischen Vergnügungspark, der somit eine andere Atmosphäre vermittelt als ein Freizeitpark wie Phantasialand oder Heidepark, den mindestens jeder zweite deutsche Bürger kennen wird. Der Thriller bildet einerseits die Erzählung, und auf der anderen Seite die Interviews von allen zwölf Personen. Ein Wochenende, zwölf Männer und Frauen. Man könnte nun an ein Seminar- oder Vergnügungswochenende denken. Aber als der Psychiater Sheldon Lazarus Interviews führt, stellt man fest, dass mehr dahinter stecken muss. Sheldon soll die anderen Personen auf den Zahn fühlen, ob sie in der Lage sind, den Zodiac Park wie in alten Zeiten gestalten und führen zu können. Der Park erlangte Berühmtheit aufgrund der Frauenmorde. Diese Berühmtheit will Rupert Levin nutzen, um hinter Jeffrey Bohners Absichten zu kommen. Nur wissen das die anderen Frauen und Männer nicht. Paul Greenblatt wird zur Schlüsselfigur der ganzen Geschichte, zumal er Erfahrungen als Reporter nachweisen kann. Jonas Winner gestaltete einen Thriller, der Vergangenheit und Gegenwart verknüpft, so dass immer ein Bezug jeweils hergestellt werden kann. Ebenso baut er Ereignisse in die Geschichte ein, die einen beim Lesen spekulieren lassen, wer nun dafür verantwortlich ist, dass nach und nach die zwölf Personen zu Opfern werden. Und im Hintergrund immer die Mordstrategie des Jeffrey Bohner. Mein Gesamteindruck bei diesem Thriller ist, dass er spannend erzählt wird, aber die Spannung bleibt häufig auf einem Level. Erst zum Ende hin steigern sich die Spannung und der Nervenkitzel. Die Idee, die Rückblenden, die Figuren sowie die Interviews passen gut zusammen, so dass der Thriller nicht langweilig wurde.

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    • 2
  • Mörder - Freizeitpark

    Murder Park

    cvcoconut

    30. October 2017 um 10:49

    Ein ehemaliger Freizeitpark soll umgestaltet werden und als neue Attraktion für die Menschen wieder eröffnet werden. Um das Konzept zu testen, reisen 12 verschiedene  Medienleute für ein Wochenende auf die Insel. Was recht harmlos beginnt, wird bald blutiger Ernst. Die Geschichte beginnt zuverlässig und spannend, kann diese aber leider nicht bis zum Schluss halten. Immer wieder sind sehr schleppende Passagen dazwischen, die man erst mal überwinden muss. Auch der Hauptprotagonist Paul, der anfangs sehr sympathisch erscheint, wird durch seinen ständigen Meinungswechsel eher nervig. Die Idee zu dem Roman fand ich nicht schlecht, von der Umsetzung konnte es mich aber leider nicht wirklich überzeugen.

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  • haarsträubendes Ende

    Murder Park

    CoffeeToGo

    16. October 2017 um 16:42

    InhaltPaul wird für die Eröffnung des Murder Park auf Zodiac Island eingeladen. Die Insel, auf der vor 20 Jahren ein Serienmörder sein Unwesen getrieben und dabei auch Pauls Mutter ermordet hat. Doch was Paul auf der Insel erleben wird, lässt ihn an allem zweifeln woran er bisher geglaubt hat.Eigene MeinungDen Anfang der Geschichte fand ich echt gut. Als Setting ein stillgelegter Vergnügungspark, das kann ja nur gut werden. Die Interviews waren auch sehr gelungen und haben zum Mitraten animiert.Leider blieben die Charaktere ziemlich blass und unglaubwürdig. Paul blieb mir ebenfalls fremd, obwohl er die Hauptfigur war. Ich konnte seine Gedankengänge und Handlungen oft einfach nicht nachvollziehen.Schnell geht das Morden auf der Insel los. Die Figuren sterben jedoch wie die Fliegen und eher nebenbei, so dass bei mir ein "egal"-Gefühl vorherrschte. Dann war eben noch jemand tot, wirklich getroffen hat es mich nicht. Auch weil ich einfach keinen Bezug zu den einzelnen (immerhin sind es ganze zwölf Personen) herstellen konnte. Dazu kamen sehr unpassende Sexszenen, die rein gar nichts zum Handlungsverlauf beigesteuert haben.Schnell hatte ich einen Verdacht, wie Jonas Winner am Ende alles zusammenfügen würde. Leider hat sich das auch bestätigt und alles nur noch schlimmer gemacht. Der Schluss war so unglaubwürdig und platt, dass ich die seitenlange Erklärung wie denn nun alles abgelaufen ist (wenn man es gut macht, braucht man so eine Erklärung am Ende nicht) nur noch quer gelesen habe.    FazitHier wurde viel Potential verschenkt. Der Park wurde kaum genutzt und es waren mir irgendwann zu viele, scheinbar willkürlichen Morde und ich habe selber gemerkt, wie ich mich von der Geschichte distanziert habe. Schade, dabei war der Anfang so vielversprechend.

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  • Welcome to Murder Park

    Murder Park

    Buecherseele79

    11. October 2017 um 12:00

    Der neueröffnete Park soll wieder zum alten Glanz kommen- aus dem ehemaligen Vergnügungspark "Zodiac Island" soll nun der "Murder Park" werden.Denn damals hat Jeff Bohner dort sein Unwesen getrieben und 3 junge, alleinerziehende Mütter bestialisch ermordet.Insgesamt 12 Personen wurden ausgesucht um das erste Wochenende dort zu verbringen, unter ihnen auch der Journalist und Blogger Paul Greenblatt der eine sehr starke Bindung zu Zodiac Island hat.Aber auch bei den anderen Teilnehmern ist es ähnlich- alle verbindet etwas mit Zodiac Island bzw. dem Murder Park...und aus einem anfangs lustigen Spiel wird plötzlich bitterer Ernst als der erste Mord geschieht und jeder der Täter sein kann... 11 Personen unter sich, die sich eigentlich gar nicht kennen, jeder hat ein Geheimnis und die Fähre kommt erst in 2 1/2 Tagen zurück um die Leute wieder abzuholen...wer wird überleben?Und wer ist der Täter?Das Buch wurde/wird ja zum Teil sehr gehypt und ich muss zugeben- der Titel "Murder Park" klang einfach zu interessant um es zu ignorieren!Im Grossen und Ganzen kann ich auch sagen-der Autor hat mich nicht enttäuscht!Der Schreibstil ist sehr flüssig, angenehm und interessant, zu Beginn war es es jedoch etwas verwirrend weil man fast gleichzeitig 12 Personen kennenlernen musste und ich dann,  zeitweise, meine Probleme hatte, wer denn nun wer ist und wie sie mit Murder Park bzw. Zodiac Island zusammenhängen.Auch gab es zeitweise sehr langatmige Passagen die man vielleicht hätte kürzen oder weglassen können, die haben den flüssigen Lesefluss etwas abgebremst und manchmal fast gelangweilt.Sehr lobenswert finde ich erstmal das Setting, dem Autor ist es gelungen die Insel, damals wie heute sehr genau und facettenreich zu beschreiben, auch die Stimmungen von Wetter und Meer kamen sehr gut an mich heran und verursachten oft ein Gänsehautgefühl.Auch diese dunkle Bedrohung, diese Angst vor dem Mörder und diese Ungewissheit haben mich oft in den Wahnsinn getrieben weil es einfach nie klar war wer denn nun hinter diesen Taten stecken könnte, das Katz und Mausspiel mit dem Leser wird hier sehr gut und spannend ausgereizt!Die Charaktere sind allesamt sehr interessant, unterschiedlich und auch etwas dunkel gezeichnet, da nicht jeder sein Geheimnis zugibt oder gerne etwas verschweigt.Paul Greenblatt ist die Hauptperson in dem Buch Murder Park und sein Leben lernt man mit der Zeit sehr genau kennen und auch wie er mit der Situation auf Murder Park umzugehen versucht wurde, in meinen Augen, perfekt umgesetzt.Im Ganzen kann ich sagen dass mich dieses Buch sehr gut unerhalten hat, auch das Ende war für mich nicht vorhersehbar und auch wenn es abgefahren erscheinen mag- für mich war es auf jeden Fall sehr schlüssig und genial.Für Thrillerfans würde ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung aussprechen.

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  • Es hat so gut angefangen...

    Murder Park

    VanessasBibliothek

    05. October 2017 um 15:28

    Ja was soll ich zu dem Buch sagen? Ich fand den Klappentext interessant, fand die Idee klasse und dachte mir, dass ist doch auch was zum gruseln. War es auch bis das Ende kam...ich muss sagen, das Ende hat mir wirklich das ganze Buch verhagelt. Anders kann ich es gar nicht ausdrücken, so sehr nervt mich das.  Naja kommen wir erstmal zu den positiven Dingen! Die Charaktere sind sehr interessant, facettenreich und auch die Grundidee mit dem Murder Park ist zwar krank, aber genial. So richtig schön abstrakt. Dämlich wiederum der Dating-Aspekt, wo ich erst dachte, der wird bei Morden eh unter den Tisch fallen.  Das alle Kandidaten verschiedene Sternzeichen haben und auch irgendwie mit dem vorherigen Park verbunden sind, findet man nach und nach raus, ebenso interessant und ein Pluspunkt.  Der Psychiater-Aspekt interessiert mich auch aus persönlichem Interesse an der Psychologie. Auch wieder ein Pluspunkt. Auch wie das alles miteinander verstrickt wird, mochte ich. Doch ich muss wirklich sagen, wenn ich über das Buch nachdenke, erinnere ich mich fast nur noch an das Ende. Ich will das natürlich nicht spoilern, aber bis dahin, war das Buch echt gut. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass es anders verlaufen wäre, auch wenn ich mit dem Ende nicht gerechnet habe. Dennoch hat es mir das ganze Buch kaputt gemacht. Deswegen kann ich das Buch auch leider nicht so gut bewerten, wie ich es eigentlich wollte. 

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  • Düster und spannend, aber doch mit Schwächen

    Murder Park

    Vucha

    02. October 2017 um 21:41

    Zum Inhalt:20 Jahre nachdem auf Zodiac Island alleinstehende Frauen umgebracht wurden, die den Freizeitpark, in dem sich alles um die 12 Tierkreiszeichen drehte, mit ihren Kindern besucht haben, soll dem alten, maroden Freizeitpark neues Leben eingehaucht werden.Rupert Levin möchte hier eine ganz besondere Vergnügungsstätte errichten. In seinem Murder Park sollen Singles an einem ganz besonderen Spiel teilnehmen: 12 Personen verbringen gemeinsam ein Wochenende auf der Insel und versuchen, einen Killer zu überlisten und sich dabei gleichzeitig etwas näher kommen. Auch Paul Greenblatt nimmt an dieser ersten Besichtung des Parks teil. Doch schon kurze Zeit nachdem alle auf der Insel angekommen sind, beginnen die Morde. Niemand weiß emhr, wem er noch trauen kann. Und es gibt keine Möglichkeit, die Insel zu verlassen, denn die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen...Meine Meinung:Jonas Winner legt uns mit "Murder Park" ein Werk vor, dass eindeutig nichts für schwache Nerven ist. Meine Erwartungen an den Thriller waren sehr hoch, da mir sowohl das außergewöhnliche Setting als auch der originelle Plot von Beginn an zusagten und mich neugierig stimmten.Dennoch konnten diese Erwartungen nur teilweise erfüllt werden. Ich brauchte recht lange, bis ich wirklich in dem Geschehen drin war, weil es mir im ersten Teil des Buches an Spannung fehlte und das eigentliche Geschehen, beziehungsweise das Morden, erst nach 150 Seiten beginnt.Ab diesem Zeitpunkt wird es jedoch dann sehr spannend. Jonas Winner spielt mit dem Leser und legt immer wieder falsche Fährten aus, so dass es einem bis zum Schluss schwer fällt zu  wissen, wem man vertrauen kann. Ähnlich wie der Protagonist Paul Greenblatt, tappt auch der Leser lange Zeit im Dunkeln und manch einer wird mit Sicherheit hier in die Irre geführt.Allerdings wirkte die Auflösung am Schluss dann doch zu sehr konstruiert auf mich. Wohl wird alles ganz plausibel erklärt und es bleiben keine Fragen offen, aber dennoch hatte ich das Gefühl, dass es mir einfach "zu viel" wurde.Schade ist auch die Tatsache, dass der Freizeitpark als Handlungsort nicht mehr in den Vordergrund gerückt wird. Das Geschehen spielt sich größtenteils im Hotel und um das Hotel herum ab und nur in einigen kurzen Szenen kommen die Installationen des Parks zu Geltung. Davon hätte es ruhig mehr geben können.Genial ist allerdings wiederum die Art und Weise, wie Jonas Winner es schafft, dem Leser Einblicke in die Pysche der handelnden Personen zu verschaffen. Nach und nach werden die einzelnen Protagonisten mittels Interviews genauer vorgestellt. Diese Interviews sollen dazu dienen, abzuklären ob sich die Kanditaten als Teilnehmer dieses besonderen Freitzeitparkunternehmens eignen oder nicht. Schnell wird jedoch klar, dass jeder der Auserwählten eine Vergangenheit hat, in dem der Park eine nicht unwichtige Rolle spielt. Es werden Verbindungen aufgedeckt und mögliche Beweggründe angeführt. Ein sehr geschickt eingesetztes Stilmittel ...Auch die einzelnen Morde sind clever durchdacht und ausgeführt. Zuweilen werden hier auch Dinge beschrieben, die nichts für schwache Nerven sind, da die Einzelheiten doch recht verstörend sind.Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat mir das Buch im Nachhinein recht gut gefallen, da es ab einem gewissen Moment rasant an Fahrt aufnimmt und den Leser mitreißt. Fazit: Durchaus lesenwert, wenn auch nicht ganz so gut wie erhofft.

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  • Willkommen auf Zodiac-Island!

    Murder Park

    mareike91

    02. October 2017 um 20:24

    Inhalt:Erneut treibt ein grausamer Killer sein Unwesen auf Zodiac Island. Vor 20 Jahren befand sich auf der Insel ein beliebter Freizeitpark im Zeichen der 12 Sternzeichen. Doch nachdem der Serienkiller Jeff Bohner dort drei junge Mütter ermordete, musste der Park geschlossen werden. Nun soll auf der verlassenen Insel ein Murder Park eröffnet werden. Journalist Paul Greenblatt wird eingeladen, den Park noch vor Eröffnung exklusiv zu besuchen. Gemeinsam mit 11 weiteren Personen fährt er für ein Wochenende auf die Insel. Doch kaum dort angekommen, beginnt das Morden erneut. Abgeschnitten von der Außenwelt muss Paul sich nicht nur seiner eigenen Vergangenheit stellen sondern auch der Frage, ob der Killer einer von ihnen ist.Meine Meinung:Eine verlassene Insel... Ein stillgelegter Freizeitpark mit seinen in die Jahre gekommenen Attraktionen... Und ein Ort, an dem bereits vor 20 Jahren ein Serienkiller sein Unwesen trieb... Damit bringt dieses Buch bereits die besten Voraussetzungen mit, um seinen Lesern den Schlaf zu rauben. Und tatsächlich konnte ich das Buch zum Ende hin kaum noch aus der Hand legen.Die Geschichte beginnt eher harmlos und unaufgeregt mit dem Kennenlernen der 12 Personen auf der Fähre nach Zodiac Island. Mir persönlich fiel es sehr schwer, innerhalb so kurzer Zeit so viele Namen sowie die zugehörigen Informationen zu behalten, weswegen ich mir eine Liste anlegte. Im Laufe des Buches wurde daraus meine eigene Liste an Verdächtigen. Denn dieses Buch läd einfach zum Miträtseln ein. Zwölf Leute - und unter ihnen ein eiskalter Mörder. Ich habe im Laufe des Buches fast jeden mindestens einmal verdächtigt und dann aufgrund von überraschenden Wendungen und neu gewonnenen Informationen wieder verworfen. Aber es stellt sich nicht nur die Frage nach dem Täter - sondern auch, wer der verbleibenden Personen wohl das nächste Opfer sein wird. Dadurch bleibt das Buch bis zum Ende hin spannend und überraschend.Den Protagonisten Paul, aus dessen Sicht das Wochenende auf der Insel erzählt wird, war mir nicht auf Anhieb sympathisch, nach und nach wuchs er mir jedoch immer mehr ans Herz. Er ist der Sohn von Bohners letztem Opfer und seine Vergangenheit beschäftigt ihn noch immer sehr. Die Rückkehr auf die Insel ruft Erinnerungen bei ihm wach, die ihm stark zusetzen. Die damaligen Geschehnisse spielen eine recht große Rolle im Buch. Ebenso wie die zwölf Tierkreiszeichen/Sternzeichen, nach denen der damalige Freizeitpark aufgebaut war und die der Insel ihren Namen gaben. Dadurch wird der Plot interessanter und facettenreicher.Neben Pauls Erzählungen sind in unregelmäßigen Abständen Mitschnitte aus Gesprächen, die jeder der Gäste mit dem Psychologen (der ebenfalls mit auf die Insel fährt) vorab führen musste,  in die Geschichte eingeflochten. Dadurch lernt der Leser die verschiedenen Charaktere näher kennen und sie gewinnen an Tiefe und zum teil auch an Sympathie - aber es tut sich auch der eine oder andere menschliche Abgrund auf...Leider werden die Möglichkeiten, die ein alter, verlassener Freizeitpark als Kulisse für einen Thriller bietet, meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft. Erst ganz zum Schluss verschlägt es die Inselbesucher in die alten Attraktionen. Weiterer Schwachpunkt ist in meinen Augen das Ende des Buches, das einfach zu krass und überraschend ist. Fazit:Spannend, packend und verstörend! Definitiv kein Buch für Leser mit schwachen Nerven. Das Ende war mir dann aber doch too much..

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  • ...wie eine Achterbahnfahrt im Dunklen!

    Murder Park

    romi89

    24. September 2017 um 08:11

    Ein Buch wie eine Achterbahnfahrt! Bitte anschnallen! Dann gibt es kein zurück mehr! Aussteigen kann man nicht mehr, wenn man einmal Fahrt aufgenommen hat!Ein alter, verlassener Freizeitpark mit mörderischer Vergangenheit,ein neues Park-Konzeptundein kleiner Kreis scheinbar zufällig ausgewählter Tester...Jonas Winners "Murder Park" ist ein fesselnder und unglaublich spannender Thriller.Schon das Cover weckt bei jedem Interesse, der gern Freizeitparks oder Rummel besucht.Der Erzählstil ist genial - ein stetiger Wechsel zwischen gegenwärtigen Geschehnissen und Interviews, die mit den ersten Besuchern und Testern des Parks vor ihrer Anreise geführt wurden.Auf diese Weise bekommt der Leser Stück für Stück eine Ahnung von den Geschehnissen der Vergangenheit dieses Parks und lernt die Charaktere plötzlich von einer zum Teil ganz anderen Seite kennen als sie in der eigentlichen Geschichte vorher auf ihn wirkten. Mega interessant!Gerade diese Diskrepanzen und Unsicherheiten was nun das wahre Gesicht der Protagonisten ist und wie das alles zusammenhängt, weckten in mir den Wunsch immer weiter zu  lesen und das Buch nahm unglaublich Fahrt auf. Unbedingt will man schnellstmöglich mehr über die Hintergründe erfahren.Dazu wird das Hauptaugenmerk inhaltlich sehr stark auf die Psyche und Geheimnisse der Charaktere gerichtet. Das mag ich total! Und nicht zuletzt die unglaublich erschütternden, anschaulich und meisterhaft beschriebenen "Zwischenfälle" auf der Insel machen das Buch zu einem Pageturner, der seinesgleichen sucht!!Schließlich fehlt auch nicht der große Showdown und eine überraschende Wende, die alles noch einmal in ein anderes Licht rückt...Der Autor führt den Leser geschickt an der Nase herum,legt falsche Fährten und lässt ihn in dieser Geisterbahn oft verwirrt und ratlos zurück.Murder Park ist defintitv nichts für schwache Nerven.Wer allerdings "kranke Seelen" und schonungslose Darstellungen mag, für den gibt es aktuell wohl kein besseres Buch auf dem Mark.Atemberaubende Lesestunden sind garantiert!Dieses Buch wird definitiv nicht mein letztes Buch von Jonas Winner sein...

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  • Das Vermächtnis des Zodiac Killers

    Murder Park

    jenvo82

    15. September 2017 um 13:46

    „Paul griff nach Lizzies Hand und hielt sie fest. Drehte sich um und sah das Riesenrad aus dem Wasser aufragen. Dahinter – so düster und felsig wie an dem Abend, als er sie zum ersten Mal gesehen hatte – die Insel.“ Inhalt Die Wiedereröffnung eines alten, stillgelegten Vergnügungsparks auf einer Insel, der einst Schauplatz dreier grausamer Frauenmorde gewesen ist, soll ein beispielloser Erfolg werden, deshalb lädt der gewiefte Unternehmer Rupert Levin elf Gäste zu einer Art Pilotprojekt ein. 6 Männer und 6 Frauen, alle ausgewählt nach ihren unterschiedlichen Tierkreiszeichen verbringen ein gemeinsames Wochenende im ehemaligen Zodiak Island Freizeitpark und sollen dort ein ungewöhnliches Spiel kennenlernen. Einer von ihnen ist der Mörder, die anderen die Opfer. Auch Paul Greenblatt, der mit dem Park ein düsteres Schicksal teilt, wird eingeladen und soll als Reporter über seine Eindrücke und Erfahrungen berichten. Doch ebenso wie vor zwanzig Jahren beginnt eine mörderische Verfolgungsjagd über die Insel, ein scheinbar Irrer geht um und richtet nacheinander immer mehr Teilnehmer auf grausame Art und Weise hin. Paul glaubt nicht länger an ein abgekartetes Spiel, für ihn wird der Murder Park zur Falle, und es fragt sich, ob er dem Schrecken ein zweites Mal in seinem Leben entkommen kann oder nicht … Meinung Angelockt durch eine verheißungsvolle Geschichte, die einen nervenaufreibenden Thriller verspricht, habe ich natürlich gern zu diesem Buch gegriffen. Auch die Ausgangssituation, das Setting eines maroden Vergnügungsparks mit einer dramatischen Vergangenheit hat mich angezogen und mein Interesse an Tierkreiszeichen spielte eine weitere Rolle. Doch leider konnte mich der Verlauf der Handlung nicht wirklich packen, weil mir in erster Linie die Ereignisse vor Ort absolut konstruiert und zunehmend abstrus vorkamen. Ich habe versucht mich in die Protagonisten hineinzuversetzen, das ist mir aber nicht einmal annähernd gelungen. Und auch ein möglicher Gruselfaktor, der sich vielleicht beim gewählten Schauplatz angeboten hätte, bleibt vollkommen aus. Trotzdem liest sich dieser Thriller sehr flott und durchaus spannend, so dass man der Erzählung gerne folgt und eigene Überlegungen anstellt. Auch die eingeflochtenen Interviews, die ein Psychiater im Vorfeld des Projektes angefertigt hat und die nun nacheinander in den Text eingeflochten werden, haben mir neue Perspektiven und ein gewisses Hintergrundwissen geliefert. Also der Ansatz ist definitiv kein schlechter. Dennoch bleibe ich leicht enttäuscht zurück, weil weder die Ansatzpunkte, noch die Handlung, ja nicht einmal das unglaubliche Finale mich überzeugen konnte und so habe ich dieses Buch leicht frustriert zugeklappt, ohne den gewünschten Nervenkitzel gespürt zu haben. Fazit Ich vergebe 2,5 Lesesterne (aufgerundet 3) für diesen Thriller mit einer gut angelegten Geschichte, der es nicht an Potential fehlt aber an Schlüssigkeit. Der Schreibstil des Autors konnte mich überzeugen, so dass ich sehr gerne ein weiteres Buch von ihm lesen möchte („Die Zelle“ liegt bereits auf dem SUB). Die Bedeutung der Tierkreiszeichen und ihre Interaktion spielt hier leider eine sehr untergeordnete Rolle, die der Erzählung nur eine ganz grobe Linie gibt und nicht viel mehr als die diversen Tötungsvarianten durchspielt. Auch dieser Punkt hätte nach meinem persönlichen Empfinden eine andere Gewichtung erhalten können.  

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  • Jonas Winner - Murder Park

    Murder Park

    Chrissy87

    14. September 2017 um 10:06

    Ich war so begeistert von dem Klappentext, da ich die Idee so großartig fand. Und dann lese ich das Buch und bis fast zur Hälfte passiert nicht wirklich viel. Es wird eine Stimmung kreiert die den Leser auf die zweite Hälfte einstimmen soll. Das klappt auch ganz gut, obwohl es an manchen Stellen doch etwas zäh war. Dann geht es los mit den Morden und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, obwohl auch hier hin und wieder die Spannung etwas nachließ. Und dann kommt das Ende und da muss ich sagen, habe ich mich irgendwie verarscht gefühlt. Nichts war mehr so wie es schien. Eine Wendung des Geschehens nach der anderen und keiner wusste mehr so recht was wahr war und was nicht. Und der Schluss mit dem Riesenrad war einfach zu abgedreht für meinen Geschmack.

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