Jonathan Barnes Das Albtraumreich des Edward Moon

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Inhaltsangabe zu „Das Albtraumreich des Edward Moon“ von Jonathan Barnes

Edward Moon, Bühnenzauberer in einem heruntergekommenen Theater im Londoner East End, hat seine besten Tage hinter sich. Doch er hat eine erfüllende Nebenbeschäftigung gefunden: das Lösen von Kriminalfällen. Scotland Yard selbst bittet ihn und seinen Gehilfen, einen schlafwandelnden Giganten, um Unterstützung in einer schaurigen Mordserie. In der dunklen, geheimnisvollen Welt unter dem viktorianischen London treffen die beiden auf Hellseher, größenwahnsinnige Geheimbündler und eine Verschwörung epischen Ausmaßes.

Skurril und absolut bizarr. Mehr als 6/10 Punkte kann es kaum geben. Aber der humorvolle, geschliffene Schreibstil hat was... Hier gehts zu meiner Rezension: http://sunsys-blog.blogspot.de/2013/02/kurzrezi-das-albtraumreich-des-edward.html

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

lese gerade dieses Buch und bin total enttäuscht - habe einen würdigen Nachfolger für die "Glasbücher der Traumfresser" erwartet - aber leider gibt es hier wohl nur eine nette anachronistische Geschichte die überhaupt nicht im Bezug zur Zeit (Jahrhundertwende) steht. Ebenso könnte das ganze auch 60 Jahre später spielen ... Enttäuschend!

— butterblume74
butterblume74

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    Das Albtraumreich des Edward Moon
    simonfun

    simonfun

    14. June 2016 um 20:58

    Eigentlich liebe ich die englischen noir-viktorianisch-angehauchten Geschichten mit typisch britisch untermalten schwarzen Humor mit geheimnisvollen Andeutungen. Genau das hat der Autor auch geliefert. Aber? Ein paar Details, die eingeflochten waren, wurden leider nicht erklärt, bzw. aufgelöst und andere Details sind in den Wirrungen der Geschichte verloren gegangen und ein paar Szenenfortsetzungen wurden vom Autor verweigert. Die drängendste Frage ist dennoch: wer oder was ist der Stumme?Ich habe trotzdem zufrieden das Buch nach der letzten Seite zur Seite gelegt und noch einige Minuten darüber sinniert. Und genau das macht es zu einem 5 Sterne General.Wie auch immer - alles bedient!

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  • Es hat bei mir einfach nicht gezündet...

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    PeWa

    PeWa

    11. June 2016 um 13:59

    Das Albtraumreich des Edward Moon" ist ein fantastischer, bizarrer und mysteriöser Roman, der im viktorianischen England spielt. Hauptplatz des Geschehens ist die Kloake London, in der sich all die widerwärtigen und elenden Gestalten der Geschichte tummeln. Schon die Hauptfigur, der Bühnenmagier Edward Moon, ist eine sehr absonderliche Gestalt, doch die nachfolgenden Charaktere der Geschichte übertreffen ihn um ein Vielfaches. Da ist der schweigsame Schlafwandler, der unverwundbar ist und eine Leidenschaft für Milch besitzt. Ein widerwärtiger fettgepolsteter Schwerverbrecher ist Edwards Informant. Am Ende der Geschichte tauchen zwei gefürchtete Mörder in Schuluniformen und mit jugendlichem Humor auf. Und dann ist da noch Mister Cribb, ein elend hässlicher Mann, der überzeugt davon ist, die Zukunft zu kennen und rückwärts durch die Zeit zu reisen.All diese Figuren bilden die Basis dieses düsteren, seltsamen und bizarren Romans. Gemeinsam mit vielen kleinen Details vermischen sie sich zu einer packenden und schwermütigen Geschichte, die den Leser nicht loslässt. Fasziniert blättert man sich von Figur zu Figur und den wechselnden Schauplätzen, um endlich herauszufinden, wie sich alle Ereignisse auflösen. Das Ende ist entsprechend der Geschichte dann abermals verrückt und bizarr, doch hat sich der Leser im Laufe der Geschichte etwas besseres als dieses Blutbad versprochen.Diesen Roman kann man nur schwerlich in ein Genre einreihen. Zwar spielt die Erzählung in der Vergangenheit, doch enthält sie so viele abenteuerliche Gestalten, dass man sie in den Bereich des Fantastischen einreihen muss.Wer gelangweilt ist von trägen Kriminalromanen, Liebesgeschichten und lieblosen Abenteuererzählungen, der findet hier in diesem Roman ein düsteres, mysteriöses London.

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  • Das Albtraumreich des Edward Moon

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    FabAusten

    FabAusten

    Im viktorianischen London arbeitet der Bühnenzauberer und Detektiv Edward Moon mit seinem Assistenten, dem Schlafwandler. Sein neuer Fall führt ihn in die Zirkuswelt mit all ihren fremdwirkenden Kuriositäten und zu einer Art Sekte. Und nicht nur das. Chaos steht am Ende dieses Abenteuers. Der Klappentext ist sehr ansprechend und die Geschichte entwickelt sich anfangs überaus spannend. Die Sprache ist stilvoll, Schauplatz und Charaktere sind neuartig und verstehen, Interesse zu wecken und zu fesseln. Leider kann der Roman sein eigenes Niveau nicht beibehalten. Eine Szene markiert die Wende und von da an transportiert sich die Atmosphäre weniger stark. Die Charaktere werden farbloser und das eigentümliche London, das zuvor gezeichnet wurde, geht verloren. Es ist wirklich deprimierend, dass das Buch seinen eigenen Stil nicht durchhalten kann. Der letzte Teil besteht aus mehr oder weniger eingehend beschriebenen Gewaltszenen und die Geschichte wird immer verdrehter. Alles in allem wirkt der Roman aufgrund seiner innovativen Figuren und Story vielversprechend, löst aber nur im ersten Teil diesen Anspruch ein. Der Autor hat leider die Chance verpasst, die von ihm geschaffene fantastische Welt vor dem Untergang zu bewahren.

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    • 6
    franzzi

    franzzi

    24. March 2015 um 06:54
  • Rezension zu "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    Glimmerfee

    Glimmerfee

    28. October 2012 um 17:22

    Edward Moon ist Theaterbesitzer und Zauberkünstler. Zusammen mit seinem Assistenten einem Riesen der stumm ist und als Schlafwandler bekannt ist, bezaubert er nicht nur das Publikum, sondern löst er auch Kriminalfälle auf. Jetzt wendet sich Scotland Yard an ihn, ein mysteriöser Mord wartet darauf aufgeklärt zu werden. Dieser schaurig skurrile Krimi spielt vor der Kulisse, des sich dem Ende zuneigenden Viktorianischen Zeitalters. Edward Moon ist ein Zauberkünstler, der den Zenit seiner Glanzzeiten überschritten hat. Die Zauberei und sein Leben langweilen ihn und nur das Lösen von Kriminalfällen kann ihn aufmuntern. Ihm treu zur Seite steht der Schlafwandler ein Hüne, der stumm ist und nicht nur auf der Bühne unverwundbar ist. Für diesen Fall, der ausgelöst wird durch einen ungewöhnlichen Mordfall und der bald ganz London bedroht, wird Mr. Moon seinen ganzen Scharfsinn gebrauchen. Seinen Weg kreuzen gruselige und merkwürdige Gestalten, die der Geschichte immer wieder eine neue Wendung geben. Der Schreibstil des Autoren ist angenehm ungewöhnlich. Wer es gerne etwas skurriler mag und das düstere London liebt, wird an diesem Buch seine Freude haben.

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  • Rezension zu "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    Dupsi

    Dupsi

    Die besseren Zeiten des Edward Moon sind vorbei. Der in die Jahre gekommene Magiekünstler und Detektiv langweilt sich. Schon seit Jahren hat er keinen interessanten Fskk mehr zum Lösen bekommen. Über Wasser hält er sich gemeinsam mit seinem Weggefährten, dem Schlafwandler, mithilfe eines Theaters, in dem er Magiekunststücke zeigt. Doch auch das hat schon bessere Zeiten gesehen. Doch eines Tages geschieht ein Mord, der scheinbar schnell aufgeklärt scheint, hinter dem sich aber viel mehr verbirgt. Eine Intrige, eine Verschwörung gegen die Stadt London scheint im Gange zu sein, deren Drahtzieher Moon zu finden und die Verschwörung zu stoppen hofft. Bis er selbst in das Netz der Intrigen gerät. Die ersten Sätze, die "fade Prosa" ohne Tiefgang und noch einige weitere unschöne Dinge versprachen, haben sich zum Glück nicht bewahrheitet. Nachdem die Meinungen zu dem Buch so unterschiedlich waren, eher ins Mittelmäßige, wenn nicht gar ins Schlechte tendierten, war ich nicht sicher, was mich wohl erwartet. Ich wurde überrascht, denn das Buch gefiel mir ausgesprochen gut. Ich mochte die Art zu schreiben, fand es gut, als Leser von dem Erzähler in die Irre geführt zu werden, mich selbst in das Netz einspinnen zu lassen, dessen Opfer Edward Moon wird. Mir gefiel die düstere Atmosphäre. die Art, wie sich alles immer weiter zuspitzte, die Wendungen, die einige Charaktere nahmen, waren überraschend. doch nachvollziehbar. Alles in allem bleibt mir nur, den vielen durchwachsenen Meinungen eine gute hinzuzufügen und dem Buch seine meiner Meinung nach verdienten vier Sterne zu geben.

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    • 2
  • Rezension zu "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    GräfinDracula

    GräfinDracula

    Einleitung Klappentexte versprechen vieles, doch nicht jedes Buch wird ihnen gerecht. Eine Ausnahme bildet »Das Albtraumreich des Edward Moon« von Jonathan Barnes. Es heißt dort zunächst: »Seien Sie gewarnt – dieses Buch besitzt keinen wie auch immer gearteten literarischen Wert!« Stimmt haargenau! Und weiter: »Dieser Roman ist ein grässliches Konvolut von Unsinnigkeiten, bevölkert von wenig überzeugenden Charakteren, geschrieben in öder Prosa, oft genug lächerlich und durchweg bizarr.« Jaaa! Haargenau! Besser hätte ich meine Meinung nach dem Lesen nicht formulieren können. Ich hätte dem Klappentext lieber geglaubt – zumindest diesem Teil. Doch ich habe lieber dem Zitat vertraut, dass der Roman für Fans von Susanna Clarke und Jasper Fforde geeignet ist. Das wiederum ist eine glatte Lüge. Schämt euch, Kritiker vom The Guardian! Nur wegen euch habe ich das wohl schlechteste Buch des Jahres in die Finger genommen und gelesen. Daher folgt nun mein Verriss. Inhalt Schauplatz von »Das Albtraumreich des Edward Moon« ist London im Jahr 1901, Hauptfigur ein Zauberer namens Edward Moon, der mit seinem zwei Meter großen Assistenten – den Schlafwandler – in einem Theater Kunststücke zeigt. Doch eigentlich liebt er das Lösen von Kriminalfällen und bald schon klingelt Scotland Yard an seiner Tür: Moon muss einen besonders bizarren Mordfall aufklären. Meinung (mit Spoiler) Da ich dir, lieber Leser, dieses Buch nicht antun möchte und du es sicherlich und hoffentlich nicht lesen möchtest, trage ich hier meine Meinung vor – mit Spoilern. Damit du es auch ganz bestimmt nicht lesen brauchst und du nicht das Gefühl hast, irgendetwas zu verpassen. Um dir einen Eindruck zu verschaffen, schildere ich an dieser Stelle kurz den ersten Mordfall: Ein Schauspieler (erfolglos, unansehlich, untalentiert) treibt sich im schäbigsten Winkel Londons herum, um sich eine Prostituierte aufzureißen. Er trifft eine (minderjährig), die führt ihn in einen komischen Turm. Hier soll er sich ausziehen. Als er nackt ist, kommt seine Mutter, spricht davon, dass er eine Enttäuschung sei und ein komisches Wesen klettert den Turm hoch und wirft den Sohn aus dem Fenster. Punkt. Das ist einer der wenigen humorvollen Stellen in diesem Buch. Gerne hätte ich mehr davon gehabt. Ich kann dieses Buch nicht wirklich einordnen, denn anhand des Covers hätte ich auf Jugendliche ab 14 Jahren getippt. Aber es gibt weitere Szenen, in denen Edward Moon in ein Bordell geht und sich eine Prostituierte mit einem Vollbart aussucht. An einer anderen Stelle beschreibt der Autor umfassend eine wilde Knutsch-Fummelei. Ich bin nicht prüde, allerdings passten diese Szenen so gar nicht in das Gesamtkonzept des Buches, dass eher einfach und jugendbuchartig-oberflächlich ist. Das aber nur am Rande erwähnt. Interessanter und auf höchstem Grad und unglaublich nervig sind hingegen (ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll): Der Erzähler. Die Handlung. Die Figuren. Die Wiederholungen. Der Erzähler ist ein schwafelnder auktorialer Erzähler – zunächst –, der sich zum Schluss als der Bösewicht des Romans entpuppt. Waren die Mythenmetz'schen Abschweifungen von Walter Moers noch charmant und originell und witzig, hätte ich in diesem Roman ganze unnötige Passagen gestrichen, die nichts, aber auch gar nichts mit der Handlung zu tun hatten und sich mir auch im Nachhinein nicht erschließen. Zusatzinformationen sind eigentlich immer ganz interessant, wenn sie denn auch wirklich interessant sind. Waren sie allerdings nicht – der Aussagegehalt tendierte gegen Null. Was interessiert es mich, dass Moon eine Kutsche gesucht hat, nicht gefunden hat und dann hingelaufen ist? Und das eine halbe Seite lang, ohne irgendetwas über das schöne viktorianische London zu berichten? Ohne die Gedanken und Überlegungen der Hauptfigur? Ohne irgendetwas? Genau so waren die Handlungen aufgebaut. Edward soll ein Detektiv sein? Er hat kein einziges Mal irgendeine Vermutung geäußert, kein einziges Mal irgendetwas besonders, monk-haftes bemerkt, vorhergesehen oder sonst etwas in der Art. Er ist von einer Sackgasse in die nächste gelaufen, hat keine der vorhersehbaren Fallen auch nur im Ansatz bemerkt und stolperte von einem Ort zum anderen, ohne irgendetwas zu erreichen. Die Handlung lief immer wie folgt ab: Moon beschließt spontan (weil ihm langweilig ist – kein Scherz, ich musste mir seitenweise lang durchlesen, wie ungeheuer langweilig ihm ist!), dass er einen Ort X besucht. Dort geht er hin und trifft sich mit einer dort anwesenden Person. Der erzählt er erst einmal ALLES, was er weiß und stellt dann erst einmal die falsche Frage. Die Person verhöhnt ihn. Dann stellt er eine interessante Frage. Die Person verhöhnt ihn, diskutiert mit ihm oder das Gespräch wird unterbrochen. Das Ergebnis? Nichts. Mehrmals geht Moon in ein geheimnisvolles Archiv, liest sich wichtige Dokumente durch – stundenlang – aber seine Schlussfolgerungen aus diesen Besuchen bleiben nicht nachvollziehbar. Und das zieht sich durch die gesamte Handlung. Irgendwann wird man einfach nur noch aggressiv. Die Personen sind krampfhaft unsympathisch gestaltet worden. Es wimmelt von missgebildeten Charakteren: Ein Albino, ein abstoßend hässlicher Zeitreisende, ein vernarbter Geheimagent, der stumme, zwei Meter große, haarlose, nur Milch trinkende Schlafwandler, eine Frau mit Bart, der Fliegenmensch. Es wäre eine interessante Mischung, wenn der Autor sie nicht so gleichförmig dargestellt hätte. Keine einzige Figur entwickelt sich in irgendeiner Art und Weise weiter. Einzig die Präfekten, zwei dämonische Auftragsmörder, haben mir ein wenig gefallen. Wie Max und Moritz tobten sie durch die letzte Hälfte des Buches und mordeten – mit lustigem Small-Talk – auf grausamste Weise (Regenschirm) Menschen ab, ohne ihren Kleinjungencharme zu verlieren. Schade nur, dass ihr Auftritt auch nicht wirklich in die Handlung gepasst hat, aber da die gesamte Handlung inklusive Plott löchrig, wenig nachvollziehbar und vorhersehbar war, machte das wiederum nichts aus. Zum Schluss muss ich die Wiederholungen erwähnen. Edward Moon hatte Probleme in der Vergangenheit gehabt und hat es nicht geschafft, einen Fall aufzuklären (oh Wunder!). Ich weiß nicht, wieviele direkte Anspielungen es darauf gab (»Edward Moon? Das ist doch der, der Fall XY vermasselt hat.«), aber kein einziges Mal wurde dieser Sachverhalt aufgeklärt, noch hat er in irgendeiner Art und Weise zur Handlung beigetragen. Ständig wurde erwähnt, was für Superkräfte der Schlafwandler hat (unverwundbar), aber nie wurde erklärt, warum. Aus dem Frankenstein-Dichter zum Schluss wurde ständig darauf hingewiesen, dass das Ding grün aussehe und dass das bestimmt nur eine optische Täuschung sei. Irgendwann – oh Wunder! – kam heraus, dass der Dichter eklig auseinanderfiel. Wieso muss der Autor ständig alles wiederholen? Warum muss er auf jedes Detail ganz genau hinweisen, damit der Leser es auch ja nicht überliest, weil es in der nächsten Szene wichtig sein wird? Typischer Fall von Mein-Leser-ist-dumm-und-ich-muss-ihm-alles-vorkauen. Fazit Leider habe ich schon zu viel gelesen und ich hasse es, ein Buch abzubrechen, daher musste ich es zu Ende lesen. Es hat drei Wochen gedauert (400 Seiten) und ich hab in der Zeit zwei andere Bücher und noch viel lieber Fachbücher gelesen. So einen schlechten Debütroman habe ich selten in den Fingern gehabt. Allein von den Rahmenbedingungen hätte es klappen können, aber die Geschichte ist total in die Hose gegangen. Es hat mich regelrecht aggressiv gemacht und vor allem frustriert. Meiden! Nicht kaufen! Und auf keinen Fall lesen! Dass The Guardian hier tatsächlich einen Vergleich mit Susanna Clarke und Jasper Fforde gewagt hat, grenzt an eine Beleidigung, einen Betrug, an Rufmord. Wenn die das wüssten…!

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  • Rezension zu "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    Gimagemelli

    Gimagemelli

    31. March 2011 um 13:05

    Es ist für mich eine Mischung aus Fantasy und Krimi und spielt in England bzw. London des 19. Jahrhunderts. Ich fand das Buch bizarr skurril, teilweise war es abschreckend, aber auch faszinierend und spannend. Ich habe das Buch in der Bücherei entdeckt und ganz spontan mitgenommen und habe es nicht bereut. Es ist auch witzig geschrieben, die Personen sind fesselnd obwohl mir nicht immer klar war warum sie da sind bzw. was sie darstellen sollen. Das Ende ist überraschend, mir hat es Spaß gemacht es zu lesen und kann es nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    callunaful

    callunaful

    14. March 2011 um 12:02

    Die Tatsache, dass dieser Roman im viktorianischen London handelt und die ganze Story skuril und morbid mit meinem Hauch von Fantasy sein soll, fand ich sehr ansprechend. Was dann auch der Grund war mir dieses Buch anzuschaffen. Trotzdem war ich mir immer noch unsicher, da dieser Roman die Geister zu scheiden scheint. Es gibt viel Lob und genauso viel Kritik zu diesem Buch. Trotzdem hörte sich die Thematik von dem Buch für mich sehr vielversprechend an und den Anfang fand ich ebenso vielversprechend. Der Einstieg war meiner Meinung nach super gelungen! Der Protagonist Edward Moon, der Bühnenzauberkünstler in seinem eigenen Theater ist und nebenbei als Hobby Detektiv spielt, ist einer interessante und schillernde Figur, neben seinem Begleiter, der als der Schlafwandler bezeichnet wird. Beide werden in einen mysteriösen Mordfall verwickelt. Im Laufe der Geschichte begegnet man immer mehr merkwürdige Gestalten. Das Buch bietet eine Art Freakshow dar: So macht man die Bekanntschaft mit einer bärtigen Frau, einem Fliegenmenschen, usw... Was sehr unterhaltsam war, denn das war einfach mal etwas anderes! Interessant war auch der Erzähler des Romans. Denn dieser hatte eine komplett andere Sichtweise auf die Dinge, als wir Leser sie vielleicht haben mögen. Auch hier war der Ezählstil mal was ganz anderes, aber meiner Meinung nach nichts schlechtes. Grund für meine Enttäuschung war eher der Inhalt. Anfangs war die Story mit dem Mordfall und dem Detektivspiel sehr interessant. Allerdings ist der Mordfall eine absolut nebensächliche Geschichte, die zu einem ganz anderen Handlungsstrang führen soll. Ab der Mitte des Buches, fing ich an mich zu langweilen. Da halfen weder die Figuren noch der Erzähler aus meiner Langweile und je näher ich dem Ende kam umso langweiliger wurde mir. Auch das kuriose Ende konnte nicht dazu beitragen den Spannungsgrad anzuheben. Zum Schluss hat mich das Ende gar nicht mehr interessiert und ich wollte einfach nur schnell mit dem Buch fertig werden, was ein Problem darstellte. Denn die letzten 50 Seiten lasen sich dermaßend schleppend! Dennoch rate ich jedem selbst herauszufinden, ob das Buch für einen selbst was ist. Denn wie schon am Anfang erwähnt, das Buch scheint die Geister zu scheiden. Für mich war es eher eine Enttäuschung, was ich wirklich schade finde, denn das Buch hatte einiges an Potenzial zu bieten!

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  • Rezension zu "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    ShayaMcKenna

    ShayaMcKenna

    20. February 2011 um 22:50

    Ein sehr spannendes Buch mit ein paar unerwarteten Wendungen. Das Ende ist am Anfang alles andere als ersichtlich. Aber richtig warm geworden bin ich mit dem Buch nicht, es hinterlässt bei mir nicht den bleibenden Eindruck den ich vom Klappentext her erwartet habe.
    Trotzallem eine interessante Geschichte und durchaus wert gelesen zu werden.

  • Rezension zu "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    Trinkt-aus-Piraten

    Trinkt-aus-Piraten

    15. August 2010 um 15:38

    Ich fand "Das Albtraumreich des Edward Moon" auf seine Art einmal sehr abwechslungsreich. Der "Held", Mr. Moon, unterscheidet sich sehr vom normalen Heldentypus und seine schlechten Seiten werden vom Erzähler (der sich als jemand absolut Unvermutetes entpuppt) gnadenlos aufgezeigt. Die Handlung an sich ist, verwirrend, fesselnd und fantasievoll, ebenso wie die interessanten kleinen Details oder Andeutungen des drohenden Unheils. Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. July 2010 um 11:23

    „Das Albtraumreich des Edward Moon“ stellt eine Mischung aus James Bond, viktorianischem London, Fantasy und Schauerelementen dar. Die Figuren des Romans scheinen bis auf wenige Ausnahmen, u.a. Edward Moon selber, einem menschlichen Raritätenkabinett eines Jahrmarktes entnommen zu sein. Diese Mixtur unterschiedlicher Elemente und atmosphärischer Eindrücke lässt den Roman gepaart mit zunächst ansprechender Sprache erwartungsvoll starten. Leider lässt das Buch schnell nach, sowohl stilistisch als auch inhaltlich. Was in James Bond Filmen noch funktioniert (platte Handlung, dafür spannende Action), klappt jenseits der Leinwand in diesem Albtraumreich leider nicht. Der Hauptprotagonist Edward Moon wird kaum charakterisiert und bleibt als Romanfigur platt und schablonenhaft, z.T. weit hinter einigen anderen Personen des Romans zurück. Seine als Bühnenmagier offensichtlich vorhandenen Fähigkeiten, über die der Leser im Unklaren bleibt, ob tatsächlich irgendeine Form der Magie mitspielt, wird leider im Verlauf des Romans komplett vernachlässigt. Überhaupt muss sich der interessierte Leser fragen, welche Fähigkeiten Edward Moon auszeichnen, um als berühmter Detektiv bekannt zu werden, denn im aktuellen Fall taumelt er lediglich passiv durch die Handlung, ohne aktiv, sei es durch körperliche Geschicktheit, Kraft, List, Kombinationsgabe oder sonstiges, einzugreifen. So plätschert die Handlung vor sich hin und die Lösung und das Ende wirken stark konstruiert. Jonathan Barnes lässt zweifelsfrei viele Ideen und Einfälle in diesem Buch aufblitzen, deren lose Enden dafür her halten können, weitere Teile anzuschließen, eine kohärente Handlung kann er leider nicht vorweisen.

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  • Rezension zu "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    Amelie Windschuh

    Amelie Windschuh

    04. May 2010 um 15:19

    Edward Moon, meine lieben Leserinnen und Leser ist eine Hauptfigur ohne Schein und Glanz sondern zerreisst einen förmlich zwischen Faszination und Abscheu. Doch genau das ist es gewesen was mich beeindruckt hat, er hat Fehler oder Nein ich würde es nicht Fehler nennen er ist einfach Edward Moon ohne Beschönigungen. Dieses Buch hält man anfangs fälschlicher Weise für einen Krimi miteinem Hauch von Mysterie aber es ist vielmehr. Es ist eine Geschichte die so verworren geschrieben ist ohne auch nur eine Seite Klarheit zu entblößen sondern seite um seite mehr Figuren auffährt die einen rasend machen denn man will einfach nur wissen: Was passiert hier eigentlich? Übrigens habe ich durch dieses Buch meinen Traummann gefunden: den Schlafwandler. :) Ich verspreche euch ihr werdet ihn lieben. Auch wenn sein Geheimnis nicht gelöst wird. Dieses Buch ist was es ist ein Meisterwerk voll Fantasie, Liebe zum Abscheulichem und einem kleinen Funken Aufklärung über die Gesellschaft.

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  • Rezension zu "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    Miriam Pharo

    Miriam Pharo

    16. March 2010 um 19:11

    Erst einmal: Gut, dass ich in der Buchhandlung und nicht bei amazon auf das Buch gestoßen bin. Die Online-Rezensionen sind teilweise so negativ, dass ich dieses Werk vielleicht nicht gekauft und damit echt etwas verpasst hätte! Ich kann den Vorwurf, die Geschichte sei verwirrend und viele Dinge blieben offen, nicht ganz nachvollziehen. Gut, der Handlungsstrang ist nicht vorhersehbar - wie erfrischend! Nicht jedes Rätsel wird beantwortet - ist doch auch im normalen Leben so!! Apropos normales Leben: Davon ist im Roman nicht viel zu spüren. Ist ja auch so etwas wie ein viktorianischer Fantasyroman. Die Figuren sind dermaßen abgedreht, als wären sie direkt einem Tim Burton Film entsprungen! Ich bin sicher, er hätte seine wahre Freude an dem Buch: eine sehr düstere Mischung irgendwo zwischen Sherlock Holmes und Les Miserables angesiedelt. Sprachlich ist der Roman ein Genuss mit einem ironischen Unterton. Beispiel: "Honeyman war ein feister schwerfälliger Mensch, der andauernd schwitzte und dessen Hängebacken beim Gehen bebten und flatterten. Nur wenige Seiten trennen uns von seinem Tod. Also hängen Sie Ihr Herz bitte nicht an seine Person." Genial! Einziger Schwachpunkt ist die Figur Edward Moon selbst. Neben den schillernden und skurrilen Nebenfiguren wirkt er blass und vom Typ her schlecht greifbar. Als gelangweilter, etwas in die Jahre gekommener Dandy überzeugt er genauso wenig wie als gewiefter Zauberkünstler. Der Charakter ist nicht gut gelungen. Das Gleiche gilt für den Schlafwandler. Auch so eine Figur, deren Sinn sich nicht wirklich erschließt. Dennoch bietet "Das Albtraumreich von Edward Moon" unvergessliche Bilder und jede Menge Überraschungsmomente. Und ich werde nicht müde, es zu wiederholen. Hier ist nichts vorhersehbar. Wie schön!

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  • Rezension zu "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    Pumpkin

    Pumpkin

    22. January 2010 um 12:12

    ein interessantes Buch, dessen Charaktere mich fasziniert haben. Edward Moon ist wohl einer der schrulligsten Hauptcharaktere die ich in einem Buch erlebt habe. Ein symphatischer komischer kauz ^^ Ein Fantasy-buch mit krimi-charakter. Die fantastischen Figuren fesseln und sind toll ausgearbeitet. Die Atmosphäre stimmt. Am besten liest es sich wenn es draußen stürmt und schneit am besten, wenn vorhanden, vor einem prasselnden Kamin, um sich von dort in diese magische Welt ziehen zu lassen. Ein wundervolles Buch das ich nur weiterempfehlen kann!

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  • Rezension zu "Das Albtraumreich des Edward Moon" von Jonathan Barnes

    Das Albtraumreich des Edward Moon
    Sany

    Sany

    13. October 2009 um 16:47

    Ich war absolut begeistert von diesem Buch. Ich hatte einige schlechte Rezensionen darüber gelesen, aber wollte mir dennoch mein eigenes Bild darüber machen. Unglaublich toll geschrieben, ein "Held" der anderen Klasse mit allerhand fehlern an sich. Und eine wirklich gelungene Spannende Geschichte. Auch finde ich die Art des Erzählers grandios, mit einer tollen Überraschung am Ende des Buches. Kann es nur empfehlen.

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