Jonathan Beaulieu Immer wieder Saint-Tropez

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Inhaltsangabe zu „Immer wieder Saint-Tropez“ von Jonathan Beaulieu

Eine herrlich amüsante Urlaubslektüre, die Lust auf Meer macht!

Bürgermeister und Hafenkapitän sind entsetzt: Im Hafen von Saint-Tropez wird ein amerikanischer Rockstar auf seiner Yacht ermordet. Ben, englischer Schriftsteller mit Schreibblockade und Pete, amerikanischer Golf-Profi mit Schulter-Handicap, geraten eher zufällig in den Trubel um die Ermittlungen. Von ihren Freundinnen verlassen, waren beide nach Saint-Tropez in die Strand-Villa eines gemeinsamen Freundes geflüchtet.

Gerne kosten die beiden sympathischen Nichtsnutze nach aufreibenden Wochen im Trennungsstress von den Behaglichkeiten des Anwesens, den Autos, dem Rennboot, der Kochkünste von Hausdame Giselle. Nicht zuletzt gibt es schon bald auch in Bezug auf das weiblichen Geschlecht neue Erfolge zu verzeichnen.

Das von einer gewissen Lethargie gezeichnete Treiben unter dem stahlblauen Himmel im frühsommerlichen Saint-Tropez nimmt eine ernsthafte Wende als die Freunde, für sie anfänglich unerklärlich, in den Focus der Mörder geraten. Die gedungenen Killer versuchen Ben und Pete aus dem Weg zu räumen und sind dabei nicht gerade zimperlich. Nach diversen Mordversuchen gipfelt das Katz- und Maus Spiel in einer rasenden Attacke auf offener See. Eine spektakuläre Verfolgungsjagd zu Fuß durch die historische Altstadt von Saint-Tropez am helllichten Tag krönt die von Lokalkolorit geprägte Geschichte!

Dank ihres Freundes Serge, einem ehemaligen Fremdenlegionär, der ein Bistro an der Place des Lices und ein Restaurant am Plage de Pampelonne besitzt und seine Augen und Ohren überall hat, gelingt es Ben und Pete allerdings, den Spieß umzudrehen. Nun sind die Jäger die Gejagten.

Unikate Figuren bereichern die amüsante Erzählung, die neben Hausdame Giselle eine Vielzahl liebenswerter tropezianer Charaktere aufspielen lässt. Da wären Giselles Gatte Pierre, der anfänglich in Sachen Mord etwas unbeholfene Kommissar, der im Fortgang der Geschichte aber geradezu über sich selbst hinauswächst. Oder der gutmütige Hausverwalter Raphael, der Mitten in den Vorbereitungen auf einen Concours d’elegance ständig mit seinem alten Motorrad liegen bleibt, das selbst ihn irgendwann in den Wahnsinn treibt. Mimi, die Barchefin, Jeanne, die Restaurantbesitzerin und viele mehr zeichnen das Bild der Gesellschaft in Frankreichs berühmtesten Dorf, frei erfunden und der Wirklichkeit doch so nah.

Ganz nach tropezianer Art bleibt aber immer noch die Zeit für ein köstliches Mahl und eine gut gekühlte Flasche Rosé. Beim Lesen dieses Buches empfehlen wir daher dringend, immer eine solche bereitzuhalten!

„Immer wieder Saint-Tropez: Gute Aussicht auf Mord“ ist kein Buch über Franzosen, sondern mit Franzosen. Eine Hommage an Saint-Tropez und seine Menschen!

Wer noch nie in Saint-Tropez war, wird neugierig auf die Menschen, den legeren Lifestyle, auf die Schönheit der Umgebung und den blauen Himmel. Wer Saint-Tropez kennt, wird große Sehnsucht bekommen. Wer Saint-Tropez nicht kennt – auch! Versprochen!

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    Immer wieder Saint-Tropez

    Buecherwurm1973

    10. February 2014 um 15:05

    Die Freunde Ben und Pete erscheinen früher als geplant auf dem Anwesen in Saint-Tropez. Sie verbringen jeden Sommer mit Henry, dem das Anwesen gehört, in Saint-Tropez. Allerdings wurden die beiden Sonnyboys von ihren Frauen verlassen und haben aus unterschiedlichen Gründen keine Unterkunft mehr.  Als Pete eintrifft, erfährt er, dass der Rockmusiker Ron Wilder auf seiner Jacht ermordet wurde. Die Freundin wird sofort verdächtigt, weil sie gesehen wurde, wie sie panisch die Jacht verliess. Als sie vorerst wieder freigelassen wird, findet sie Unterschlupf bei den Freunden Ben und Pete, denn Pete kennt sie gut. Doch von nun sind auch die Freunde in Gefahr, denn jetzt versucht jemand mit aller Gewalt zu töten.   Das Buch fängt sehr gut an. Man fühlt sich wie in Saint-Tropez. Die Figuren sind authentisch. Nach gut 100 Seiten begann ich mich zu langweilen. Denn ausser dem Mord ist bis dahin noch nicht viel passiert. Auf dem Buchrücken steht „ Die temporeiche Story garantiert spannende Unterhaltung, rasante Action und herzhaften Humor“. Nehmen wir diese Aussage einmal auseinander, denn diese gab den Ausschlag weshalb ich das Buch kaufte. „Temporeiche Story“ ist eine absolute Fehlinformation, denn was die Autoren unter temporeiche Story und rasante Action verstehen, ist eine Aneinanderreihung von Mordversuchen an den Freunden. Ab diesem Zeitpunkt ist die Geschichte keine Geschichte mehr. Es ist  nur noch  ein Aufeinanderfolgen von Verfolgungen, Schiessereien und einer Kampfszene. Es ist wie in einem schlechten Actionfilm. Entweder wird gegessen, geliebt oder wird noch ein bisschen Action geboten. Aber dies ist ein Buch. Da müssen sich die Actionszenen mit dem Rest verschmelzen, dann wird daraus eine Geschichte daraus.Das ist hier nicht gegeben.   Fazit: Eine tolle Grundidee, aber die Umsetzung ist schlecht geraten. Die Autoren können schreiben. Denn das Savoir-vivre der Franzosen transportieren ist hervorragend.

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