Jonathan Briefs

 3.5 Sterne bei 4 Bewertungen

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Jonathan BriefsIch habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem
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Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem
Jonathan BriefsDenk um die Ecke und du willst nie mehr woanders sein
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Denk um die Ecke und du willst nie mehr woanders sein
Jonathan BriefsIch habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem: Provokatives Coaching für den Berufsalltag
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Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem: Provokatives Coaching für den Berufsalltag
Jonathan Briefs"Mein Beruf ist Köln" Henriette Reker
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"Mein Beruf ist Köln" Henriette Reker
"Mein Beruf ist Köln" Henriette Reker
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Erschienen am 13.10.2016
Jonathan BriefsIch habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem
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Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem

Neue Rezensionen zu Jonathan Briefs

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Simi159s avatar

Der Autor, Jonathan Briefs, ist Coach für Spitzensportler und betreut regelmäßig  die Weltspitze der österreichischen und deutschen Skispringer, damit diese auch mental perfekt für ihren Wettkampf vorbereitet sind. Hier in diesem Buch geht es um alltägliches, meist Kleinigkeiten, die zu größeren und sehr großen Problemen werden können.

Briefs möchte dass man aufhört ein Problemzonen-Liebhaber zu sein, seinen Gedankenmüll loslässt und aufhört sich selbst zu sabotieren, dadurch, das man sich mehr um das Problem dreht, als dieses zu lösen.

Seine Methode dabei ist, dass er alle Hürden, die man so haben kann, erst mal negiert im Gegenteil formuliert und durch diesen Widerspruch, der einen oft schon schmunzeln läßt, zum Handeln motiviert. 

Jedes Kapitel startet mit einer provokanten Aussage, dann gibt es ein oder zwei Beispiele, meist von den Skispringern, und dann eine mögliche Lösung in Form einer Übung. Wobei der Autor im Anschluss erklärt, was diese Übung bezweckt, auslöst, welche Blockaden es lösen kann. Dabei ist bewehrtes und bekanntes wie Rollenspiele, Fantasiereisen und Gruppensynchronisation mit Zählen oder Stühle verschieben. 


Fazit:

Die Ansprache des Autors ist durch seine Umkehrung und das alles verneinende sehr provokant. Es macht im selben Augenblick aber oft schon die wahre Größe des Problems sichtbar. Und er zeigt auf, dass das Jammern um ein Problemchen nicht weiter hilf. Sondern, dass das erkennen der Schwäche und Lücke und diese mit Humor nehmen schon der erste Schritt zur Lösung ist.

Die Übungen waren für mich zum Großteil nicht neu, doch der Briefs setzt sie zum Teil ungewohnt ein. Er möchte die Flexibilität und die innere Lockerheit  erhöhen, und macht dies zum Beispiel mit provokanten Fragerunden, die dem Teilnehmer einen Spiegel vor die Augen halten, wie verrückt doch sein Verhalten in vielen Situationen ist. Und gleichzeitig zeigt er kompetent Lösungen auf.

Briefs hat sich nicht einfach nur eine Methode ausgedacht, die er verkauft und an einen Kunden bringen will, sondern man merkt, dass er Spass am Choaching hat. Dass er über jede Menge Erfahrung verfügt und nicht wie ein Blinder vom Licht spricht. Man fühlt sich abgeholt, erst genommen und mit seinen Übungen auf den richtigen Weg gebracht.

Das Hörbuch in gekürzte Fassung auf 3 CD’s, gesprochen von Stephane Bittoun.


Von mir gibt es 4 STERNE.

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RapsUndRuebes avatar

Rezension zu "Denk um die Ecke und du willst nie mehr woanders sein" von Jonathan Briefs

Viel Bla Bla
RapsUndRuebevor 3 Jahren

Grundsätzlich ist die Idee zu diesem Buch gut. Es hat ein paar prägnante Sätze, die man aber (wenn man mit sich selber ehrlich ist) schon längst selber weiss (aber vermutlich immer wieder verdrängt oder vergisst).

Es fällt sofort (in meinen Augen) sehr unangenehm auf:

- Schreibstil, wie in der BILD-Zeitung
- Kurze Sätze, wie ein Dampfhammer, manchmal nur drei
  Wörter lang
- Sehr plakativ
- und viel langweiliges Bla Bla Bla

Ab Seite 40 habe ich nur noch quer gelesen. Ab Seite 80 hab ich abgebrochen. Vielleicht mag das Buch für irgendjemand gut sein........ Ich brauche es nicht!

 

Kommentare: 2
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M

Rezension zu "Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem" von Jonathan Briefs

Gegen die „Selbstsabotage“
michael_lehmann-papevor 6 Jahren


 

Jonathan Briefs coacht Menschen, darunter auch Spitzensportler und hat für sich (wieder Titel es schon zum Ausdruck bringt) eine Systematik der „Provokation“ entwickelt, die sich nicht nur locker und sehr humorvoll liest, sondern bei welcher der Leser nach kurzer Zeit bereits merkt, dass hier nicht nur ein anderer, frischer Ansatz im Coaching beschrieben wird, sondern Briefs mit durchaus reflektiertem System vorgeht.

 

Ähnlich wie damals Watzwlawick mit seiner „Anleitung zum Unglücklichsein“, wählt Briefs eine „Anleitung zum Misserfolg“, um in jenen, die er coacht, andere Reaktionen, die „Seite des Erfolges“ hervor zu holen. Und das vollzieht Briefs durchaus erfolgreich, wie man unter anderem an der Entwicklung des Spitzen Ski-Läufers Christian Neureuther ablesen kann.

 

Provokativ versucht er, in seinem Coaching den „Flow“ freizusetzen, der auch in der positiven Psychologie zugrunde liegt.

 

„Wenn der Spaß im Mittelpunkt steht und nicht eine (wie immer geartete) Belohnung oder Schmerzensgeld, ist man langfristig erfolgreich und  auch gesund“.

„Spaßarbeiter leben ihre Stärken“.

Und da Briefs mit  seinem Schwerpunkt im Sportbereich arbeitet, zeigt er an vielen Beispielen in lockerer Sprache im Buch auf, wie diese „innere Motivation“ freigelegt, gepflegt und erhalten werden kann. Und illustriert damit sehr verständlich sei Hauptanliegen, zu einer konstruktiven Berufseinstellung hin zu führen, wobei er das allgemeine Leben natürlich nicht ausklammer-

 

Theater, Rollenspiele, Fantasiereisen sind (durchaus ja gängige) Methoden, die Briefs nutzt. Sein Weg aber ist ein etwas anderer. Er arbeitet mit Problemzonen-Vertiefung, Mit Verneinungen, mit einer Anleitung zum Misserfolg, mit Ironie. Letztlich natürlich mit dem Ziel, diese belanglos zu machen für die zukünftige Leistung und Motivation des Lesers. Quasi durch einen „vorweggenommenen“ und „vorbedachten“ Misserfolg diesem gegenüber nicht mehr oder nicht mehr so sehr anfällig zu sein. Ein „Mentaltraining“ der überraschenden Elemente. Wobei „das Lachen“ immer zentraler Bestandteil der Arbeit ist und so in der Beratung die herzustellende „Freude“ bereits als Instrument dient.

 

Also, für den Leser gilt: „Willkommen im Jammerlappenland“, in dem jeder, auch  der Leser, Probleme hat. Wie man nun aber darauf reagiert, dafür trägt man tatsächlich selbst die Verantwortung. „Jammern“, das beherrscht der Mensch doch nun wirklich in Perfektion. „Darin sind sie wirklich Experte. Herzlichen Glückwunsch! Problemlösung nein danke.“ Es soll eben nur ein wenig erträglicher werden. Davon ausgehend stellt Briefs dem Leser einen Spiegel vor die Augen, in denen sich vor allem die Konsequenzen von aktuellen Haltungen in der Zukunft widerspiegeln. Womit die Motivation steigt, dann doch an den negativen Auswüchsen etwas ändern zu wollen.

 

Briefs gelingt es mit seiner Vielzahl an Instrumenten und ganz praktischen Arbeitsanleitungen für den Leser, das einem hier und da doch das Lachen im Hals stecken bleibt und die eigenen Strukturen sehr intensiv in den blick rücken.

 

Allein das lohnt schon das Lesen des Buches. Mitsamt der stets im Hintergrund erkennbaren Kompetenz des Coaches ist die Lektüre einfach nur zu empfehlen. Selbst für die, die das Problem gerne bis Ultimo verlängern möchten, weil es so „kuschelig“ in der Problemzone ist. Wer das nicht möchte, findet viele Übungen, die für die eigene Reflektion geeignet sind. Und später dann vielleicht in eine reale Beratung den Leser führen, wenn er über dieses Buch hinaus mehr an „Freude“ ins Leben integrieren will. Provozierend genug ist das Buch dafür auf jeden Fall.

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