Jonathan Carr Der Wagner-Clan

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Inhaltsangabe zu „Der Wagner-Clan“ von Jonathan Carr

Die erste umfassende Biographie der Familie Wagner Seit über einem Jahrhundert und von zwei Weltkriegen, der Nazidiktatur und der Besatzungszeit ungebrochen herrschen die Wagners über die Bayreuther Festspiele, hatten viele der größten und der gespenstischsten Gestalten aus Kunst und Politik zu Gast und bekämpfen einander wie die Recken in den Musikdramen, die sie in Szene setzen. Der ausgewiesene Wagner-Kenner Carr legt die erste umfassende Biographie der Familie Wagner vor, beginnend mit Richard Wagners Geburt 1813 und endend mit der bevorstehenden Entscheidung über Wolfgang Wagners Nachfolge in Bayreuth. An keiner deutschen Familie kann man so kontinuierlich und so spektakulär Zeitgeschichte ablesen.

Ein Meisterwerk, das mit Richard beginnt - und die finsteren Zeiten nicht ausspart. Und dennoch voller Humor und Herzenswärme.

— MartinMeyer

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  • Autobiographie von Richard Wagner und seiner Familie

    Der Wagner-Clan

    MelanieADowns

    09. May 2016 um 16:45

    In den ersten Kapiteln dieser Biographie, geht es um das Leben Richard Wagners, dem Komponisten, Dramatiker und Dichter, Essayisten, Schriftsteller und Architekten, Theaterregisseur, Dirigent und Rassisten. Die wenigsten wissen heute, dass er auch ein bekennender Antisemit war. Doch vor allem war er auch ein Revolutionär. Geboren wurde er 1813 in Leipzig und starb 1883 in Venedig. Er schuf etliche Werke, unter anderem ca. 113 musikalische wie „Der fliegende Holländer“ oder „Der Ring der Nibelungen“. Daneben ist er der Gründer des Bayreuther Festspielhauses. Im Lauf der weiteren Kapitel lernt man nach und nach weitere Familienangehörige kennen. Der Leser bekommt eine gute Übersicht über die Wagners, auch anhand des Stammbaumes im Anhang des Buches. So teilt zum Beispiel sein Schwiegersohn Houston Stewart Chamberlain, Ehemann von Wagners Tochter Eva, die antisemitische Einstellung Wagners. Aber auch Wagners Schwiegertochter Winifred Williams-Klindworth, Ehefrau von Wagners Sohn Siegfried, teilte Wagners Ansichten. So unterhielt sie eine gute Freundschaft zu Adolf Hitler, der ihr oft schrieb, sie besuchte und dafür sorgte dass die Bayreuther Festspiele auch während des dritten Reichs und dem zweiten Weltkrieg statt finden konnten.Einzig Friedelind, Tochter Siegfrieds und Winifreds und Enkelin Wagners wiedersetzte sich den Nazis und ihrer Mutter und flüchtete in die USA. Erschreckend, wie stark die Familiengeschichte der Wagners mit der Deutschlands verwoben ist. Ich bin auf dieses Buch durch einen TV 2 Teiler und Richard Wagners Musik gestoßen und lernte dadurch nun eine ganz andere Seite von Richard Wagner kennen. Ich war wirklich enttäuscht zu erfahren, was für ein Rassist und Antisemit er war, dies lässt mich ihn mit ganz anderen Augen sehen, dem Menschen hinter der Musik. Aber die Geschichte des Clans geht noch weiter, sie hört nicht mit seinem Tod auf.Ich habe diese Biographie mit gemischten Gefühlen gelesen, denn es brachte mich sehr zum Nachdenken. Gerade was den Antisemitismus, den zweiten Weltkrieg und Hitler angeht. Im Nachhinein kann ich mit dem Rassisten Richard Wagner überhaupt nichts anfangen, da er mir vollkommen unsympathisch ist. Der Stil des Buches ist hervorragend und sehr informativ, da man viel über Wagner und seine Familie erfährt. Ich empfehle es aber nur unter Vorbehalt weiter, denn nur Wagnerianer ( Fans von Richard Wagner) wird die negative Seite ihres Idols nicht stören.

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  • Rezension zu "Der Wagner-Clan" von Jonathan Carr

    Der Wagner-Clan

    melmoth

    21. August 2008 um 22:21

    Sehr auf den Judenhass der Wagners zentriert, ansonsten geballtes Wissen der deutschen Kulturgeschichte.

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