Schwarzer Cocktail

von Jonathan Carroll 
4,8 Sterne bei4 Bewertungen
Schwarzer Cocktail
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Inhaltsangabe zu "Schwarzer Cocktail"

Nachw. Duwald, Frank. Illustr. 123 S.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453065901
Sprache:
Ausgabe:Sonstige Formate
Umfang:0 Seiten
Verlag:HEYNE WILHELM
Erscheinungsdatum:01.06.1994

Rezensionen und Bewertungen

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    Nicole_Rensmanns avatar
    Nicole_Rensmannvor 9 Jahren
    Rezension zu "Schwarzer Cocktail" von Jonathan Carroll

    Der schwule Ich-Erzähler Ingrim York ist ein bekannter TV-Moderator der Show mit dem Titel »Ausgerastet«, in der er Menschen interviewt, die von Aliens entführt wurden, behaupten Mozart zu sein oder seltsame Begegnungen der dritten Art hinter sich haben.

    Als sein Freund Glen, der schreckliche Angst vor einem Erdbeben hatte, bei eben solchem ums Leben kommt, stürzt sich Ingrim in die Arbeit, aber die Verzweiflung über den Tod seine Freundes macht sich mehr und mehr breit. Schließlich empfiehlt ihm sein Schwager Michael Billa anzurufen. Michael ist kein Psychiater, sondern – dem Anschein nach – nur ein ziemlich bulliger Typ und ein wunderbare Erzähler. Sie treffen sich oft und eine zunächst tiefe, platonische Männerfreundschaft entsteht, bis Michael von seiner Vergangenheit eingeholt wird – von dem Schulkamerad Clinton, der – obwohl die Schulzeit bereits 20 Jahre zurückliegt – nicht gealtert und somit noch immer 15 Jahre alt ist.

    Und das, was Ingrim York dann erlebt stellt, alles in seiner Sendung je gehörte in den Schatten.

    Mit »Schwarzer Cocktail« präsentierte Jonathan Carroll eine Novelle, die im weitesten Sinne von Wunschträumen handelt. Sie ist herrlich surreal, abgedreht, wunderbar verrückt – genau das machen Jonathan Carrolls Geschichten aus und es ist schade, dass in Deutschland dafür kein Markt zu sein scheint, denn neue Übersetzungen seiner Romane gibt es schon länger nicht mehr.

    Im Nachwort, das Frank Duwald verfasste, kommt auch Jonathan Carroll noch mal zu Wort und er erzählt u.a. »Ich bin einer von den Autoren, die gewöhnlich eine Geschichte mit einem Charakter vor Augen beginnen und ihn dann in eine bestimmte Situation versetzen.« Außerdem bietet Frank Duwald eine ausführlich Bio – und Bibliografie des Autors.

    »Schwarzer Cocktail« wurde mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet.

    Erster Satz: »Was mir an Michael Billa von Anfang an gefiel, waren seine Geschichten.«

    Jonathan Carroll
    Schwarzer Cocktail
    (Originaltitel: Black Cocktail)
    Übersetzerin: Irene Bonhorst
    Nachwort von Frank Duwald
    Illustrationen von Dave McKean
    Heyne Verlag, 1990
    broschiert
    ISBN 3-453-06590-5
    8,90 DM (Ausgabe vergriffen

    Interview mit Jonathan Carroll
    http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=1256

    (c) Nicole Rensmann
    http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=2379

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    HarryWvor 6 Monaten
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    MikAvor 6 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

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