Jonathan Franklin 33 Männer, lebendig begraben

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Inhaltsangabe zu „33 Männer, lebendig begraben“ von Jonathan Franklin

Eine der dramatischsten Rettungsaktionen der Geschichte Als die Welt am Schicksal der 33 eingeschlossenen chilenischen Bergleute Anteil zu nehmen begann, hatten sie 17 dramatische Tage in völliger Abgeschlossenheit hinter sich. Die Kamikaze, so nennen sich die Bergleute der Atacamawüste angesichts des desolaten Zustands ihrer Mine, kämpften gegen Hunger, Durst, Hitze, Angst. Es sollte die längste Schicht unter Tage in der Geschichte werden: 69 Tage in 700 Metern Tiefe. Jonathan Franklin hatte als einziger Reporter weltweit Zugang zu allen Bereichen, zu allen Beteiligten; er protokollierte die Kommunikation mit den Eingeschlossenen, wurde Zeuge ihres eisernen Überlebenswillens und ihres schwarzen Humors (»Gibt es auch Telefonsex?«). Er lernte ihre Angehörigen und auch die Bergleute selbst als einer der Ersten kennen. Sein Bericht ist ein einzigartiges Zeugnis der spektakulären Befreiung. Und er ist ein berührendes Dokument von Zuversicht, Widerstandskraft und Würde in einer extremen Situation.

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  • Rezension zu "33 Männer, lebendig begraben" von Jonathan Franklin

    33 Männer, lebendig begraben

    Gospelsinger

    05. August 2011 um 17:34

    Heute vor einem Jahr ereignete sich in der chilenischen Kupfer- und Goldmine San Jose ein Bergschlag, der 33 Bergleute verschüttete. In einem kleinen Schutzraum saßen sie fest, zunächst ohne Licht und Essen. Über der Erde lief eine gigantische internationale Rettungsaktion an. Am 13. Oktober 2010 wurden die Bergleute nach 69 Tagen vor den Augen der Weltöffentlichkeit aus der Mine befreit. Der Journalist Jonathan Franklin kam so nah an den Ort des Geschehens wie kein anderer und berichtet daher kompetent aus dem Innern der Katastrophe. Dieses Sachbuch liest sich so spannend wie ein Thriller, obwohl das Ende ja bekannt ist. Denn obgleich wir alle die Fernsehberichte verfolgt haben, hatten wir keine Ahnung, was in der Mine, was unter den Eingeschlossenen wirklich passiert ist. Diese Lücken werden im Buch geschlossen. Die Eingeschlossenen haben sich zunächst selbst organisiert und wurden durch die existenzbedrohende Lage als Gruppe zusammengeschweißt. Erst als der Kontakt mit den Rettern hergestellt war, änderte sich das. Die nach unten übertragenen Fernsehsendungen zerstörten die Kommunikation der Bergleute untereinander. Streit gab es auch wegen der Zensur der Angehörigenbriefe durch die Psychologen. Besonders die herablassende Haltung des Chefpsychologen sorgte für wütende Proteste. Ein wichtiger Faktor war die starke Religiosität der Menschen, egal, ob unter oder über der Erde. Die eingeschlossenen Bergleute hielten Gottesdienste ab, und der Bohrer wurde mit einem Rosenkranz in die Tiefe geschickt. Es gab einen 34. Bergmann: Jesus. Ebenso wichtig für die erfolgreiche Rettung was das Verhalten der Regierung, die an Stelle der unfähigen Betreiberfirma die Verantwortung für die Rettungsarbeiten übernahm und auch sofort um internationale Unterstützung bat. Helfer und technisches Material kamen aus der ganzen Welt. Von überall her wurden die besten Spezialisten herbeigeholt, und alle Beteiligten arbeiteten ohne Freizeit durch. Nur so waren die ungeheure Logistik und die vorher von Experten als unmöglich eingestufte Rettung durchführbar. In dieser Zeit waren wir alle Weltbürger im besten Sinne. Daran sollten wir uns öfter mal erinnern.

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