Jonathan Franzen Das Ende vom Ende der Welt: Das Vermächtnis eines Onkels und eine Reise in die Antarktis

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Inhaltsangabe zu „Das Ende vom Ende der Welt: Das Vermächtnis eines Onkels und eine Reise in die Antarktis“ von Jonathan Franzen

Mit dem Geld, das ihm sein Onkel Walt unerwartet hinterlassen hat, ist Jonathan Franzen auf der National Geographic Orion, einem Luxuskreuzfahrtschiff der Lindblad Expeditions, drei Wochen lang in die Antarktis gereist. Er hatte erwartet, auf der Fahrt von Naturfreunden umgeben zu sein, stattdessen sah er sich in der Gesellschaft von steinreichen Leuten, die die sündhaft teuren «Lindblad»-Kreuzfahrten wie Trophäen sammeln und sich lieber hinter ihren Kameras verschanzen, als die Eisberge, Kaiserpinguine und anderen Naturwunder wirklich zu sehen. Auch die Themen Klimawandel, Überfischung und Artenschutz ziehen bei ihnen nicht richtig – Franzen nimmt sich, mal wieder, als ein Problem wahr. Allein auf dem Deck, bei rauem Wind und eisiger Kälte, ausgestattet mit seinem Fernglas und viel Geduld, hält er Ausschau nach dem, was es in wenigen Jahren aller Voraussicht nach so nicht mehr geben wird. Und erinnert sich an seinen jüngst verstorbenen Onkel Walt, dessen Erbe diese Reise finanziert hat – einen Mann, der trotz schwerer Schicksalsschläge niemals aufhörte, das Leben zu lieben. Er hatte seine Tochter bei einem Verkehrsunfall verloren, dann die Frau, weil sie dement wurde, schließlich seine späte Liebe – Franzens Mutter – an den Krebs. In diesem Essay erzählt Jonathan Franzen also von weit mehr als «nur» von bedrohter Natur und von bedrohter Erde. Er erzählt von Familie, Eltern und Kindern, sehr persönlich und zutiefst bewegend. «Selbst auf einer Erde, auf der alles stirbt, wächst neue Liebe nach.»
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    Das Ende vom Ende der Welt: Das Vermächtnis eines Onkels und eine Reise in die Antarktis
    Lilli33

    Lilli33

    09. June 2017 um 18:55

    Format: E-BookDateigröße: 288 KBSeitenzahl der fiktiven Print-Ausgabe: 51 SeitenVerlag: Rowohlt E-Book (10. März 2017)Sprache: DeutschOriginaltitel: The End of the End of the WorldPreis: 2,99€Das Vermächtnis eines Onkels und eine Reise in die AntarktisJonathan Franzen erbt von seinem Patenonkel einiges Geld. Ihm zu Ehren will er etwas Außergewöhnliches damit tun. Spontan entscheidet er sich für eine Reise in die Antarktis, bevor die ganz wegschmilzt. Auf dem Lindblad-Schiff Orion verbringt er drei Wochen mit anderen Menschen. Während Franzen vor allem Vögel beobachten will, sind viele Reisegäste nur dabei, um Fotos zu machen oder das Reiseziel auf einer Liste abzuhaken. Auch die Klimaveränderung kommt natürlich zur Sprache. Allerdings wird alles nicht besonders ausführlich und tief behandelt. Es ist ja schließlich nur eine kurze autobiografische Erzählung.Immer wieder erzählt Franzen auch von seiner Familie bzw. der seines Onkels, von Schicksalsschlägen, die er verarbeiten musste und trotzdem nie die Lebensfreude verlor. Sprachlich lässt sich dieser Essay ganz gut und flüssig lesen. Das Einzige, was mich gestört hat, ist, dass Franzen seine Lebensgefährtin nicht beim Namen nennt, sondern sie immer nur als „die Kalifornierin“ bezeichnet.Fazit:Ganz nett, aber nicht weltbewegend.★★★☆☆

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