Jonathan Franzen Die 27ste Stadt

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Inhaltsangabe zu „Die 27ste Stadt“ von Jonathan Franzen

“Atemlos ist das zu lesen. Ein Roman von epischer Wucht.” (FAZ) St. Louis, die einst blühende Stadt im Mittelwesten Amerikas, bekommt einen neuen Polizeichef. Es ist S. Jammu, eine Frau aus Indien: zart, jung, sympathisch. Doch kaum hat sie ihr Amt angetreten, greift Gewalt um sich. Eine Bombe explodiert. Auch Martin Probst, Erbauer des städtischen Wahrzeichens „The Arch“, und seine Frau Barbara – das Vorzeige-Ehepaar, von vielen um sein Glück beneidet – erleben Gefahr, süße Verlockungen und Angst.

In diesem massiv städtepolitischen Thriller wimmelt es nur so von korrupten Menschen, die über Leichen gehen, und ihren Opfern.

— Buchstabenliebhaberin
Buchstabenliebhaberin

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  • Städtepolitik und Korruption

    Die 27ste Stadt
    Buchstabenliebhaberin

    Buchstabenliebhaberin

    18. June 2017 um 15:33

    Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen. Immerhin hab ich wohl so 3/4 geschafft, bis mir komplett der Überblick verloren ging. Franzen fährt gern eine große Anzahl Protagonisten auf, und er verlangt Aufmerksamkeit beim Lesen. Die hatte ich, ich habe das Buch im Urlaub begonnen und mich stundenlang ausgeruht und konzentriert der Geschichte gewidmet.Also. Die vermeintlich Guten im Spiel sind Vorzeigeehepaar Martin und Barbara Probst, nebst fast erwachsener Tochter Luisa. Ehrlich, loyal, steinreich und mit guten Kontakten ausgestattet. Bauunternehmer, politisch aktiv im "Städtischen Wachstumsverein".Die gar nicht Guten sind nicht gebürtig aus St. Louis. Die sind aus Indien, Bombay, wie Jammu, die neue Polizeichefin und Asha Hammaker, frischgebackene Ehefrau des Geschäftsführers des einflussreichen Brauerei-Imperiums Hammaker. Die beiden Ladys spinnen Intrigen und gehen äußerst perfide und rücksichtslos vor, es wird spioniert, verwanzt, entführt, getötet und unter Drogen gesetzt. Bomben explodieren Töchter fliehen, Sex wird als Waffe eingesetzt.Alles unter dem harmlosen Begriff Stadtentwicklung. St. Louis soll es wieder besser gehen, die Stadt soll im amerikanischen Ranking wieder ein paar Plätze aufsteigen. Nicht mehr nur die 27ste Stadt sein.So weit so gut. Also machen sich Jammus Männer ans Werk. Der nelkenzigarettenrauchende Singh, Tausendsassa in allem, gibt sich alle Mühe, die heile Familie Probst zu zerstören. Der Hund wird überfahren, die Tochter widersteht der Verführung, die Ehefrau leider nicht.Eine dritte Inderin wickelt sich den ebenfalls wichtigen weil begüterten Ehemann der Schwester von Barbara Probst um den kleinen Finger. Dann bevölkern weitere Personen die Bühne, der Bürgermeister, Fernseh- und Radiostars, Generäle, Polizeiobermeister und kleine Angestellte, FBI. Weitere Unternehmer.Bald schwirrt der Kopf vor lauter Namen, viele kleine Geschichten verdichten sich, der Faden geht verloren, es sind zu viele Menschen, Schicksale, Details, die alle eine Rolle spielen im Kampf um die Stadt. Für mich relativ unglaubwürdig: die Beliebtheit der neuen Polizeichefin, die rasant alle wichtigen Persönlichkeiten für sich einnimmt, die schnell alles lenkt und steuert ...Es geht um viel Geld, wie immer. Um Macht. Um Einfluss, Sex und Einsamkeit. Doch irgendwie ist alles zu viel und gleichzeitig zu wenig, die Geschichte verliert an Fahrt, ist nur mehr mühsam zu lesen, mehr Pflicht als Vergnügen. Und deshalb hab ich an diesem Punkt aufgehört zu lesen. Was auch immer aus St. Lois werden wird, die Superstadt für Superreiche oder was auch immer - ohne mich.

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  • Rezension zu "Die 27ste Stadt" von Jonathan Franzen

    Die 27ste Stadt
    Duffy

    Duffy

    06. February 2013 um 10:34

    Was ist das für ein Coup! Die Stadt St.Louis soll mit dem County St.Louis fusionieren. Das dies natürlich nicht zum Wohl der Bevölkerung sein kann, dürfte wohl klar sein. Vielmehr stehen handfeste wirtschaftliche Interessen dahinter. Aber auch einfache Machtvermehrung und -erhaltung. Die wird von seiten der neuen Polizeichefin Jammu betreiben, eine Inderin, erst neun Monate in der Stadt und schon zur Führungskraft aufgestiegen. Ihre Winkelzüge werden zwar durchschaut, können aber nicht verhindert werden, da ihr Beliebtheitsgrad stärker ist, als eine Verschwörungstheorie sein könnte. Ihr vermeintlicher Gegenspieler ist Martin Probst, ein geachteter Unternehmer, der viel für die Stadt getan hat. Doch auch er gerät in die Fänge der Polizeichefin und scheint seine ursprüngliche Einstellung aufzugeben. Frantzen steckt viel in diese Geschichte. Intrigen, Liebe, Berechnung, Gewalt, Machtgier, Politik. Alles spielt sich auf einer Menge Schauplätzen ab, so dass man bei solchem Konstrukt den Überblick und das Maß der einzelnen Stränge immer im Auge haben muss. Und hier bremst sich der Autor oft aus, was den Erzählfluss hemmt, besonders wenn er der Figur Probst zu viel Spielraum für Reflektionen gibt, die der Story nicht dienen und auch nicht hilfreich sind. Das passiert ihm leider auch mit anderen Figuren, immer wieder wird man aus dem Lesefluss gerissen, teilweise wird es kraftlos, bis dann langsam wieder ein Ansteigen zu verzeichnen ist. Diesem Buch hätte eine Straffung gut getan. Etwa 150 der 670 Seiten sind verzichtbar und strapazieren die Geduld des Lesers. Schade, denn Frantzen ist ein guter Schreiber. Ein gründlicheres Lektorat hätte viele Schwächen vermeiden können und den Roman in die Nähe der "Korrekturen" gerückt. So bleibt ein ungutes Gefühl und gerade mal knapp drei Sterne.

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  • Rezension zu "Die 27ste Stadt" von Jonathan Franzen

    Die 27ste Stadt
    vau

    vau

    02. February 2010 um 17:15

    Ja, O:K:, der Anfang ist etwas zäh und man fragt sich schnell, wo das alles hinführen soll. Nach der Lektüre von 30 bis 40 Seiten aber nimmt das Ganze dann doch gehörig an Fahrt auf. Mich hat dieses Buch fast noch mehr als die Korrekturen gefesselt.

  • Rezension zu "Die 27ste Stadt" von Jonathan Franzen

    Die 27ste Stadt
    Hannipopanni

    Hannipopanni

    05. December 2007 um 13:11

    Die Korrekturen ist sehr viel besser, habe das buch nach der H#älfte zur Seite gelegt.