Jonathan Franzen The Corrections

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Inhaltsangabe zu „The Corrections“ von Jonathan Franzen

From the author of ‘Freedom’, a richly realistic and darkly hilarious masterpiece about a family breakdown in an age of easy fixes. After fifty years as a wife and mother, Enid Lambert is ready to have some fun. Unfortunately her husband, Alfred, is losing his sanity, and their children have long since fled for the catastrophes of their own lives. As Alfred’s condition worsens and the Lamberts are forced to face their secrets and failures, Enid sets her heart on one last family Christmas. Bringing the old world of civic virtue and sexual inhibition into violent collision with the era of hands-off parenting, do-it-yourself mental healthcare and globalised greed, ‘The Corrections’ confirms Jonathan Franzen as one of the most brilliant interpreters of the American soul. (Quelle:'E-Buch Text/21.09.2010')

Sehr lustig und kurzweilig

— Peterfellner

Trauriges Thema (Demenz), tröstlich und tapfer aufgearbeitet.

— ichundelaine

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    The Corrections

    WildRose

    11. September 2014 um 20:29

    Zwei Sterne vergeben oder doch drei? Diese Entscheidung fällt mir bei "The Corrections" ziemlich schwer. Darin beschreibt Erfolgsautor Jonathan Franzen auf gewohnt trockene, wortgewandte Art das Leben einer zerrütteten Familie aus dem mittleren Westen der USA. Zum einen sind da die Eltern, Enid und Alfred, dessen gesundheitlicher Zustand sich rapide verschlechtert. Die erwachsenen Kinder Chip, Gary und Denise sind längst ausgezogen, auf der Suche nach Glück und Freiheit, jeder von ihnen versucht, die kleinbürgerliche Spießigkeit auf seine Weise hinter sich zu lassen. Klingt vielversprechend? Nun, darum habe ich auch zu dem Buch gegriffen. Ich erwartete eine Familiengeschichte voller Höhen und Tiefen, wurde jedoch ein wenig enttäuscht: Der Autor ergeht sich in ellenlangen Beschreibungen über einzelne Lebensabschnitte oder -situationen im Leben seiner Protagonisten, immer wieder kommt es zu zwar überraschenden, aber wenig plausiblen und realistischen Wendungen, zudem bleiben die Charaktere eher flach. Mir haben Emotion und Herz gefehlt. Nach über 600 Seiten sollte man sich schließlich für die Protagonisten erwärmen können. Doch obwohl man sie so lange begleitet, erfährt man erstaunlich wenig über ihr Innenleben, der Grund für ihre Entscheidungen bleibt oftmals unklar. Immer wieder treten zudem Nebenpersonen auf, die für die Geschichte nicht sonderlich wichtig sind, aber dennoch bis ins letzte Detail beschrieben werden. Gefehlt haben mir in dem Buch auch die lebhaften politischen und gesellschaftlichen Diskussionen, welche in "Freedom" eine viel zentralere Rolle spielten. "The Corrections" erschien ja eigentlich vor "Freedom", aber wer "Freedom" bereits gelesen hat, wird erkennen, dass der Autor in beiden Romanen dysfunktionale Familien beschreibt und dabei einem gewissen Schema recht treu bleibt. Doch trotz all dieser Schwächen und Kritikpunkte kann ich die Lektüre von "The Corrections" nicht als Zeitverschwendung betrachten. Trotz der über 600 Seiten las der Roman sich flüssig (man sollte jedoch gute Englischkenntnisse haben, wenn man sich an die englische Version heranwagt!). Franzen verfügt über ein sehr großes schriftstellerisches Talent, welches ein wenig über die eher magere, unzusammenhängende Handlung "hinwegtröstet". Außerdem hatte ich das Gefühl, ein sehr authentisches Buch zu lesen, eines, das Franzen schrieb, weil es ihm wichtig war, nicht um sein Publikum zufriedenzustellen. Ich habe es weder geliebt noch gehasst - ich fand es etwas langatmig, trotz der Schwächen erfrischend, interessant, ein wenig verstörend, düster. Es ist ein facettenreiches Buch und ich bin froh, mich auf die Lektüre eingelassen zu haben, auch wenn für meinen Geschmack zu viele Fragen offen geblieben sind.

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  • Rezension zu "The Corrections" von Jonathan Franzen

    The Corrections

    Anja_Lev

    07. April 2009 um 10:11

    "Die Korrekturen" ist ein vielschichtiger und sehr komplexer Roman. Hauptpersonen sind die Eltern Enid und Alfred Lambert und deren 3 erwachsene Kinder Gary, Chip und Denise. Alfred Lambert leidet an Parkinson und fortschreitender Demenz, Enid verschließt davor jedoch die Augen und setzt sich ein letztes großes Weihnachtsfest mit der Familie in den Kopf. Der erzählte Zeitraum liegt eigentlich nur bei ca. 3 Monaten, Herbst bis Weihnachten, durch verschiedene Rückgriffe in den Geschichten der Kinder beschreibt Franzen jedoch weitaus größere Zeiträume und Zusammenhänge. Obwohl die Erzählperspektive zwischen den einzelnen Personen kapitelweise wechselt, sind alle Teile eng verknüpft, es tauchen vielfach die gleichen Personen auch außerhalb der Familie auf, die den Leser stets an die Gesamtgeschichte erinnern. So trifft Enid auf Ihrer Schiffsreise zum Beispiel eine Frau, die der Vollstreckung des Todesurteils am Mörder ihrer Tochter entflieht, während es in der Familie des Sohns Gary zu einem Streit kommt, weil seine Frau an einer Demonstration gegen das Todesurteil eben dieses Mannes teilnimmt. Absurditäten und die vielfache Verzweiflung der handelnden Personen haben das Buch für mich extrem fesselnd und interessant gemacht. Franzen richtet den Blick auf die Mittelschicht in Amerika mit ihren Depressionen, ihrem Selbstbetrug, ihrer Erwartungsghaltung und der verzweifelten und teilweise auch nur scheinbaren Unterordnung unter die gesellschaftlichen Konventionen.

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  • Rezension zu "The Corrections" von Jonathan Franzen

    The Corrections

    Moni

    02. November 2007 um 15:35

    Ein Sittenbild des spießigen amerikanischen Mittelwestens in der 2. Hälfte des 20. Jhdts. 3 Kinder eines alternden Ehepaares versuchen aus der falschen Idylle auszubrechen. Eine ganz normale kaputte Familie, die einen durchaus versöhnlichen Nachgeschmack hinterläßt.
    Was da allerdings (am Rande) über die österreichische Küche steht ist ein Schmarren, aber darum geht's ja nicht wirklich.

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