Jonathan Holt

 3.9 Sterne bei 45 Bewertungen
Autor von Marter, Folter und weiteren Büchern.

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Marter

Marter

 (23)
Erschienen am 17.02.2014
Folter

Folter

 (15)
Erschienen am 16.02.2015
Der Verräter

Der Verräter

 (3)
Erschienen am 20.06.2016
Der Verräter: Thriller

Der Verräter: Thriller

 (1)
Erschienen am 20.06.2016
Marter

Marter

 (2)
Erschienen am 01.03.2014
Folter, 6 Audio-CDs

Folter, 6 Audio-CDs

 (1)
Erschienen am 01.02.2015
The Carnivia Trilogy 2. The Abduction

The Carnivia Trilogy 2. The Abduction

 (0)
Erschienen am 06.11.2014
The Abomination (Carnivia Trilogy)

The Abomination (Carnivia Trilogy)

 (0)
Erschienen am 08.04.2014

Neue Rezensionen zu Jonathan Holt

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kassandra1010s avatar

Rezension zu "Marter" von Jonathan Holt

Am Rande des Krieges
kassandra1010vor 2 Jahren

Eine weibliche Priesterin wird bei Aqua Alta in Venedigs Lagune angespült und bringt Kat als Ermittlerin auf den Plan. Die unerschrockene junge Kat sieht diesen Fall als Sprungbrett ihrer Karriere insbesondere, da sie nunmehr dem Chefermittler zugeteilt wird. Doch es stellt sich schnell heraus, das hinter der vermeintlich toten Priesterin viel mehr steckt.

Während Kat in den Reigen der Kirche ermittelt, kommt Holly Boland zurück nach Venedig und stationiert sich in Camp Ederle ein. Sie stößt dort auf eine Anfrage einer Journalistin, die ihre Vorgängerin ihr vererbt hat und gerät dabei in eine Verschwörung aus der guten alten Zeit des Kosovo-Krieges.

Die Ermittlunge bringen Kat und Holly unerwartet auf die selbe Seite der Ermittlungen und unerwartete Unterstützung erhalten sie von dem frisch auf der Anklagebank sitzenden Darknet-Programmierers Carnivia.

Ein sehr spannender und schonungslos offener Thriller, der gnadenlos seine Opfer exikutiert und bepackt mit CIA, NSA, Militär, Kirche und brilliant verkannter Kriegsführung mal wieder zeigt, das Krieg das Allerletzte ist!

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sydneysider47s avatar

Rezension zu "Marter" von Jonathan Holt

Spannender Thriller - aber nichts für empfindliche Leser
sydneysider47vor 2 Jahren

Folgendes Buch durfte ich kostenlos auf dem E-Book-Reader/PC lesen:

Marter

von

Jonathan Holt

Meine Meinung zu dem Buch zeigt die folgende Rezension.


Wer hat Barbara und Jelena umgebracht? - oder: die Handlung

Die Ermittlerin Katerina Tapo ermittelt in einem Mordfall in Venedig. Eine Frau in Priesterkleidung ist tot vor einer Kirche aufgefunden worden. Ihr Name ist Jelena Babic. Führt dieser Mord zu einem geheimen Skandal in der Kirche? Oder hat er etwas mit dem Bosnienkrieg in den 1990er-Jahren zu tun? Oder beides?

Die Amerikanerin Holly Boland wird in eine US-Armee-Station in der Nähe der Dolomiten versetzt. Weil sie fließend Italienisch spricht, ist es ihre Aufgabe, diverse Aufgaben zu erledigen, bei der sie die Hilfe Einheimischer in Anspruch nehmen muss. Die vor Monaten gestellte Frage der Amerikanerin Barbara Holton führt dazu, dass Holly auf einmal in die Aufklärung von Barbaras Tod verwickelt ist. Kurz nach dem Fund der toten Jelena Babic wurde Barbaras Leiche in einem Kanal in Venedig entdeckt – ganz in der Nähe des Hotels, in dem sie eingecheckt hatte.

Der Mathematiker Daniele Barbo betreibt eine Community, die sich „Carnivia“ nennt. Carnivia ist eine Abbildung von Venedig – mit all seinen Bauten, Kirchen, Kanälen. Hier können sich User anmelden, sich einen Usernamen geben und in einer Art „Second Life“ durch Venedig gehen und diverse Aktivitäten in Venedig durchführen.

Diese drei Personen in ihrem ganz eigenen Handlungsumfeld treffen irgendwann aufeinander. Es geht um die Aufklärung der Morde an Jelena Babic und Barbara Holton. Katerina, Holly und Daniele merken irgendwann, dass sie zusammenarbeiten müssen, um den Mörder zu finden. Und das ist wirklich verzwickt…


Meine Leseerfahrung

Ich habe dieses Buch gern gelesen, auch wenn es lang und oft verzwickt war. Drei Handlungen – drei Hauptpersonen, das erfordert immer wieder Konzentration beim Lesen. Da gibt es beispielsweise einige Kapitel, in denen es sich um Katerina, genannt Kat, dreht. Auf einmal schwenkt die Handlung um zu Holly und ihrer Arbeit – bis plötzlich Daniele ins Spiel kommt. Und dann geht es wieder weiter mit Kat – und so weiter.

Anfangs fragte ich mich: Warum braucht der Roman so viele Hauptpersonen? Das macht ihn verzwickt und kompliziert. Aber beim Lesen merke ich: diese drei Charaktere und, was sie tun, sind wichtig. Denn irgendwann in dem Buch finden sie zusammen – sie brauchen einander, sie unterstützen sich. Nicht nur, um zwei Mordfälle zu lösen, sondern um ihre eigenen Leben zu retten. Denn das, was sie so nach und nach herausfinden, wird zu einer Gefahr für sie. Und beim Lesen bange und hoffe ich ständig, dass niemandem von ihnen etwas Schlimmes zustoßen möge.

Genau das macht die Handlung so spannend. Und auch die Tatsache, dass viele schreckliche Dinge zutage kommen, mit denen man zu Anfang des Buches nicht gerechnet hat. Man findet jetzt keine detaillierten Leichenbeschreibungen – aber es geht um grauenhafte Ereignisse, die in einem Krieg passiert sind. In diesem Fall ist es der Bosnienkrieg aus den 1990er-Jahren. Deswegen würde ich den Roman Lesern unter 16 Jahren nicht empfehlen.

Alle drei Hauptpersonen finde ich sehr sympathisch – auch Daniele, der zu Anfang des Buches eher ein schräger, undurchsichtiger Typ ist.

Erwähnen sollte ich noch, dass das Buch aus der Sicht des auktorialen Erzählers (kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst ist – das ist immer eine wichtige Information für Leute, die keine Ich-Erzähler mögen.


Mein Fazit

„Marter“ von Jonathan Holt ist ein spannendes Buch, das die Bezeichnung „Thriller“ durchaus verdient hat. Es ist nicht nur ein Venedig-Roman, sondern auch ein Buch, das mit dem Bosnien-Krieg und dessen Auswirkungen zu tun hat.

Da es oft verzwickt und für meinen Geschmack zu lang ist, ziehe ich einen Stern ab.

Ich vergebe vier Sterne und empfehle das Buch Thriller-Lesern ab 16 Jahren weiter.

P.S.: In ähnlicher Form habe ich diese Rezension bereits bei Ciao.de veröffentlicht.

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Jisbons avatar

Rezension zu "Folter" von Jonathan Holt

Nicht ganz so gut wie Band 1
Jisbonvor 2 Jahren

"Folter" hat mir nicht ganz so gut wie "Marter" gefallen. Es ist ein gutes Buch und auch hier verpackt der Autor geschickt mehrere problematische Themen, vor allem (wie der Titel verrät) in Bezug auf Folter, aber die Geschichte war weniger spannend und fesselnd.

In "Folter" gibt es wieder verschiedene Handlungsstränge, die langsam zusammenlaufen. Es gibt Ermittlungen in Bezug auf einen Leichenfund, denen Aldo Piola zugeteilt wird, die Entführung der Tochter eines Angehörigen des amerikanischen Militärs, die von Holly Boland und Katerina Tapo untersucht wird, geheimnisvolle Andeutungen auf ein Geheimnis im Vatikan und natürlich auch Zusammenhänge zu Carnivia, der von Daniele Barbo entwickelten Seite. Dabei entstehen unterschiedliche Konflikte, sowohl im Privatleben der Personen (was mich weniger interessiert hat) als auch in Bezug auf aktuelle politische Ereignisse. Sehr erschreckend fand ich dabei, was dem entführten Mädchen angetan wurde und was alles offiziell nicht als 'Folter' eingestuft wird... und dass diese Methoden wohl, wenn man dem Autor Glauben schenken darf, tatsächlich mit dieser Rechtfertigung praktiziert werden. Dies regt definitiv zum Nachdenken an. Auch die anderen Handlungsstränge sind interessant, auch wenn mir einiges zu detailliert war; die komplexen Verbindungen untereinander und auch zu der Geschichte des ersten Bandes hat mir aber gefallen, da man so den Eindruck bekommt, es mit einer groß angelegten Verschwörung oder einfach einer sehr korrupten Welt (was wohl leider zutrifft) zu tun zu haben. Ich hoffe aber, dass Band 3 die offenen Fragen endlich klären wird.

Die Figuren waren ebenfalls wieder recht gut ausgearbeitet, auch wenn ich sagen muss, dass ich diesmal keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Vielleicht lag es daran, dass die Hauptfiguren in Band 1 ausgiebig charakterisiert wurden und hier nur noch Ansätze, quasi wie 'Erinnerungen', eingestreut sind. Gerade bei Katerina Tapo war dies der Fall; obwohl sie im Moment einiges durchmachen muss, konnte ich kein Mitleid mit ihr aufbringen. Im Gegenteil, obwohl sie sich auch in diesem zweiten Band als kompetente Ermittlerin erweist, gab es ein paar Stellen, an denen sie für meinen Geschmack zu weit gegangen ist, was sie mir nicht sympathischer gemacht hat. Allerdings muss ich sagen, dass die Figuren wieder alle mit Stärken und Schwächen ausgestattet wurden und der Autor es auch geschafft hat, dass einer der Entführer nicht nur wie ein Bösewicht, sondern menschlich wirkte.

Insgesamt hat "Folter" mir ganz gut gefallen. Es ist eine komplexe Geschichte, die leider ein paar Längen hat und die nicht ganz so spannend wie Band 1, aber dennoch interessant war. Gerade die Darstellung dessen, was offiziell nicht als Folter gilt, war beklemmend und dem Autor ist es gut gelungen, schwierige Themen wie unrechtmäßige Inhaftierungen anzusprechen.
Auf den Abschluss der Trilogie bin ich schon gespannt.
3,5/5 Sternen

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