Jonathan Holt Marter

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Inhaltsangabe zu „Marter“ von Jonathan Holt

Diesen Thriller nicht zu lesen, wäre ein Sakrileg Es ist die Nacht von La Befana, und ganz Venedig feiert. Nur auf dem kleinen Platz vor Santa Maria della Salute herrscht tödliche Stille. Der Canale Grande hat eine Leiche angespült: Die Frau liegt auf den Stufen der Kirche, und sie trägt die Robe eines Priesters - ein unaussprechliches Sakrileg, das es in der katholischen Kirche nicht geben darf. Capitano Katarina Tapo wird auf den Fall angesetzt, und sie stößt bei ihren Ermittlungen auf weit schrecklichere Gräuel, in die nicht nur die Kirche verwickelt ist ...

Ein sehr spannender und schonungslos offener Thriller, der gnadenlos seine Opfer exikutiert und bepackt mit CIA, NSA, Militär,

— kassandra1010
kassandra1010

Dieser Thriller ist spannend, informativ, unter die Haut gehend. Aber stellenweise grausam.

— sydneysider47
sydneysider47

Packend, mitreißend, spannend. Ein genialer Thriller und ein super Start für eine großartige Trilogie!

— Kaito
Kaito

Spannend, aber etwas überladen

— Aglaya
Aglaya

Ein super Auftakt einer Trilogie

— anke3006
anke3006

In der Nacht der La Befana wird eine weibliche Leiche im Priestergewand angespült. Ein Sakrileg im katholischen Venedig.

— Schlumpfinchen1986
Schlumpfinchen1986

Toller Thriller spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Dan Brown hat Konkurrenz bekommen.

— harlekin1109
harlekin1109

Fazit: Venedig sehen und sterben - ein atemberaubender, komplexer Thriller, der von der ersten Seite an absolut überzeugt.

— Bellexr
Bellexr

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  • Am Rande des Krieges

    Marter
    kassandra1010

    kassandra1010

    20. March 2017 um 18:54

    Eine weibliche Priesterin wird bei Aqua Alta in Venedigs Lagune angespült und bringt Kat als Ermittlerin auf den Plan. Die unerschrockene junge Kat sieht diesen Fall als Sprungbrett ihrer Karriere insbesondere, da sie nunmehr dem Chefermittler zugeteilt wird. Doch es stellt sich schnell heraus, das hinter der vermeintlich toten Priesterin viel mehr steckt.Während Kat in den Reigen der Kirche ermittelt, kommt Holly Boland zurück nach Venedig und stationiert sich in Camp Ederle ein. Sie stößt dort auf eine Anfrage einer Journalistin, die ihre Vorgängerin ihr vererbt hat und gerät dabei in eine Verschwörung aus der guten alten Zeit des Kosovo-Krieges.Die Ermittlunge bringen Kat und Holly unerwartet auf die selbe Seite der Ermittlungen und unerwartete Unterstützung erhalten sie von dem frisch auf der Anklagebank sitzenden Darknet-Programmierers Carnivia.Ein sehr spannender und schonungslos offener Thriller, der gnadenlos seine Opfer exikutiert und bepackt mit CIA, NSA, Militär, Kirche und brilliant verkannter Kriegsführung mal wieder zeigt, das Krieg das Allerletzte ist!

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  • Spannender Thriller - aber nichts für empfindliche Leser

    Marter
    sydneysider47

    sydneysider47

    21. December 2016 um 10:27

    Folgendes Buch durfte ich kostenlos auf dem E-Book-Reader/PC lesen: Marter von Jonathan Holt Meine Meinung zu dem Buch zeigt die folgende Rezension. Wer hat Barbara und Jelena umgebracht? - oder: die Handlung Die Ermittlerin Katerina Tapo ermittelt in einem Mordfall in Venedig. Eine Frau in Priesterkleidung ist tot vor einer Kirche aufgefunden worden. Ihr Name ist Jelena Babic. Führt dieser Mord zu einem geheimen Skandal in der Kirche? Oder hat er etwas mit dem Bosnienkrieg in den 1990er-Jahren zu tun? Oder beides? Die Amerikanerin Holly Boland wird in eine US-Armee-Station in der Nähe der Dolomiten versetzt. Weil sie fließend Italienisch spricht, ist es ihre Aufgabe, diverse Aufgaben zu erledigen, bei der sie die Hilfe Einheimischer in Anspruch nehmen muss. Die vor Monaten gestellte Frage der Amerikanerin Barbara Holton führt dazu, dass Holly auf einmal in die Aufklärung von Barbaras Tod verwickelt ist. Kurz nach dem Fund der toten Jelena Babic wurde Barbaras Leiche in einem Kanal in Venedig entdeckt – ganz in der Nähe des Hotels, in dem sie eingecheckt hatte. Der Mathematiker Daniele Barbo betreibt eine Community, die sich „Carnivia“ nennt. Carnivia ist eine Abbildung von Venedig – mit all seinen Bauten, Kirchen, Kanälen. Hier können sich User anmelden, sich einen Usernamen geben und in einer Art „Second Life“ durch Venedig gehen und diverse Aktivitäten in Venedig durchführen. Diese drei Personen in ihrem ganz eigenen Handlungsumfeld treffen irgendwann aufeinander. Es geht um die Aufklärung der Morde an Jelena Babic und Barbara Holton. Katerina, Holly und Daniele merken irgendwann, dass sie zusammenarbeiten müssen, um den Mörder zu finden. Und das ist wirklich verzwickt… Meine Leseerfahrung Ich habe dieses Buch gern gelesen, auch wenn es lang und oft verzwickt war. Drei Handlungen – drei Hauptpersonen, das erfordert immer wieder Konzentration beim Lesen. Da gibt es beispielsweise einige Kapitel, in denen es sich um Katerina, genannt Kat, dreht. Auf einmal schwenkt die Handlung um zu Holly und ihrer Arbeit – bis plötzlich Daniele ins Spiel kommt. Und dann geht es wieder weiter mit Kat – und so weiter. Anfangs fragte ich mich: Warum braucht der Roman so viele Hauptpersonen? Das macht ihn verzwickt und kompliziert. Aber beim Lesen merke ich: diese drei Charaktere und, was sie tun, sind wichtig. Denn irgendwann in dem Buch finden sie zusammen – sie brauchen einander, sie unterstützen sich. Nicht nur, um zwei Mordfälle zu lösen, sondern um ihre eigenen Leben zu retten. Denn das, was sie so nach und nach herausfinden, wird zu einer Gefahr für sie. Und beim Lesen bange und hoffe ich ständig, dass niemandem von ihnen etwas Schlimmes zustoßen möge. Genau das macht die Handlung so spannend. Und auch die Tatsache, dass viele schreckliche Dinge zutage kommen, mit denen man zu Anfang des Buches nicht gerechnet hat. Man findet jetzt keine detaillierten Leichenbeschreibungen – aber es geht um grauenhafte Ereignisse, die in einem Krieg passiert sind. In diesem Fall ist es der Bosnienkrieg aus den 1990er-Jahren. Deswegen würde ich den Roman Lesern unter 16 Jahren nicht empfehlen. Alle drei Hauptpersonen finde ich sehr sympathisch – auch Daniele, der zu Anfang des Buches eher ein schräger, undurchsichtiger Typ ist. Erwähnen sollte ich noch, dass das Buch aus der Sicht des auktorialen Erzählers (kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst ist – das ist immer eine wichtige Information für Leute, die keine Ich-Erzähler mögen. Mein Fazit „Marter“ von Jonathan Holt ist ein spannendes Buch, das die Bezeichnung „Thriller“ durchaus verdient hat. Es ist nicht nur ein Venedig-Roman, sondern auch ein Buch, das mit dem Bosnien-Krieg und dessen Auswirkungen zu tun hat. Da es oft verzwickt und für meinen Geschmack zu lang ist, ziehe ich einen Stern ab. Ich vergebe vier Sterne und empfehle das Buch Thriller-Lesern ab 16 Jahren weiter. P.S.: In ähnlicher Form habe ich diese Rezension bereits bei Ciao.de veröffentlicht.

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  • Ein packender Reihenauftakt

    Marter
    Jisbon

    Jisbon

    31. July 2016 um 01:41

    "Marter" hat mir gut gefallen. Was wie ein ganz einfacher Krimi beginnt, wird schnell zu einer komplexen, packenden Geschichte um religiöse Fragen, Menschenraub, Staatsgeheimnisse und Kriegsverbrechen. Zunächst scheint es drei separate Handlungsstränge zu geben; Katerina Tapo ermittelt gemeinsam mit einem Kollegen in einem seltsamen Mordfall, Holly Boland wird vom US-Militär gerade nach Venedig versetzt und Daniele Barbo, der Entwickler der virtuellen Welt von "Carnivia", bereitet sich darauf vor, vom Gericht schuldig gesprochen und verurteilt zu werden. Es stellt sich aber schon bald heraus, dass alles miteinander verbunden ist. Dem Autor ist es hierbei gelungen, eine spannende Geschichte zu erschaffen, die einige wichtige Fragen aufwirft und auch die noch immer existierende Gleichberechtigung der Frauen thematisiert. So geht es beispielsweise darum, ob Frauen Priester werden können oder nicht, aber auch um Zwangsprostitution und darum, welche Konsequenzen sexuelle Beziehungen am Arbeitsplatz haben können. Dabei wirkt die Handlung von "Marter" aber keinesfalls überladen, vielmehr hat Holt diese verschiedenen Themen sehr geschickt mit den Ermittlungen in dem Mordfall verknüpft, sodass wirklich nur eine große, komplexe Geschichte erzählt wird. Bei "Marter" handelt es sich um den ersten Teil der Carnivia-Trilogie, sodass nicht alle Fragen am Ende beantwortet werden, doch es bleibt auch bei weitem nicht alles offen. Der Leser hat bereits einige Einblicke in die Hintergründe bekommen und weiß, dass es hier um eine sehr große und wichtige Sache geht, sodass ich schon sehr auf die Folgebände gespannt bin und auch vorhabe, "Folter" demnächst zu lesen. Besonders interessant fand ich die 'historische Randnotiz' am Ende des Buches, in der Holt erklärt, wie viel Wahrheitsgehalt in seiner Geschichte steckt; ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich das während des Lesens mehrfach gefragt habe, da einige erschreckende und beunruhigende Sachen aufgedeckt wurden, sodass diese Anmerkung des Autors sehr hilfreich war. Auf jeden Fall habe ich jetzt Lust, mich mehr mit den Hintergründen zu befassen. Neben der packenden Geschichte und dem wunderbaren Setting (der Schauplatz Venedig ist hier nicht austauschbar, sondern wird tatsächlich benutzt) gibt es auch noch mehrere gut ausgearbeitete Charaktere. Sie waren mir nicht alle sympathisch und es wurden auch Dinge getan, die ich persönlich verwerflich finde, aber es war interessant, über sie und ihre Nachforschungen zu lesen. Gut gefallen hat mir in diesem Zusammenhang auch, dass die Gegenspieler sehr gerissen waren, sodass die Bedrohung für die Protagonisten die ganze Zeit real wirkte. Auch die Einblicke in das italienische Rechtssystem waren interessant, auch wenn ich hoffe, dass es in der Realität nicht ganz so korrupt ist, wie es hier dargestellt wurde... FAZIT Insgesamt kann ich "Marter" empfehlen. Das Buch bietet eine fesselnde Geschichte, die komplex, aber nicht kompliziert ist, interessante Charaktere und ein paar offene Fragen, sodass man gespannt auf die nächsten beiden Bände sein kann.

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Spannend und erschreckend

    Marter
    PMelittaM

    PMelittaM

    24. July 2016 um 17:27

    In Venedig wird eine tote Frau vor einer Kirche angespült – gekleidet in eine Priesterrobe. Capitano Katerina Tapo, die auf den Fall angesetzt wird, steht zunächst vor einem Rätsel: Warum ist die Frau wie ein Priester gekleidet? Geht es hier um einen Ritualmord? Wer ist die Frau überhaupt? Holly Boland, us-amerikanische Soldatin, ist gerade zu ihrem ersten Auslandseinsatz nach Italien versetzt worden. Schon ihr Vater war in Italien stationiert, daher ist sie hier aufgewachsen und kennt nicht nur Land und Leute, sondern spricht auch fließend die Sprache. Ihre Aufgabe soll es sein, sich um die Beziehung zu Armeefremden zu kümmern. Als sie eine Anfrage bezüglich des Krieges im ehemaligen Jugoslawien bekommt und schnell feststellen muss, dass Akten nicht mehr auffindbar sind, beschließt sie, tiefer zu graben.Daniele Barbo, als Kind entführt und verstümmelt, hat „Carnivia“ entwickelt, ein soziales Netzwerk, das seinen Usern absolute Sicherheit garantiert. Er steht nicht nur kurz vor einer Gerichtsverhandlung, weil er sich weigert, den Behörden, Einblicke in Carnivia zu gewähren, sondern sieht sich auch Hackerangriffen ausgesetzt.Diese drei Handlungsstränge, die zunächst nichts miteinander gemein zu haben scheinen, verbinden sich im Laufe der Handlung des Romans mehr und mehr und erzählen eine spannende, aber auch erschreckende Geschichte. Die Handlung ist komplex, die Hintergründe gut recherchiert (auch wenn man sich in mancher Beziehung wünscht, es wäre nur Fiktion) und die Charaktere, vor allem die drei Protagonisten, sind interessant. Die beiden Frauen, beide arbeiten in einem männlich geprägten Umfeld, sind tough, intelligent und einfühlsam. Daniele ist für mich der interessanteste der Drei, er ist verletzlich, hoch intelligent und, vor allem am Anfang, wenig durchschaubar.Sehr gut gefallen hat mir auch, dass Venedig und die Venezianer eine Rolle spielen dürfen, wenngleich auch keine durchweg gute. Nein, Jonathan Holts Roman ist sehr sozialkritisch, Vieles bekommt hier sein Fett weg, sexistisches Denken und Handeln, die korrupte Strafverfolgungsbehörde, die US-Armee, die Kirche, das organisierte Verbrechen … Wie bereits erwähnt, wünscht man sich mehr als einmal, dass es sich bei dem Erzählten um reine Fiktion handelt, informiert man sich selbst über die Hintergründe, wird aber schnell klar, dass das Meiste leider auf Tatsachen beruht. Der Autor geht selbst in einer „Historischen Randnotiz“ darauf ein. Da es sich hier um den ersten Band einer Trilogie handelt, sind am Ende viele Fragen beantwortet, aber längst nicht alle, im Gegenteil, es ergeben sich neue, so dass man sehr gespannt auf die Folgebände sein kann. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    • 6
  • Spannend, vielschichtig und super geschrieben.

    Marter
    Kaito

    Kaito

    06. April 2016 um 09:33

    Venedig: Der Canale Grande hat eine Leiche angespült. Eine Frau liegt auf den Stufen der Kirche Santa Maria della Salute und sie trägt die Robe eines Priesters - ein unaussprechliches Sakrileg. Capitano Katarina Tapo von den Carabinieri wird auf den Fall angesetzt. Zur gleichen Zeit wird die junge US-Soldatin Holly Boland nach Camp Ederle versetzt, um dort die Vermittlerrolle zwischen Amerikanern und Italienern zu übernehmen. Währenddessen sieht Daniele Barbo, Hacker und IT-Spezialist, die Servern seiner Website „Carnivia“ in Gefahr.Diese drei Erzählstränge bilden zusammen den ersten Teil von Jonathan Holts Carnivia-Trilogie. Zunächst scheint sie nichts miteinander zu verbinden, aber nach und nach finden die drei so unterschiedlichen Handlungsstränge sich zu einem hochspannenden und äußerst komplexen Fall zusammen.Der Autor hat außerdem geschickt Themen und Ereignisse der europäischen Vergangenheit in die Handlung einfließen lassen und bringt dem Leser diese auf sehr packende Weise nahe. Und auch die Vergangenheit der drei Protagonisten ist Thema des Buches und wird in die Story eingearbeitet ohne den Lesefluss zu stören.Jonathan Holt schafft in seinem Buch nicht nur das Kunststück die verschiedenen Protagonisten und Handlungsstränge spannend mit realen Fakten zu verknüpfen, sondern er versetzt den Leser auch gekonnt an die Schauplätze. Man hat das Gefühl selbst durch Venedigs Straßen zu laufen und den Figuren auf ihren Wegen zu folgen.Die Handlung ist in sich abgeschlossen und so kann das Buch auch gut als Einzeltitel gelesen werden. Die sehr gut ausgearbeiteten Figuren machen aber definitiv Lust auf Mehr. Die Venezianerin Kat, die sich in der Männerwelt der Carabinieri behauptet, die eher unscheinbare aber sehr energische Holly und der menschenscheue und geniale Daniele sind charakterlich sehr unterschiedlich, ergänzen sich aber in ihren Ermittlungen sehr gut. Es ist ein wahres Vergnügen ihnen zu zusehen, wie sie das Rätsel Stück für Stück lösen.Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich.Fremdwörter oder auch "Internet Slang" werden für den Leser kurz und einfach erklärt.Außerdem lässt der Autor seine Figuren ihre Gefühle auf erfrischende Art ausleben. Das mach sie noch realer und menschlicher.Ein toller Einstieg in die Trilogie und ein wirklich genialer Thriller.Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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  • Spannend, aber etwas überladen

    Marter
    Aglaya

    Aglaya

    „Marter“ ist der erste Teil der „Carnivia“-Trilogie, es braucht daher zum Verständnis keine Vorkenntnisse. Die Grundhandlung ist in sich abgeschlossen, wer danach keine Lust mehr hat, braucht die beiden Nachfolgebände daher nicht zwingend zu lesen.   Die Geschichte besteht aus drei Handlungssträngen, die zunächst getrennt erzählt werden, im Laufe des Buches aber zusammenkommen und eine einzige Handlung bilden. Die Stränge werden dabei in der dritten Person aus der Sicht des jeweiligen Protagonisten erzählt. Die Polizistin Kat kümmert sich in ihrem ersten Mordfall um die Tötung einer Frau in katholischer Priesterkleidung, die amerikanische Offizierin soll während ihrer Stationierung in Italien Dokumente über den Jugoslawienkrieg suchen, und gegen den Computerhacker Daniele wird ein Gerichtsprozess geführt. „Marter“ wirft dabei mehrere schwergewichtige Themen zusammen, von „Untergrundkirchen“ über die Mafia und Korruption bis hin zu Kriegsverbrechen. Dies führt zu einer sehr spannenden Handlung, die aber für meinen Geschmack etwas zu überladen ist. Der Autor Jonathan Holt hätte sich meiner Ansicht nach besser nur auf eines dieser Themen konzentriert, und dieses dafür tiefergehend ausgebaut. Vielleicht geschieht das noch in den beiden weiteren Bänden der Trilogie, die ich noch nicht kenne.   Der Schreibstil des Autors Jonathan Holt lässt sich flüssig lesen, und nach einem eher gemütlichen Einstieg zieht das Tempo der Geschichte stark an. Die Handlung ist sehr komplex und verlang daher einiges an Konzentration vom Leser, auch um die vielen verschiedenen Figuren auseinanderhalten zu können. Die Figuren sind leider nicht sonderlich nuanciert ausgearbeitet, sodass sie ausser wenigen Klischee-Charakteren kaum Emotionen bei mir hervorgerufen haben. Dennoch hat mich der Thriller gut unterhalten und mit seiner spannenden Handlung mitgerissen. Die genaue Positionierung einiger Figuren ist mir immer noch nicht klar, da brauche ich noch mehr Infos. Den Nachfolger „Folter“ werde ich daher sicher auch noch lesen.   Mein Fazit Spannender Einstieg in die Thriller-Trilogie, der in sich abgeschlossen ist, aber auch genügend Fragen offen lässt, um das Interesse an den Nachfolgern zu wecken.

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    • 3
    Aglaya

    Aglaya

    14. January 2016 um 19:20
  • Geheimdienst, Kirche, Mafia, Militär

    Marter
    anke3006

    anke3006

    06. January 2016 um 13:38

    Am Fest von LaBefana wird in Venedig eine Frauenleiche im Priestergewand angespült. Es ist der erste Mordfall in dem Kat Tapo ermittelt. Und dieser Fall hat es in sich. Die Spuren führen die Carabinieri wirklich durch den Sumpf der Verbrechen. Jonathan Holt hat hier einen sehr packenden Auftakt zu einer Trilogie geschrieben, der unter die Haut geht. Gut recherchiert und die Figuren sehr überzeugend dargestellt. Ich werde mir gleich den zweiten Teil holen und hoffe, das ich auf den dritten nicht so lange warten muss.

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  • Für mich leider leider sehr enttäuschend

    Marter
    Schlumpfinchen1986

    Schlumpfinchen1986

    31. December 2015 um 17:05

    In der Nacht der La Befana wird eine weibliche Leiche im Priestergewand angespült. Ein Sakrileg im katholischen Venedig.Als es zu weiteren Morden kommt, führen ihre Ermittlungen Capitano Katerina Tapo gemeinsam mit ihrem Vorgesetzten dem Colonello Aldo Piola immer tiefer in die Welt der italienischen Mafia, die gemeinsam mit der katholischen Kirche sowie dem US-Militär in schreckliche Kriegsverbrechen verwickelt waren, die nun vertuscht werden sollen. Dementsprechend schwierig gestalten sich die Ermittlungen. Je näher Katerina und Aldo der Aufklärung dieses komplexen Falles kommen, desto gefährlicher werden ihre Ermittlungen bis sie schließlich beide um ihr Leben fürchten müssen. So spannend die Geschichte an sich ist, so wenig hat das Buch es geschafft, mich zu fesseln. Aufgrund der Vielschichtigkeit der Story und des Falles finden sich auch im Roman viele verschiedene Handlungsstränge, die clever miteinander verknüpft und zu einer Story zusammengeführt werden. Dies führt allerdings auch dazu, dass die einzelnen Kapitel recht kurz und der Lesefluss so immer wieder unterbrochen wird. Dementsprechend kann sich Spannung nur sehr kurzfristig aufbauen und wird meiner Meinung nach nicht aufrecht gehalten. Auch die handelnden Personen werden eher oberflächlich charakterisiert. Eine mögliche Identifikation, ein Mitfiebern / Mitleiden etc. wird so erschwert. Historisch ist der Roman sehr gut recherchiert. Hintergrundwissen über US-Konflikte, Kirchengeschichte und die italienische Mafia helfen die äußerst dargestellten vielschichtigen Konflikte gut nachvollziehen zu können. Am Ende bleiben für mich viele Fragen offen. Da es sich bei "Marta" aber um den ersten Teil einer Trilogie handelt, bleibt genügend Stoff für die verbleibenden zwei Bände. Mein Fazit: Für geschichtsinteressierte Leser und Freunde historischer Romane ist "Marter" durch die vielen Handlungsstränge, die geschickt miteinander verbunden sicherlich ein Genuss. Mich konnte es aufgrund des Schreibstils leider nicht fesseln. Zwar bleiben am Ende viele Fragen offen, doch reichen diese für mich nicht aus, um die Trilogie weiter zu lesen.

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  • 1. Band der Carnivia-Trilogie

    Marter
    Kerry

    Kerry

    05. July 2015 um 20:15

    Venedig an La Befana - dem Tag der Heiligen Drei Könige: Capitano Katerina "Kat" Tapo will, wie der Rest Venedigs, feiern, doch unverhofft wird sie angerufen und zu einem Tatort gerufen. Kat ist voller Begeisterung, wartet sie doch voller Ungeduld seit ihrer Beförderung zum Capitano auf einen solchen Fall. Vor Ort trifft sie auf Colonnello Aldo Piola, der die Ermittlungen leiten wird. Bei dem Opfer handelt es sich um eine unbekannte Frau, welche wie ein katholischer Priester gekleidet ist. Handelt es sich hierbei um eine Verkleidung im üblichen Sinne oder steckt etwas anderes hinter ihrer Aufmachung? Auch eine recht markante Tätowierung hilft den Ermittlern nicht bei der Identifikation des Opfers. Derweil trifft Second Lieutenant Holly Boland auf dem örtlichen Stützpunkt ein. Sie wird sich zukünftig um die Hearts-and-Minds-Initiative auf dem Stützpunkt kümmern, welche dazu da ist, die Wogen zwischen der Army und der örtlichen Bevölkerung zu glätten, falls es zu Streitigkeiten oder Unstimmigkeiten kommen sollte. Tatsächlich lässt ihr erster Auftrag nicht lange auf sich warten. Eine Barbara Holton, Chefredakteurin eines Magazins namens "Women Under War" stellt eine Anfrage auf Akteneinsicht zu einem bestimmen Fall. Mit Feuereifer stürzt sich die junge Frau in die Arbeit und will ihr bestes geben, die gewünschten Unterlagen zu besorgen, doch augenscheinlich sind diese nicht verfügbar und wenn, dann nur bruchstückhaft. Als eben jene Barbara Holton kurz darauf tot aufgefunden wird, macht sie die Bekanntschaft mit Capitano Tapo und beide spüren, dass die Ermordung der Frau etwas mit ihrer Anfrage zur Akteneinsicht zu tun hat. Der italienische Mathematiker und Computerhacker Daniele Marcantonio Barbo hat hingegen ganz andere Probleme. Er kürzlich wurde er vor Gericht aus fadenscheinigen Gründen schuldig gesprochen und wartet nun mehr auf die Verkündung des Urteils. Auf Grund eines besonderen Status kann er bis zur Straffestsetzung diese Zeit in "Freiheit" verbringen. Daniele selbst hat vor Jahren eine digitale Welt namens "Carnivia" erschaffen, doch hierbei handelt es sich nicht um eines dieser Onlinespiele. Vielmehr hat er Venedig virtuell auferstehen lassen und bietet seinen Usern die Möglichkeit, anonym ohne Aufzeichnungen oder die Möglichkeit etwaiger Nachforschungen, zu kommunizieren. Bei ihren Ermittlungen finden Kat und Holly heraus, dass auch das Opfer Barbara Holton in dieser Welt sehr aktiv war und was auch immer der Grund ihrer Ermordung war - Spuren davon befinden sich in Carnivia. Doch um diese zu finden, benötigen sie die Hilfe von Daniele. Dieser hingegen will nur herausfinden, wer ihn verraten hat und ihn hinter Gitter sehen will ... Der 1. Band der Carnivia-Trilogie! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie der Autor Fakten in das Buch eingearbeitet hat und so ein fundiertes Grundgerüst ersonnen hat, welches im realen Leben durchaus so gewesen sein könnte. Die Thematik des Krieges im ehemaligen Jugoslawien spielt in diesem Buch eine große Rolle und auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Welt war, war ich jedoch zu jung, um alle Hintergründe zu verstehen bzw. fundiertes Wissen dieser Art zu behalten. Der Autor hat es hier jedoch geschafft, diese (grausame) geschichtliche Begebenheit klar und deutlich darzustellen. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Besonders ans Herz gewachsen ist mir die Figur der Kat, welche zwar einen ernsten Job bei der italienischen Polizei hat, sich allerdings auch in ihrer ersten Mordermittlung gerne von ihren Gefühlen leiten lässt, was nicht immer empfehlenswert ist, aber dennoch herrlich erfrischend und vor allem menschlich. Die Figur der Holly kam mir anfangs sehr steif vor, dies wandelte sich jedoch im Laufe des Buches. Fasziniert war ich geradezu von Daniele, dem jungen Mann, der bereit ist, für seinen Traum alles zu geben und der durch ein traumatisches Kindheitserlebnis seelisch und körperlich gezeichnet ist. Den Schreibstil empfand ich sehr angenehm zu lesen und ich freue mich bereits jetzt auf den 2. Band der Reihe "Folter".

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  • Beeindruckender Erstling - besser als Dan Brown!

    Marter
    Havers

    Havers

    03. April 2014 um 20:04

    Eine Mordserie hält Venedig in Atem. Den Auftakt macht ein weiblicher Leichnam, gekleidet in die Gewänder eines Geistlichen, der an den Ufern des Canale Grande angespült wird. Ihm folgen eine getötete Menschenrechtlerin sowie ein Fischer mit Mafiakontakten. Mit den Untersuchungen der Mordfälle werden die junge Kommissarin Katerina Tapo und ihr Chef Colonel Aldo Piola beauftragt. Ihre Ermittlungen führen zum einen auf die Laguneninsel Poveglia, zum anderen zu einer Armee-Basis der Vereinigten Staaten außerhalb von Venedig und zu einem General, der während des Balkankrieges schwere Schuld auf sich geladen hat und dem nun in Den Haag der Prozess gemacht werden soll. Dessen Fall wird von der kürzlich auf die Base versetzten Holly Bolland untersucht, und so bleibt es nicht aus, dass sich die Wege dieser beiden Ermittlerinnen im Laufe der Zeit kreuzen. So kommen sie einer Verschwörung auf die Spur, in die neben der Regierung und dem Geheimdienst auch die Katholische Kirche und die Mafia verstrickt sind. Und alle Spuren laufen in Carnivia zusammen… „Marter“ ist der erste Band der Carnivia-Trilogie des englischen Autors Jonathan Holt. Aber was genau ist Carnivia? Diese Frage beantwortet ein Blick auf Venedig, denn Carnivia ist die detailgetreue dreidimensionale Nachbildung der Lagunenstadt auf einem Online-Portal. Konzipiert als soziales Netzwerk mit Rollenspiel-Elementen bietet es den Nutzern die Möglichkeit, sich ohne Einschränkung in den Gassen der „Serenissima“ zu bewegen. Die Besonderheit der Avatare besteht darin, dass die Figuren Masken tragen und so ihre Anonymität gewahrt bleibt, wenn in diesem virtuellen Raum konspirative Treffen erfolgen und Geheimnisse ausgetauscht werden. Mit „Marter“ ist Jonathan Holt ein spannender Erstling gelungen, der jedem Venedig-Liebhaber das Herz aufgehen lässt, denn die detaillierten Beschreibungen der „Serenissima“ und der Umgebung unterstützen und runden den gelungenen Plot ab. Der Autor hat die verschiedensten Elemente wie beispielsweise Social Media, Kriegsverbrechen, Zwangsprostitution und Religion wohldosiert in seinen Thriller eingearbeitet und ihnen jeweils eigene Handlungsstränge zugeschrieben, die erst allmählich zusammengeführt werden. So bleibt das Interesse des Lesers konstant hoch, bis sich nach und nach eine runde Geschichte entwickelt und die einzelnen Facetten zusammengeführt werden. Für einen Erstling sehr beeindruckend sind die Darstellungen der Personen, speziell die beiden Frauenfiguren sind sehr detailliert angelegt und sympathisch beschrieben. Ich hoffe und gehe eigentlich auch davon aus, dass wir zumindest Katerina Tapo in den beiden noch ausstehenden Bänden der Trilogie wieder begegnen werden.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    01. April 2014 um 19:11
  • Acqua alta

    Marter
    Bellexr

    Bellexr

    20. March 2014 um 18:31

    Auf dem Platz vor der Santa Maria della Salute in Venedig wird eine Leiche angespült. In einem Priestergewand gekleidet, liegt die Tote vor den Stufen der Kirche. Zusammen mit ihrem Vorgesetzten Colonnello Aldo Piola ermittelt die junge Capitano Katerina Tapo in dem Fall, der sich im Verlauf immer rätselhafter gestaltet. Zur gleichen Zeit wird die junge US-Soldatin Holly Boland nach Camp Ederle versetzt, um dort die Vermittlerrolle zwischen Amerikanern und Italienern zu übernehmen. Währenddessen wartet Daniele Barbo auf das Urteil in seinem Prozess. Der Hacker und IT-Spezialist weigert sich hartnäckig, den Behörden Zugang zu den Servern seiner Website „Carnivia“ zu gewähren.   Drei unterschiedliche Geschichten, die anfangs nur eines gemeinsam haben: Sie spielen alle in Venedig. Die Ermittlungen in dem Mordfall gestalten sich äußerst schwierig, zumal die tote Frau in einem Priestergewand aufgefunden wurde, was einem Sakrileg gleichkommt. Somit konzentrieren sich die Ermittlungen erst einmal in Richtung Kirche, doch schon bald führen die Spuren Kat und Aldo auch zum amerikanischen Stützpunkt Camp Ederle. Doch welches Motiv sich wirklich hinter dem Mord an der jungen Frau verbirgt, wobei es auch nicht bei diesem einem Mord bleiben soll, ahnen die Ermittler nicht.   Nach und nach verbinden sich die drei so unterschiedlichen Handlungsstränge zu einem hochspannenden und äußerst komplex gestalteten Erzählstrang. Jonathan Holt behandelt in seinem packenden wie intelligent angelegten Thriller mehrere Themen, die allerdings alle auf ganz bestimmte Geschehnisse aus der jüngeren europäischen Vergangenheit zurückzuführen sind. Dies umfasst unter anderem Menschenhandel und Prostitution wie auch Verschwörungen beim US-Militär und der CIA, aber auch Bestechungen und Intrigen innerhalb des venezianischen Polizeiapparats spielen eine nicht unwesentliche Rolle in dem Thriller.      Dachte man somit anfangs noch, man hält hier einen Kirchenverschwörungsthriller in Händen, den belehrt Jonathan Holt schnell eines Besseren. Wobei es dem Autor dennoch sehr gut gelingt, den wahren Hintergrund der Morde erst nach und nach preiszugeben und dabei im Verlauf des Thrillers auch von Gräueltaten berichtet, die an Unmenschlichkeit kaum zu überbieten sind. Der vielschichtig angelegte Thriller wird von Jonathan Holt exzellent recherchiert erzählt und der Autor vermittelt sein Wissen über die Katholische Kirche, den kriminellen Machenschaften in Venedig, die Arbeit des US-Stützpunktes wie auch über die IT-Branche interessant und verständlich. Dabei verknüpft der Autor im ersten Band seiner Trilogie glaubwürdig seine fiktive Geschichte mit realen Geschehnissen. Obwohl es sich hierbei um den Auftakt einer Trilogie handelt, ist der Thriller in sich abgeschlossen und kann somit auch als Einzelroman gelesen werden.   Neben der mitreißenden Story überzeugen jedoch auch seine Protagonisten auf ganzer Linie. Neben der Venezianerin Kat, die es gut versteht, sich in der Männerwelt der Carabinieri zu behaupten, rückt  bald die zwar etwas unscheinbare, aber sehr energische Holly in den Focus der Geschehnisse. Und auch der menschenscheue wie geniale Daniele spielt eine entscheidende Rolle in der atemberaubenden Story. Allerdings bleiben einige Mitwirkende schwer einschätzbar, wobei die Protagonisten hierbei nicht ausgenommen sind, sodass deren wahren Beweggründe lange nicht ersichtlich sind.   Fazit: Venedig sehen und sterben - ein atemberaubender, komplexer Thriller, der von der ersten Seite an absolut überzeugt.

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  • Marter

    Marter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. March 2014 um 09:46

    "Marter" von Jonathan Holt, beworben mit dem Satz: Dieses Buch nicht zu lesen wäre ein Sakrileg. Passender wäre: Dieses Buch zu lesen ist eine Marter! Vielleicht hat der Verlag mit seiner Strategie, diesen Thriller mit Stieg Larssons Büchern zu vergleichen auch zu viele Erwartungen geweckt, die nicht erfüllt werden konnten. Italien ist der Ort des Geschehens, eine ermordete Frau in Priesterrobe wird während des Festes La Befana in Venedig an Land gespült. Und dann geht es los: Ermittlungen seitens der ansässigen polizei, zusätzlich wird eine junge Frau aus dem dortigen US Stützpunkt durch Zufall in den Fall verwickelt. Die Ermittlungen ziehen viel weitere Kreise, als zunächst angenommen! Nicht nur die Mafia könnte ihre Finger im Spiel haben, die Zeichen deuten darauf hin, dass die Morde mit dem Kosovo-Krieg in Zusammenhang stehen...Und dann wird noch die erfolgreiche Social Network Seite eines in Ungnade gefallenen IT-Experten bei den Ermittlungen eine Rolle spielen. Das Buch ist spannend und befasst sich mit großen Themen (Krieg, Verschwörung, Menschenhandel, Mafia, Umgang mit Frauen, ...), allerdings hat die Ankündigung, dass es sich um einen Stieg Larsson Nachfolger handeln soll bei mir zu hohe Erwartungen erweckt. Vielleicht ist es thematisch mit den Büchern vergleichbar, die Ermittler sind es nicht. Spannende Unterhaltung, es sollen weitere Bände folgen. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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