Jonathan Kellerman

 3.7 Sterne bei 867 Bewertungen
Autor von Böse Liebe, Monster und weiteren Büchern.
Jonathan Kellerman

Lebenslauf von Jonathan Kellerman

Jonathan Kellerman wurde 1949 in NY geboren und wuchs in Los Angeles, Kalifornien, auf. Er studierte Psychologie an der UCLA in LA und der USC. Während des Studiums arbeitete er als Journalist und Illustrator. Nach seinem Abschluss war Kellerman erst als Kinderpsychologe tätig und wurde später Gründungsdirektor des Psychosocial Program, Division of Hematology-Oncology. Seine Erfahrungen in diesem Bereich prägen sein Schreiben sehr, vorallem die Reihe um den Psychologen und Ermittler Dr. Alex Delaware. Kellerman ist heute ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten amerikanischen Kriminalautoren und wurde u a. mit dem "Edgar-Alan-Poe-Award", Amerikas bedeutendstem Krimipreis, ausgezeichnet.

Alle Bücher von Jonathan Kellerman

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Böse Liebe

Böse Liebe

 (63)
Erschienen am 12.02.2007
Monster

Monster

 (48)
Erschienen am 12.07.2005
Blutgier

Blutgier

 (47)
Erschienen am 20.09.2007
Jamey - Das Kind, das zuviel wusste

Jamey - Das Kind, das zuviel wusste

 (42)
Erschienen am 20.03.2006
Exit

Exit

 (38)
Erschienen am 14.08.2006
Der Pathologe

Der Pathologe

 (44)
Erschienen am 10.09.2007
Wölfe und Schafe

Wölfe und Schafe

 (37)
Erschienen am 10.09.2007
Narben

Narben

 (36)
Erschienen am 19.05.2008

Neue Rezensionen zu Jonathan Kellerman

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katzekatzekatzes avatar

Rezension zu "Das Buch der Toten" von Jonathan Kellerman

Rezension "Das Buch der Toten"
katzekatzekatzevor einem Jahr

Meinen ersten Roman aus der Reihe habe ich aus unserem öffentlichen Bücherschrank gezogen, war also ein Zufallsgriff.
Alex Delaware ist renommierter Psychologe und arbeitet öfter mit seinem Freund bei der mordkomission Mil Sturgis zusammen.

Eines Tages wird ihm ein Album geschickt - eine Mordakte mit Tatortfotos, ohne Absender, Fingerabdrücke oder sonstige Hinweise.
Zusammen mit Sturgis, der in seiner Vergangenheit in diesem Fall bereits einmal ermittelt hatte, macht er sich einem Täter auf der Spur, der sie bis in die High Society L.A.s führt...

Zugegeben, anfangs mag der Schreibstil ein wenig hastig und zügig wirken, aber das legt sich nach ein paar Seiten und man findet eigentlich recht gut rein. Die Story ist sehr gut aufgebaut. Man wird zu keiner Zeit mit zu vielen Informationen bombadiert, alles wird sehr feinsinnig gestreut und läuft am Ende schlüssig zusammen.
Auch die Nebencharaktere wirken plastisch und tief, ohne aber zuviel Raum einzunehmen.

Worüber ich mich besonders gefreut habe ist, dass es Kellerman gelungen ist mit Milo Sturgis einen homosexuellen Hauptcharakter zu konzipieren, der mit allen typischen Schwulenklischees bricht. Er ist ein knallharter Cop, der zielstrebig seine Sache verfolgt.
Zusammen mit Delaware eine interessante Dynamik, auch wenn ich mir noch einen Ticken mehr Interaktion der beiden gewünscht hätte.

Die Ermittlungen laufen schließlich zu einem spannenden Höhepunkt zusammen (wobei ich nichts dagegen gehabt hätte, wäre dieser Höhepunkt noch etwas weiter ausgeschrieben geworden), welche angenehm abklingt.

Was ich persönlich etwas störend fand, war das Zwischenmenschliche bei Alex und seiner Lebensgefährtin. Dieser Konflikt hat nicht gepasst und war in der Story in der Robin (seine Lebensgefährtin) generell keine Rolle spielte irgendwie etwas lästig zu lesen.

Ich hätte mich auch noch gefreut, wenn das psychologisch so hochgelobte Genie von Delaware etwas mehr zum Einsatz gekommen wäre.

Generell kann man diesen Roman losgelöst von der restlichen Reihe lesen, auch wenn einem natürlich schon auffällt, dass die Einführung des ein- oder anderen Charakters etwas zu kurz kommt, da der vermutlich schon aus einem der früheren Romane bekannt ist.

Insgesamt verdiente vier Sterne und ich kann dieses Buch ohne schlechtes Gewissen jedem Krimifan weiterempfehlen.

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christiane_brokates avatar

Rezension zu "Narbenseele" von Jonathan Kellerman

Narbenseele
christiane_brokatevor einem Jahr

Grace Blades ist eine brillante Psychologin. Ihre Gabe, verletzte Seelen zu heilen, kommt nicht von ungefähr. Sie trägt ihre eigenen unsichtbaren Narben – früh musste sie den blutigen Tod ihrer Eltern mit ansehen. Und Grace' makelloser professioneller Ruf besteht nur, weil sie ihre geheime dunkle Seite strikt von ihrem Berufsleben trennt. Umso schockierter ist sie, als eine Bekanntschaft aus ihrem Privatleben in ihrer Praxis auftaucht. Schlimmer noch, am nächsten Tag wird dieser Patient tot aufgefunden. Grace beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Doch dabei kommt sie einem grausamen Gegner auf die Spur, der die Dämonen ihrer Vergangenheit wieder aufleben lässt.

Das Cover:

Das Cover ist ein Blickfang durch die hellen und dunklen Farben. Es machte mich neugierig auf das Buch.

Meine Meinung:
Das ist das erste Buch von dem Autor was ich lese und gleich mal vorab mir fehlte etwas das Gewisse etwas und der Thriller in diesem Buch.

Am Anfang des Buches hatte ich meine Probleme in das Buch zu kommen der Schreibstil war gut aber die Spannung wurde nicht gehalten. Die verschiedenen Zeitsprünge von Vergangenheit und Gegenwart waren sehr apprubt und ich musste mich erst zurechtfinden. Auch war der Lesefluss und die Spannung bei der Vergangenheit und Gegenwart anders, es blieb nicht konstant gleich, was ich sehr schade fand.

Sehr gut fand ich die Rückblicke in die Vergangenheit der Proganistin,ich konnte sie besser kennen lernen und viel über sie erfahren. Auch ihre Emotionen kamen sehr gut rüber und ihr Leiden als Kind als sie von Pflegefamilie zu Pflegefamilie kam. Ihre Ängste waren auch sehr real und gingen einem ans Herz.

Das Ende des Buches passte irgendwie nicht zum Buch es kam sehr schnell und war knapp gehalten, da hätte ich mir eine andere Ausführung gewünscht, eine ausführliche oder ein offenes Ende das die Phantasien des Lesers weiter anregen kann.

Die Geschichte an sich war gut die Ausarbeitung hätte noch mehr ins Detail gehen können, auch das mir das drum rum etwas fehlte. Wie liefen die Ermittlungen der Polizei und ich hätte gerne mehr mitgeraten, wer es war und vielleicht mehr Wendungen.

Er war sehr psychologisch und hat sich auf die Seele der Proganisten bezogen, leider fehlten mir die Spannung, die nur zeitweise auftauchte.

Ich werde aber nochmal ein Buch des Autors lesen, da ich denn Schreibstil gut finde und auch die Hauptproganistin und ihre Vergangenheit mich bewegt hat und abholen konnte.

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Karin_Kehrers avatar

Rezension zu "Jamey - Das Kind, das zuviel wusste" von Jonathan Kellerman

Dr. Alex Delaware
Karin_Kehrervor einem Jahr


Mitten in der Nacht erhält der Psychologe Alex Delaware einen Anruf des 17-jährigen Jamey. Der Junge ist total verwirrt und leidet unter Wahnvorstellungen. Doch bevor Delaware ihm helfen kann, verschwindet Jamey und wird an einem Tatort gefunden – neben zwei schrecklich zugerichteten Leichen und mit einem Messer in der Hand. Delaware glaubt trotzdem nicht, dass der hoch begabte Junge ein Mörder ist und versucht, die Wahrheit herauszufinden. 


Die Reihe um den Psychologen Alex Delaware startete im Jahr 1985 und umfasst mittlerweile mehr als dreißig Bände. Die Geschichte um den hoch begabten Jamey, der angeblich zum Mörder wird, ist der dritte Band. Er kann aber auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Der etwas sperrige deutsche Titel nimmt leider einiges vom Inhalt vorweg. Ich habe mich nämlich die ganze Zeit über gefragt, warum die Polizei derart auf Jamey als Täter fixiert ist, wo doch so viele Ungereimtheiten auftreten, dass selbst ein Laie erkennen muss, dass dieser Verdacht an den Haaren herbeigezogen ist. Und das Ganze nur mit „Psychose“ oder „Wahnsinn“ zu erklären, ist viel zu dürftig.
Das Tempo der Geschichte ist eher gemäßigt, was u.a. an den relativ langen Abschnitten liegt, die zum Thema Psychodrogen und Geisteskrankheiten im Allgemeinen informieren. Zwar interessant, aber weniger spannend.
Der Held schwebt im Übrigen keine Minute lang in Gefahr, was für dieses Genre eher untypisch ist.
Wirklich gestört hat mich die Tatsache, dass so ziemlich alle Charaktere – auch unwesentliche Nebenfiguren – bis ins kleinste Detail beschrieben werden. Wenn das die gute Beobachtungsgabe Dr. Delawares demonstrieren soll, fand ich es nicht sehr geglückt, ebenfalls nicht die genaue Beschreibung, welche Kleidung die verschiedenen Charaktere zu welchem Anlass tragen. 
Manche Dialoge geraten auch relativ lang, es gibt viel Herumreden um den heißen Brei.
Delaware und sein Freund, der homosexuelle Polizist Milo Sturges, sind allerdings durchaus sympathische Charaktere mit Ecken und Kanten.
Ein Minus der Übersetzung: Chicken Tandoori ist kein indianisches, sondern ein indisches Gericht. Und ich nehme an, es wird nicht von einem „indianischen“ sondern von einem indischen Mädchen serviert.
Wer also Infos über die Wirkung verschiedener Drogen und Medikamente in einer Geschichte verpackt serviert bekommen will, ist hier gut bedient. Wer Spannung sucht, sollte sich lieber woanders umsehen.

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Gespräche aus der Community

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Unzertrennlichs avatar
ACHTUNG! DAS IST KEINE LESERUNDE UND ES GIBT KEINE BÜCHER ZU GEWINNEN! WIR SPIELEN HIER EINE MINIRUNDE:  

💀 "DIE WERWÖLFE IN DER PATHOLOGIE"  💀

Start: Sonntag, der 12.02


Tag/Nachtwechsel: Zwischen 19 und 20 Uhr!

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Mitchel und Unzertrennlich werden diese Runde leiten, bei Fragen, bitte an einen von uns wenden!

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Teilnehmer:

- Vucha 
- zhera
- Pippo121  
- mysticcat 


Gestorben:
- Papaverorosso (Stephen King)
- Elfentroll (Joy Fielding) 
- BlueSunset (Tess Gerittsen) 
- Stebec (Henning Mankell) 
- Henny176 (Ursula Poznanski) 
 - katha_strophe (Dan Brown)
 - Melanie1984 (Agatha Christie)



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Rollen:


3 Dorfbewohner
1 Seherin
1 Heiler
1 Hexe
1 Aussätzige
1 Pathologe


1 Verfluchter


2 Werwölfe

katha_strophes avatar
Letzter Beitrag von  katha_strophevor 2 Jahren
Glaube stebec hat das einfach beschlossen 😂
Zur Leserunde
L
Hallo, ich suche wirklich ein sehr spannendes Buch (Krimi, Spionage, Psychothriller etc. ...)
L
Letzter Beitrag von  LovelyBooks-Uservor 8 Jahren
Danke für die guten Tipps. Thomas
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Jonathan Kellerman wurde am 08. August 1949 in New York (N.Y.) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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