Jonathan Kellerman Flüchtig!

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Inhaltsangabe zu „Flüchtig!“ von Jonathan Kellerman

Woody Swope, fünf Jahre alt, hat Krebs. Seine einzige Chance, geheilt zu werden, ist die Klinik. Doch eines Tages ist er aus dem Krankenhaus verschwunden.
Für Alex Delaware, seinen psychologischen Betreuer, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit: Jeden Tag, der ergebnislos verstreicht, kann Woody das Leben kosten. Aber die dunkle Vergangenheit der Swopes und die kriminellen Praktiken einer Geheimsekte treiben ihn an den Rand der Verzweifelung...

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    Flüchtig!

    Stefan83

    06. April 2013 um 22:05

    Im Nachhinein muss ich sagen: Ich bin ziemlich erleichtert. Nicht unbedingt weil das Buch endlich vorbei war, sondern eher weil das Ende einen etwas faden Beigeschmack hinterlassen hat und ich deshalb der anfänglichen Versuchung, wohl auch diese Reihe komplett kaufen zu müssen, schließlich dann doch nicht erliegen werde. Wenn ich ein Wort benützen müsste, um "Flüchtig!", den zweiten Band aus der Alex-Delaware-Reihe, zu beschreiben, würde ich wahrscheinlich "zwiespältig" nehmen. Keine Frage: Jonathan Kellerman hat sich mit dem Nachfolger des preisgekrönten Erstlings nochmals gesteigert. In einigen Bereichen werden meiner Ansicht nach aber auch hier wieder ein paar schriftstellerische Schwächen deutlich. Dabei fängt die Geschichte äußerst spannend an: Es ist mehr als ein Jahr her, dass Alex Delaware, Psychologe im selbst gewählten Vorruhestand, in die Ereignisse um das Kinderheim "Casa de los Ninos" verwickelt worden ist. Doch der Ruhm hat bis heute angehalten. Alex ist weiter ein gefragter Mann in Punkto Kinderpsychologie und wird nicht selten bei gerichtlichen Auseinandersetzungen als Gutachter hinzugezogen. Sein Leben in seinem Haus in den Glen Hills könnte, trotz Abwesenheit seiner in Japan weilenden Freundin Robin, nicht schöner sein, wäre da nicht auch die Schattenseiten seiner Tätigkeiten. Ein durch sein Gutachten verurteilter Familienvater mit manischen Zügen droht Alex unverhohlen, während ihm zusätzlich ein kleiner krebskranker Junge im Western Pedriatric nicht aus dem Kopf gehen will. Dieser wird eines Tages aus dem Krankenhaus entführt. Voller Sorge begibt sich Alex auf eigene Hand auf die Suche, welche ihn schließlich vor die Tore eine Sekte in der Kleinstadt La Vista führt. Stecken die so genannten "Berührer" hinter dem Kidnapping? Gemeinsam mit seinem Polizeifreund Milo nimmt er die Ermittlungen auf... Was im ersten Band noch ziemlich zäh daherkam, liest sich nun, auch dank Kellermans strafferer Schreibweise, recht flüssig. Auch wenn erneut einige Klischees bedient werden (die Bösen sind hier richtig Böse, die Guten fast Engel in Menschengestalt), hält die Story bei Laune, was nicht zuletzt an der hervorragenden Ausarbeitung der Figuren liegt. Deren Beschreibung wird mehr Raum als im Erstling zu teil, wodurch die Atmosphäre, besonders in der Kleinstadt La Vista, sehr profitiert. Ohnehin beweist der Autor ein sehr gutes Händchen bei der Darstellung der Umgebung. Nie in Kalifornien gewesen, hatte ich während der Lektüre doch stets die Landschaft vor Augen und fühlte mich mitten im Geschehen. An Spannung hapert es auch lange Zeit nicht, konnte ich diesmal die wahren Hintergründe des Falls bis zum Schluss nicht ergründen. Dieser ist es dann jedoch, der mir ein wenig den Lesespaß verhagelt hat. Das Motiv des unfreiwilligen, zuvor durchaus nachvollziehbar agierenden Ermittlers kehrt sich hier völlig um. Delaware mutiert plötzlich zum schleichenden Top-Agenten und nimmt es im Alleingang mit den Bösen auf. Die letztendliche Auflösung wirkt zudem dann ziemlich konstruiert und an den Haaren herbeigezogen, was ich nach der guten ersten Hälfte etwas schade fand. Insgesamt ist "Flüchtig!" ein guter Thriller, der wiederum klassische Ermittlungsarbeit in den Vordergrund stellt, gegenüber dem Vorgänger jedoch etwas an Glaubwürdigkeit einbüßt. Kurzweilig, solide Unterhaltung, die mir aber höchstens flüchtig in Erinnerung bleiben wird.

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  • Rezension zu "Flüchtig!" von Jonathan Kellerman

    Flüchtig!

    Coco206

    30. January 2010 um 13:33

    Ich würde mal vorsichtig sagen, dass man merkt, dass es der zweite Band der Reihe um Alex Delaware ist. Ich mag Kellerman und seine Art zu schreiben, seine ruhigen Krimis, die privaten Details der Protagonisten, die Ermittlungsarbeit und dass er ohne viel "special effects" auskommt. Das gilt für dieses Buch leider nicht. Anfangs macht es wirklich Spaß der Geschichte zu folgen, man sieht den roten Faden, die Gespräche sind gut ausgearbeitet, Milo's und Alex' Interaktionen sind wunderbar. Kellerman lässt auch aus seiner Berufserfahrung als Kinderpsychologe einiges einfließen, das finde ich immer besonders interessant, vor allem in Alex Gesprächen mit Kindern. Aber mit der Zeit hatte ich leider das Gefühl, mehrere Geschichten zu lesen. Er hat hier und da einen Faden, manche lässt er wieder fallen. Zum Ende hin wird es auch etwas abstrus, das kann an den Strängen um Nona (der Schwester des krebskranken Jungen) liegen, die sich doch recht weit verzweigen, vielleicht auch an zu vielen Personen, die mit einfließen, vielleicht auch an dem furiosen (da wären wir bei den special effects) Ende, das sich ein wenig wie Kaugummi zieht. Ich glaube, dieses Buch würde ich nicht mal eingefleischten Kellerman-Fans empfehlen, geschweige denn Einsteigern in die Serie. Da hat leider auch die Originalsprache nichts gebracht.

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