Jonathan Kellerman Narbenseele

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Inhaltsangabe zu „Narbenseele“ von Jonathan Kellerman

Grace Blades ist eine brillante Psychologin. Ihre Gabe, verletzte Seelen zu heilen, kommt nicht von ungefähr. Sie trägt ihre eigenen unsichtbaren Narben – früh musste sie den blutigen Tod ihrer Eltern mit ansehen. Und Grace' makelloser professioneller Ruf besteht nur, weil sie ihre geheime dunkle Seite strikt von ihrem Berufsleben trennt. Umso schockierter ist sie, als eine Bekanntschaft aus ihrem Privatleben in ihrer Praxis auftaucht. Schlimmer noch, am nächsten Tag wird dieser Patient tot aufgefunden. Grace beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Doch dabei kommt sie einem grausamen Gegner auf die Spur, der die Dämonen ihrer Vergangenheit wieder aufleben lässt.

Spannende Unterhaltung mit recht wenig Blut und umso mehr Psychologie

— victoriaskrams

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  • Narbenseele

    Narbenseele

    christiane_brokate

    31. August 2017 um 11:15

    Grace Blades ist eine brillante Psychologin. Ihre Gabe, verletzte Seelen zu heilen, kommt nicht von ungefähr. Sie trägt ihre eigenen unsichtbaren Narben – früh musste sie den blutigen Tod ihrer Eltern mit ansehen. Und Grace' makelloser professioneller Ruf besteht nur, weil sie ihre geheime dunkle Seite strikt von ihrem Berufsleben trennt. Umso schockierter ist sie, als eine Bekanntschaft aus ihrem Privatleben in ihrer Praxis auftaucht. Schlimmer noch, am nächsten Tag wird dieser Patient tot aufgefunden. Grace beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Doch dabei kommt sie einem grausamen Gegner auf die Spur, der die Dämonen ihrer Vergangenheit wieder aufleben lässt.Das Cover:Das Cover ist ein Blickfang durch die hellen und dunklen Farben. Es machte mich neugierig auf das Buch.Meine Meinung:Das ist das erste Buch von dem Autor was ich lese und gleich mal vorab mir fehlte etwas das Gewisse etwas und der Thriller in diesem Buch.Am Anfang des Buches hatte ich meine Probleme in das Buch zu kommen der Schreibstil war gut aber die Spannung wurde nicht gehalten. Die verschiedenen Zeitsprünge von Vergangenheit und Gegenwart waren sehr apprubt und ich musste mich erst zurechtfinden. Auch war der Lesefluss und die Spannung bei der Vergangenheit und Gegenwart anders, es blieb nicht konstant gleich, was ich sehr schade fand.Sehr gut fand ich die Rückblicke in die Vergangenheit der Proganistin,ich konnte sie besser kennen lernen und viel über sie erfahren. Auch ihre Emotionen kamen sehr gut rüber und ihr Leiden als Kind als sie von Pflegefamilie zu Pflegefamilie kam. Ihre Ängste waren auch sehr real und gingen einem ans Herz.Das Ende des Buches passte irgendwie nicht zum Buch es kam sehr schnell und war knapp gehalten, da hätte ich mir eine andere Ausführung gewünscht, eine ausführliche oder ein offenes Ende das die Phantasien des Lesers weiter anregen kann.Die Geschichte an sich war gut die Ausarbeitung hätte noch mehr ins Detail gehen können, auch das mir das drum rum etwas fehlte. Wie liefen die Ermittlungen der Polizei und ich hätte gerne mehr mitgeraten, wer es war und vielleicht mehr Wendungen.Er war sehr psychologisch und hat sich auf die Seele der Proganisten bezogen, leider fehlten mir die Spannung, die nur zeitweise auftauchte.Ich werde aber nochmal ein Buch des Autors lesen, da ich denn Schreibstil gut finde und auch die Hauptproganistin und ihre Vergangenheit mich bewegt hat und abholen konnte.

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  • was damals war...

    Narbenseele

    abuelita

    04. March 2017 um 16:42

    Grace Blades ist eine brillante Psychologin. Ihre Gabe, verletzte Seelen zu heilen, kommt nicht von ungefähr. Sie trägt ihre eigenen unsichtbaren Narben – früh musste sie den blutigen Tod ihrer Eltern mit ansehen. Und Grace' makelloser professioneller Ruf besteht nur, weil sie ihre geheime dunkle Seite strikt von ihrem Berufsleben trennt. Umso schockierter ist sie, als eine Bekanntschaft aus ihrem Privatleben in ihrer Praxis auftaucht. Schlimmer noch, am nächsten Tag wird dieser Patient tot aufgefunden. Grace beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Doch dabei kommt sie einem grausamen Gegner auf die Spur, der die Dämonen ihrer Vergangenheit wieder aufleben lässt. So ganz ohne Alex Delaware dieses Mal (doch, erwähnt wird er mal, aber das ist alles) – da war ich gespannt, was das nun für ein Buch sein würde.Was soll ich sagen? Als Thriller würde ich es nicht unbedingt betiteln. Besonders gut gefielen mir die Rückblicke in die Vergangenheit von Grace. Da dies auch den Hauptteil der Geschichte ausmacht, ist klar, dass ich das Buch nicht schlecht fand. Dieses hochintelligente Kind, das keine Familie – mehr - hat, grauenhafte Dinge miterleben musste und nun von einer Pflegefamilie zur anderen weitergeschoben wird, faszinierte mich. Der Bogen von damals zu heute ist geschickt gespannt und das Ganze lässt sich auch flüssig lesen. Das Ende kam allerdings für meinen Geschmack zu rasch und zu knapp.

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  • Spannende Unterhaltung

    Narbenseele

    victoriaskrams

    12. February 2017 um 15:58

    Grace ist eine noch recht junge Psychologin hat den Ruf weg verletzte Seelen zu heilen. Noch nie musste sie Werbung für sich und ihre Praxis machen, ihre Patienten finden alleine durch Mundpropaganda und Empfehlungen den Weg zu ihr. Sie führt eine gut laufende Praxis, hat ein schönes kleines Haus, fährt zwei Autos und ist finanziell abgesichert,  Doch ihre Gabe verletze Seelen zu heilen hat viel mit ihren eigenen seelischen Narben zu tun, die sie bestens vor der Außenwelt versteckt.  Eines Tages erscheint ein neuer Patient in ihrer Praxis, kurz bevor sie Urlaub machen möchte. Doch dieser Patient ist von weit her angereist und wollte nicht auf einen Termin nach ihrem Urlaub warten. Also lässt sich Grace noch darauf ein und bekommt einen mächtigen Schreck als sie ins Wartezimmer geht. Da sitzt der Mann, den sie einen Abend zuvor unter falschen Namen abgeschleppt hat und mit dem sie einen Quickie im Parkhaus hatte. Auch er hatte einen falschen Namen genannt, wie sich jetzt zeugt. Doch Grace wäre kein Profi, wenn sie dieses Erlebnis hinter sich lassen könnte und will es trotzdem mit einer Therapie ihres neuen Patienten versuchen. Doch nach wenigen bricht er die Therapiestunde ab und verlässt ihre Praxis.  Grace ist reichlich irritiert durch diesen letzten Termin und als wenige Tage später die Polizei sie aufsucht, weil ihr letzter Patient ermordet aufgefunden wurde, beginnt eine gefährliche Zeit.  Was hat dieser Mann mit ihrer Vergangenheit zu tun? Warum hat er ausgerechnet sie aufgesucht? Grace beginnt auf eine Faust zu ermitteln... Mein Fazit: Das war meine erstes Buch von Jonathan Kellerman und ich bin sehr angetan. Mir haben besonders die Rückblicke in die Vergangenheit von Grace gefallen. Diese Mischung aus dem Pflegekind, dass von Familie zu Familie gereicht wird, dadurch immer weiter emotional abstumpft und sich dennoch in diesem Körper ein höchst intelligentes Wesen verbirgt. Sein Schreibstil gefällt mir sehr gut, liest sich flüssig und lässt einen schnell in die Geschichte rein kommen. Ein kleines Manko ist für mich das Ende. Das war doch recht knapp und insgesamt dreht sich alles nachher doch verstärkt nur noch um diese bösen Geister aus der Vergangenheit. Die Ermittlungen der Polizei werden gar nicht mehr erwähnt. Aber durch die Rückblicke in Graces Vergangenheit, den hohen psychologischen Anteil der Story und die Spannung zum Ende hin, kann ich mit dem kurzen Ende gut lesen. Ich werde mir auf jeden Fall noch ein Buch von Jonathan Kellerman zulegen und bin gespannt ob ich noch einen guten Autor für mich entdeckt habe.

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  • Nach 230 Seiten abgebrochen...

    Narbenseele

    ForeverAngel

    07. January 2017 um 16:29

    Narbenseele ist das letzte Buch, das ich 2016 angefangen habe - und leider auch das erste, das ich 2017 abgebrochen habe. 230 Seiten lang habe ich ihm eine Chance gegeben, doch letztendlich musste ich aufgeben. Protagonistin ist Dr. Grace Blades, eine Psychologin mit einer sehr düsteren Vergangenheit. In ihrer Kindheit musste sie viel Schreckliches erleiden, was nicht spurlos an ihr vorbeigegangen ist. Die Frau, die die Heldin dieses Buches sein soll, ist in meinen Augen völlig verkorkst. Und total unsympathisch. Was an sich keine schlechten Eigenschaften für eine Romanheldin - oder Antiheldin - sind, wäre sie dabei wenigstens interessant. Aber auch das ist sie nicht. Grace Blades ist hoch intelligent, extrem arrogant, verbringt ihre Freizeit damit, fremde Männer zu verführen, hält sich für die beste in ihrem Job und geht mir wahnsinnig auf die Nerven. Aber interessant finde ich sie nicht. "Grace warf sich ihren gelben Seidenkimono über und band sich ihre frisch gestylten Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen, dehnte sich ein paar Minuten lang und machte dann vierzig Damen-Liegestütze." (Seite 57) Über eine misslungene Protagonistin kann ich hinwegsehen, wenn mich die Thrillerhandlung mitreißen kann. Moment mal. Thrillerhandlung? Auf den 230 Seiten, die ich gelesen habe, habe ich die, ehrlich gesagt, vermisst. Ja, es gibt eine Leiche und ja, die Polizei wie auch Grace fangen an, zu ermitteln. Aber eigentlich macht der Plot hauptsächlich Sprünge in die Vergangenheit und erzählt uns, wie Grace aufgewachsen ist. Zuerst bei ihren Eltern, die sie selbst "die Fremden" nennt, dann bei diversen Pflegeeltern. Und natürlich war sie schon damals, als Kind, überaus clever und abgebrüht und hat sich mehr wie eine Erwachsene denn wie ein neunjähriges Mädchen verhalten. Wenn wir Leser uns nicht in der Vergangenheit aufhalten, erfahren wir mehr übe Graces Alltag. Über ihre Arbeit als Psychologin (und scheinbar ist jeder andere ein Quacksalber, nur sie weiß, wie man diesen Job richtig zu machen hat), über ihre Liebe zu ihrem Auto (und zum Rasen, wobei sie natürlich nie erwischt wird, selbst wenn die Polizei sie gerade erst überholt hat), über ihr fragwürdiges Sexleben. Sprich, wir erfahren Unmengen über eine narzisstische Psychologin mit Bindungsängsten. "Grace küsste ihn hungrig und überließ ihm erst wieder die Kontrolle über seinen Mund, als er vollständig fertig war. Das war ein Ausdruck guter Umgangsformen. Sie hatte keine Verwendung mehr für ihn, denn sie war längst vor ihm fertig gewesen. Binnen Sekunden." (Seite 51) Aber selbst ein Buch, mit dessen Figuren ich nichts anfangen kann und dessen Plot mich eigentlich langweilt, kann mich noch fesseln, wenn es gut geschrieben ist. Manch einem mag der Schreibstil von Jonathan Kellerman gefallen. Mir gefällt er nicht. Zu trocken, zu nüchtern, zu distanziert und oft auch zu plump. Vielleicht wird Narbenseele auch Seite 231 plötzlich spannend, vielleicht setzt dann endlich die lang ersehnte Thrillerhandlung ein. Das werde ich wohl nie erfahren, aber das macht mir auch nichts aus. (c) Books and Biscuit

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  • Nach 230 Seiten abgebrochen...

    Narbenseele

    ForeverAngel

    07. January 2017 um 16:28

    Narbenseele ist das letzte Buch, das ich 2016 angefangen habe - und leider auch das erste, das ich 2017 abgebrochen habe. 230 Seiten lang habe ich ihm eine Chance gegeben, doch letztendlich musste ich aufgeben. Protagonistin ist Dr. Grace Blades, eine Psychologin mit einer sehr düsteren Vergangenheit. In ihrer Kindheit musste sie viel Schreckliches erleiden, was nicht spurlos an ihr vorbeigegangen ist. Die Frau, die die Heldin dieses Buches sein soll, ist in meinen Augen völlig verkorkst. Und total unsympathisch. Was an sich keine schlechten Eigenschaften für eine Romanheldin - oder Antiheldin - sind, wäre sie dabei wenigstens interessant. Aber auch das ist sie nicht. Grace Blades ist hoch intelligent, extrem arrogant, verbringt ihre Freizeit damit, fremde Männer zu verführen, hält sich für die beste in ihrem Job und geht mir wahnsinnig auf die Nerven. Aber interessant finde ich sie nicht. "Grace warf sich ihren gelben Seidenkimono über und band sich ihre frisch gestylten Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen, dehnte sich ein paar Minuten lang und machte dann vierzig Damen-Liegestütze." (Seite 57) Über eine misslungene Protagonistin kann ich hinwegsehen, wenn mich die Thrillerhandlung mitreißen kann. Moment mal. Thrillerhandlung? Auf den 230 Seiten, die ich gelesen habe, habe ich die, ehrlich gesagt, vermisst. Ja, es gibt eine Leiche und ja, die Polizei wie auch Grace fangen an, zu ermitteln. Aber eigentlich macht der Plot hauptsächlich Sprünge in die Vergangenheit und erzählt uns, wie Grace aufgewachsen ist. Zuerst bei ihren Eltern, die sie selbst "die Fremden" nennt, dann bei diversen Pflegeeltern. Und natürlich war sie schon damals, als Kind, überaus clever und abgebrüht und hat sich mehr wie eine Erwachsene denn wie ein neunjähriges Mädchen verhalten. Wenn wir Leser uns nicht in der Vergangenheit aufhalten, erfahren wir mehr übe Graces Alltag. Über ihre Arbeit als Psychologin (und scheinbar ist jeder andere ein Quacksalber, nur sie weiß, wie man diesen Job richtig zu machen hat), über ihre Liebe zu ihrem Auto (und zum Rasen, wobei sie natürlich nie erwischt wird, selbst wenn die Polizei sie gerade erst überholt hat), über ihr fragwürdiges Sexleben. Sprich, wir erfahren Unmengen über eine narzisstische Psychologin mit Bindungsängsten. "Grace küsste ihn hungrig und überließ ihm erst wieder die Kontrolle über seinen Mund, als er vollständig fertig war. Das war ein Ausdruck guter Umgangsformen. Sie hatte keine Verwendung mehr für ihn, denn sie war längst vor ihm fertig gewesen. Binnen Sekunden." (Seite 51) Aber selbst ein Buch, mit dessen Figuren ich nichts anfangen kann und dessen Plot mich eigentlich langweilt, kann mich noch fesseln, wenn es gut geschrieben ist. Manch einem mag der Schreibstil von Jonathan Kellerman gefallen. Mir gefällt er nicht. Zu trocken, zu nüchtern, zu distanziert und oft auch zu plump. Vielleicht wird Narbenseele auch Seite 231 plötzlich spannend, vielleicht setzt dann endlich die lang ersehnte Thrillerhandlung ein. Das werde ich wohl nie erfahren, aber das macht mir auch nichts aus. (c) Books and Biscuit

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  • Narbenseele

    Narbenseele

    Kleine8310

    04. January 2017 um 01:24

    "Narbenseele" ist ein Thriller des Autors Jonathan Kellermann. Ich habe bisher noch kein Buch des Autors gelesen, aber dieser Klappentext hat mich direkt angesprochen. Daher habe ich bald angefangen zu lesen und habe mir eine richtig spannende Geschichte erhofft, aber ob ich die auch bekommen habe?   In diesem Buch geht es um die Protagonistin Grace Blades. Grace arbeitet als Psychologin und hat ein Talent für den Umgang mit verletzten Seelen. Diese Gabe kommt nicht von ungefähr, denn Grace selbst musste in ihrem Leben auch schon schwere Erlebnisse hinter sich lassen. Dennoch, oder auch gerade deshalb trennt Grace ihr Berufsleben strikt von ihrem Privatleben.    Doch als sie eines Tages an ihrer Praxistür einem Mann gegenübersteht mit dem sie zuvor ein sehr eindeutig privates Treffen hatte, ist sie mehr als geschockt. Sie kämpft sich sachlich durch das Gespräch und merkt, dass sie dem Mann auf jeden Fall mit einer Empfehlung weiterhelfen will. Doch er meldet sich auch Tage später nicht wieder und dann erfährt Grace, dass er ermordet wurde. Unruhig durch die ungewollte Verbindung zu ihr beginnt Grace nachzuforschen, nichtsahnend, dass dies auch ihre eigene Vergangenheit hervorholen könnte ...   Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Jonathan Kellermann hat einen angenehmen und einfach zu lesenden Schreibstil. Leider neigt der Autor auch zu manchen Ausschweifungen, die mir mehr als einmal etwas zu langatmig waren. Zudem gibt es einige Wiederholungen, was das Lesen streckenweise etwas ermüdent hat werden lassen. Der Grund warum ich dann trotzdem an der Geschichte drangeblieben bin war die Hoffnung, dass nach dem im Klappentext beschriebenen Szenario endlich mehr passiert und die erhoffte Spannung aufkommt. Das war aber leider nur bedingt der Fall.    Die Handlung ist die meiste Zeit leider sehr dünn beschrieben, wodurch es manchmal ein bisschen mühsam war dran zu bleiben. Ich habe dieses Buch weitergelesen, da ich die Rückblicke, in die Vergangenheit der Protagonistin und ihr Aufwachsen interessant empfunden habe. Dennoch war einiges wie sie beschrieben wird arg überzogen und auch vom psychologischen Standpunkt her nicht immer logisch nachvollziehbar für mich. Aufgestossen sind mir da vorallem die Tatsache, dass Grace selbst deutliche psychische Probleme hat und dann andere therapiert und dass sie in ihren Handlungen oft wie eine emotionslose Maschine auf mich wirkte, wo wirklich irgendeine Art von Gefühl angebracht gewesen wäre.  Der Kriminalfall war komplex aufgebaut, aber er geriet deutlich in den Hintergrund, da er in der Geschichte kaum Raum hatte.Für mich war das größte Manko, dass ich die Spannung vermisst habe. Ich fand wirklich keine Teile der Story fesselnd und das sollte bei einem Thriller ja eigentlich ganz anders sein. Ich werde wohl in nächster Zeit nicht wieder zu einem Buch des Autors greifen. Positiv:  * gute Rückblicke in den Lebenslauf der Protagonistin  * spannende Grundidee   Negativ:  * ausschweifende Beschreibungen mit vielen Wiederholungen * bei mir kam keine Spannung auf * wenig bzw dünne Handlung   "Narbenseele" machte mich mit einer tollen Idee neugierig, die mich in der Umsetzung leider nicht überzeugen konnte! Langatmige Beschreibungen und wenig Handlung liessen bei mir keine Spannung aufkommen! Schade!

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