Jonathan L. Howard Carter & Lovecraft: Das Erbe

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Inhaltsangabe zu „Carter & Lovecraft: Das Erbe“ von Jonathan L. Howard

Daniel Carter war früher bei der Mordkommission, aber sein letzter Fall – die Jagd nach einem Serienmörder – ging auf seltsamste Weise schief und verleidete ihm den Beruf. Nun ist er ein Privatdetektiv, der ein ruhiges Leben zu führen versucht. Doch das Verrückte ist noch nicht fertig mit ihm.
Zuerst erbt er einen Buchladen in Providence von jemandem, von dem er noch nie gehört hat, zusammen mit einer mürrischen Buchhändlerin, die keinen neuen Chef will: Emily Lovecraft, die letzte bekannte Nachfahrin von H. P. Lovecraft, den Autor aus Providence, der Geschichten über die Großen Alten und Älteren Götter erzählte – Kreaturen und Wesen, die über den Verstand des Menschen hinausgehen.
Plötzlich beginnen Leute auf unmöglichste Art und Weise zu sterben, und obwohl Carter nichts damit zu tun haben möchte, beginnt er zu vermuten, dass jemand anders eben das will. Während Carter widerwillig zu ermitteln beginnt, entdeckt er, dass H. P. Lovecrafts Geschichten mehr als nur Fiktion waren, und er muss ein weiteres unerwartetes und ungleich unerwünschteres Erbe antreten.

Phantastischer Thriller mit Lovecraft-Motiven und -Anspielungen

— Soeren

Die Charaktere wirken distanziert. Die Geschichte ist stellenweise einfach nur verwirrend. Der Schreibstil von Herrn Howard überzeugt aber.

— Litis

Wiederbelebung des Cthlhu-Mythos

— Schugga

Ist das Cthulhu oder muss das weg?

— Huschdegutzel

Ein Lovecraft-Mythos verpackt wie ein Krimi noir mit kantigen Helden und (manchmal zu) mysteriöser Handlung.

— Archer

Nicht nur für Fans des Cthulhu - Mythos wunderbar zu lesen.

— Charlea

Zum Nächte durchlesen...

— daniel_bauerfeld

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  • Phantastischer Thriller mit Lovecraft-Motiven und -Anspielungen

    Carter & Lovecraft: Das Erbe

    Soeren

    25. May 2017 um 12:16

    Als Fan vom Cthulhu-Mythos waren mir die Namen Lovecraft & Carter natürlich schon vorab ein Begriff. Eine aktuelle Geschichte über zwei Nachkommen dieser markanten Personen klang daher schon mal interessant. Die Handlung dieses phantastischen Thrillers kam anfänglich zwar nur etwas zögernd in Bewegung, aber spätestens nach dem ersten Drittel zog die Story merklich an und konnte mich mühelos in seinen Bann ziehen. Dazu hier und da ein paar Anspielungen auf Lovecraft und sein Werk – was will man mehr? Obwohl das große Finale der Geschichte etwas kompliziert daherkommt (und einige Fragen offen lässt), haben mir sowohl das Ende als auch seine Auswirkungen durchaus zugesagt. Daher würde es mich sehr freuen, wenn es in Zukunft noch weitere Werke von Emily und Dan geben würde.

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  • Leserunde zu "Carter & Lovecraft: Das Erbe" von Jonathan L. Howard

    Carter & Lovecraft: Das Erbe

    Cross-Cult_Verlag

    Horror vom Feinsten: H. P. Lovecrafts Visionen im 21. JahrhundertIhr seid Fans des Mysteriösen, des Unheimlichen, ja auch des Horrors eines nächtlichen Alptraums oder von Wesen, die so gespenstisch sind, das es einem Gänsehaut auf die Arme treibt? Dann habt ihr sicher schon vom berühmten Autor H. P. Lovecraft gehört, der zu den weltweit einflussreichsten Autoren phantastischer und anspruchsvoller Horrorliteratur gilt. Über die Grenzen der Vorstellung hinaus schrieb Lovecraft über die Angst des Menschen und machte sich dabei mehrere Genres zu nutze. So sind seine Werke vielfältig und bis heute eine Inspirationsquelle für neue Werke.Der Autor Jonathan L. Howard der eigentlich Spiele entwirft und Drehbücher schreibt, widmet sich mit „Carter & Lovecraft“ seinem berühmten Vorgänger und bringt durch seinen originellen Roman die Welt des Unheimlichen von damals ins 21. Jahrhundert. Das Verrückte erwartet euch …Darum geht’s:Daniel Carter war früher bei der Mordkommission, aber sein letzter Fall – die Jagd nach einem Serienmörder – ging auf seltsamste Weise schief und verleidete ihm den Beruf. Nun ist er ein Privatdetektiv, der ein ruhiges Leben zu führen versucht. Doch das Verrückte ist noch nicht fertig mit ihm. 
Zuerst erbt er einen Buchladen in Providence von jemandem, von dem er noch nie gehört hat, zusammen mit einer mürrischen Buchhändlerin, die keinen neuen Chef will: Emily Lovecraft, die letzte bekannte Nachfahrin von H. P. Lovecraft, den Autor aus Providence, der Geschichten über die Großen Alten und Älteren Götter erzählte – Kreaturen und Wesen, die über den Verstand des Menschen hinausgehen.
Plötzlich beginnen Leute auf unmöglichste Art und Weise zu sterben, und obwohl Carter nichts damit zu tun haben möchte, beginnt er zu vermuten, dass jemand anders eben das will. Während Carter widerwillig zu ermitteln beginnt, entdeckt er, dass H. P. Lovecrafts Geschichten mehr als nur Fiktion waren, und er muss ein weiteres unerwartetes und ungleich unerwünschteres Erbe antreten.Und so könnt ihr mitmachen:Beantwortet uns bis einschließlich 24. August 2016 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren von „Carter & Lovecraft: Das Erbe“, ein Roman über das Verrückte:Welche Faszination hat für euch die Welt des Unheimlichen und des Verrückten? Welche Monster, Elemente oder andere seltsamen Dinge gehören dazu?* Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!Wir freuen uns auf eure Antworten!Euer Cross Cult Team

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  • Manchmal etwas verwirrend

    Carter & Lovecraft: Das Erbe

    Litis

    31. October 2016 um 16:50

    Cover:Das Cover ist ein echter Hingucker. Tentakel eines riesigen Kraken kommen aus dem Meer, wirken bedrohlich und bilden das "&" zwischen Carter und Lovecraft. Sehr raffiniert. Da mit diesem Buch teilweise H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos verwoben wird, passt die Frontseite super.Die Charaktere:Daniel Carter ist der Hauptprotagonist in unserer Geschichte. Da er den Selbstmord seines Kollegen nicht verkraftet, kündigt er in der Mordkommission und wird zum Privatermittler. Noch nicht lange im Geschäft wird ein Erbe an ihn heran getragen, das er übernehmen soll. Er ist von nun an stolzer Besitzer einer Buchhandlung in Providence, obwohl er den Verstorbenen nicht gekannt hat. Er hat auch nicht damit gerechnet, dass der Buchladen noch von der Angestellten Emily Lovecraft geführt wird. Doch das ist sein kleinstes Problem: Kaum in Providence angekommen, geschieht der 1. Mord.Emily Lovecraft ist Angestellte in der Buchhandlung von ihrem Onkel Alfred Hill. Als dieser spurlos verschwindet, führt sie das Geschäft einfach weiter, so wie ihr Onkel dies getan hätte. Eines Tages steht Carter vor ihrer Tür und behauptet, er hätte das Geschäft geerbt, weil Hill nun für tot erklärt wurde. Carter lässt ihr aber die Buchhandlung und macht sie zur Miteigentümerin. Soweit so gut - wären da nicht die Mordfälle, in die sie durch Carter unweigerlich mit hinein gezogen wird und die scheinbar etwas mit ihrem Vorfahren H.P. Lovecraft zu tun haben.Carter wird in der 3. Person dargestellt. Dadurch entsteht ein distanziertes Verhältnis zum Leser. Er ist zwar nett, aber nicht herausragend. Ich würde ihn als grundsoliden, glatten Protagonisten ohne Ecken und Kanten bezeichnen.Lovecraft wirkt auf mich eher gezwungen tough. Sie erscheint nicht echt oder glaubwürdig. Schade, aus den Charakteren hätte der Autor mehr machen können.Die Story:Die Geschichte klingt zunächst recht simpel und beginnt auch einleuchtend. Mit der Zeit wird sie immer komplexer und sogar physikalische Gesetzmäßigkeiten werden angerissen. Da es aber immer verwirrender wird, schwirrt einem als Leser irgendwann der Kopf. Das Buch beschäftigt sich im letzten Drittel viel mit schwer verständlichen Erklärungen. Dadurch plätschert die Story vor sich hin, was wiederum die Spannung trübt. Die Idee dahinter erscheint mir zwar einfallsreich, aber sie wird unzureichend transportiert und erklärt.Der Schreibstil:Neben den Erlebnissen von Carter, gibt es noch parallele Erzählstränge anderer Protagonisten. So werden dem Leser die nötigen Zusatzinformationen geliefert, damit die Geschichte rund wird.Der Schreibstil ist nüchtern und trocken ohne verschönernde Stilelemente. Die Darstellung ist interessant und passt auch ganz gut zu dem Charakter eines Privatermittlers.Gut gefallen hat mir außerdem der schwarze Humor, mit dem der Leser unterhalten wird.Das Ende:Die Entwicklung am Ende ist wirklich überraschend. Sobald man denkt, die Verwirrung ist komplett, folgt die Auflösung und plötzlich ergibt alles einen Sinn. Über eine Fortsetzung ist mir noch nichts bekannt, ich könnte mir eine solche aber durchaus vorstellen.Fazit:Die Charaktere wirken distanziert und die Geschichte ist stellenweise einfach nur verwirrend. Dennoch kann mich Herr Howard aufgrund seines Schreibstils überzeugen, noch mehr aus seiner Feder zu lesen.3 1/2 von 5 Isis'litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

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  • Rezension zu "Carter & Lovecraft"

    Carter & Lovecraft: Das Erbe

    Zsadista

    24. October 2016 um 10:17

    Daniel Carter ist ein Ex-Polizist und arbeitet nun mehr schlecht als recht als Detektiv. Carter hat seinen Beruf an den Nagel gehängt, als bei einem Fall sein Partner erschossen wurde. Eines Tages steht ein Mann in seinem Büro und verkündet ihm, dass er ein Haus geerbt hat. Nur kennt Carter diesen verstorbenen Mann überhaupt nicht. Kurz um, er fährt zu dem Haus um zu sehen, was es ist und wie schnell man es verkaufen kann. Doch mit dem alten Buchladen und Emily Lovecraft hat er nicht gerechnet. Während sich Daniel noch versucht mit seinem neuen Erbe auseinander zu setzen, beginnt das Sterben. Leute versterben unter mysteriösen Umständen. Durch was sterben die Menschen? Und wer oder was sind die großen Alten?„Carter & Lovecraft“ ist ein Horror, Thriller, Mystery Roman aus der Feder von Autor Jonathan L. Howard. Horror, Thriller, Mystery deswegen, weil ich den Roman nicht genau einordnen kann. Wobei ich den Genre-Mix sehr gut fand. Das Cover an sich ist für mich schon der totale Hingucker. Düster und horrormäßig räkelt sich der Kracke auf dem Bild. Witzig dann aber auch wieder, dass einer der Fangarme das „&“ im Titel bildet. Vorneweg muss ich sagen, dass ich bis Dato noch keinen Lovecraft Roman gelesen habe. Daher kann ich keine Vergleiche zu diesen Bücher ziehen. Ich habe „Carter & Lovecraft“ also ohne Vorurteile gelesen.Der Schreibstil selbst hat mir gut gefallen. Flott und spannend bis zum Ende hin. Auf den Inhalt des Textes muss man sich selbst einlassen können. Er ist nicht von dieser Welt … oder etwa doch? Ob es jetzt von Vorteil ist, bereits mit Lovecraft in Kontakt gekommen zu sein oder nicht, weiß ich nicht. Ich hatte jetzt nicht so die Probleme mit dem Roman. Carter selbst mochte ich am Anfang nicht sehr. Er ging mir mit seiner Art etwas auf die Nerven. Emily fand ich dagegen gleich schon sehr sympathisch. Für die Story muss man eine rege Fantasy haben um sich alles vorstellen zu können. Ich fand die Story allerdings sehr gelungen. Am Ende bleiben zwar einige Fragen übrig und es findet nicht alles eine Erklärung, allerdings denke ich, dass da auch ganz schnell ein weiterer Teil folgen wird. Das Buch kann ich weiterempfehlen für alle Leser, die sich gerne in seltsame Welten ziehen lassen und mit einem Genre Mix keine Probleme haben. Ich freue mich schon auf einen weiteren Teil in dieser verdrehten Welt. 

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  • Der Mythos lebt!

    Carter & Lovecraft: Das Erbe

    Schugga

    23. October 2016 um 18:15

    Es begann mit dem Ende - und endet mit dem Anfang! Sein letzter Fall als Ermittler der Mordkommission geht einher mit dem Beginn einer Reihe mysteriöser Geschehnisse, Morde und Suizide, wodurch auch sein Teampartner sein Leben verlor. Mittlerweile als Privatschnüffler tätig, erbt Daniel Carter von einem Fremden eine Buchhandlung in Providence, Neuengland, samt der Angestellten Emily Lovecraft, letzte direkte Nachfahrin des Autors H. P. Lovecraft, dem Erfinder des Cthulhu-Mythos. Einem Mythos über die Großen Alten, gottähnliche Kreaturen aus einer Welt fernab des menschlichen Verstandes. Und kurz darauf müssen beide mit Erschrecken feststellen, dass H. P. Lovecrafts Erzählungen mehr Wahrheit beinhalten, als ihnen lieb ist... Der Mythos kehrt zurück! Der Autor hat ein auf H. P. Lovecraft basierendes, eigenständiges Werk geschaffen, deren Protagonisten als Nachfahren der einstigen Kämpfer gegen die Großen Alten nun ihr Erbe antreten und unvorbereitet einen Kampf aufnehmen, dessen Niederlage verheerende Folgen haben könnte. Die Personen sind gut und realistisch getroffen, ebenso wartet J. L. Howard mit einigen gelungenen Ideen auf. Wer den Cthulhu-Mythos bereits kennt, ist vom Verständnis her beim Lesen etwas im Vorteil, da der Horrormythos sich grad erst wieder zu entfalten scheint. Jedoch bleiben am Ende viele, zum Spekulieren offene Fragen übrig, welche nur durch mindestens einen Folgeroman geklärt werden können. Ein kurzer Blick durch den Briefkastenschlitz in die Welt des übernatürlichen Horrors, bevor der Autor - vielleicht? - die Tür und somit die Büchse der Pandora öffnet.

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  • Die Entfaltung...

    Carter & Lovecraft: Das Erbe

    Maddinliest

    17. October 2016 um 19:06

    Ein fantasiereicher und faszinierender Roman über die Fortsetzung des Cthulhu-Mythos von H.P. Lovecraft.Es beginnt mit der Verfolgung eines Serienmörders, der für das Ver-schwinden mehrerer Kinder verantwortlich gemacht wird. Der Täter kann von Daniel Carter und seinem Partner gestellt werden, aber die Festnahme läuft schief. Sein Partner erschießt den Täter und kurz darauf auf unerklärlicher Weise sich selber. Von dem Ereignis gezeichnet zieht sich Daniel Carter aus dem Polizeidienst zurück und wird Privatdetektiv. Eines Tages wird er von einem Anwalt aufgesucht, der ihm verkündet er habe ein Gebäude in einer Stadt namens Providence geerbt. Neugierig fährt Carter in die Stadt und findet einen alten Bücherladen vor. Geführt wird der Laden von einer jungen Frau namens Emily Lovecraft. Gemeinsam versuchen sie unerklärlichn Todesfällen auf die Schliche zu kommen, hat das Ganze etwa etwas mit ihren Vorfahren zu tun, die sich zufällig kannten...Jonathan L. Howard lässt den Cthulhu-Mythos wieder aufleben. Auf eine unglaubliche Art und Weise gelingt es ihm am Klassiker von H.P.Lovecraft anzusetzen ohne an dem großen Denkmal zu kratzen. Meist enden solche Versuche in eher peinlichen Fortsetzungen, in den bekannte Personen oder Geschöpfe wieder auftauchen, was hier aber definitiv nicht der Fall ist. Die Hauptprotagonisten sind verwandtschaftlich mit den alten Helden verbunden und werden interessant charakterisiert. Mit seiner nicht immer ganz einfachen aber durchaus lebendigen Schreibweise gelingt es dem Autor den Leser an die Geschichte zu fesseln. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, was es nun mit so einigen undurchsichtigen Begebenheiten auf sich hatte. Die Auflösung hat mich dann allerdings doch ein wenig verwirrt und nachdenklich zurückgelassen, aber nachdem ich länger über das Buch nachgedacht hatte und ich dank einer Leserunde Denkanstöße von Mitlesern erhalten habe, konnte ich die Gedanken des Autors hoffentlich entschlüsseln. Für mich war es definitv eine Reise in eine unbekannte und beeindruckende Dimension, die sicherlich streckenweise sehr beängstigend wirkte.Ein völlig anderes Buch, welches ich zwischen Fantasy, Horror und ein wenig Thriller ansiedeln würde, hat mir ein paar spannende und überraschende Stunden beschert, so dass ich "Carter & Lovecraft - Das Erbe" gerne weiterempfehle und mit vier von fünf Sternen bewerte.

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  • Ist das Cthulhu oder muss das weg?

    Carter & Lovecraft: Das Erbe

    Huschdegutzel

    16. October 2016 um 11:47

    Daniel Carter war früher bei der Mordkommission, aber sein letzter Fall – die Jagd nach einem Serienmörder – ging auf seltsamste Weise schief und verleidete ihm den Beruf. Nun ist er ein Privatdetektiv, der ein ruhiges Leben zu führen versucht. Doch das Verrückte ist noch nicht fertig mit ihm. Zuerst erbt er einen Buchladen in Providence von jemandem, von dem er noch nie gehört hat, zusammen mit einer mürrischen Buchhändlerin, die keinen neuen Chef will: Emily Lovecraft, die letzte bekannte Nachfahrin von H. P. Lovecraft, den Autor aus Providence, der Geschichten über die Großen Alten und Älteren Götter erzählte – Kreaturen und Wesen, die über den Verstand des Menschen hinausgehen. Und plötzlich beginnen Leute auf unmöglichste Art und Weise zu sterben.....Ich muss gestehen, dass ich Lovecraft noch nie sonderlich mochte - und sich meine Meinung zu dessen Büchern sehr mit der seiner Nachfahrin Emily deckt... das und die Leseprobe ließen mich hier gern zugreifen und ich fand etwas vor, das ich so schlicht und ergreifend überhaupt nicht erwartet habe!Fängt das Buch erstmal ganz harmlos an wie ein Krimi, kommt immer mehr mysteriöses auf ... und nebenbei kleinere Seitenhiebe auf diverse Genres aus den frühen Kinojahren, die wohl nur Kenner verstehen - aber wer die Filme kennt, amüsiert sich köstlich darüber!Dabei ist "Das Erbe" alles andre als witzig - bringt es doch die Menschen reihenweise an die Grenzen des Verstandes und darüber hinaus.Und mich ehrlich gesagt auch - zumindest am Ende.Da fehlten mir dann gleich reihenweise die Erklärungen für die Erklärungen und es war mir im wahrsten Sinne des Wortes zu verdreht.Genau das lässt mich aber darauf hoffen, dass es hier noch weitere Bände geben wird - weil ganz im Ernst, lieber Autor: so kann das ja wohl nicht enden!Weil ich das aber nicht weiß, ziehe ich einen halben Stern für den Schluss ab - der Rest ist einfach tolle Fantasy auch für Lovecraft-Verachter wie mich:-)

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  • Cthulhu-Alptraum

    Carter & Lovecraft: Das Erbe

    Archer

    08. October 2016 um 13:19

    Bis vor kurzem war Daniel Carter Polizist. Ein guter sogar. Bis die Sache mit dem "Kinderfänger" passiert - ein Serienkiller, der kleine Jungen ermordete und von Carter und seinem Partner gefasst wurde. Doch während der Festnahme ging etwas gewaltig schief: Carters Partner erschoss sich. Carter gab seinen Polizistenjob auf und wurde Privatdetektiv, womit er sich so recht und schlecht durchschlug. Bis eines Tages ein windiger Anwalt bei ihm auftaucht und ihm erzählt, dass ein ihm völlig Unbekannter ihm ein Erbe hinterlassen hat: eine Buchhandlung am A... der Welt. Mit der Buchhandlung kommt auch eine Angestellte, Emily Lovecraft. Und ja, ihr Name suggeriert es nicht nur, sie ist tatsächlich mit dem echten Lovecraft verwandt. Als wäre das nicht genug, geraten Lovecraft und Carter in die üblen Machenschaften eines kriminellen Genies, der scheinbar die Gesetze der Natur brechen kann, und müssen feststellen, dass nicht alles, was Lovecraft (der echte) geschrieben hat, reine Fiction war ...Ein klassischer schwarzer Krimi in Verbindung mit den Geschichten über die Großen Alten? Das funktioniert in dem Fall wirklich. Ob man Lovecrafts Geschichten kennen muss, weiß ich nicht, aber hilfreich ist es auf jeden Fall. Ich fand die Protagonisten sympathisch oder zumindest ziemlich authentisch, mir gefiel, wie die Geschichte aufgebaut und entwickelt war. Allerdings gab es am Ende einige Dinge, die mir nicht genug erklärt worden oder zu offen gelassen waren, so dass ich am Ende mit dem einen oder anderen Fragezeichen dasaß. Meiner Meinung muss noch mindestens ein zweiter Teil her, um alles aufzuschlüsseln, aber falls dem so ist, wäre ich auf jeden Fall wieder dabei.

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    • 3
  • Nicht nur für Fans des Cthulhu - Mythos wunderbar zu lesen.

    Carter & Lovecraft: Das Erbe

    Charlea

    08. October 2016 um 11:45

    Cover / Artwork / Romangestaltung Schon das Cover dieses Buches hatte mich gereizt – mysteriös und auch ein wenig unheimlich ranken sich bei diesem Buch Tentakel um den Titel Carter & Lovecraft. Das Schriftbild ist sehr gutgewählt worden und auch die Unterteilung der Kapitel habe ich als sehr angenehm zum Lesen empfunden. Inhalt Daniel Carter ist Polizist, doch bei einem Einsatz muss er feststellen, dass seine Belastbarkeit an seine Grenzen gestoßen ist. Er sieht nur noch einen Ausweg – er kündigt und versucht, sich mit einer Privatdetektei über Wasser zu halten. Plötzlich taucht ein Mann bei ihm auf und teilt ihm mit, dass er Erbe eines Hauses in Providence ist. Verwirrt macht er sich also auf den Weg dorthin und stellt nicht nur fest, dass das Haus kein reines Wohnhaus ist, sondern im unteren Geschoss ein Antiquariat beherbergt, deren Mitarbeiterin Emily Lovecraft ist – die letzte Verwandte des Autors H.P. Lovecraft. Und als ob die bloße Erwähnung dieses Names schon genügt, ereignen sich fortan viele mysteriöse Begebenheiten, die Carters Verstand auf die Probe stellen. Doch die Frage, was real ist und was Einbildung wird nebensächlich, wenn das eigene Leben auf dem Spiel steht! Fazit Ich mag den Cthulhu-Mythos, den H.P. Lovecraft geschaffen hat. Als ich gelesen hatte, dass es einen Roman gibt, der in Providence spielt und eine Nachfahrin als Protaginistin hat, war ich völlig versessen darauf, das Buch endlich lesen zu können und jetzt, da ich die letzten Seiten beendet habe, bin ich erleichtert, dass ich das Buch auch noch gut fand. Oft wird man ja von Büchern enttäuscht, wenn der Erwartungsdruck zu hoch war. Bei „Carter & Lovecraft“ jedoch kann ich sagen, dass ich wirklich Spaß beim Lesen hatte. Zu Beginn des Buches hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, in die Geschichte rein zu finden, was jedoch vor allem an dem Jargon lag, den die Polizisten und Carter in Gedanken genutzt haben. Die Sprache war halt zu Beginn des Buches sehr derb, brüsk, burschikos, was einerseits passte, wenn man sich einen leicht depressiven Privatermittler vorstellt, mich aber andererseits ein wenig gelangweilt hat. Um so mehr habe ich mich jedoch gefreut, als sich dies im Laufe des Buches gewandet hat und ich die Schreibe sogar als flüssig bezeichnen würde.  Was mir auch wirklich sehr gefallen hat, war das fulminante Ende, zu dem ich jedoch an dieser Stelle nichts sagen kann und werde - nur so viel: der Autor hat definitiv ganz Arbeit geleistet! Generell hat sich das Buch wirklich sehr schnell lesen lassen, was an der soeben erwähnten flüssigen Schreibe, aber auch an dem wirklich guten Aufbau der Handlung lag. Der Cthulhu-Mythos ist in meinen Augen relativ komplex und ich war gespannt, wie er in einem Roman zur Geltung kommt. Der Autor hat es geschafft, immer eine kleine Schippe nachzulegen, und so den Leser in die unheimlichen Geschehnisse verstrickt, in die auch Daniel und Emily geraten. Alles in allem bewerte ich das Buch daher als wirklich gutes Buch, was ich definitv nicht nur Liebhabern des Cthulhu-Mythos ans Herz legen würde, denn man benötigt wirklich weder Vorkenntnisse des Lovecraft'schen Werkes, noch ist es zu unheimlich, dass es nur Hardcore-Horror-Fans gefallen könnte. 

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    • 4
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