Jonathan Lenz 16:32 - Gegen die Zeit

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Inhaltsangabe zu „16:32 - Gegen die Zeit“ von Jonathan Lenz

Los Angeles, 16 Uhr 32. Abby ist gerade in der U-Bahn, als es passiert: Metall kreischt, das Licht geht aus, über der Bahn bricht die Erde zusammen. Während eine Reporterin versucht herauszufinden, warum niemand vor dem Erdbeben gewarnt hat, kämpfen sich Andy und Binh durch die Labyrinthe des Vergnügungsparks. Die Angst, ob sie dem Sog der Tiefe entkommen können, ist ihr steter Begleiter.

Ein gutes Jugendbuch mit einer interessanten Story. Leider, war das Ende ziemlich abrupt und kurz.

— Kathey
Kathey

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  • Rezension "16:32 Gegen die Zeit"

    16:32 - Gegen die Zeit
    Kathey

    Kathey

    10. May 2015 um 12:59

    Klappentext: Los Angeles, 16 Uhr 32. Abby ist gerade in der U-Bahn, als es passiert: Metall kreischt, das Licht geht aus, über der Bahn bricht die Erde zusammen. Während eine Reporterin versucht herauszufinden, warum niemand vor dem Erdbeben gewarnt hat, kämpfen sich Andy und Binh durch die Labyrinthe des Vergnügungsparks. Die Angst, ob sie dem Sog der Tiefe entkommen können, ist ihr steter Begleiter. Aufbau: Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Für mich haben sich hauptsächlich zwei Protagonisten heraus kristallisiert. Zum einen Andy und zum anderen Matt. Aber es gibt noch die Sicht von Abby, Binh, einer Reporterin und die Sicht des ZENTRUMS .. .Das Buch liest sich dadurch ein bisschen wie eine oberflächliche Geschichte oder wie ein Film. Aber das mag ich an den Büchern von Jonathan Lenz sehr. Man erfährt zwar nicht Unmengen über die Charaktere, aber man erfährt viel zum Geschehen, kann sich den Schauplatz sehr gut vorstellen und man erfährt wie bei so einer Katastrophe vorgegangen wird. Gestaltung: Das Cover sieht meiner Meinung nach sehr unspektakulär aus und tut dem Buch leider einen Abbruch. Charaktere: Wie oben schon beschrieben erfährt man nicht sehr viel über die Charaktere. Man erfährt ausschließlich Basisdaten. Nicht viel zu ihrer Vergangenheit, das wird nur Zwischendurch mal angerissen.Aber in dem Buch erwarte ich auch nicht viel Wissen über die Charaktere. In der Geschichte passiert sooo viel und das so schnell, dass man mit noch mehr Informationen zu den Charakteren, glaube ich, überfordert wäre. Ende: Das komplette Ende kam leider nicht sehr überraschend, aber es war an sich nachvollziehbar.Aber für mich kam das Ende ziemlich abrupt. Es hat zwar gepasst, aber in dem Buch wurde teilweise echt ausschweifend aus verschiedenen Blickwinkeln das Vorgehen geschildert, was am Ende leider nicht nochmal aufgetreten ist. Dann frage ich mich als Leser natürlich: Wozu wird aus der Sicht einer Person einmalig 5 Seiten geschrieben und diese taucht dann nie wieder im Geschehen auf?Dem Ende hätten eindeutig mehr Seiten gut getan. Fazit: Insgesamt ein Buch, welches man sehr gut lesen kann. Die Charaktere und die Handlung im Buch war nachvollziehbar und man hat es verstanden.Das Ende jedoch war ziemlich abrupt und meines Erachtens nach nicht vollständig. An sich war es aber der Handlung entsprechend und nicht unlogisch.

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  • Das Erdbeben ist beeindruckend, aber das Buch ... ?

    16:32 - Gegen die Zeit
    oszillieren

    oszillieren

    04. July 2014 um 20:06

    [Kleine Spoiler – aber der Handlungsverlauf ist sowieso spätestens ab Seite 15 voraussehbar.] Zur Handlung: Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Etliche Leute sterben, noch mehr werden verletzt, Chaos bricht aus, manche werden durch das Beben getrennt, andere zusammengeführt. Erzählt werden die Ereignisse aus den Blickwinkeln diverser Romanfiguren: Da gibt es z.B. den Comicfan vom Lande, die karrieregeile Lokalreporterin oder den eigentlich schon pensionierten Koordinator des Katastrophenschutzes. Im Mittelpunkt der Handlung steht der frisch verliebte Flugzeugnarr Matt, der in diesem Chaos versucht, seine Angebetete wiederzufinden. Das Buch ist Action pur. Ständig fällt etwas in sich zusammen oder entgleist oder wackelt. Bedrohliche Visionen einer Wahrsagerin. Zarte Gefühle flackern auf im Angesicht des Infernos. Klischees. Schreiende Frauen. Tapfere Männer. Noch mehr Klischees.   Die Charaktere: Sie wirkten auf mich prinzipiell nicht uninteressant, ich empfand sie als sympathisch. Der anfänglichen Charakterisierung wird aber nichts nachgeliefert und sie bleiben flach. Man könnte auch sagen, das Erdbeben wird realistisch beschrieben, die Menschen aber umso weniger. Bezüglich der Charaktere gibt es drei Punkte, die mich besonders gestört haben:   1. Zwei weibliche Teenager lernen im Vorfeld der Katastrophe jeweils einen Jungen kennen und „hängen“ sich augenblicklich an ihn. Sie geben innerhalb der ersten zwei Minuten ihre Lebensgeschichte preis, verhalten sich komplett offen, leutselig und vertrauensvoll. Sorry, so naiv sind Mädchen nicht, schon gar nicht in einer amerikanischen Großstadt. Auch wenn einem ein Junge spontan gefällt, lässt man ein Mindestmaß an Vorsicht walten. Die Gespräche zwischen den Pärchen sind komplett unrealistisch. Ich meine, Abby wird fast von Matt überfahren, gibt sich dann selbst die Schuld und lädt ihn zum Kaffee ein? Das hübsche, redegewandte Mädchen ist auf den ersten Blick *so* fasziniert von dem schüchternen, nicht attraktiven, total durchschnittlichen Jungen, dass sie ihm zum Abschied gleich noch nen Kuss auf die Wange gibt? Einem Wildfremden? (Ach nee, Moment, sie kennen sich zu dem Zeitpunkt ja schon eine halbe Stunde—also komplett normal!!!11!) Und der Cheerleader verliebt sich in den kindlichen Freak vom Land. Nicht böse gemeint, aber das klingt nach der Erfüllung von Jungsphantasien, und ich lese eben lieber realistischere Charaktere, die zumindest annähernd realistisch handeln. Aber okay. Ist ja ganz niedlich. (Dass es zwischen Abby und Matt funkt, wunderte mich übrigens nicht, ich hatte damit gerechnet seit Abby zum ersten Mal erwähnt wurde. Bei so vielen Klischees ist natürlich klar, dass auch dieses nicht ausgelassen wird: Wo auch immer ein Mann und eine Frau in einem Actionplot zusammentreffen, entwickelt sich eine Romanze.)   2. Zunächst: Es ist romantisch, dass Matt die ganze Stadt nach Abby durchkämmt, obwohl die Chance gering ist, sie in dem Chaos zu finden. Es wird glaubwürdig geschildert, dass sie ihm seit der ersten Begegnung etwas bedeutet. Was ich leider unglaubwürdig finde, ist, dass sie der einzige Mensch ist, um den er sich sorgt. Ich gebe zu, ich habe vergessen ob und wie viele Freunde/Bekannte Matt in Los Angeles hat. Und ich weiß auch, dass man, wenn man verliebt ist, diese eine Person einfach nicht aus dem Kopf bekommt und Freunde in den Hintergrund rücken können. ABER, im Fall so einer großen Katastrophe hoffe ich persönlich, dass ich nicht plötzlich alle Menschen aus meinem alltäglichen Umfeld vergesse, mich nicht nach ihnen erkundige, nicht versuche, etwas über ihren Verbleib herauszufinden und davonrase, um nach einem Mädchen zu suchen, das ich gerade erst kennengelernt habe. Matt besitzt zwar gewisse Eigenschaften (fleißig, arbeitet auf dem Campingplatz, interessiert an Flugzeugbau, verknallt in Abby), wirkt aber darüber hinaus unecht, weil er keine „Vergangenheit“ hat.   3. Binhs Abstammung wird anfangs so oft betont, dass es schon absurd ist. Noch peinlicher, wenn vom Autor betont wird, dass sie fließend amerikanisch/englisch spricht. ECHT? Ich dachte immer, alle Menschen, die „asiatisch“ aussehen, kommen aus China und sprechen nur chinesisch [/Sarkasmus]. Sorry, ich kann es nicht leiden, wenn so verkrampft und rückständig über Nicht-Weiße geschrieben wird. Apropos: Es wird wortwörtlich gesagt, dass in Los Angeles mehr Latinos als Amerikaner leben. *facepalm* Lieber Autor, eine Menge Latinos *sind* Amerikaner. Sie sind so amerikanisch wie Barack Obama und Kim Kardashian, nur eben mit einem anderen Hintergrund. (In diesem Zusammenhang amüsant: Im Klappentext wird erwähnt, dass der Autor viel in den USA recherchiert hat. Ein Blick in den vierzeiligen Wikipedia-Eintrag zu „Latino“ hätte hier als Recherche gereicht. Es ist wirklich nicht schwierig.)   Und der Schreibstil? Hm, leider lässt sich auch darüber wenig Gutes sagen. Tut mir Leid, aber hier war kein Wortschmied am Werk, sondern jemand, der sich auf dem Niveau eines mittelmäßigen Deutsch-Leistungskurses verwirklicht hat.   Einen Pluspunkt gibt es für das Ende des Buches. Es klingt in einem angenehmen Tempo aus, macht eine herrlich spannende, aber dezente Andeutung, dass es eine Fortsetzung geben könnte und lässt die Figuren—wie am Anfang schon—in einem sympathischen Licht erscheinen. Auch wenn es insgesamt nicht mein Ding war, konnte ich das Buch wenigstens mit einem Lächeln zuklappen.   Fazit: Da es auf irgendeiner Empfehlungsliste auftauchte, bin ich mit gewissen Erwartungen an „16:32“ herangegangen. Als Erwachsene wollte ich mit einem interessanten und spannenden Katastrophenroman entspannen. Mir ist es i.d.R. egal, ob ein Buch für Erwachsene oder Jugendliche geschrieben wurde, denn es gibt Gutes für jede Zielgruppe. Ich muss nun wieder einmal feststellen, dass „Jugendbuch“ oft jedoch nur ein Synonym ist für „ohne jeglichen Anspruch an Handlung, Charaktere oder Schreibstil“. Wem eine actionreiche Handlung wichtig ist—und wirklich nichts anderes—dem sei dieses Buch empfohlen.  

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  • Rezension zu "16:32 - Gegen die Zeit" von Jonathan Lenz

    16:32 - Gegen die Zeit
    Eowyn_6821

    Eowyn_6821

    15. December 2012 um 19:48

    "Los Angeles, 16 Uhr 32. Abby ist gerade in der U-Bahn, als es passiert. Metall kreischt, das Licht geht aus, über der U-Bahn bricht die Erde zusammen. Matt - selbst gerade nur haarscharf einer aufbrechenden Erdscholle entkommen - macht sich auf die Suche nach Abby, weil er sie auf dem Handy nicht mehr erreichen kann. Erst in der Innenstadt werden ihm die entsetzlichen Ausmaße des Bebens bewusst. Andy und Binh kämpfen sich derweil unterirdisch durch den Vergnügungspark. Dabei wissen sie nicht einmal, ob überhaupt jemand nach ihnen sucht." Dieser vielversprechende Klappentext hält, was er verspricht: Dramatik, Katastrophe, Chaos. Die Sichtweise wechselt zwischen den verschiedenen Personen hin uns her, was aber keineswegs dazu führt, dass der Leser verwirrt wird. Vielmehr bekommt man durch die verschiedenen Perspektiven eine bessere Übersicht über das Geschehen. Lenz' Schreibstil ist gut zu lesen und lässt einen das Buch regelrecht verschlingen und in die Geschichte eintauchen. Und so wundert man sich, wie schnell Seite 261 doch erreicht ist. Die Story ist realitätsnah und berührend: Abby, die trotz der kritischen Lage der entgleisten U-Bahn im verschütteten Tunnel die Ruhe bewahrt, sich um die anderen kümmert und erst auf eigene Faust, dann mit Hilfe eines Officers, versucht, einen Ausweg aus der Bedrohung zu finden. Matt, der aus lauter Angst um Abby, die er gerade mal seit diesem Tag kennt, alles stehen und liegen lässt, als er nur die umstrittene Vorhersage des Bebens mitbekommt, und sich auf die Suche nach Abby begibt. Andy - ein schüchterner 14-Jähriger, der eigentlich in seiner Comicwelt lebt und gerne so wie Superman wäre - der plötzlich unglaublichen Mut beweist, als er gemeinsam mit Binh, die er gerade im Freizeitpark kennengelernt hat, und einigen anderen Besuchern in einer unterirdischen Bucht einer Attraktion festsitzt. Und schließlich Binh, die hübsche und beliebteste Cheerleaderin ihrer Schule, die sich mit Andy angefreundet hat und sich nun von dem schüchternen Jungen beschützen lässt, obgleich sie sonst so selbstbewusst ist. Die vier Jugendlichen meistern ihre Lage und überleben das Unglück nahezu unverletzt, während sie mitbekommen, wie andere Menschen in ihrer Umgebung schwer verletzt sind oder es im schlimmsten Falle keine Rettung mehr für manche gibt. Doch trotz aller Katastrophe darf es auch an einer Liebesgeschichte nicht fehlen. In diesem Buch sind es sogar 2: Matt und Abby treffen sich nur kurz und während dem Beben können sie den anderen nicht vergessen. Matt ist es auch, der Abby und die anderen Überlebenden Passagiere letztendlich aus der U-Bahn rettet - seine Suche nach Abby war erfolgreich. Andy und Binh, die sich auch gerade einmal seit ein paar Stunden kennen, halten fest zusammen, während sie in der Bucht eingesperrt sind und entwickeln Gefühle füreinander. Ich weiß nicht, ob man bei diesem Buch von einem wirklichen Happy End sprechen kann, da die Folgen des Unglückes weiterhin über Los Angeles liegen: Zerstörung, viele Opfer und Verletzte. Doch man kann sagen, dass die vier Hauptpersonen ihr persönliches Happy End finden! Mich hat das Buch gleich von der ersten Seite an mitgerissen. Eigentlich hatte ich "nur ein bisschen lesen wollen" und hatte wenige Stunden später das Buch durch. Leicht abwesend und noch in Gedanken in Los Angeles bei Abby, Matt, Andy und Binh, wunderte ich mich, dass in meinem Zimmer alles heile war und kein Erdbeben zu spüren war. Ich kann dieses Buch jedem nur empfehlen und werde mir bald wahrscheinlich auch den anderen Roman von Jonathan Lenz "12:48 - Die Katastrophe beginnt" zulegen!

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