Jonathan Lethem Dissident Gardens

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Inhaltsangabe zu „Dissident Gardens“ von Jonathan Lethem

In 1955, Rose Zimmer got screwed. It wasn't the first time, and it wasn't the last. In fact, Rose - like all American Communists - got screwed by the entire twentieth century. She doesn't take it lying down. For over forty years she pounds the streets of Sunnyside Gardens, Queens, terrorizing the neighbourhood, and her family, with the implacability of her beliefs, the sheer force of her grudge. And the generations that follow Rose will not easily escape her influence, her ire, her radicalism. Foremost among these is Miriam, Rose's charismatic and passionate want-away hippie daughter, who heads for the Greenwich village of the sixties; her black stepson Cicero, an angry debunking machine; and her bewildered grandson Sergius, who finds himself an orphan in the capitalist now. A radical family epic, and an alternative view of the American twentieth century, Dissident Gardens is the story of a group of individuals who fought and lost, but might one day win. It is a blast of pure style and literary dazzle from one of the great and most innovative writers of the age.

Ein erdrückend vielstimmiges Portrait der Einsamkeit.

— TinaGer
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  • Jonathan Lethem - Dissident Gardens

    Dissident Gardens

    TinaGer

    26. October 2014 um 11:49

    Jonathan Lethem versucht von Kommunisten über Hippies bis zu Occupy den großen Bogen der amerikanischen Gegenkultur zu spannen. Innerhalb einer Familie und über mehrere Generationen, gibt er seinen New Yorker Protagonisten Stimmen der Gegenwehr und verheddert sich dabei im Detail. Es ist äußerst ermüdend dem Puzzelspiel zu folgen, denn Lethem wechselt durch die Erzählstimmen von Kapitel zu Kapitel. Er folgt nach dem Leuchtturmprinzip den eingängigsten Momenten seiner Figuren und schält diese heraus. So verhält es sich auch mit seiner Sprache. Ja, es ist immer wieder aufregend den tollkühnen Sprachbildern zu lauschen, doch genauso auslaugend, wie die Struktur des Buches. Ist es der Autor oder sind es die Protagonisten, die so selbstverliebt den eigenen Worten lauschen? Gesprochen wird viel. Proklamiert, korrigiert und auf politische Spur gebracht. Doch wozu? Am Ende stehen die Figuren immer allein, immer für sich, immer ohne Träume und Zukunft da. Das Leseerlebnis ist so erdrückend, wie die Botschaft Lethems Text: „Der Aktivist ist ein lonesome Cowboy“.

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