Jonathan Lethem Du liebst mich, du liebst mich nicht

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Inhaltsangabe zu „Du liebst mich, du liebst mich nicht“ von Jonathan Lethem

Lucinda spielt Bass in einer Band, doch da der musikalische Durchbruch noch auf sich warten lässt, verdient sie ihr Geld bei einer Nörgel-Hotline. Leadsänger Matthew pflegt vor allem sein Curt-Cobain-Image. Bedwin, der geniale Songtexter, leidet an einer Schreibblockade. Doch als Lucinda Bedwin mit den philosophischen Überlegungen eines ihrer Stammkunden versorgt, die dieser dann in geniale Songs umsetzt, sind die Probleme der Musiker nur scheinbar gelöst. Denn nun will auch der Nörgler Teil der Band werden …<br /><br />Komisch, subversiv, gefühlvoll – „Generation X“ für das neue Jahrtausend, mit einem Hauch „Sommernachtstraum“.<br /><br />

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  • Rezension zu "Du liebst mich, du liebst mich nicht" von Jonathan Lethem

    Du liebst mich, du liebst mich nicht
    Perle

    Perle

    18. January 2013 um 10:30

    Ich versteh nur Bahnhof. Kaufte mir das Buch als Mängelexemplar für 2,95 €, da mir das Cover auffiel und der Klappentext zusagte. In der letzten Woche las ich es ungerne durch, am liebsten hätte ich es abgebrochen, aber ich dachte mir, les es mal bis zum Ende, mal sehn, was da noch alles für blödes Zeug kommt. Ich will auch gar nicht viele Worte darüber verlieren. Mehr als 1 Stern kann und will ich nicht dafür vergeben. Keine weiteren Bücher mehr von Jonathan Lethem. Sein Schreibstil gefällt mit überhaupt nicht. Rausgeschmissenes Geld!

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  • Rezension zu "Du liebst mich, du liebst mich nicht" von Jonathan Lethem

    Du liebst mich, du liebst mich nicht
    evelyn_glatz

    evelyn_glatz

    23. June 2012 um 21:22

    ok, hab mir einfach mehr von der zusammenfassung erwartet als es dann der fall war......irgendwie kam es mir wie eine story im drogenrausch vor, hab es nicht geschafft mich richtig reinzuleben.......war mehr qual als vergnügen bis ans ende zu kommen....also, ganz ok aber kein "burner"

  • Rezension zu "Du liebst mich, du liebst mich nicht" von Jonathan Lethem

    Du liebst mich, du liebst mich nicht
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    20. June 2010 um 19:22

    Lucinda trennt sich wieder einmal von Matthew. Irgendwie kommen die beiden nicht voneinander los, der Sex kommt ihnen bei den Trennungsversuchen immer wieder in die Quere. Aber dieses Mal wollen sie sich definitiv trennen...als Paar, nur als Paar, denn Freunde wollen sie weiterhin bleiben, immerhin sind beide Mitglieder einer namenlosen Band. Und dann hat Lucinda einen neuen Job bei Ihrem Ex-Freund Falmund angenommen. Sie arbeitet für ihn in einer "Nörgel-Hotline-Installation". Alles ein großer Kunstfake, aber die "Hotline" kommt gut an und zahlreiche Nörgler rufen an und klagen Lucinda ihr ganz persönliches Leid. Ein Nörgler hat es Lucinda im speziellen angetan, irgendwie fühlt sie sich zu ihm hingezogen, auch weil er sehr persönliche Dinge preiszugeben scheint und mit Slogans um sich wirft, die Lucinda beeindrucken. Sie macht sich eifrig Notizen. Die namenlose Band...Denise, Bedwin, Matthew und Lucinda treffen sich regelmäßig um zu proben, aufgetreten sind sie noch nie. Zum Teil liegt das daran, dass sie sich noch nicht auf einen Bandnamen einigen konnten. Bedwin, der kreative Kopf und Songschreiber der Band hat gerade eine Schreibblockade und wie es der Zufall will hat Lucinda ja noch Notizen in petto, die Notizen der Gespräche mit dem Nörgler. So kommt eins zum anderen und alles kommt durcheinander. Jonathan Lethem schreibt flott und absolut einfallsreich. Seine Charaktere sind wieder einmal sehr individuell gestaltet und detailliert gezeichnet. Den Roman zu lesen hat mir total Spaß gemacht, auch wenn ich Lucindas Irrwege in Sachen Liebe manchmal recht abwegig fand. Lethem weist ihm Nachtrag darauf hin, dass auf seiner Homepage www.jonathanlethem.com Songtexte von ihm zur freien Verfügung gestellt werden.

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  • Rezension zu "Du liebst mich, du liebst mich nicht"

    Du liebst mich, du liebst mich nicht
    Nicole_Rensmann

    Nicole_Rensmann

    15. February 2010 um 20:39

    Matthew und Lucinda sind ein Paar. Sie arbeitet in einem Café. Er ist Tierpflege und kümmert sich besonders um eine isoliert lebende Kängurudame. Wie schon unzählige Male zuvor, wollen Matthew und Lucinda Schluss machen. Dabei lieben sie sich, jede Geste, jeder Satz sagt das aus und dennoch wollen sie nicht aus Liebe, sondern nur als Freunde zusammen sein. Vor allem darf die Band nicht gefährdet werden, so sagen sie immer wieder. Die Band, die erst im Laufe des Buches einen Namen bekommt. Die Band, für die Lucinda heimlich Texte schreibt, die ihr während der Telefonate mit ihrem Lieblings-Nörgler einfallen und sie dem Komponist unterjubelt. Die Band ist das Wichtigste für sie alle. Nachdem Lucinda sich von Matthew getrennt hat, kündigt sie im Café und arbeitet bei ihrem Exfreund Falmund als Nörgel-Telefonistin. Dort nimmt sie Anrufe entgegen, von Menschen, die sich einfach mal über alles mögliche beschweren müssen. Darüber lernt sie Carl kennen, den sie – entgegen ihren Vorsätzen – trifft und mit dem sie ein paar heiße Liebesnächte erlebt. Und während Lucinda noch überlegt, ob sie in ihn verliebt ist, wird er Teil der Band – allerdings auf eine Art und Weise, die Carl von einer erpresserischen Seite zeigt. Was Lucinda aber keineswegs bedrohlich findet, nein sie vögelt lustig weiter mit ihm und denkt nicht einmal darüber nach, ob sein Verhalten normal ist. Zusätzlich wird seine Erscheinung und sein Auftreten als ausgesprochen unappetitlich dargestellt. Sie findet ihn toll, alles an seinem unförmigen Körper, seinem ungezügelten Appetit, das graue ungepflegte Haar, die fettigen Fingerabdrücke und die »lippenförmigen Soßenflecken« auf seinem Glas. Liebe macht blind oder akzeptiert kompromisslos – möglicherweise. Doch dann kommt alles anders, doch nicht Lucinda ist es, die eine Änderung herbeiführt, sondern eine Person, die lange im Hintergrund blieb und wohl die einzige zu sein scheint, die weiß, wohin die Handlung gehen sollte. In »Du liebst mich, du liebst mich nicht« geht es um Sex, Drugs and Rock´n Roll. Jonathan Lethem beschreibt die Gedanken, Sorgen und Ängste der Mitglieder der Band, ihr Leben, ihre Lieben, ihr Leiden. Die Geschichte bleibt aber an der Oberfläche kleben, die Charaktere treiben ziellos durch die Handlung und benehmen sich dabei in allen Situationen ausgesprochen pubertär. So sagen sie selbst, dass sie bald dreißig werden würden und noch nichts auf die Reihe bekommen hätten. In dem Alter erwarte ich mehr von den Protagonisten als Sex, Drugs und Rock ´n Roll. Das ist mir persönlich zu wenig, um durchs Leben zu kommen, sich mit Jobs über Wasser zu halten und ziel- und planlos durch die Gegend zur stolpern. Mein persönliches Fazit: Das Leben auf der Bühne könnte bei mir nie so einen Stellenwert einnehmen, wie es bei den Bandmitglieder der Fall ist. Es fiel mir somit sehr schwer mich in irgendeine Person hineinzuversetzen – höchstens noch in das entführte Känguru, obwohl ich weder hüpfen kann noch einen Beutel vor mich her trage. Natürlich hat Jonathan Lethem zwischen dem Känguru und den menschlichen Charakteren eine unterschwellige Parallele eingebaut, aber das stärkte die Geschichte leider auch nicht. Der Wechsel aus Sicht der Band zum Betrachter macht die Story dann noch befremdlicher und entfernt die Protagonisten weiter vom Leser, zumindest von mir. Es ist stellenweise ein nettes Buch, simpel geschrieben, mit viel wörtlicher Rede, leider mit zu wenig schönen Gedanken und stilistischen Highlights. Doch wer sich auf unorganisatorische Gigs und pubertäre Handlungen von Dreißigjährigen einlassen und ins Musikmilieu eintauchen möchte, für den ist »Sie liebt mich, sie liebt mich nicht« zu empfehlen. Der erste Satz: »Sie trafen sich im Museum, um Schluss zu machen.« Besonderes Zitat: »Die meisten Künstler sind sich selbst die größten Feinde.« Jonathan Lethem Du liebst mich, du liebst mich nicht Tropen Verlag, 2007 Hardcover ISBN 978-3-932170-98-0 19,80 € © Text: Nicole Rensmann http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=2449

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  • Rezension zu "Du liebst mich, du liebst mich nicht" von Jonathan Lethem

    Du liebst mich, du liebst mich nicht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. October 2009 um 16:54

    Du liebst mich, du liebst mich nicht. Der treffendste Titel für dieses wirre Buch. Lucinda, die Protagonistin, jung, Bassistin einer noch unentdeckten Band in Los Angeles, ist sich ihrer Gefühle nicht klar. Erst ist Sie mit dem Sänger der noch Namenlosen Band zusammen, dann verliebt sie sich leidenschaftlich in einen schrägen Nörgler. Ein sehr unterhaltsames Buch über das Hin und Her in der Liebe und auch über das "Sich- Finden". Besonders schön, da es keine typische schnulzige Geschichte ist, sondern mal etwas ganz Anderes.

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  • Rezension zu "Du liebst mich, du liebst mich nicht"

    Du liebst mich, du liebst mich nicht
    Rodia

    Rodia

    29. August 2008 um 14:34

    Nach ein paar Schwierigkleiten ins Buch reinzukommen, hat es mich doch ziemlich in seinen Bann gezogen durch abgefahrene Ideen und eine etwas andere Liebesgeschichte. Sehr modern. Gut geschrieben.