Jonathan Littell

 4.1 Sterne bei 164 Bewertungen
Autor von Die Wohlgesinnten, Die Wohlgesinnten / Marginalien und weiteren Büchern.
Jonathan Littell

Lebenslauf von Jonathan Littell

Der französische Schriftsteller mit amerikanischer Herkunft Jonathan Littell wurde am 10. Oktober 1967 in New York geboren. Er ging in Paris zur Schule und absolvierte ein Stu­dium in Yale. Der vielsprachi­ge Übersetzer, Journalist und Schriftsteller schreibt auf Französisch. Für seinen Roman »Die Wohlgesinnten« wurde er u.a. mit dem »Prix Goncourt« ausgezeichnet. Im April 2013 erscheint sein aktueller Roman »In Stücken«.

Alle Bücher von Jonathan Littell

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Jonathan LittellDie Wohlgesinnten
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Die Wohlgesinnten
Die Wohlgesinnten
 (146)
Erschienen am 26.09.2009
Jonathan LittellDie Wohlgesinnten / Marginalien
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Die Wohlgesinnten / Marginalien
Die Wohlgesinnten / Marginalien
 (6)
Erschienen am 01.02.2009
Jonathan LittellGeorgisches Reisetagebuch
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Georgisches Reisetagebuch
Georgisches Reisetagebuch
 (1)
Erschienen am 22.10.2008
Jonathan LittellIn Stücken
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In Stücken
In Stücken
 (1)
Erschienen am 01.03.2013
Jonathan LittellTriptychon
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Triptychon
Triptychon
 (1)
Erschienen am 30.09.2013
Jonathan LittellNotizen aus Homs
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Notizen aus Homs
Notizen aus Homs
 (1)
Erschienen am 27.08.2012
Jonathan LittellBericht über nichts
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Bericht über nichts
Bericht über nichts
 (1)
Erschienen am 01.03.2011
Jonathan LittellEin Sonntag im Sommer
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Ein Sonntag im Sommer
Ein Sonntag im Sommer
 (1)
Erschienen am 01.03.2009

Neue Rezensionen zu Jonathan Littell

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Rezension zu "Die Wohlgesinnten" von Jonathan Littell

Einzelschicksal mal aus der Tätersicht beschrieben
nemesisvor 3 Monaten

Das Einzelschicksal eines SS Angehörigen, wurde ohne Gnade und Ausschweifungen aufgezeigt. Der Leser sieht ganz tief hinein, was ein Vernichtungskrieg mit einem ursprünglich normalen Mann / Zivilist anstellen kann und zeigt grandios die tiefenpsychologischen Aspekte auf (Sexualität, Tod, Gewalt) welche eine elitäre Täter Organisation beim einzelnen anrichtet. Ebenso wird aufgezeigt, warum sich ein PTSS (Posttraumatisches Stress Syndrom) schon während dem Kriegseinsatz bilden kann und was für körperliche Folgen das hat, ganz geschweige von den Langzeitfolgen. 

Auch werden die Verbrechen gegen die Menschlichkeit der SS gegenüber der Gegenseite in keiner Seite beschönigt, sondern es wird einfach die Realität abgebildet, wie es dazumal war. Dadurch findet der mündige Leser schnell heraus was "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" im Einzelnen überhaupt bedeutet und das ohne irgendwelche moralischen Seitenhiebe des Erzählers.

Das Anfangszitat: "Ihr Menschenbrüder, lasst mich erzählen, wie es gewesen ist." sagt schon alles aus. Es ist eine Erzählung, analog einer Dokumentation. Das Urteil überlässt man dem Leser. 

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Type-Os avatar

Rezension zu "Die Wohlgesinnten" von Jonathan Littell

Ein Meisterwerk
Type-Ovor 9 Monaten

Schonungslos, Krass und fundiert. Einmal begonnen, war es schwer das Buch wegzulegen. Einige Kapitel musste ich zweimal lesen da die Schilderungen schier unglaublich waren. Ein sehr nachhaltiges Werk,dass ich auch ein zweites Mal lesen würde. Am erstaunlichsten ist die Tatsache das der Schriftsteller sich so in die Rolle des Demütigers versetzen konnte. In meinen Augen ein Jahundertbuch.

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dominonas avatar

Rezension zu "Die Wohlgesinnten" von Jonathan Littell

Harter Tobak
dominonavor 4 Jahren

Fiktiv aber treffend wird ein Einblick in die Wehrmacht des zweiten Weltkriegs gegeben - mit einer Hauptperson, von der man nicht weiß, wie man sie einschätzen soll und wer die Wohlgesinnten sind, ist eine Frage der Interpretation. Ein großes Thema ist auch der exessiv betriebene Holocaust und spätestens diese Beschreibungen lassen einen nicht kalt. Das Buch ist erstaunlich gut im vermitteln von Situationen und Stimmungen durch Dialoge. Die Naturbeschreibungen gehören dazu, um es abzurunden, sind aber eigentlich nur Beiwerk. Wer das Thema so nah an sich heranlassen kann, um dem SS-Mann über die Schulter zu schauen, sollte unbedingt zugreifen.

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