Jonathan Maberry Lost Land - Der Aufbruch

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Inhaltsangabe zu „Lost Land - Der Aufbruch“ von Jonathan Maberry

Ein Flugzeug, das Hoffnung weckt. Eine Gruppe von Freunden, die sich auf den Weg ins Niemandsland macht. Ein neues Gameland und grauenhafte Begegnungen. Zerreißproben für Freundschaft und Liebe. Ein bitteres Opfer im Kampf für die Zukunft. Wer ist der wahre Feind der Überlebenden?

Mir fehlte zwar der erste Teil, aber trotzdem hat es mir gut gefallen, war ein rasanter Zombie"film". Vielleicht lese ich auch den 3. noch!

— NiliBine70

Spannend und toll geschrieben, aber die Endzeitstimmung des ersten Bandes wurde gegen eine klassische Jugenddystopie getauscht.

— Ryadne

Spannung, Action, Zombies - super verpackt in einer großartigen Fortsetzung!

— Selene87

Echt der absolute wahnsinn!! Hab schon lang nicht mehr so ein richtig gutes Zombiebuch gelesen! Freue mich schon auf Band 3 :)

— lese_mize

Wahnsinns Buch! Der erste Teil war schon super, der zweite wird die Story so richtig nach vorne bringen!

— FirEprOOf

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  • Naja, der erste Teil war besser

    Lost Land - Der Aufbruch

    DasBuchmonster

    18. August 2014 um 08:37

    Tom und Benny Imura, Nix, Lilah und Chong bereiten sich auf den Aufbruch vor. Vor einiger Zeit hat die Gruppe einen Jet richtung Osten fliegen sehen, ein Wunder in Anbetracht dessen, dass die Vier in einer dystopischen Zeit leben, wo Zombies ihr Unwesen treiben und die Menschen beinahe ausgerottet sind. Doch auf dem Weg dorthin geschehen einige schlimme Dinge, das eine unmenschlicher als das andere. Es beginnt eine harte Reise. Und keine Chance auf Hoffnung, denn plötzlich beginnen sich auf einmal die Spielregeln zu ändern. Meinung: Das Cover ist adäquat zum ersten Teil gehalten und strahlt die dystopische Zeit aus in der das Buch geschrieben ist. Der erste Band war für mich faszinierend, da Zombies ja eigentlich ein eher unspannendes Thema ist, und als Gegner sind diese auch nicht gerade die Highend Gegner, aber trotzdem wurde der erste Teil so gestaltet, dass Zombies irgendwie interessant wirkten und andere Dinge diesbezüglich durchleuchtet wurden. In diesem Band war es allerdings etwas anders, Nix ist die einzige die wirklich Fragen stellt, aber sie nicht beantwortet bekommt. Benny hat zwar den Respekt vor Zombies im ersten Teil gewonnen, aber macht irgendwie nichts daraus. Ich würde sagen, dass in diesem Buch circa 8000-9000 Zombies getötet werden, dies ist also nichts für zartbesaitete. Durch das ganze Herumgekämpfe ist die Story meiner Meinung nach zu kurz gekommen, das war wirklich sehr schade, da mir die verschiedenen Nahkämpfbeschriebungen einfach nicht liegen. Storytechnisch ist die Gruppe auch nicht weit gekommen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, das muss ich wirklich sagen. Es ist ja zumeist schwierig ein gutes Ende zu finden bei einer Trilogie, dennoch hat der Autor dieses gut gemeistert.

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  • Spannung und Emotionen

    Lost Land - Der Aufbruch

    Selene87

    22. July 2014 um 19:08

    Es war eine sehr actionreiche, rasante, emotionale Achterbahnfahrt. Ich warte quasi schon jetzt sehnsüchtig auf den dritten Band. Herr Maberry hat einen klasse Schreibstil, der sowohl auf spannender, aber auch auf emotionaler Schiene anspricht. Ich habe bisher so gut wie gar keine Zombiebücher gelesen und kenne da auch nicht allzu viel aus dem Genre, aber hiermit ist ihm defintiv etwas Grandioses gelungen. Einziges Manko waren für mich ein paar langatmige Stellen zwischendurch und das eigentlich gar nicht viel passiert im Buch - also sprich: die Protagonisten schaffen es gerade mal raus aus der Stadt und dann nicht viel weiter ;-) Aber dafür gibt es ja einen nächsten Band und auf den freue ich mich riesig!

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  • Der etwas andere Zombie-Roman

    Lost Land - Der Aufbruch

    daniel_bauerfeld

    12. February 2014 um 11:52

    Was bereits für den ersten Teil der Zombie-Reihe Lost Land galt, gilt noch vielmehr für die endlich erschiene Fortsetzung: Der Mensch ist des Menschen Wolf. Er ist weitaus emotionsloser, kaltblütiger und brutaler als es ein Untoter je sein könnte. Der Autor Jonathan Maberry hält sich nicht lange damit auf, die Ereignisse aus Die Erste Nacht noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Leser werden mitten hinein in die Handlung geworfen. Nahtlos knüpft Der Aufbruch an seinen Vorgänger an. Geschickt streut der Autor jedoch Erinnerungsfetzen in Form von Tagebucheinträgen der jungen Protagonistin Nix Riley an zahlreichen Stellen im Roman ein. Neben Rückblicke auf herausragende Geschehnisse werden auf diese Art auch nochmals die wichtigsten Personen den Lesern in Erinnerung gerufen. Das ist äußerst hilfreich. Der erste Teil endete sowohl mit einem gewaltigen, actionreichen Showdown als auch mit einer schier unglaublichen Entdeckung. Diese kam für die kleine Heldengruppe sozusagen wie aus heiterem Himmel und weckte umso größere Hoffnungen an eine noch vorhandene Zukunft. Auf der Suche nach dem urplötzlich aufgetauchten Flugzeug führt Tom Imura seinen Bruder Benny und dessen Freunde Nix, Lou Chong sowie das mysteriöse Mädchen Lilah mitten hinein ins Leichenland. Dort hat eine Bande von gnadenlosen Kopfgeldjägern ein neues Gameland aufgebaut. In römischer Gladiatoren-Manier treffen hier menschliche Gefangene auf Zombies: Ein Spiel, in welchem der Gewinner bzw. vor allem der Verlierer von vorneherein festzustehen scheint. Die Reise der kleinen Gruppe steht unter keinem guten Stern. Schon nach kurzer Zeit werden die Gefährten voneinander getrennt. Sowohl die Untoten, die sich anscheinend mittlerweile zu ganzen Schwärmen zusammengeschlossen haben, als auch die Kopfgeldjäger heften sich dicht an ihre Fersen. Auch so mancher Widersacher des ersten Bandes feiert in Der Aufbruch seine glorreiche Rückkehr. Schon bald stehen die Gefährten einer schier unüberwindlichen Übermacht an Feinden gegenüber. Auch mit seiner Fortsetzung geht Maberry die Puste noch lange nicht aus. Die einzigen Personen, die atemlos zurückbleiben, werden die Leser sein. Dennoch ist auch dieser Ausflug in die Zombie-Apokalypse beseelt von tiefer Menschlichkeit. Thematisch entsprechend hart und erbarmungslos geht es aber dennoch zur Sache. Davon sollte aber auch ausgegangen werden, in einer Welt, in welcher das nackte Überleben an der Tagesordnung steht. Eine Endlosserie wie The Walking Dead wird Lost Land nicht werden. In Deutschland haben wurde mit Erscheinen des zweiten Bandes die Halbzeit erreicht. Im englischsprachigen Raum präsentierte die Serie im August mit dem vierten Band Fire & Ash das packende Finale. Hoffentlich lässt man auch die deutsche Leserschaft nicht mehr allzu lange darauf warten. Jonathan Maberry hat mit seiner Reihe einen neuen Maßstab im Zombie-Genre gesetzt.

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  • Großartige Fortsetzung

    Lost Land - Der Aufbruch

    Carol-Grayson

    30. January 2014 um 22:35

    Mit dem zweiten Band "Der Aufbruch" gehen die Abenteuer des Kopfgeldjägers Tom Imura, seines Bruders Benny und dessen Freunde weiter. Sie verlassen diesmal die sichere Stadt Mountainside und wollen nach Osten, um das Flugzeug zu finden, das sie einmal gesehen haben. Doch bereits kurz nach ihrem Aufbruch sind sie in Gefahr und werden getrennt. Nicht nur Zombies wollen sie töten, sondern auch Gesetzlose, die auf sie Jagd machen. Diese haben inzwischen ein neues "Gameland" errichtet, in dem die grausamen Zombiespiele Kinder gegen Untote weitergehen.  Benny und seine Freundin Nix werden auch dorthin gebracht und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt, während Tom und andere Kopfgeldjäger zu ihrer Rettung aufbrechen. Ein gewaltiger Showdown bahnt sich an.  Der zweite Band von "Lost Land" ist fast noch dramatischer als der erste Band. Geschickt kombiniert der Autor Elemente aus Dystopie und Western zu einem spannenden Jugendroman und würzt ihn noch mit einem Hauch von erster Liebe. Absolut lesenswert auch für ältere Zombiefans. 

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  • Eine gelungene Fortsetzung von "Die erste Nacht"

    Lost Land - Der Aufbruch

    marion_gallus

    12. January 2014 um 21:42

    Benny Imura ist bei seinem großen Bruder Tom in die Lehre gegangen und bekommt alles beigebracht, um ein guter Zombiejäger/Zombiebefrieder zu werden. Die Brüder sind sich näher gekommen, Benny hat seinen Hass Tom gegenüber abgelegt und gemeinsam mit Nix und Lilah (DEM verlorenen Mädchen) bereiten sie sich gemeinsam auf den Aufbruch vor. Sie werden die Sicherheit des Ortes Mountainside hinter sich lassen und durch das Leichenland wandern, um sich auf die Suche nach dem Jet zu begeben, den sie alle am Himmel gesehen haben. Sie werden nicht nur besagte Sicherheit hinter sich lassen, sondern auch ihre Freunde. Nix kann es kaum erwarten, sie hält nichts mehr in der Stadt, in der sie zuletzt ihre geliebte Mutter verloren hat. Doch bereits kurz nach dem Aufbruch wird die Gruppe auf harte Proben gestellt. Benny, Nix und Chong, Bennys bester Freund, der eigentlich nur für eine Nacht mitgeht, um sich den Abschied zu erleichtern, werden von den grausamen Kopfgeldjägern gefangen genommen, die ein neues Gameland im Leichenland errichtet haben. Dort sollen die Jugendlichen in Zombiegruben wie Gladiatoren gegen die Untoten kämpfen. Alte Weggefährten, auf die Tom und seine Begleiter im Leichenland gebaut haben, sind verschwunden, fielen den Untoten zum Opfer und die Gruppe muss all ihr erlerntes Kriegerpotential anwenden, um mit dem Leben davon zu kommen …. *** Jonathan Maberry knüpft in seiner Handlung nahtlos an den ersten Teil seiner Lost Land Reihe an. Sofort fühlte ich mich in der Handlung wieder zu Hause, waren mir die bekannten Charaktere vertraut. Benny und seine Freunde sind innerhalb der letzten Monate gereift, wirken erwachsener, überlegter, auch wenn sie sich natürlich immer noch wie Teenager benehmen können, wenn sie „dürfen“. Trotz aller Gefahren und Kämpfe lachen und albern sie gemeinsam herum, machen sich Gedanken über die Gefühle einer ersten Liebe, mit allen Höhen und Tiefen. Auch hier in diesem zweiten Teil geht es wieder um die Menschlichkeit, die Handlung beschreibt nicht nur ein wildes Untotengemetzel, sondern zeigt immer wieder auf, dass es sich bei den umherwandernden Wesen einst um Menschen aus Fleisch und Blut gehandelt hat. Die Gruppe empfindet oft Mitleid mit den Wesen, die sie endgültig ausschalten müssen, um ihr eigenes Leben zu retten. Die Gespräche der Jugendlichen untereinander oder zwischen Tom und seinem Bruder sind sehr tiefgründig. Der Schreibstil ist erneut sehr gehoben und hat mich angesprochen. Ich habe die Landschaften vor meinem geistigen Auge gesehen, war bei der Geschichte dabei. Der Autor beschreibt zum Beispiel einen Blick von Benny und Nix auf ein abgebranntes Feld voller Zombieleichen und schafft es dennoch, diesem Anblick etwas schönes abzugewinnen, den schrecklichen Anblick des Schauplatzes weichen zu lassen. Der Spannungsbogen ist gut gespannt und hat mich durch die Handlung fliegen lassen, Langeweile und zähe Momente kamen nicht auf. Dennoch lässt der Autor den Leser bei allem Chaos und zwischen den gefährlichen Momenten auch zur Ruhe kommen. Ich würde mir nach wie vor keinen Zombiefilm anschauen, weil es mich da zu sehr gruselt, gelesen gefällt mir die Story allerdings sehr gut, auch wenn der Autor gerne ausführlich und genau beschreibt, wie diese Wesen aussehen. Romero Fans werden auf Ihre Kosten kommen! Der Verlag präsentiert diesen zweiten Teil wieder als gebundene Ausgabe, hat allerdings bei diesem Buch daran gespart, dass das Cover unter dem Schutzumschlag wieder farblich bedruckt ist. Schade eigentlich, denn es gibt sicherlich viele Leser, die die Bücher gerne ohne die schützende Hülle ins Regal stellen. Hier hat der erste Teil eindeutig optisch mehr her gemacht. Innerhalb der Buchdeckel sind die Kapitel in einer guten Länge aufgeteilt, zu Beginn eines jeden Kapitels ist Stacheldraht zu sehen. Diese kleine Spielerei wurde übernommen. Mein Fazit: 5 von 5 Sternen für diese gelungene Fortsetzung eines Jugendbuches mit Anspruch, dass sicherlich erneut vielen Erwachsene gefällt. Geschrieben in einem guten, fesselnden Schreibstil, bestückt mit charakterstarken Figuren, liefert die Handlung einen sehr menschlichen, kritischen Blick auf das Verhalten von Menschen, sei es im positiven oder auch negativen Sinne. Und ja, es gibt jede Menge untoter Wesen, die mich aber auch nicht abschrecken, wobei ich Zombies eigentlich gar nicht mag  Ich freue mich schon jetzt auf den Folgeroman.  .© Buchwelten 2014

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  • Niemand wird das Richtige tun, wenn nicht du damit beginnst

    Lost Land - Der Aufbruch

    Maran-Wortsaat

    04. January 2014 um 18:09

    Inhalt: Die Entscheidung ist gefallen! Benny, Nix, Lilah und Tom verlassen Mountainside für immer! Die jungen Leute zieht es in den Osten, da von dort ein Jumbojet am Himmel auftauchte und wieder Richtung Osten verschwand. Die vier wollen die Welt erkunden und sich nicht wie die anderen Überlebenden der ersten Nacht hinter Zäunen verstecken. Der Erschaffer Gamelands, des grausigen Ortes, in dem Kinder gezwungen werden gegen Zombies zu kämfen, Charlie Mathias (oder auch Rotaugen-Charlie genannt) wurde von ihnen besiegt. Demnach sollte das Grauen ein Ende haben, doch auf die vier kommen noch weitaus schlimmere Prüfungen zu. Meinung: Charlie Mathias, der Gründer Gamelands, ist tot. Alle Kinder wurden befreit und so gönnen sich Benny, Nix, Lilah und Tom einige Monate der Ruhe in der Stadt Mountainside, bevor sie aufbrechen. Besonders von seinem besten Freund Chong fällt Benny der Abschied schwer. Um weitere Stunden mitainender verbringen zu dürfen, begleitet Chong sie ein Stück des Weges im Leichenland und soll danach wieder mit einigen Erwachsenen zurück nach Mountainside kehren. Unterwegs wird immer ersichtlicher, dass der asketische Chong dem Ödland nicht gewachsen ist. Als ein Mitglied der Gruppe seinetwegen verletzt wird, verlässt er beschämt seine Freunde, um alleine nach Hause zurückzukehren. Aus Sorge um den Jungen lässt Tom Benny, Nix und Lilah bei einer Raststätte zurück um nach Chong zu suchen, nicht wissend, dass Augen sich mit bösen Absichten auf die jungen Leute gerichtet haben. Beim Lesen hatte ich anfangs das Gefühl, die Geschichte würde zäher voranschreiten. Sie las sich nicht schlecht, aber ich hatte die Vormeinung gefasst, Band zwei wäre nicht so gut wie Band eins. So dachte ich aber nur am Anfang. Die Gruppe macht sich Gedanken um ihren Aufbruch. Die vier sind sich dessen bewusst was sie zurücklassen und dass vielleicht der Tod während dieser Reise auf sie wartet. Der Autor gab die Gefühle und Gedankengänge der Protagonisten wunderbar wider. Er ließ sie kurz innehalten und bewusst den nächsten Schritt gehen. Man erfährt, dass neue Freunde hinzugewonnen werden, man aber auch alte verliert. Die wirkliche Gefahr erwartet sie im Ödland und wieder geht sie nicht von den darin "lebenden" Zombies aus, sondern von den Menschen, denn durch ihre Tat haben die vier den Hass einer ganzen Gruppe auf sich gezogen. Charaktere: Im Gegensatz zum ersten Teil erfahren wir hier mehr über Lilah. Das verlorene, immerzu unnahbar wirkende Mädchen hat Freunden gewonnen und merkt dadurch, wie verletzlich sie ist. Musste sie sich früher nur um ihr eigenes Wohlergehen sorgen, macht sie sich nun auch Gedanken um die Sicherheit ihrer Freunde. Es ist ein hartes Stück Arbeit, die Teile ihres selbst auferlegten Panzers zu sprengen, lässt sie aber um vieles menschlicher wirken. Chong, von ihm erfährt man im ersten Band nur wenig. Er ist Bennys bester Freund. Im zweiten Band nimmt Chong eine wichtigere Position ein. Der Junge ist unrettbar in Lilah verliebt und voller Selbstzweifel, weil er sich nicht fähig sieht im Leichenland zu überleben. Im Verlauf der Geschichte beweist er aufgrund verzweifelter Geschehnisse seinen Wert. Benny, Nix und Tom haben sich nicht sonderlich verändert. Lediglich Nix hat durch den schmerzlichen Verlust ihrer Mutter die größte Wandlung durchlaufen, allerdings geht sie umso gestärkter daraus hervor. Dies fiel mir im zweiten Band sehr positiv auf. Bennys und Toms Beziehung zueinander hat sich verbessert, man ist sich der wachsenden Zuneigung der beiden Brüder bewusst. Der Highlight des zweiten Bandes waren für mich eindeutig die Kopfgeldjäger! Im ersten Band wurde bereits von den Sammelkarten gesprochen, auf denen Kopfgeldjäger abgebildet sind, die sich in der neuen Welt einen Namen gemacht haben. Sie endlich gemeinsam in Aktion zu sehen war einfach nur: WOW! Sally-Two Knives, Greenman, J-Dog und Dr. Skillz, ich fand sie klasse! Fazit: Band zwei stellte sich ebenfalls als überaus lesenswert heraus. Das Buch besticht durch Spannung und unerwarteten Wendungen. Mir machte das Lesen großen Spaß. Die Charaktere sind glaubwürdig und sehr facettenreich. Im Nachwort erfuhr ich, dass es vier geplante Teile sind, über deren Erscheinen ich mich sehr freue. Wegen des großen Lesevergnügens bekommt auch dieser Band eine Leseempfehlung von mir und 5/5 Marken.

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  • Buchverlosung zu "Lost Land - Der Aufbruch" von Jonathan Maberry

    Lost Land - Der Aufbruch

    Stephie2309

    Hallo,

    auf meinem Blog verlose ich zur Zeit zwei Exemplare von 'Lost Land - Der Aufbrauch' von Jonathan Maberry.      

    Alles weitere erfahrt ihr dort: http://nobody-knows.eu    

    Viel Glück!    

    Stephie   

    • 2

    QueenSize

    11. December 2013 um 13:04
  • Sehr gute Fortsetzung – Handlung und Charaktere mit Tiefe

    Lost Land - Der Aufbruch

    AislingBreith

    26. October 2013 um 23:22

    “Lost Land” war im letzten Jahr eine meiner Überraschungen. Durch “Ashes” hatte ich Lust auf Zombies bekommen und zu “Lost Land” gegriffen, was von eineigen Bloggern positiv bewertet wurde. Die Reihe von Jonathan Maberry zeichnet sich durch den anderen Umgang mit Zombies und einer tollen Brüderbeziehung aus. Lange hatte ich die Fortsetzung hier jetzt liegen, aber bei so einem Sommer hatte ich nicht wirklich Lust auf das Thema. Eine Schande, Benny, Tom, Nix, Lilah und Co. so lange unangetastet warten zu lassen. Eine wirklich tolle Fortsetzung. Tom hat die Kids in den letzten Monaten seit dem Tod von Rotaugen–Charlie unterrichtet. “Klug wie ein Krieger” sollen die Jugendlichen handeln, wenn es ins Leichenland geht. Alle Vorbereitungen werden getroffen um sich nach Osten aufzumachen, um dort den mysteriösen Jet zu finden. Doch die Routen, die Tom selten nimmt, erweisen sie sich als nicht so sicher wie gedacht. Der Zusammenstoß mit einem Rhinozeros trennt die Gruppe und bringt alle Beteiligten in Gefahr. Gameland scheint auferstanden und auch mit den Zombies und Menschen passieren unübliche Dinge. Da gibt es eine Leiche, die nicht “zurückgekommen” ist und wandelnde Tote, die plötzlich nicht nur schnell, sonder auch in gewisserweise intelligent handeln. Ein fulminanter Showdown erwartet nicht nur die Gruppe um Benny und Tom, sonder auch einer ganzen Kompanie an Zombiekartengrößen. Erster Satz: Benny Imura war empört, als er erfuhr, dass die Apokalypse mit Hausaufgaben verbunden war. Idee:  Es war ja aus Teil 1 schon zu erahnen, was in der Fortsetzung passiert. Gameland ist eine schreckliche Erfindung, aber für einen Zombieroman genau das Richtige. Maberry bleibt sich auch hier treu kein reines Gemetzel zum Kern der Geschichte zu machen. Das ist etwas, was ich ganz besonders an der Reihe mag. Plot:  Der Großteil der Geschichte platziert sich im Leichenland. Was mir besonders gefallen hat, waren die Perspektivenwechsel, die es dem Autor ermöglichten auch von verschiedenen Plätzen aus zu schreiben. So bleibt die Spannung nahezu den gesamten Plot über oben. Das Buch ist wieder aufgeteilt, dieses Mal in fünf Teile mit jeweiliger Überschrift und Zitat. Das mag ich immer gerne, obwohl ich so in der Handlung versunken war, dass ich gar nicht wirklich sagen kann inwiefern die Teile in sich funktionieren. Die Geschichte beginnt ein paar Monate nach dem Fall von Rotaugen–Charlie. Es fiel mir überhaupt nicht schwer wieder in das Geschehen hineinzufinden. Sofort war man mit den Charakteren vertraut und schnell in die Ereignisse eingebunden. Das hat mir sehr gut gefallen. Maberry hat hier und da die wichtigen Dinge aus dem Auftakt der Serie Revue passieren lassen und das teilweise sogar aus der Sich von verschiedenen Figuren. Einträge aus Nix‘ Tagebuch bringen mehr Nähe zum Geschehen. Eine tolle Idee, diese einzubringen. Der Epilog ist mir besonders aufgefallen, denn er hat noch mal 4 Unterkapitel. So was habe ich bisher noch nicht gesehen, aber es bringt viel Neugierde auf den dritten Teil und was darin passiert. Schreibstil:  Wieder hat mich der Autor in das Setting ziehen können. Er schafft es besonders durch seine Figuren eine ganz besondere Stimmung zu schaffen. Obwohl es ein Zombieroman ist, habe ich den Text gerne gelesen. Maberry übertreibt nicht mit blutigen Szenen. Es gibt sie ausreichend, aber für meine Begriffe dominiert dabei nicht der Ekelfaktor sonder die Handlung. Das macht diese Reihe sehr sympathisch. Charaktere:  Der Autor versteht es besondere Charaktere zu erfinden, die alle ihren Platz in der Handlung bekommen. Dabei bedient er sich zwar klassischer Klischees, bindet diese aber perfekt ein um die Figuren authentisch wirken zu lassen. Zu Benny und Tom habe ich schon einiges in der Rezension zu “Lost Land – Die erste Nacht” geschrieben. Benny wächst mit den Ereignissen. Besonders sympathisch war mir die Beziehung zwischen ihm und Nix. Der Autor lässt uns an den Gefühlen der Beiden zueinander teilhaben und unterstreicht dadurch, dass es sich immer noch um Teenager handelt, die in dem ganzen Grauen ihre erste Liebe erfahren. Auch bei Lilah und Chong wird es thematisiert. Tom ist und bleibt einer meiner Lieblingscharaktere überhaupt. Ich habe eine Schwäche für diesen Samurai entwickelt und werde sicher beim Anblick eines Katanas immer an seine Kämpfe denken. Alleine wegen ihm möchte ich diese Reihe gerne verfilmt sehen. Im zweiten Teil dieser Reihe begegnen uns endlich einige der größten Zombiekartenberühmtheiten. Sei es in positivem, wie auch im negativen Sinne. J–Dog und Dr. Skillz haben es mir sehr angetan und ich fand sie gerade durch den  Surfer–Slang authentisch. Ich hoffe, dass es in Teil drei ein Wiedersehen mit all diesen wunderbar ausgedachten Figuren gibt. Man sollte ihnen ein Videospiel widmen, denn sie erinnern mich an all diese Spiele in denen man sich solche “coolen” Charaktere basteln und erspielen kann. Hintergrund:  Nach wie vor bleibt die Frage offen, warum es zu den Zombies kam und um allem noch eins draufzusetzen, bleibt der Leser zudem im Dunkeln, was es mit den “neuen” Zombies auf sich hat. Hat mich das gestört? Wie auch schon beim ersten Teil: nicht im Geringsten! Dafür schafft der Autor Charaktere mit gutem Hintergrund zu erschaffen und rückt diese in den Vordergrund. Das Buch enthält viel Zwischenmenschliches, was mir sehr gefallen hat. Fazit: Um ehrlich zu sein frage ich mich, trotz der Themen im Epilog, wie Herr Maberry diese Geschichte weiterschreibt. Nicht alle Figuren überleben Gameland, was im Grunde okay ist, denn ich finde Kampfszenen, aus denen alle Beteiligte unversehrt herausgehen unglaubwürdig, aber hier hat er schon einen Hammer gebracht. Und dennoch: Unter all den apokalyptischen Romanen wird Lost Land als Reihe für mich immer eine Perle sein. Ich finde die Bücher besonders, weil sie Tiefe haben. Eben weil die Zombies anders gesehen werden und es gute geschriebene Bücher sind. Mit der Fortsetzung hat Maberry einen, wie ich finde, spannenderen Teil als den Auftakt geschaffen, der mich zu Tränen gerührt hat. Nicht nur für Zombiefans, auch etwas für Liebhaber toller Charaktere, die gegen ein bisschen Gemetzel nichts einzuwenden haben.

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  • Grandioser, als Band 1! Jonathan Maberry übertrifft sich selber =)

    Lost Land - Der Aufbruch

    katie1984

    17. August 2013 um 20:23

    Gestaltung/Verarbeitung: Genau wie beim Vorgänger ist auch dieses Buch stabil verarbeitet und besitzt einen Schutzumschlag. Die Seiten sind wieder mit den altbekannten Illustrationen verziert. Nur die Buchdeckel wurden diesmal schlicht in grau gehalten. Worum geht´s? Fast ein Jahr ist vergangen, seitdem Benny, Nix, Tom und Lilah den Kopfgeldjäger Rotaugen Charlie und seine Crew in die Verdammnis geschickt und sich und Weitere von seinen boshaften Machenschaften befreit haben. Fast ein Jahr, seitdem Benny´s Sichtweise auf seinen Bruder und das Todesland eine Andere geworden ist. Fast ein Jahr, indem sie hart trainiert haben, um Mountainside für immer den Rücken zu kehren und nach dem Jet zu suchen, der ihnen Hoffnung auf ein anderes Leben gibt. Nun ist es soweit.  Der große Tag des Abschieds ist angebrochen und die Gruppe zieht los in eine ungewisse Zukunft.  Für Benny und seinen besten Freund eine besonders schwere Bürde, deshalb begleitet Chong die Truppe zu Beginn ihrer Reise. Doch nicht nur wegen Benny... Natürlich kommt Alles anders, als geplant, denn das Land der Toten ist nicht mehr dasselbe und als Chong auch noch nach Gameland entführt wird sehen sich alle Beteiligten neuen Gefahren, Herausforderungen und Bösem gegenüber. Was hat es mit dem unheimlichen Prediger Preacher Jack auf sich? Und wer ist der mysteriöse Mann, der ihnen nach dem Leben trachtet? Ist Rotaugen Charlie wirklich tot? Charaktere: Natürlich geht es in diesem Buch wieder um, die uns bereits aus Band 1 bekannten, Figuren. Trotzdem wird es mit ihnen nie langweilig, da noch tiefer auf ihre Charakterzüge eingegangen und neue interessante Seiten von ihnen offenbart werden. Besonders auf die Psyche und Gefühle von Benny, Nix, Chong und Lilah wurde eingegangen, sodass ein tiefes Mitempfinden ensteht. Außerdem hält der Autor auch so einige neue Charaktere für uns bereit. Da wäre z.B. die mutige Sally TwoKnives, die eine Vergangenheit mit Tom zu haben scheint und die Neugier auf mehr weckt.  Die beiden Surferbrüder J-Dog und Dr. Skillz, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, aufgrund ihrer äußerst verrückten Art und ihrem amüsanten Slang. Der geheimnisvolle und sanftmütige Greenman, der einen Hauch Fantasy in die Geschichte einfließen lässt und die Gegner, die noch grausamer und brutaler sind als Alles, vorher, Dagewesene. Schreibstil/Aufbau: Ähnlich, wie im ersten Teil ist auch hier der Schreibstil wieder flüssig und einfach geschrieben. Es gab keine Verständnisprobleme und der Satzaufbau wurde kurz gehalten. Trotz der umgangsprachlichen Umsetzung ist dieses Buch für ältere Jugendliche, wie auch Erwachsene geeignet. Durch den Aufbau des Geschehens konnte Jonathan Maberry gekonnt, kapitelweise, auf jeden einzelnen Charakter eingehen und die Charkterstärken und Schwächen gezielt ausarbeiten. Der Spannungsbogen hält sich konstant und lässt den Leser wieder in eine andere Welt eintauchen, ohne auch nur einmal Langeweile aufkommen zu lassen. Dieses verhindern auch, die ständig neuen Entwicklungen und ideenreichen Überraschungen. Am Ende schafft es der Autor noch eine Steigerung an Spannung oben drauf zu setzen, sodass das Lesen zu einer Zerreißprobe für die Nerven wird, weil man schneller lesen möchte als es möglich ist. Fazit: Einfach unglaublich wie meisterhaft hier eine Geschichte zu Papier gebracht wurde. Alles in diesem Buch passt einfach 100% zusammen. Die zarte Liebesgeschichte von Nix und Benny, die sich realistisch und unkitschig weiter entwickelt. Die Höhen und Tiefen der Gefühle/Emotionen von den einzelnen Protagonisten und die Darstellung der Ereignisse, die sich so echt anfühlen, dass man diese Story sogar für real halten könnte(obwohl man es ja besser weiß ;-) ). Das Ende hat mich sprachlos und traurig zurück gelassen und ich kann mir momentan gar nicht vorstellen wie es weiter gehen soll. Allerdings bin ich jetzt schon fest davon überzeugt, dass Jonathan Maberry es auch im dritten Band schaffen wird eine brillante Fortsetzung zu kreieren, denn er hat eine perfekte Vorlage entwickelt mit offenen Fragen(die Antworten verlangen) und neuen interessanten Charakteren. LEST DIESE BÜCHER! Bewertung: Inhalt: 5/5 Gestaltung: 4/5 Charaktere: 5/5 Schreibstil: 5/5 Aufbau: 5/5 Gesamturteil: 5/5

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  • Fantastische, durch und durch gelungene Fortsetzung!

    Lost Land - Der Aufbruch

    sleepingbeauty

    13. August 2013 um 12:25

    Spoilerfrei zu "Lost Land - Die erste Nacht". Wer möchte, findet hier die Rezension zum ersten Band. Inhalt ................. Was man über den ersten Band wissen sollte: Benny Imura lebt in Mountainside, einer kleinen Stadt, die von Zäunen geschützt inmitten des "Lost Land" liegt. 14 Jahre sind vergangen, seit es den ersten Zombieausbruch gab und die Welt völlig verändert wurde. Benny arbeitet nun mit seinem Bruder Tom zusammen. Als "Kopfgeldjäger" werden sie beauftragt Familienangehörige zu "befrieden". Jeder Ausflug ins "Leichenland", der Zombiezone, ist mit großen Gefahren verbunden. Doch die Größte droht erstaunlicherweise nicht von den Zombies, sondern den Menschen selbst... Darum geht es im zweiten Band: Nach den Vorkommnissen am Ende des ersten Bandes hat sich die Lage wieder ein wenig beruhigt. Doch für Benny und seine Freunde ist klar, sie werden Mountainside verlassen. Die Zukunft liegt nicht innerhalb der Zäune, sondern in der Welt außerhalb. Die Menschheit kann sich nicht ewig verstecken, irgendwann wird es schließlich Zeit, die Welt zurückzuerobern. Mein Eindruck ..................................... Bereits "Lost Land - Die erste Nacht" hatte einen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Jonathan Maberry hat eine spannende Welt mit Herz geschaffen. Es gibt die Zombieapokalypse, die mittlerweile 14 Jahre her ist und noch immer nicht richtig im Griff ist. Im Gegenteil, die Zombies haben die Menschen im Griff. Von Angst beherrscht ziehen sie sich lieber zurück, akzeptieren ihre Lage und haben die Welt, wie sie war, aufgegeben. Mit "Der Aufbruch" stehen die Hauptcharaktere in den Startlöchern etwas zu verändern und werden dabei gnadenlos aufgehalten. Kommen wir zur Seite mit Herz: Es sind die Charaktere, die lebhaft, nachvollziehbar und unheimlich sympathisch sind. Im ersten Band wurden sie über einen langen Zeitraum eingeführt und haben sich Stück für Stück entwickelt. In "Der Aufbruch" ist es, wie nach Hause zu kommen und erneut Abenteuer mit seinen lieb gewonnen Charakteren zu erleben. Maberry hat es dabei geschafft komplett unterschiedliche Gesellschaften plausibel zu machen. Seien es die behüteten Menschen in Mountainside oder die hartgesottenen Überlebenskämpfer außerhalb. Egal wen die Brüder auf ihrer Reise treffen, jeder Charakter hat seine eigene Geschichte im Gepäck. Richtig gelungen ist der Plot und Spannungsaufbau. Von Kapitel zu Kapitel wechselt die Erzählsicht, zum Ende gibt es immer einen Ausschnitt aus Nyx Tagebuch. Über das Tagebuch werden noch Details der Welt eingeführt, ohne dadurch die Geschichte zu überfrachten. Von der ersten bis zur letzten Seite heißt es, "anschnallen und gut festhalten". Hatte ich im ersten Teil von doch teils sehr langen Dialogen und Rückblicken gesprochen, legt "Der Aufbruch" ein ganz anderes Tempo vor. Schon in Mountainside und erst recht zu Beginn der Reise jagt ein Zwischenfall den nächsten. Mein absolutes Highlight ist dabei ein Kampf gegen ein wildes, vermutlich aus einem Zoo entlaufenes Tier. Der Wahnsinn!  Es ist eine Kunst, genau die richtige Mischung aus Spannung, Charakteren und Hintergrundinformationen zu treffen. Viele Bücher, die sehr spannend sind, lassen ihre Charaktere dafür links liegen. Hier nimmt sich Maberry dagegen die Zeit, innezuhalten und einem Einblick in die Gedankenwelt seiner Charaktere zu verschaffen. Dann wieder folgt ein atemberaubend spannender Abschnitt, nur um hinterher wieder Dinge, über die Welt zu erklären. So sieht für mich ein fantastisches Buch aus! Ein klitzekleiner Wermutstropfen ist für mich das Ende, das etwas vorhersehbar war. Dennoch, ich kann es kaum erwarten, wie es weitergeht! Fazit  ............... "Der Aufbruch" ist für mich ein Buch, das vollkommen fesselt, sodass man es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Es liegt zum einen an der Weltgestaltung, die so lebhaft und plausibel ist. Zum anderen an den Charakteren, bei denen aus Buchstaben echte Menschen werden und ein lebhaftes Bild im Kopf hinterlassen. Obendrauf noch dieser Plot, der mich kaum zum Durchatmen hat kommen lassen. Es gibt sie also doch noch, die Fortsetzungen, die noch einmal einen oben draufsetzen! 4,6 Sterne!

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  • Spannung und unerwartete Wendungen in einer zukünftigen Welt voller Zombies

    Lost Land - Der Aufbruch

    his_and_her_books

    08. August 2013 um 07:45

    Zitat: „Angewidert schrie Benny auf und stieß den Zombie von sich, sodass er gegen einen weiteren Zombie fiel und die beiden zusammen zu Boden gingen. Andere stolperten über sie, und der Anblick wäre bestimmt lustig gewesen, wenn die Welt nicht in Trümmern gelegen hätte und völlig aus den Fugen gewesen wäre.“ (S. 260) Inhalt: Knapp 7 Monate ist es her, dass sich das Verhältnis zwischen den Brüdern Benny und Tom Imura verändert hat. Seit jener Zeit finden die Vorbereitungen und das ausgiebige Training für die geplante Expedition statt: Eine Reise ins Leichenland, jenseits aller bisher bekannten Grenzen. Selbst weiter noch, als Tom Imura jemals war. Ziel der Expedition: den Jet finden, den Benny und Nix während der Erlebnisse im Leichenland gesehen haben. In Mountainside gibt es während einer Trainingsphase Alarm und schnell wird aus der Übung tödlicher Ernst und die Freunde sehen sich Zombies gegenüber, die vor kurzem noch Bekannte aus der Nachbarschaft waren. Doch all das bereitet die Kids nicht darauf vor, was jenseits des Zaunes vor sich geht. Denn im Leichenland hat sich einiges verändert, seit Rotaugen-Charly nicht mehr da ist. Leider nicht zum Guten. Tom, Benny, Nix, Lilah und Chong stoßen auf eine ganz besondere Leiche, schließen neue Bekanntschaften und versuchen, Zombies und auch allem anderen, das sie jagt, aus dem Weg zu gehen – nicht immer mit Erfolg. Meinung: Den Einstieg in das Buch fand ich mehr als gelungen. Sofort wurde mir wieder bewusst, wie sehr ich Bennys Sprüche mochte, über mehrere kleine „Erinnerungsfetzen“ wurde mir alles Wesentliche des ersten Bandes wieder ins Bewusstsein gerufen. Schon nach wenigen Seiten gerät die Clique wieder in einen Kampf gegen Zoms – nur hat es dieses Mal jemanden erwischt, der einmal ihrer aller Freund war… Und ab genau diesem Moment schlägt die lockere Atmosphäre um und es wird deutlich, dass sich die Charaktere in den vergangenen sieben Monaten weiterentwickelt haben. Der Protagonist Benny besitzt zwar durchaus noch Humor und ein gutes Gespür für schlagfertige Sprüche – die kindliche Naivität des ersten Bandes ist aber größtenteils einer vernünftigen, erwachsenen Seite gewichen. Benny hat leichte Zweifel, was die geplante Expedition angeht. Die anderen aber sind so entschlossen, Nix würde beinahe alles dafür tun, den Jet zu finden, aber Bennys innere Stimme bringt ihn in einen Zwiespalt. Er spinnt sich Konsequenzen aus, „trauert“ beinahe um sein ruhiges, normales Leben in Mountainside, das er haben könnte. Für Nix würde er jedoch alles tun. Nix, die seit dem Tod ihrer Mutter nicht mehr die alte ist. Ihre Entschlossenheit ist so mitreißend, dass Benny kaum eine andere Wahl hat. Dennoch wächst Benny an der Gesamtsituation und seine Reaktionen zeugen von großer innerer Stärke. Er folgt – insbesondere in Gefahrensituationen – seiner inneren Stimme. Vielleicht einer klugen und weisen Version seiner selbst? Nix zeigt in diesem zweiten Teil eine ausgesprochene Stärke und eine Fokussierung auf ihr Ziel, die beinahe schon an Verbissenheit grenzt. Deutlich wird dies nicht nur in der Erzählung selbst, sondern auch in den Tagebucheinträgen, die immer wieder zitiert werden und dem Leser Hilfestellung und Zusammenfassung rund um das Thema Erste Nacht und Zombies, aber auch Charaktere und mehr, gibt. Nicht nur die Hauptcharaktere haben sich verändert: Eine mindestens genauso starke Entwicklung trafen Bennys Freund Chong und auch „das verlorene Mädchen“ Lilah. Das vorübergehende Leben in Mountainside hat sie verwandelt: Interaktion, Kommunikation, Freunde und „Familie“ haben es zwar nicht geschafft, ihr Humor oder ein Verständnis für Sarkasmus und Ironie näherzubringen, doch zeigt sie im Laufe der Geschichte doch immer mehr an Emotionen. Vielleicht liegt es insbesondere an Chong, der unsterblich in das Mädchen verliebt ist? Doch ihre Vergangenheit lässt es nicht zu, so etwas zu bemerken. Was bei Chong dazu führt, sich vom „Stadtkind“, wie Lilah ihn verachtend nennt, zum Krieger zu wandeln. Er beweist mehr als einmal, wie stark der Überlebenswille einen eigentlich so schwachen Menschen machen kann. Des Weiteren hält „der Aufbruch“ eine Masse an neuen Charakteren bereit, echte „Berühmtheiten“, die ihr Dasein nicht länger auf Zombiekarten fristen müssen und für Erlebnisse der besonderen Art sorgen – doch auch die Zombies selbst sind „irgendwie anders“… Der Schreibstil von Herrn Maberry war wieder sehr flüssig zu lesen. Durch eine Vielzahl an Dialogen und die bereits erwähnten Tagebucheinträge von Nix flogen die Seiten nur so dahin. Die gewählte Erzählperspektive der dritten Person stellte die verschiedenen Settings hervorragend dar und gab einen Einblick in nahezu alle Charaktere. Die Spannung ließ niemals wirklich nach. Sobald ich eine ruhige Phase erwartet hatte, schlich sich ein Zombie ein und ich wurde wieder und wieder mitgerissen. Unerwarteten Wendungen folgte eine Fülle von Antworten und eine absolute Überraschung katapultierte mich in einen (blutigen) Showdown der Extraklasse, in dem sich Hoffnung und Bangen unzählige Male abwechselten, ehe es in einem Bad an Emotionen Richtung Ende auslief. Ich bin so gespannt auf den finalen dritten Teil und wie es mit Benny und Co. enden wird. Urteil: Mit „Lost Land – Der Aufbruch“ konnte Jonathan Maberry den Vorgängerband noch toppen. Der Humor und die leicht naive Art des ersten Bandes sind Entschlossenheit und Entwicklung sämtlicher Charaktere gewichen. Auf schlagfertige Dialoge musste ich dennoch nicht verzichten. Sie lockerten die von Spannung geprägten Szenen auf und schafften so kleinere Verschnaufpausen, ehe die nächste Überraschung eintrat. Für dieses Gesamterlebnis kann ich nur die vollen 5 Bücher vergeben. Mehr Zombies, mehr Charaktere, mehr Aktion und eine große Portion Entwicklung machen dieses Buch zu einem Must-Read für Fans des ersten Bandes. Aber auch all diejenigen, die vielleicht an Bennys Person etwas auszusetzen haben, dürfte mit ihm nun zufrieden sein. Die Serie: Lost Land – Die erste Nacht Lost Land – Der Aufbruch ©his-and-her-books.blogspot.de

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  • Was für eine Fortsetzung

    Lost Land - Der Aufbruch

    lexxi2k

    28. July 2013 um 13:14

    Der Inhalt: Ein Jahr ist seid den Ereignissen in Gameland vergangen und Benny, Nix, Lilah warten darauf, endlich mit Tom aus Mountainside zu verschwinden. Doch ihre Reise läuft anders als geplant und ihnen werden einige Steine in den Weg gelegt. Als dann auch noch Chong, der sie begleitet, entführt und ins neue Gameland gebracht wird, steht für die anderen fest, dass es sie erst noch etwas zu erledigen haben, bevor sie Mountainside für immer verlassen. Meine Meinung: Mit großer Freude habe ich endlich die Fortsetzung von Lost Land erwartet, die ich auch sogleich verschlungen habe. Es ist mittlerweile ein Jahr seid den Ereignissen in Gameland vergangen und Tom, Benny, Nix und Lilah machen sich bereit Richtung Osten aufzubrechen, um den Jet, den sie im Leichenland gesehen haben, zu finden. Die Charaktere aus "Der Aufbruch" sind zum größten Teil schon aus dem ersten Band bekannt, was sie aber keineswegs langweilig werden lässt, da man immer wieder neues an ihnen entdeckt und regelrecht bei deren Entwicklung dabei ist. Benny ist immer noch auf der Suche nach sich selbst, wächst aber zusehends über sich hinaus. Nix hat eine unbändige Wut in sich und will Mountainside einfach nur verlassen. Lilah, das verlorene Mädchen muss erstmal den Umgang mit anderen Menschen lernen, was doch zeitweise sehr schwierig für sie ist. Chong, der Junge der sehr schlau ist aber im Leichenland eindeutig nicht zurechtfinden und mich mehrmals mit seinen Handlungen und voreiligen Entscheidungen zum Kopfschütteln gebracht hat, dann aber doch noch ungeahntes Potenzial zeigt und mich zum Ende hin wirklich überrascht hat. Und zum Schluss Tom Imura. Der Kopfgeldjäger und Bruder von Benny ist mein absoluter Lieblingscharakter der es wirklich in sich hat. Wer nicht mehr so genau im Bilde ist, was sich im letzten Band zugetragen hat, dem hilft die kurze Zusammenfassung am Anfang nochmal auf die Sprünge. Ersetzen tut diese den ersten Band allerdings nicht und ich rate jedem, diesen vorher zu lesen. Normalerweise neigen Fortsetzungen dazu, nicht an den ersten Band anknüpfen zu können, dies war hier aber nicht der Fall, denn es wurde zu keiner Zeit langweilig. Die Spannung ist wirklich von Anfang an zum Greifen nah, da immer wieder etwas neues und zeitweise auf unvorhergesehenes passiert, was die ganze Truppe doch arg zurückwirft. Den ersten Band fand ich echt klasse aber die Fortsetzung liebe ich einfach nur, denn sie bietet soviel mehr als sein Vorgänger: Spannung ohne Ende, ungeahnte Wendungen, wiedersehen mit alten Bekannten und jede Menge Zombies. Durch den bildlichen und detaillierten Schreibstil konnte ich mir nicht nur das Leichenland, sondern auch die Zombies und die Kämpfe sehr gut vorstellen. Einerseits ist der Schreibstil sehr jugendlich, durch Tom mit seiner Erwachsenen Rolle bekommt dieser aber einen reiferen Charakter und macht es auch für ältere Leser ansprechend. Was mir besonders bei dieser Fortsetzung aufgefallen ist, ist das Ende. Jetzt mal ernsthaft Herr Maberry: Musste das wirklich sein? Das Ende hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen und ich muss ehrlich sagen, dass ich ein paar Tränen vergossen habe. Es ist also nichts für zartbesaitete, denn nicht alle kommen lebend aus Gameland heraus. Das allerdings gerade dieser Charakter sterben muss ist für mich unbegreiflich und ich kann mir gar nicht vorstellen wie ohne ihn die Geschichte weitergehen soll. Mein Fazit: Lost Land - Der Aufbruch ist eine gelungene Fortsetzung, die den ersten Band nochmal um weiten toppt. Die spannende und unvorhersehbare Handlung hat mich so gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich vergebe glatte 5 Sterne und bin schon gespannt auf die Fortsetzung.

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  • Wohin der Weg uns führt

    Lost Land - Der Aufbruch

    BlueNa

    27. July 2013 um 12:27

    Fast ein Jahr ist seit den Ereignissen in Gameland und im Lager von Rotaugen-Charlie vergangen. Doch Tom Imura, sein kleiner Bruder Benny, Nix Riley, Lilah und Chong sind nicht untätig gewesen und haben hart trainiert, um endlich zu ihrer großen Reise nach Osten aufbrechen zu können. Sie wollen den Jet suchen, den sie über das Leichenland haben fliegen sehen. Nix brennt förmlich darauf loszuziehen, doch Benny ist sich nicht sicher, ob er Mountainside wirklich verlassen will, zumal sie Morgie zurücklassen müssen. Als die kleine Gruppe schließlich aufbricht, merken sie schnell, dass ihre Reise unter keinem guten Stern steht und sie sich außer den Zombies noch ganz anderen Gefahren gegenübersehen und diese sind außerordentlich lebendig… Zuallererst muss ich ein paar Worte über das Ende des zweiten Bandes der „Lost Land“-Reihe loswerden: Das Ende hat mich emotional so sehr gepackt, dass ich, ein wenig übertrieben ausgedrückt, einem Nervenzusammenbruch nahe war. Ich konnte einfach nicht fassen, was da passiert ist! Es war wie ein Hammerschlag in den Magen und ich habe geheult wie ein Schlosshund. Ihr wisst, ja ich bin bei Büchern ganz, ganz selten so emotional! Der Anfang war übrigens auch super, in der Mitte hatte ich irgendwie einen kleinen Durchhänger, aber das Ende hat alles wieder wettgemacht und sogar noch übertroffen! Das Leichenland ist noch immer schaurig und schön zugleich und die Zombies sind echte wankende und stöhnende Untote, die Jagd auf lebende Menschen machen, so wie es sich gehört. Der Schreibstil des Autors hat mich wieder von Beginn an in seine Fänge gerissen und ich blieb darin gefangen bis zum bitteren Ende! Er schafft es einfach, mich zu fesseln und zu begeistern, so dass ich mich auf jede Sekunde freue, die ich mit diesem Buch verbringen kann. Einerseits schreibt Maberry jugendgerecht und nicht zu kompliziert, doch andererseits komplex genug um auch ältere Leser anzusprechen. Die Beschreibungen der Zombies und Kampfszenen schienen mir in diesem Teil etwas detaillierter und bildlicher dargestellt zu sein, als noch in Band eins, was mir sehr gut gefallen hat. Die Spannung steigt kontinuierlich an und mündet in einem gewaltigen und actionreichen Showdown, der sich wirklich gewaschen hat! Die Protagonisten sind ja nun schon alte Bekannte und trotzdem entdeckt man immer etwas Neues an ihnen, so dass man nie müde wird, ihren Weg zu verfolgen. Benny Imura, unser Hauptprotagonist ist noch immer auf der Suche nach sich selbst und in Nix Riley brennt ein heißes Feuer, dass sie ruhelos werden lässt und von Mountainside forttreibt. Lilah, das verlorene Mädchen muss sich erst in der Gesellschaft von so vielen Menschen zurecht finden, aber sie lernt unterwegs wieder, was es heißt zu lieben und Chong kann manchmal ein echter Idiot sein, auch wenn er der schlauste Junge ist, den Benny kennt. Tom Imura, der legendäre Kopfgeldjäger und Bennys älterer Bruder ist noch immer mein absoluter Held der Geschichte! Er ist klug, er ist schnell ein wahnsinnig guter Kämpfer und immer für die Jugendlichen da. Die Gestaltung des Schutzumschlages des Hardcovers ist wieder sehr gut gelungen. Schlicht und düster transportiert es sehr gut die Stimmung des Buches und weckt die Neugier auf die Geschichte. Ein Maschendrahtzaun und eine schwarze Krähe dominieren das Bild. Fazit: „Lost Land 02: Der Aufbruch von Jonathan Maberry hat mich wieder auf einen aufregenden Trip ins Leichenland mitgenommen und für nervenaufreibende Lesestunden gesorgt. Für mich ist „Lost Land“ eine absolut fesselnde und tolle Reihe, die ich in meinem Bücherregal nicht mehr missen möchte und deshalb kann ich gar nicht anders, als diesem hervorragenden zweiten Teil fünf von fünf Sternen zu vergeben!

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