Eating Animals

von Jonathan Safran Foer 
4,3 Sterne bei70 Bewertungen
Eating Animals
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mona_lisas_laechelns avatar

Wichtiger Denkanstoß zu einem wichtigem Thema, das(hoffentlich) keinem neu ist

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An eye-opener that will leave you a changed person...

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Inhaltsangabe zu "Eating Animals"

Wie viele junge Menschen schwankte der Autor lange zwischen enthusiastischem Fleischgenuss und Vegetariertum hin und her. Als Familienvater dann wurden ihm die moralischen Dimensionen der Wahl seiner Nahrungsmittel mehr und mehr bewusst. Aus Literatur und Philosophie und seiner eigenen Suche nach der Wahrheit zieht er überraschende Schlussfolgerungen darüber, warum wir essen was wir essen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780316127165
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Hachette, US
Erscheinungsdatum:01.09.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    mona_lisas_laechelns avatar
    mona_lisas_laechelnvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wichtiger Denkanstoß zu einem wichtigem Thema, das(hoffentlich) keinem neu ist
    Wichtiger Denkanstoß

    Mit seinem Sachbuch "Eating Animals" gibt Jonathan Safran Foer einen wichtigen Denkanstoß zum Vegetarismus und der Lebensmittelindustrie, allem voran der industriellen Fleischproduktion. Was Foer dabei über Tierfabriken und Schlachtungsprozesse beschreibt, sollte (hoffentlich) keinem neu sein. Sein Buch ist deshalb ein wichtiger Impuls rund um modernes Essverhalten und die Lebensmittelindustrie, die für beide, Vegetarier und Nicht-Vegetarier, eine wichtige Lektüre darstellt.

    Foers Schreibstil ist ansprechend und (auch auf Englisch) sehr schön zu lesen, er hat eine gekonnte Art sich bei einem heiklen Thema auszudrücken und mehrere verschiedene Ansichten und Standpunkte zu Wort kommen zu lassen. Seine eigene Meinung und Argumentation ist gelungen, da er nicht von vornherein verurteilt sondern vielmehr seine gesammelten Informationen aufarbeitet. Seine Erlebnisberichte sowie die direkt abgedruckten Standpunkte fand ich sehr interessant zu lesen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Buch statt eines Sachbuches vielmehr auch einen philosophischen Stellenwert, sozusagen als zweites Standbein, hat und dementsprechend die Gliederung ab und zu auch abweicht und verschwimmt. Vor allem in der zweiten Hälfte des Buches fehlt mir des Öfteren der rote Faden und es war deshalb gesamt betrachtet manchmal etwas schwerer, seiner Gesamtargumentation zu folgen.

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    The iron butterflys avatar
    The iron butterflyvor 4 Jahren
    "If nothing matters, there is nothing to save."

    Jonathan Safran Foer, know for his novels "Everything Is Illuminated" and "Extremely Loud And Incredibly Close", wrote the non-fiction "Eating Animals" after three years of research about factory farming and many topics connected to it. Foer himself grew up as carnivore and occasional vegetarian, but being a father made him more critical in his consuming. To shoulder the responsibility for a child brings new dimensions in our thinking and Foer wanted to be able to explain to his son why people eat some animals, but don’t eat others.
    He travelled to factory farmers, he learned about traditional farming. He reflected his education and life.
    Eating Animals is a book of real good investigation, but its clarity and frankness made me more than once speechless with tears in the eyes. I had to stop reading many times, take a rest before I could carry on.
    Facts, statements and various point of view speak for themselves. But Foer doesn't just make propaganda for a vegan life, he almost has the most respect for the ambitious work of traditional farmers and the barriers they have to manage with.
    The main question for me is...how much suffering will you tolerate for the food on your table?
    Just think about what you are eating. Don't consume without respect when you buy products made of animals. Scrutinise bargain offers, prefer alternative products, look out for local supplier. Read and learn about it!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Eating Animals von Jonathan Safran Foer.

    Jonathan Safran Foer ist Vater geworden. Wie alle neuen Eltern macht er sich große Sorgen um die richtige Ernährung seines Sprösslings. Also zieht er hinaus in die Weiten Amerikas um zu recherchieren wo unser Essen eigentlich her kommt.

    Meine Zusammenfassung des Inhalts ist eigentlich etwas zu zurück haltend. Denn wie der Titel schon vermuten lässt (die deutsche Übersetzung gibt das leider nicht her) geht es in diesem Sachbuch um ESSENDE TIERE, namentlich wir alle, besonders die von uns, welche TIERE ESSEN. In Amerika heißt das Fabrikfarm und in diesem Zusammenhang nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund. Das Buch ist schonungslos, voreingenommen (Jonathan Safran Foer ist Vegetarier) und gleichzeitig eines der besten Sachbücher, das ich je gelesen habe.

    Ich habe mich beim Lesen dieses Buchs ein klein wenig in die Erzählstimme von Jonathan Safran Foer verguckt. In seinem Buch ist er offen, ehrlich entrüstet, immer freundlich und schreibt als besorgter Vater und Esser, nicht als allwissender Ernährungswissenschaftler.

    Das Buch spielt größten teils in Fabrikfarmen, Bauernhöfen und Schlachthäusern. Das ist sehr informativ, aber auch sehr blutig und oft schlichtweg verstörend.

    Es handelt sich hierbei zwar um ein Sachbuch, es liest sich aber wie ein Roman. Nach der Lektüre von EATING ANIMALS verstehe ich, warum Jonathan Safran Foer so gehypt wird. Der Mann kann schreiben, auch wenn das Buch nicht unbedingt deutsche Leser anspricht ist es alleine wegen des tollen Stils von Jonathan Safran Foer wert gelesen zu werden.

    EATING ANIMALS ist ein äußerst lesenswertes Sachbuch, selbst wenn man noch nie über das Thema Vegetarismus nachgedacht hat.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Eating Animals" von Jonathan Safran Foer

    Jonathan Safran Foer ist Vater geworden. Wie alle neuen Eltern macht er sich große Sorgen um die richtige Ernährung seines Sprösslings. Also zieht er hinaus in die Weiten Amerikas um zu recherchieren wo unser Essen eigentlich her kommt.
    Meine Zusammenfassung des Inhalts ist eigentlich etwas zu zurück haltend. Denn wie der Titel schon vermuten lässt (die deutsche Übersetzung gibt das leider nicht her) geht es in diesem Sachbuch um ESSENDE TIERE, namentlich wir alle, besonders die von uns, welche TIERE ESSEN. In Amerika heißt das Fabrikfarm und in diesem Zusammenhang nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund. Das Buch ist schonungslos, voreingenommen (Jonathan Safran Foer ist Vegetarier) und gleichzeitig eines der besten Sachbücher, das ich je gelesen habe.
    Ich habe mich beim Lesen dieses Buchs ein klein wenig in die Erzählstimme von Jonathan Safran Foer verguckt. In seinem Buch ist er offen, ehrlich entrüstet, immer freundlich und schreibt als besorgter Vater und Esser, nicht als allwissender Ernährungswissenschaftler.
    Das Buch spielt größten teils in Fabrikfarmen, Bauernhöfen und Schlachthäusern. Das ist sehr informativ, aber auch sehr blutig und oft schlichtweg verstörend.
    Es handelt sich hierbei zwar um ein Sachbuch, es liest sich aber wie ein Roman. Nach der Lektüre von EATING ANIMALS verstehe ich, warum Jonathan Safran Foer so gehypt wird. Der Mann kann schreiben, auch wenn das Buch nicht unbedingt deutsche Leser anspricht ist es alleine wegen des tollen Stils von Jonathan Safran Foer wert gelesen zu werden.
    EATING ANIMALS ist ein äußerst lesenswertes Sachbuch, selbst wenn man noch nie über das Thema Vegetarismus nachgedacht hat.

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    nordfrieses avatar
    nordfriesevor 8 Jahren
    Rezension zu "Eating Animals" von Jonathan Safran Foer

    This is not a typical "the food industry is totally evil" book. He writes in a symphatic style and not only talks to militant vegetarians but also people from the meat industry. The book is all about providing transparency about what is happening every day in the meat industry - not just the US but anywhere in the industrialized world. It is probably a good read after watching the movie "Food Inc". Well written, and might instill some thinking in some people's minds.

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    Nins avatar
    Ninvor 8 Jahren
    Rezension zu "Eating Animals" von Jonathan Safran Foer

    “Let’s describe the reality: that piece of meat came from an animal who, at best,- and it’s precious few who get away with only this- was burned, mutilated, and killed for the sake of a few minutes of human pleasure. Does the pleasure justify the means?” –PETA’s Bruce Friedrich

    Bruce Friedrich ist einer von vielen, die in Jonathan Safran Foers Bestseller “Eating Animals” (auf Deutsch: Tiere essen) zu Wort kommen und über die erzählt wird. Auch von Tyson foods, einer der weltweit größten Hersteller von Fleisch und von Frank Reese, ein Farmer, der seine Tiere noch auf traditioneller, natürlichen Art züchtet, wird erzählt.
    Foer hat sich drei Jahre intensiv mit der Frage beschäftigt, was Fleisch und Fisch ist, woher es kommt, und was genau damit gemacht wird, bevor es bei uns auf den Teller landet. Sein Ziel ist es jedoch nicht, uns alle zu reinen „Pflanzen Esser“ zu machen, sondern uns viel mehr die Augen zu öffnen, ohne dabei auch nur einen einzelnen Menschen zu verurteilen.
    Jonathan Safran Foer geht auf viele verschiedene Arten von Tieren und Tierzucht ein, und erzählt sowohl von veganischen Aktivisten als auch von Menschen, die in Schlachthäusern arbeiten.
    Einziger Kritikpunkt: Das Buch bezieht sich in erster Linie auf die USA, den Verbrauch an Fleisch von Amerikanern und dessen Massentierhaltungen. Allerdings dürfte der Unterschied zu Europa mittlerweile nicht mehr groß sein.
    Ein gelungenes Buch das aufweckt, obwohl es nur das erzählt, was viele schon wissen oder erahnen. Nur tut es dies auf anschauliche Weise, die einem das Grauen vor dem inneren Auge sehen lässt. Unbedingt lesen!

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    dyabollos avatar
    dyabollovor 8 Jahren
    Rezension zu "Eating Animals" von Jonathan Safran Foer

    Wie schade! Dieses Buch bietet uns Deutschen / Europäern mal wieder die Möglichkeit, die wir am liebsten wahrnehmen. Den Finger hochhalten und auf andere zeigen --> Diesmal wie so oft auf Amerika.
    Doch bevor Sie damit anfangen, hören Sie bitte kurz zu! Deutschland ist kein Land, das seine Masttiere zu Tode streichelt! Auch hier passieren grausame Dinge. Gleich in ihrer Nähe. Überall leiden Tiere, überall und zwar auch in ihrer Stadt und ihrer Gemeinde! Es gibt keine Ausnahmen! Und auch die Bioschweine und Kühe sind nicht glücklicher. Wollen wir wetten? - Gerne, doch wenn Sie die Wette verlieren, hören Sie auf diese Wesen zu verpseisen! Hand drauf? Sie trauen sich nicht? Warum? Vielleicht habe ich Recht? Ich habe sicherlich Recht - ich habe Biohöfe mit eigenen Augen gesehen. Schweine ohne Ohren und Schwänze sind auch dort keine Seltenheit.
    Jonathan Safran Foer geht auf die Menschen ein, die ihre Augen bisher fest verschlossen gehalten haben. Er geht auf die ein, denen die Lust am Schnitzel vergeht wenn man ihnen sagt, dass es einst gelebt hat und wohl intelligenter war als unser bester Freund der Hund.
    Ich finde dieses Buch recht gut aber doch ein wenig durcheinander, ein wenig chaotisch, aber wie soll man da sachlich und geradlinig bleiben wenn man über solch grausame Dinge zu berichten hat?!
    Schlimmer als diese Tatsachen sind nur die Gedanken, die mich nicht mehr verlassen: Das alles tun Menschen, Menschen wie du und ich. Menschen mit Gefühlen und mit Verstand!
    In was für einer Welt leben wir? Und in was für einer Welt willst DU leben? Es ist alles möglich, es liegt an DIR alleine! Du kannst diese Welt untergehen lassen oder du rettest sie und alle ihre Mitgeschöpfe denn dieses Buch erzählt nicht nur vom essen der Tiere sondern auch vom Hunger in der Welt und wie es alles zusammen hängt!

    Noch mal kurze Notiz: Es handelt sich um ein Einsteigerwerk. Wer sich für alle Hintergründe und den "Pudels Kern" interessiert sollte doch lieber zu Richard David Precht greifen --> "Noahs Erbe"

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    palegreeneyess avatar
    palegreeneyesvor 8 Jahren
    Rezension zu "Eating Animals" von Jonathan Safran Foer

    Pflichtlektüre für alle, die sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben haben. Nein, eigentlich für alle - und dann soll jeder mal erneut bzw. endlich bewusst entscheiden....

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    ichundelaines avatar
    ichundelainevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: An eye-opener that will leave you a changed person...
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    Anja_Levs avatar
    Anja_Levvor 9 Jahren
    Kurzmeinung: nicht immer leicht zu ertragen, wovon J.S. Foer hier schreibt, aber immer notwendig und richtig

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    DieBuchkolumnistins avatar
    Aktuell im Blog & auch in den Buchregalen das Buch "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer. Ich habe es jetzt auch endlich aufm Schreibtisch liegen - versuche selber so wenig wie möglich Fleisch zu essen und würde gern wissen, wie ihr zum Thema steht?
    Zum Thema

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