Extremely Loud and Incredibly Close

von Jonathan Safran Foer 
4,4 Sterne bei264 Bewertungen
Extremely Loud and Incredibly Close
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Positiv (231):
SteffiZis avatar

One of my most favourite books of all times!

Kritisch (10):
G

Konnte mich leider gar nicht reinfinden, aber sehr schöne Schreibweise.

Alle 264 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Extremely Loud and Incredibly Close"

When his father is killed in the September 11th attacks, nine-year-old Oskar Schell sets out to solve the mystery of a key he discovers in his father's closet. It leads him into the lives of strangers, into history, to the bombings of Dresden and Hiroshima, and on an inward journey which brings him ever closer to some kind of peace.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780141012698
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Penguin Books Ltd
Erscheinungsdatum:25.05.2006
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.02.2012 bei Whole Story Audiobooks erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Hamburgerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Absolut kreativ was Schreibkunst und Aufmachung angeht
    Absolut kreativ

    Dieses Buch ist ein Kunstwerk. Fotos, Seiten, auf denen nur ein Satz zu lesen ist, leere Seiten, ein Zahlencode, der Gefühle ausdrückt oder das Daumenkino am Ende des Buches - all das habe ich nicht als effekthascherische Masche empfunden, sondern als kreative Darstellungsform, die hervorragend zur Geschichte passt. 


    Darin geht es um den 9-jährigen Oscar Schell, dessen Vater am 11. September ums Leben kam. Oscar findet unter den Sachen seines Vaters einen Schlüssel und macht sich nun  auf, das passende Schloss zu finden. Eine schwierige Aufgabe, aber sie hilft ihm, seine Trauer zu bewältigen. 


    Oscar, ein liebenswerter Knirps und Klugscheißer, lernt New York und eine Menge Leute kennen. Der Leser lernt seine Familie kennen, vielmehr die Geschichte seiner jüdischen Großeltern, die die Kriegstage in Dresden erlebten. 


    So kreativ wie die Aufmachung ist Foers Schreibstil - ohne dabei gewollt anders zu wirken. Foer gelingt es, dramatische und traurige Ereignisse so unsentimental wie gefühlvoll zu verpacken, dabei die Spannung zu halten und dazu noch witzig zu sein. 


    Ich habe jede Zeile genossen, habe mich gefreut, Familie Schell und besonders den kleinen Oscar kennen zu lernen. Ein ungewöhnliches, brillantes Leseerlebnis.

    Kommentare: 1
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    pamNs avatar
    pamNvor 2 Jahren
    Emotionale Expedition

    Oskar ist ein sonderbarer Junge. Der Tod seines Vaters macht sein Leben nicht einfacher. Sein Vater starb am 11. September im World Trade Center. Als er einen Schlüssel findet, versteckt im Kleiderschrank seines Vaters, macht er sich auf um das dazugehörige Schloss zu finden. Er hoffr, dasssein Vater im etwas hinterlassen hat.

    Das Cover passt sehr gut zum Buch. Weiß, rot und schwarz. Irgendwie grell, aber auch simpel. Wie Oskars Leben.

    Ich weiß nicht genau, wie ich den Schreibstil beschreiben soll.  Er ist einfach, aber auch komplex. 
    Im Buch sind viele Briefe enthalten von den verschiedenen Charakteren . 
    Jeder der Charaktere hat seine eigene Art sich auszudrücken und dadurch sind diese Textpassagen unverkennbar der jeweiligen Person zuzuordnen. 
    Der Perspektivwechsel, der dadurch entsteht, passt gut zum Gesamtbild des Buches und den Gefühlen. Jedoch finde ich die Charaktere der Oma und des Opas ziemlich nervig und konnte gar nicht schnell genug deren Passagen hinter mich bringen. 
    Ich kann einfach mit Menschen, die ihr Leben nicht leben, null anfangen.
    Oskar hingegen finde ich brilliant. Er ist fast wie ein kleiner Sheldon Cooper. Gefangen in seiner Welt und seinen Ängsten bzw. Regeln. Jedoch auch mit großem Erfindergeist und Mut. Auf seiner Expedition trifft er so manch interessante Personen, die der Story meiner Meinung nochmal das gewisse Etwas geben. 

    Trotz der für mich nervigen Passagen, rund um Oma und Opa, hat das Buch mich gepackt. So viele Emotionen.

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    Saffrons avatar
    Saffronvor 4 Jahren
    Nichts steht für sich, alles ist miteinander verbunden

    Ich "musste" das Buch damals für einen Kurs an der Uni lesen, habe mich dann aber ein bisschen in das Buch verliebt. Eigentlich mag ich ja Fantasy oder Science Fiction; etwas, das mit Romanze, Sex und einer Prise anzüglichem Humor zu tun hat. Extremely Loud and Incredibly Close hatte so gar nichts davon, und doch konnte ich es mit seiner verschrobenen, komplizierten, neunmalklugen und versteckt herzschmerzigen Art irgendwie in mein Herz schließen.
    Gerade die sprunghafte Art des Romans, die vielen Fragen des Protagonisten Oscar, scheinbar sinnlose Handlungen oder Alltäglichkeiten - Dinge, die im Roman wie etwas Nebensächliches erwähnt werden, die in unserem Leben keinen besonderen Stellenwert haben, diese Dinge werden zu etwas Speziellen und Wichtigen, wenn man sie in Bezug auf eine der tragischsten Geschehnisse in der westliche Welt in den letztem 20 Jahren betrachtet. Die Geschichte springt in andere Erzählstränge, springt in andere Zeiten und beleuchtet andere Charaktere. Ohne aufdringlich zu sein, zeigt uns der Roman so, wie der 11. September 2001 nicht außerhalb eines gesamtgeschichtlichen Bezugs gesehen werden kann. Er zeigt uns, dass Krieg, Terror und Angst Teil unser menschlichen Erfahrung sind. Und er zeigt uns, dass es überall Liebe und Verständnis gibt - die Erfahrung von "human connection" - die uns über all das hinweghelfen und als Schlüssel dazu dienen, einen hoffnungsvollen Weg in die Zukunft zu beschreiten.

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    samaras avatar
    samaravor 6 Jahren
    Rezension zu "Extremely Loud and Incredibly Close" von Jonathan Safran Foer

    „Extremely Loud and Incredibly Close“ ist ein ganz tolles und gefühlvolles Buch. Ich war anfangs etwas skeptisch, da es von vielen meiner Freunde so hoch gelobt wurde, jedoch wurde ich nicht enttäuscht. Die englische Sprache ist hier leicht zu verstehen, der Schreibstil, meiner Meinung nach, einzigartig und voller versteckter Emotionen. Die Geschichte nahm mich mit, man musste sich nur darauf einlassen und durfte sich nicht an Kleinigkeiten stören. Besonders die Geschichte der Großeltern hat mich sehr bewegt.

    Interessant fand ich ebenfalls die Gestaltung des Werkes, der Autor arbeitet mit vielen innovativen Ideen der Textgestaltung, die den Inhalt in einer für mich krassen Weise intensivieren. Im Großen und Ganzen, für mich, ein voller Erfolg, der mir das eine oder andere mit auf den Lebensweg gegeben hat.

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    daniela_schwarzs avatar
    daniela_schwarzvor 7 Jahren
    Rezension zu "Extremely Loud and Incredibly Close" von Jonathan Safran Foer

    grossartig geschrieben, anspruchsvoll, aber unterhaltsam. Oskar ist der sympathischtste Charakter, den man sich vorstellen kann. Trotz des traurigen Hintergrunds gelingt dem Autor eine beschwingte, humorvolle Geschichte voller Herzenswärme.

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    Dubhes avatar
    Dubhevor 7 Jahren
    Rezension zu "Extremely Loud and Incredibly Close" von Jonathan Safran Foer

    Schon mit sehr jungen Jahren hat Oskar seinen Vater bei der Katastrophe von 9/11 verloren. Seine Mutter würde lieber zu Oskars Begräbnis gehen, falls der Vater stattdessen leben könnte. Nach seinem Vater war seine Großmutter die wichtigste Person der Welt für ihn.
    In einem Kuvert findet Oskar einen Schlüssel, den sein Vater dort hinterlassen hat.
    Doch wozu dient er?
    Ohne jede Beschreibung lag er dort und Oskar machte es sich zur Aufgabe, das passende Schloss für den Schlüssel zu finden.
    So gerät er in verschiedene Leben und begegnet wildfremden Menschen, mit denen er sonst nie etwas zu tun gehabt hätte...
    .
    Vielleicht bin ich noch zu jung für das Buch, vielleicht ist das Buch generell nichts für mich.
    Wer weiß?
    Das einzige was ich weiß, ist, dass dieses Buch ziemlich langweilig ist.
    Vielen wird dieses Buch trotzdem gefallen, doch diese Art ist eben nichts für mich.
    Da heißt es nur probieren!

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    marimirls avatar
    marimirlvor 7 Jahren
    Rezension zu "Extremely Loud and Incredibly Close" von Jonathan Safran Foer

    "Extrem laut und unglaublich nah" erzählt die Geschichte des 9-jährigen Oskars. Er hat seinen Vater an 9/11 verloren. Der Schmerz sitzt tief und als er einen geheimnisvollen Schlüssel im Schlafzimmer findet, macht er sich sofort auf die Suche nach dem passenden Schloss.

    Gesamt gesehen hat mir das Buch schon gefallen. Es ist sehr traurig, aber gleichzeitig auch wunderschön.

    Anfangs wirkt Oskar vielleicht zu reif für sein Alter, doch schon bald wird klar, dass er ein ganz normaler 9-jähriger ist, der sich nunmal für die Wissenschaft interessiert. Durch seine unzähligen Gedanken, die manchmal nicht altersgerecht wirken, ist das Buch an manchen Stellen sehr philosophisch. Das ist natürlich sehr interessant und man beginnt selber über Dinge nachzudenken oder man muss darüber schmunzeln. Aber manchmal wurde es auch etwas langatmig und ich habe es mehr überflogen.
    Dasselbe gilt auch für die Erzählungen seiner Großmutter. Die haben mich oft sehr verwirrt, weil ich sie anfangs nicht zuordnen konnte. Keine Frage, sie waren interessant, teils sogar schockierend. Aber manchmal auch langweilig...

    Es ist ein ganz besonderes Buch. Einerseits natürlich wegen der Thematik, die uns alle schon öfter beschäftigt hat. Denn wer war nicht entsetzt, als er die Fernsehbilder sah? Das wurde gut umgesetzt, denn es gibt keine Verschwörungstheorien oder ähnliches, es geht einfach nur um die Verarbeitung eines großen Verlustes...
    Aber auch wegen der kreativen Gestaltung. Die vielen Bilder und andere kleine Besonderheiten machen das Buch einzigartig. Das Lesen wird dadurch aufgelockert. Ich weiß nicht wie die deutsche Ausgabe aussieht, aber in der englischen ist die Schrift sehr winzig. Ich persönlich habe damit eigentlich kein Problem, aber für manche dürfte es schon anstrengend werden.

    Der Anfang ist etwas, wir Wiener würden jetzt zach sagen, .. gewöhnungsbedürftig. Man muss sich erst an den Schreibstil gewöhnen und auch an Oskar. Aber schon ab ca. Seite 35 geht es bergauf und man ist schnell in der Geschichte drinnen. Spannungsaufbau gab es für mich eigentlich keinen, und ich wage zu bezweifeln, dass ich das Buch so schnell durchgehabt hätte, wenn ich nicht in einer Leserunde gewesen wäre - in dieser haben, bis auf mich, übrigens alle das Buch abgebrochen.

    Ich weiß nicht genau, wie ich das Buch bewerten soll. Es war doch etwas ganz besonderes, aber stellenweise etwas langwierig und auch nervig.
    Vor allem der Schluss und die liebevolle Gestaltung retten das Buch nochmal.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Extremely Loud & Incredibly Close. Extrem laut und unglaublich nah, englische Ausgabe" von Jonathan Safran Foer

    Oskars Vater ist tot. In dessen Kleiderschrank findet Oskar in einer Vase einen Schlüssel. Er macht sich auf die Suche nach dem passenden Schloss, was ihn durch ganz New York und zu vielen unterschiedlichen Menschen führt.
    Soweit die vordergründige Story. Doch es steckt soviel mehr in diesem Buch. Nach und nach enthüllt sich, wie Oskars Vaters ums Leben gekommen ist und in einem zweiten Erzählstrang setzt sich Stück für Stück die Lebensgeschichte der Großeltern zusammen, welche nach dem Luftangriff auf Dresden im 2. Weltkrieg nach Amerika gekommen sind. Es geht hier um zwei schreckliche Tragödien, die nichts und doch so viel gemeinsam haben. Es geht um Verlust und um Suche.
    Durch seinen Aufbau, die Schreibweise und die zahlreichen eingestreuten Bilder, welche sich erst im Verlauf erschließen, ein ungewöhnliches aber vor allem ganz besonderes Buch. Besonders gut haben mir hierbei die Passagen gefallen, die aus der Ich-Perspektive Oskars geschrieben sind. Einzig ein klein wenig enttäuschend fand ich die Auflösung bezügliche des "Schlüssel-Rätsels".

    4,5 Sterne für eine großartige Geschichte!

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    Ilinas avatar
    Ilinavor 8 Jahren
    Rezension zu "Extremely Loud & Incredibly Close" von Jonathan Safran Foer

    Ein neunjähriger Junge, Oskar Schell, auf der Suche nach einem Schloss.
    So könnte man die Handlung von "Extremely Loud and Incredibly Close" (die deutsche Version heißt passender Weise "Extrem Laut und Unglaublich Nah" :) ) kurz beschreiben. Aber eigentlich ist Oskar auf einer ganz anderen Suche. Auf der Suche nach seinem Vater.

    Die Geschichte spielt in New York, so etwa im Jahr 2003. Oskars Vater starb bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001.
    Oskar, ein sehr nachdenklicher Junge (vor allem für sein Alter: Wer ist schon mit neun Jahren Veganer und bezeichnet sich als Pazifist und Atheist?), hat seinen Vater mehr geliebt als jeden anderen Menschen in seinem Leben und so ist er absolut nicht damit einverstanden, dass seine Mutter bereits einen neuen Freund hat und nie über den Tod des Vaters (zumindest nicht vor Oskars Augen, so viel soll gesagt sein) weint. Oskar geht seit dem z.B. nie in höhere Gebäude und hört auch den Anrufbeantworter nicht mehr ab.
    Doch eines Tages findet Oskar im fast unveränderten Raum seines Vaters einen Briefumschlag in einer Vase. In diesem Briefumschlag ist ein Schlüssel. Führt dieser Schlüssel zu einem Schloss, hinter dem der Vater etwas für Oskar versteckt hat? Trotz der wahrscheinlich 162 Millionen Schlösser in New York (Oskar hat selbst überschlagen) macht der Junge sich auf die Suche und trifft viele verschiedenen Menschen, verändert manchmal sogar ein bisschen ihr Leben. Und vor allem entdeckt er langsam ein viel älteres Familiengeheimnis, eines das seine Großmutter betrifft (die Person, die er am zweitliebsten mag) und seine Großvater, den er nie kennen gelernt hat.

    Beim ersten Aufschlagen des Buches dachte ich mir: "Wow, das hat ja Bilder!". Und wirklich Jonathan Safran Foer hat überall Fotos eingebaut, einzelnen Wörter sind unterstrichen und manche Seiten sind einfach nur leer.
    All diese Mittel machen die Geschichte so lebendig, da sie das beschreiben, was Oskar gerade sieht und entdeckt.
    Aber nicht nur Oskar beschreibt seine Suche, auch viele Briefe seiner Großeltern sind abgedruckt, die ein fast 60 Jahre altes Geheimnis verbergen.
    Und neben der Geschichte der Suche hat dieser Roman eindeutig auch eine Aussage: Es ist wichtig über alles zu sprechen, mit den Menschen, die einem wichtig sind!

    Fazit: Ein sehr schönes trauriges Buch mit einer tollen Aussage, das man auf jedenfall gelesen haben sollte (gerne auch in Englischer Sprache :D)!

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    jane1302s avatar
    jane1302vor 9 Jahren
    Rezension zu "Extremely Loud and Incredibly Close" von Jonathan Safran Foer

    Ein Buch, das mich lange Zeit gefesselt und seitdem nicht mehr losgelassen hat. Wie überwindet der kleine Oskar den Tod seines Vaters? Was hat ihn seitdem gesprägt? Und welchem Familiengeheimnis ist er auf der Spur?
    Am Anfang war ich etwas verwundert über die seltsamen Bilder und Zeichnungen innerhalb des Buches, doch währen des Lesens ergibt sich alles von selbst. Eine sehr tiefgehende, dennoch wunderschöne und tragische Geschichte, die es sich lohnt aufzunehmen und zu verinnerlichen. Vielen Dank Jonathan für dieses wundervolle Kunstwerk!

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