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PenguinRandomHouseUK

vor 11 Monaten

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Liebe Leser,

Das Buch des Monats im September ist Here I am von Jonathan Safran Foer.
Here I am ist sein erster Roman seit vor zehn Jahren Extrem Laut und Unglaublich Nah erschienen ist.

Das Buch umfasst fast 600 Seiten, deshalb fallen die Leseabschnitte dieses Mal sehr unterschiedlich aus. 


DAS BUCH

God asked Abraham to sacrifice his beloved son Isaac, and Abraham replied obediently, 'Here I am'.

This is the story of a fracturing family in a moment of crisis. Over the course of three weeks in present-day Washington DC, three sons watch their parents' marriage falter and their family home fall apart. Meanwhile, a larger catastrophe is engulfing another part of the world: a massive earthquake devastates the Middle East, sparking a pan-Arab invasion of Israel. With global upheaval in the background and domestic collapse in the foreground, Jonathan Safran Foer asks us - what is the true meaning of home? Can one man ever reconcile the conflicting duties of his many roles - husband, father, son? And how much of life can a person bear?

DER AUTOR

Jonathan Safran Foer is the author of Everything Is Illuminated, Extremely Loud and Incredibly Close, and Eating Animals. He has also edited a new modern edition of the sacred Jewish Haggadah. He edited the anthology A Convergence of Birds and his stories have been published in the Paris Review, Conjunctions and the New Yorker. Everything Is Illuminated won the National Jewish Book Award and the Guardian First Book Award. Jonathan Safran Foer teaches Creative Writing at New York University.

Zu gewinnen gibt es 25 Exemplare. In den Lostopf kommt jeder, der uns diese Frage beantwortet:

Warum kauft ihr englische Bücher?

HIER GEHT’S ZUR LESEPROBE

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Svenja

Autor: Jonathan Safran Foer
Buch: Here I Am

histeriker

vor 11 Monaten

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Na ja, zuerst habe ich versucht mein Englisch zu verbessern. Dann bin ich nach Deutschland umgezogen und konnte nur wenig Deutsch, da haben sich die englischen Bücher angeboten, weil ich Bücher in meiner Muttersprache in Deutschland nicht kaufen konnte. Jetzt (nach 17 Jahren) lese ich Bücher eigentlich in allen drei Sprachen, verusche aber wenn es geht, in der Originalsprache zu lesen. Und da gibt es halt ganz viel auf Englisch, was mich reizt.

books_are_proof

vor 11 Monaten

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Mir gefällt die englische Sprache meist einfach besser, da sie Emotionen schöner ausdrücken kann. Beispielsweise beschreibt ,,fall in love'' das Gefühl viel eher, als ,,verlieben''.
Dadurch berühren mich englische Sätze meist mehr, als wenn ich sie auf deutsch lesen würde.
Ach, zudem verbesser ich dann mein eigenes Englisch und erweitere meinen Wortschatz.

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wandablue

vor 8 Monaten

Pages 277-327
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@ichundelaine

Z.B. durch die Beschneidung: das wird doch ständig thematisiert. Durch die Bar Mitzwah, durch die Bestattungsrituale, die Synagogenbesuche, etc. etc. Nicht zuletzt auch durch ihre politische Haltung.

wandablue

vor 8 Monaten

Pages 328-375
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@Orisha

Oh, oh: der Holocaust wird nie vergessen werden!

wandablue

vor 8 Monaten

Pages 328-375
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@Sakuko

Suizid ist absolut bäh im Judentum. Das wird doch sehr deutlich oder? Deshalb holt der Rabbi weit aus und macht deutlich, dass Isaac trotz der Todsünde des Suizids ein wertvoller Mensch gewesen ist.
(Judentum kann man sich nicht aussuchen, man ist Jude oder eben nicht, das hat mit Religiösität zu tun, aber nicht nur, vor allem mit Geschichtsträchtigkeit und Tradition, die, selbst wenn man ihr kritisch gegenübersteht, nie ganz sinnentleert werden kann).

wandablue

vor 8 Monaten

Pages 328-375
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Irgendwie ist es ganz prima, dass ich alleine hier bin!

Ich war dann doch geschockt, als sich herausstellt, dass Isaac Suizid begangen hat. Boah! Wäre Jacob mit Tamir im Wagen gleich zu Isaac gefahren, hätten sie es verhindert. /Ich habe die Ankündigung auf der ersten Seite einfach nicht ernst genug genommen.

Das macht er nicht, weil er sich nicht mehr "freuen" kann. Isaac hat die Shoa nicht nur überlebt, er hat sie erlebt. Den vermeintlichen Untergang Israels kann er nicht verkraften.

wandablue

vor 7 Monaten

Pages 538-571

Ja, nach Monaten bin ich nun auch durch. Das Buch hat mich mehr und mehr berührt. Natürlich ist es ein Roman auch über das Scheitern und das gefällt nicht. Im Leben siegt man aber nicht immer nur.
Das einzige, was für mich nicht so gut ging, war, dass die Thematik, "was ist denn nun mit Israel" dann doch zu kurz abgehandelt wurde, bzw. ich nicht verstehe, warum das den Blochs beinahe am Arsch vorbei ging. Das finde ich auch nicht glaubwürdig, ehrlich gesagt.
Doch davon abgesehen, hat mich der Roman abgeholt, mitgenommen und ich habe ihn sehr gemocht.

wandablue

vor 7 Monaten

Fazit

Fazit und Rezension: Ich war ja nicht Gewinner des Buches und durfte mir von daher mit gutem Gewissen Zeit lassen, nicht wahr! Mein Resümee ist sehr positiv.

https://www.lovelybooks.de/autor/Jonathan-Safran-Foer/Here-I-Am-1281264114-w/rezension/1410145891/

Joachim_Tiele

vor 5 Monaten

Fazit

Mit etwas zeitlichem Abstand melde ich mich hier doch noch mal. Ich habe weiter oben schon mal auf (mögliche) unterschiedliche Voraussetzungen deutscher und und US-amerikanischer Leser hingewiesen. Da ich kein Fachanglist/amerikanist bin, habe ich nur einen andeutungsweisen (und keinen vollständigen, nach akademischen Maßstäben) Überblick dazu, und war daher selbst verblüfft, als ich eher zufällig auf die Lektüre von Kierkegaard an US-amerikanischen Schulen gestoßen bin. Zu einem von Kierkegaards Werken, das wegen der Behandlung der Abraham-Isaak-Geschichte im Zusammenhang mit Foers Roman besonders einschlägig ist ("Fear and Trembling", dt. "Angst und Zittern") gibt es auf der Hausaufgaben(!)-Webseite "Spark Notes" einen längeren Artikel: http://www.sparknotes.com/philosophy/feartrembling/. Ebenfalls sehr gut und materialreich ist der entsprechende Wikipedia-Artikel dazu: https://en.wikipedia.org/wiki/Fear_and_Trembling. Ich habe ja oben schon darauf hingewiesen, dass das US-amerikanischen Bildungssystem in einigen Bereichen deutlich weniger schlecht ist als sein Ruf. Ich denke jetzt noch stärker, dass Foer bei seinen US-amerikanischen Lesern den Grundkonflikt agnostischer vs. religiös motivierter Ethik (und welche Folgekonflikte er in einzelnen Menschen auslösen kann) voraussetzen und in eine Familiensituation im Washington des Jahres 2016 *über*setzen konnte... Nochmals "50 cts" von mir ;-)

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