Jonathan Safran Foer Tiere Essen

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Inhaltsangabe zu „Tiere Essen“ von Jonathan Safran Foer

"Ich liebe Würste auch. Ich esse sie nur nicht." Jonathan Safran Foer

Wie viele junge Menschen schwankte Bestsellerautor Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen?

"Tiere essen" ist ein leidenschaftliches Hörbuch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird.

Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird. In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Under cover-Reportagen bricht Foer in 'Tiere essen' eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen.

"Tiere essen" besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt – und seinen Platz in ihr – nachdenkt.

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  • Rezension zu "Tiere Essen" von Jonathan Safran Foer

    Tiere Essen

    Rock-n-Roll

    23. May 2011 um 19:51

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen, man lernt sehr viel und doch will der Autor den Leser nicht belehren, keiner soll Vegetarier werden. Es geht vielmehr um den Umgang mit Nutztieren während sie noch am Leben sind, wobei der Autor hauptsächlich über die USA spricht. Es gibt aber auch einige Vergleiche mit Europa oder Kanada, wo die Tierhaltung und das Tierfutter, sowie die Tötung von Nutztieren um einiges besser und humaner zu sein scheint. Das Buch schont den Leser nicht, es werden grausamste Szenen aus Tiermastbetrieben beschrieben, von bestialischen Misshandlungen der Tiere, die heimlich gefilmt wurden; wirklich schwer zu verdauen. Ebenso wird auf das Schicksal der Arbeiter in der tierverarbeitenden Industrie aufmerksam gemacht. Diese Arbeit wird in der Mehrheit von illegalen Arbeitern verrichtet, eine Art modernes Sklaventum. Positivbeispiele gibt es auch, von Farmern, die ihre Tiere gut behandeln - das scheint in den USA eher selten zu sein, da es kaum einen Markt für qualitativ hochwertiges Fleisch gibt. Das Buch erinnert sehr an den sehenswerten Film Food Inc. Ganz auf Fleisch verzichten will man nach der Lektüre nicht, man fühlt sich aber wesentlich besser, wenn man sowieso schon wenig Fleisch ißt, das zudem größtenteils vom Biobauern kommt. Es wäre schon ein sehr großer Erfolg, wenn alle Leser/Hörer dieses Buch danach ebenso auf Biofleisch umsteigen würden, weiß man doch, dass da die Haltebedingungen der Tiere um einiges besser sind als in der konventionellen Masthaltung.

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  • Rezension zu "Tiere Essen" von Jonathan Safran Foer

    Tiere Essen

    Michaela_W

    10. April 2011 um 18:15

    Jonathan Safran Foer berichtet in seinem Buch "Tiere Essen" über die amerikanischen Verhältnisse in der Massentierhaltung. Dazu hat er mehrere Farmer bzw. Betreiber von industriellen Tierhaltungsstätten besucht und teilweise interviewt. In seinem Buch berichtet er über die Beobachtungen und über die Erfahrungen, die er dabei gewonnen hat. Einen grossen Teil, seines Buches berichtet er über die Zustände in diesen industriellen Betrieben und dem Vergleich zu traditionellen Betrieben. Aus dem Vergleich zwischen den traditionellen Farmbetrieben und den industriellen Massentierhaltungsbetrieben versucht er dem Leser bzw. Hörer (ich habe das Buch als Hörbuch gehört) zu verdeutlichen, welche Konsequenzen ungebremstes Gewinnstreben in der industriellen Landwirtschaft für die Lebensweise der Tiere hat und welche Rolle jeder einzelne als Konsument spielt. Er beschreibt, wie die Tiere, egal ob es sich dabei um Geflügel, Schweine, Rinder oder Fische handelt, leiden müssen, bevor sie als billiges Nahrungsmittel auf dem Tisch des Verbrauchers landen. Jonathan Safran Foer zieht am Ende des Buches für sich die Konsequenz, daß er sich in Zukunft vegetarisch ernähren wird und er begründet seine Entscheidung auch so, daß man als Leser, dieser Entscheidung folgen kann. Das Buch ist ein Sachbuch, das im Reportagestil, die Beobachtungen, die Herr Foer macht, beschreibt. Er beschreibt aber nicht nur, die Sachverhalte, sondern kommentiert sie auch und bewertet sie moralisch, aber nicht so, daß man als Verbraucher ein schlechtes Gewissen bekommen müsste. Man muß sich beim lesen/hören des Buches nicht schlecht fühlen, denn er schreibt nicht, wie ich finde, oberlehrerhaft oder mit erhobenen Zeigefinger. Wie gesagt, das Buch ist ziemlich sachlich gehalten. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, welches ich bei www.audible.de herunter geladen habe. Das Hörbuch ist gekürzt. Der Sprecher des Hörbuches ist Ralph Caspers. Er liest das Buch sehr flüssig und deutlich vor. Allerdings hatte ich das Gefühl, daß einerseits durch den Schreibstil und der Sprechweise von Ralph Caspers das Hörbuch ziemlich kühl und emotionslos auf mich gewirkt hat. Wenn ich dieses Hörbuch mit dem von Karen Duve "Anständig Essen" vergleiche, so hat mir das Hörbuch von Karen Duve sehr viel besser gefallen. Aber wahrscheinlich kann man die beiden Bücher gar nicht miteinander vergleichen, auch wenn es oberflächlich gesehen, in beiden Büchern um das Essen in der heutigen Zeit geht. Wenn ich für das Hörbuch Sterne oder Kopfhörer (wie bei HörbuchFM) vergeben müsste oder dürfte, so würde dieses Hörbuch von mir 3 von 5 Kopfhörer bekommen. Ich vermute, daß die Verhältnisse in der europäischen Massentierhaltung ganz ähnlich sind wie in der amerikanischen. Ich ziehe für mich aus diesen Erkenntnissen, die mir ja so eigentlich nicht neu sind, die Konsequenz, daß ich versuchen werde, weniger Fleisch zu essen. Nein, ich werde nicht zur Vegetarierin werden, aber ich muß nicht jeden Tag Fleisch oder Fisch essen und wenn, dann werde ich versuchen, Fleisch oder Fisch zu essen, welches aus artgerechter Haltung stammt (Bio) und hoffe, daß die Tiere, nicht all zu sehr leiden mußten, bevor sie geschlachtet wurden. Vielleicht werde ich auch irgendwann einmal auch ganz auf Fleisch verzichten, mal sehen. Diese Rezension ist auch in meinem Blog einzusehen.

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  • Rezension zu "Tiere Essen" von Jonathan Safran Foer

    Tiere Essen

    Gruenente

    13. March 2011 um 20:56

    Zum Glück esse ich sowieso kaum Fleisch. Und in Zukunft wohl noch weniger.
    Als Europäer kan man sich zwar sagen, dass die Verhätnisse der Fleischindustrie in Europa viel besser sind als in den USA, aber gut ist wahrscheinlich auch etwas anderes.
    Aber J.S. Foer stellt sich nicht als Apostel auf. Er versucht Fakten und Erlebnisse zu vermitteln. Den Schluss muss daraus jeder selbst ziehen.

  • Rezension zu "Tiere Essen" von Jonathan Safran Foer

    Tiere Essen

    Jetztkochtsie

    13. January 2011 um 18:40

    Ich hab es erst in der Buchhandlung gesehen und wollte es nicht lesen, weil ich diese Moralapostelbücher in denen ich für eine normale Handlung, wie hier das Essen von Fleisch als totaler Moralversager dargestellt werde nicht leiden kann. Weil ich theoretisch weiß, das Massentierhaltung nicht gut, nicht gesund und nicht schön ist, weil ich mich selbst aber nicht in der Lage sehe dies zu ändern und weil ich trotzdem gerne Fleisch esse. Gut, ich achte darauf, daß mein Fleisch vom Metzger im Ort stammt oder zumindest den Anschein erweckt, daß das Tier nicht allzu sehr leiden mußte. Überprüfen kann ich das nicht. Jetzt habe ich es aber recht günstig als Hörbuch irgendwo liegen sehen und dachte, mein Gott, hörst du es dir halt mal an. Hab ich gemacht und meine Ewartungen wurden nicht enttäuscht. Foer schildert wortgewandt und gut informiert, Dinge die ich schon weiß. Daß Schweine in der Massentierhaltung unendlich leiden, daß teilweise noch lebende Hühnchen verbrüht werden, daß viele Maschinen, die in der Schlachtung eingesetzt werden nicht immer richtig funktionieren, daß Menschen oft sadisten sind und daß eine solche Behandlung kein Tier verdient hat. Foer gelingt es zwar den Hörer zum Nachdenken zu bringen, gleichzeitig sind seine Recherchen und seine Aufklärung aber so auf den amerikanischen Markt ausgerichtet, daß die Schilderungen einem Leser nur etwas bringen, wenn man grad in den USA Fleisch kaufen möchte. Viele der Firmennamen sagten mir persönlich gar nichts. Dennoch wird das Buch vorallem auch durch den guten Sprecher von mir als interessant eingestuft, als hörenswert, wenn man sich nicht so leicht den Appetit verderben läßt. Foer kritisiert und zeichnet leider trotzdem keine anderen Möglichkeiten auf, er schildert Ausnahmebetriebe in denen das Wohl der Tiere die Hauptrolle spielt, aber auch er kann keine Möglichkeit nennen Fleisch für jedermann zugänglich und Erschwinglich zu halten, ohne eben solche Praktiken anzuwenden. Seine Antwort darauf ist Verzicht, wer sich kein mit Hand aufgezogenes gut gepflegtes Bio-Schwein leisten kann, soll seiner Meinung nach auf Fleisch verzichten, zwar betont er, daß er keineswegs Vorschriften machen will, sagt aber im nächsten Satz, wie grausam es ist, auf sein Fleisch zu beharren. Natürlich läuft etwas in unserer Ernährungspolitik gänzlich falsch und nicht nur bei der Fleischproduktion gibt es immer mehr Dinge, die mich anekeln und die man sich eigentlich für sein Essen nicht vorstellen kann. Trotzdem fehlten mir hier einfach die Lösungsansätz und das Buch war mir an vielen Stellen zu trocken. Da wurde es lediglich vom gut lesenden Sprecher gerettet, sonst hätte ich es abgebrochen. Fazit: Informativ, nachdenklich stimmend, aber nicht die Neuerfindung des Rades... leider.

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