Bartimäus - Der Ring des Salomo

von Jonathan Stroud 
4,3 Sterne bei605 Bewertungen
Bartimäus - Der Ring des Salomo
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (510):
sunflowerlis avatar

Bartimäus ist zurück. Was für eine Vergangenheit er doch hatte! Ich fand die Story amüsant und die typischen Bartimäus Sprüche genial.

Kritisch (15):
Maiximaixs avatar

Ich mag die Bände mit Nathanael eindeutig lieber...

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Inhaltsangabe zu "Bartimäus - Der Ring des Salomo"

Bartimäus is back!

Bartimäus, der Dschinn aller Dschinns, darf seine ruhmreiche Vergangenheit präsentieren – die sogar seine späteren Heldentaten mit Nathanael beinahe in den Schatten stellt. Schließlich hat Bartimäus seinerzeit nur den Besten der Besten und Hochwohlgeborenen gedient: Mächtige Magier und wunderschöne Königinnen waren seine Gebieter – und mit dem berühmten König Salomon stand er sogar auf Du und Du …
Ein spektakuläres Feuerwerk an atemberaubender Spannung, unnachahmlichem Witz und mit einem unwiderstehlichen Helden!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570223048
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:477 Seiten
Verlag:cbj
Erscheinungsdatum:12.03.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.09.2010 bei cbj audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 6 Monaten
    Lebt von Bartimäus

    Jede Geschichte hat einen Ursprung, auch die des Dämon Bartimäus. In „Der Ring des Salomo“ präsentiert uns Jonathan Stroud eines der frühesten Abenteuer des Dschinn, als dieser noch das alte Jerusalem unter der Regentschaft des Salomo unsicher machte.

    Als Dämon ist Bartimäus dazu verpflichtet, dem Zauberer jeden Wunsch zu erfüllen, welcher ihn beschworen hat. Jedenfalls dann, wenn das Beschwörungsritual ohne auch nur den kleinsten Fehler ausgeführt wird, ansonsten hält ihn nichts mehr. Doof nur, wenn er von einem der Zauberer König Salomos beschworen wurde, denn die dulden kein Aufbegehren unter ihren Sklaven. Als Strafe für den Mord an einem dieser Zauberer wird Bartimäus prompt in die Knechtschaft eines anderen Zauberers gezwungen und gerät damit unfreiwillig in die Machtspielchen von Salomos Feinden, die dessen magischen Ring stehlen wollen. Denn darin haust ein Wesen von unbeschreiblicher und verlockender Macht.

    Die herausragende Stärke des Buches liegt definitiv bei Bartimäus selbst. Sind wir ehrlich: Er ist eigentlich ein narzisstischer, egoistischer Fiesling, der nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Eigentlich ist das kein Charakter, den man sonderlich mögen sollte, aber Stroud schafft es dennoch, Bartimäus zu einem einmaligen Charakter zu formen, der das Buch trägt und eine Menge herausreißt. Sein Humor ist wunderbar und treibt mitunter Tränen in die Augen. Dabei sorgt auch Bartimäus gnadenlose Selbstüberschätzung für den einen oder anderen Lacher. Da lamentiert er, wie er grausam Jahrhunderte, ja, gar Jahrtausende in einer Lampe eingesperrt war, wie er stoisch und edel diese Gefangenschaft überdauerte und sich mannhaft seinem Schicksal stellte … und am Ende waren es nur ein paar Stunden.

    Es mag zwar beachtlich sein, wie sehr Bartimäus das Buch trägt, der ganze Rest fällt aber neben ihm ein wenig ab. Vieles, was nicht unmittelbar mit Bartimäus zusammenhing, hatte mich nicht wirklich angesprochen. Es war nicht schlecht, aber „so lala“ trifft es doch ganz gut. Der Funke sprang nicht über, ich fieberte nicht wirklich mit und empfand es auch nicht allzu spannend, wie Asmira für ihre Königin kämpft oder Salomo scheinbar tyrannisch über sein Reich herrscht.

    Das Setting aber, Jerusalem um 950 v.Chr., ist durchaus sehr ansprechend. Stroud hat es sehr gut in seinem Werk bildhaft auferstehen lassen, sodass der Leser sich wunderbar in das alte Jerusalem hineinversetzen kann. Er verzichtet dabei auf zu viele geschichtliche Daten, die vielleicht auch gar nicht nötig gewesen wären, ohne (soweit ich das beurteilen kann) dabei allzu ungenau zu werden.

    Alles in allem kann man sagen, dass das Buch aufgrund von Bartimäus sehr gute Unterhaltung ist. Abseits von ihm jedoch hat das Buch keine besonderen Stärken oder Schwächen.

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    S
    Samtpfotevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nach wie vor liebe ich Bartimäus und dieser "vierte Band der Trilogie" lässt mich auf weiteren Lesestoff von Jonathan Stroud hoffen.
    Grandios und spannend

    Inhalt:
    In diesem vierten Band über Bartimäus finden wir als Ergänzung zur Trilogie einen Band über die Vergangenheit von Bartimäus und somit stellt sich dieses Buch vor den ersten Band der Trilogie. Bartimäus ist ein absolut von sich selber überzeugter Dschinn, der dank seinem Selbstbewusstsein, das teilweise auch in Arroganz umschlägt, selten oder eigentlich nie Angst verspürt. So übersieht er teilweise bewusst, in welcher Gefahr er steckt und stürzt sich jeweils sehr von sich selbst überzeugt in jegliche Schlachten. Weil er zudem auch noch ein ziemlich gerissener Dschinn ist, steht er meistens auf der Siegerseite und lenkt dafür die Bewunderung aber auch den Neid anderer Dschinns auf sich. In diesem ersten grossen Abenteuer nimmt es Bartimäus mit Wesen auf, die um einiges mächtiger sind als er und seine grosse Klappe hilft ihm nicht nur dabei, sondern bringt ihn auch nicht selten in grosse Schwierigkeiten.

    Meine Meinung:
    Diesen vierten Band über Bartimäus habe ich mir letztes Jahr von meinen Eltern zu Weihnachten gewünscht und dann auch wirklich bekommen. Nun lag er fast ein Jahr auf meinem SuB und erst im November ist es mir gelungen, dieses tolle Buch zu lesen. Ich muss wirklich sagen, dass ich auch von diesem Band der Bartimäus-Reihe total begeistert war. Sofort erkannte ich den Charakter des Dschinns wieder. Seine vorlauten Sprüche, seinen Hang zur "Klugscheisserei", seine Kraft und sein enormes Selbstbewusstsein machen ihn zu einer starken Persönlichkeit und weil er trotz allem, auch wenn er es natürlich nie zugeben würde, eine liebeswürdige und einfühlsame Seite haben kann, so wird er sehr schnell zu einer sympathischen Hauptperson.
    Die Kapitel sind aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Dabei spricht Bartimäus immer in der Ich-Form und über die anderen Personen wird in der dritten Person gesprochen. Diese Kapitel über die anderen Personen enthalten dann auch keine inneren Monologe, während Bartimäus uns mit seinen klugen oder zumindest arroganten Sprüchen munter zutextet. Ich denke aber, dass dieses ständige Gelabere auch dazu dient, dass Bartimäus sich besser fühlt. Wenn er nämlich sehr verunsichert ist, dann spricht er noch mehr als sonst. Versteht mich aber nicht falsch, seine Sprüche nerven in keiner Form. Im Gegenteil, seine Witze, Gedankengänge und kritischen Untertöne machen ihn als Figur und die Geschichte erst so richtig aus.
    Und wenn ich schon den Protagonisten und dessen Einbettung in den Text so lobe, muss ich natürlich auch anmerken, dass der Schreibstil mir sehr, sehr gut gefällt. Dieses Buch ist ein Jugendbuch und eher für reifere oder auch ältere Jugendliche geeignet, weil die Handlung und die Sprache nicht schlicht, sondern für ein Jugendbuch ziemlich komplex gehalten ist, was mir persönlich sehr gut gefällt. Den teilweise extrem brutalen Passagen wird aber immer ein Teil der Brutalität genommen, indem Bartimäus in nüchterner und witziger Weise darüber berichtet.

    Fazit:
    Nach wie vor liebe ich Bartimäus und dieser "vierte Band der Trilogie" lässt mich auf weiteren Lesestoff von Jonathan Stroud hoffen.

    Zusätzliche Infos:
    Autor: Jonathan Stroud
    Fester Einband: 477 Seiten
    Verlag: cbj
    Sprache: Deutsch
    Originalsprache: Englisch
    Übersetzt von: Katharina Orgaß, Gerald Jung
    ISBN 978-3-570-13967-7

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    T
    TheRazzmanvor 2 Jahren
    Endlich Aufklärung...

    ... über die Vorgeschichte des scharfzüngigen Dschinns Bartimäus, nach altbewährtem Muster geschrieben. Ein Muss für alle  Bartimäusfans!

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    Elfensterns avatar
    Elfensternvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein absolutes Highlight der Fantasy, fesselnd, spannend und humorvoll geschrieben.
    Der Ring des Salomo

    Endlich wieder frei!, denkt sich der Dschinn Bartimäus, als es ihm gelingt, seinen Meister Ezechiel zu töten und dadurch die Ketten zu lösen, die ihn an diesen binden. Allerdings ist Salomo, König von Israel alles andere als erfreut darüber, dass ein Dschinn einen seiner Hofzauberer abgemurkst hat. Und so lässt er Bartimäus erneut beschwören, um ihn für dieses Vergehen zu bestrafen. Ab sofort muss dieser als Sklave von Khaba, dem skrupellosesten Zauberer von ganz Jerusalem, dienen. Dieser ist bekannt dafür, dass er selbst die aufmüpfigsten Geister klein bekommt und so hat Bartimäus nichts zu lachen. Zu allem Übel muss er auch noch mit seinem Lieblingsfeind Faquarl zusammen arbeiten. Davon lässt sich ein mächtiger Dschinn wie Bartimäus allerdings nicht die Laune verderben und so treibt er jede Menge Schabernack und singt sogar unflätige Lieder über den König und das im Baströckchen. Dass das nicht die Beste seiner verrückten Ideen war, hätte er sich eigentlich denken können, bevor der große Salomo selbst auf diese Spottlieder aufmerksam wurde. Klar dass dieser sauer ist und dass Bartimäus' unrühmliches Verhalten nicht gerade dazu beiträgt, dass die Beiden beste Freunde werden.


    Obwohl es sich bei dem Buch bereits um den 4. Teil der Serie um den Dschinn Bartimäus handelt, spielt die Geschichte vor den vorangegangenen drei Bänden, im alten Jerusalem, zur Zeit von König Salomo. Bartimäus selbst hat uns ja in den vergangenen drei Bänden immer wieder kleine Begebenheiten aus dieser Zeit erzählt und nun dürfen wir endlich Life mit dabei sein und können selbst herausfinden, inwieweit die bisherigen Prahlereien des vorlauten Dschinn der Wahrheit entsprechen.


    Der Autor Jonathan Stroud hat sich hier wieder selbst übertroffen und mich einmal mehr außerordentlich gut unterhalten. Der Schreibstil ist wirklich unglaublich. Eine gekonnte Mischung aus Erzählung, Spannung und Humor, der einfach nur fesselt. Kein Wunder also, dass ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen konnte und viel zu schnell fertig gelesen hatte. Die Charaktere sind wie immer wunderbar gezeichnet und es ist eine wahre Freude, mit ihnen zusammen diese Geschichte zu erleben. Was soll ich jetzt noch groß herumlabern? Am Besten ihr kauft euch das Buch (oder die Bücher) selbst und fangt einfach an zu lesen.


    Noch ein kleiner Tipp! Obwohl es sich hier bereits um den vierten Band der Serie handelt, lässt sich dieser auch sehr gut lesen, wenn man die ersten drei Bände noch nicht kennt. Da dieser Band vor den anderen drei Bänden spielt, wird auch nichts gespoilert und man kann die ersten drei Bände auch sehr gut lesen, nachdem man den vierten Band bereits kennt!


    Band 1: Das Amulett von Samarkand

    Band 2: Das Auge des Golem

    Band 3: Die Pforte des Magiers

    Band 4: Der Ring des Salomo

    Kommentare: 1
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    Pokerfaces avatar
    Pokerfacevor 3 Jahren
    Wieder ein sehr schönes Buch

    Zum Buch:

    Bartimäus, der Dschinn aller Dschinns, darf seine ruhmreiche Vergangenheit präsentieren - die sogar seine späteren Heldentaten mit Nathanael beinahe in den Schatten stellt. Schließlich hat Bartimäus seinerzeit nur den Besten der Besten und Hochwohlgeborenen gedient: Mächtige Magier und wunderschöne Königinnen waren seine Gebieter - und mit dem berühmten König Salomo stand er sogar auf Du und Du...

    Meine Meinung:

    Schön bissig und immer einen lockeren Spruch auf den Lippen - wie man Bartimäus halt kennt. Wir gehen in diesem Buch zurück zu den Anfängen, vor der Geschichte mit Nathanael. Weit vorher - zu Zeiten König Salomos. Und wieder zeigt der "böse" Dämon seine liebenswerte Seite, als er die Kämpferin Asmira kennen lernt.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, aber irgend etwas hat mir gefehlt. Ich könnte noch nicht einmal genau definieren, was es eigentlich genau war. Aber irgendwie war ich nach dem Ende des Buches nicht zufrieden. Trotzdem ein sehr schönes Buch.

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    stebecs avatar
    stebecvor 3 Jahren
    Spannend und humorvoll. Eine ganz klare Empfehlung!

    „Sonnenuntergang über den Olivenhainen“ – Erster Satz

    Die Aufmachung:
    Ich bin so dankbar, dass sich Cover und Format nicht von der Trilogie unterscheiden und sich dieser Teil nahtlos in das Regal setzten lässt. Ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen, bin aber sehr erleichtert.

    Das Setting:
    Die Geschichte spielt Isreal im Jahr 950 v.Chr. Das heißt viel Wüste, viel Sand und eine unbekümmerte nahöstliche Atmosphäre, die man selten in Büchern findet. Die Geschichte spielt also zur Zeit von König Salomo, der auch in dem Buch eine bedeutende Rolle einnimmt, wie der Titel vielleicht schon verrät. Ich konnte mich jedenfalls sehr gut in der Zeit und im Setting zurecht finden, nicht zuletzt wegen der sengenden Temperaturen, die in den letzten Tagen geherrscht und ganz entfernt an die Arabische Wüste erinnert haben.

    Der Plot:
    "Der tollkühne Dshinn Bartimäus untersteht dem dunklen Zauberer Khaba, der für König Salomo arbeitet. Im Besitzt des gefürchteten Herrschers befindet sich ein Ring, von dem eine unglaubliche Macht ausgeht. Doch es droht Gefahr: Die junge Wächterin Asmira hat von der Königin von Saba den Auftrag erhalten, Salomo den Ring abzunehmen. Als die Wächterin auf Bartimäus trifft, beginnt ein atemberaubendes Abenteuer. Den Asmira ist nicht die Einzige, die es auf Salomo und den ring abgesehen hat..." - Klappentext

    Die Handlung des Buches war zwar ein wenig vorhersehbar, dass hat der Erzählung aber keinen Abbruch getan. Die Geschichte war spannend und einzelnen Handlungskomponenten haben sehr gut zusammengespielt, was die Erzählung sehr kurzweilig gemacht hat.

    Die Hauptprotagonisten:

    Barimtäus ist ein sehr hinterlistiger und unverschämter Dshinn, der mit seinem Sinn für Humor und einer gehörigen Portion (ung)gesundem Selbstvertrauens die Geschichte von Anfang bis Ende zu einer unterhaltsamen Erzählung macht. Meine Erfahrungen mit dem Dshinn (das heißt die Lektüre der Trilogie - nicht das hier jemand glaubt, ich würde selbst welche beschwören) liegt sehr lange zurück, aber ich konnte mich trotzdem direkt wieder mit ihm anfreunden.

    Asmira war neu, aber auch ein sehr runder Charakter. Sie hält an ihrer Mission und an ihrem Glauben fest und wird dadurch zu einer Person mit Überzeugungen, ohne naiv oder fanatisch zu wirken. Ich fand sie sehr sympathisch und habe sie für ihren Mut bewundert.

    Der Schreibstil und Umsetzung:
    Gewohnt gut. Ich hatte noch in Erinnerung, dass Jonathan Stroud etwas von seinem Handwerk versteht und war froh, dass mich meine Erinnerung nicht betrogen hat. Besonders zu erwähnen sind die Fußnoten, in den Teilen, die aus der Sicht von Bartimäus erzählt sind. Hier kommentiert der Geist seine eigenen Erzählung mit lustigen Zusätzen:

    "Die Fliegengestalt war im Grunde überflüssig. Die beiden waren so miteinander beschäftigt, dass sie sich auch nicht umgeschaut hätten, wenn ich mich in ein knatternd pupsendes Einhorn verwandelt und quer durchs Zimmer Pirouetten gedreht hätte." - Seite 360

    Negativ muss ich allerdings anmerken, dass der Autor zu oft in der Erzählperspektive springt. Vor allem in den Kapitel, die aus der Sicht von Bartimäus erzählt werden. Hier lässt Jonathan Stroud den Dhsinn aus der Ich-Perspektive erzählen, diese wird jedoch unterbrochen, wenn Bartimäus erzählt was er als Tier tut, in das er sich gerade verwandelt hat.
    z.B.. Die Katze legte ihren Kopf schief und während ich mir die Maueren ansah... (so ähnlich)
    Dies ist am Anfang etwas verwirrend, aber man gewöhnt sich allerdings schnell daran und stolpert dann nicht mehr sosehr über die Perspektive.

    Fazit:
    Ich kann die Bartimäus-Reihe wirklich jedem ans Herz legen, der auf eine gut erzählte und unterhaltsame Fantasygeschichte steht. Hierbei ist es egal, ob man zuerst "Der Ring des Salomo" liest oder mit der Trilogie beginnt, weil die Erzählungen sehr unabhängig von einander sind. Ich kann mich nur daran erinnern, dass Bartimäus in der Trilogie oft von der Zeit in der er Salomo gedient hat schwärmt.
    Also auch, wenn die Bücher schon etwas länger auf dem Markt sind, sollte man mal einen Blick riskieren.

    Danke an:
    Den blanvalet Verlag und Sebastinan Rothfuss, die mir dieses Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt haben.

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    akoyas avatar
    akoyavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Lustig und fesselnd bis zur letzten Seite
    Endlich auch von blanvalet!

    Ich habe so lange auf diese Ausgabe gewartet und nun halte ich sie endlich in Händen. Vor Jahren habe ich die Bartimäus-Trilogie gelesen. Als ich wusste, dass es eine „Vorgeschichte“ geben wird, habe ich mich sehr gefreut. Ich bin zwar nicht der größte Bartimäus-Fan, aber irgendwie hatten die Geschichten immer ein ganz besonderes Feeling.
    Eins vorab: Bartimäus’ Humor ist auch in diesem Band wieder spitzenklasse! Die berühmten Fußnoten sind geblieben und geben einem wieder dieses besondere Lesegefühl.

    Gerade weil es so lange her ist, dass ich die anderen Bücher gelesen habe, hatte ich zunächst leichte Bedenken, ob ich mich in der Welt von Bartimäus überhaupt wieder zurecht finden würde. Doch es hat von Anfang an super funktioniert und man erinnert sich irgendwie sofort an viele kleine Einzelheiten von „damals“. Ebenso habe ich mich gefragt, ob mir Nathanael und Kitty fehlen werden.

    Im „Ring des Salomo“ geht es darum, dass König Salomo einen Ring trägt, der eine starke Macht beherbergt. So stark, dass das ganze Volk Angst vor ihm hat. Salomo nutzt diese Angst gerne aus und stellt Forderungen an andere Könige und Königinnen, die in der Regel nur für Salomo selbst nützlich sind. Asmira, eine junge Frau aus dem Königreich Saba, bekommt von ihrer Königin die Aufgabe, den Ring zu stehlen und damit Salomos Macht zu stürzen. Dies ist natürlich absolut keine leichte Aufgabe und eigentlich ist sie damit auch dem Tode geweiht.

    Die Geschichte spielt in Ägypten und ich LIEBE Geschichten die in Ägypten spielen. Warum, weiß ich gar nicht so genau, aber es macht mir einfach Spaß etwas darüber zu lesen. Sobald man ein paar Seiten gelesen hat, ist man wieder so richtig drin und es macht unglaublich Spaß erneut in Bartimäus Geschichten einzutauchen. Klasse!

    Die Kapitel sind wie gewohnt in die jeweiligen Personen eingeteilt, aus deren Sicht der Abschnitt der Geschichte erzählt wird. Es sind einige. Damit habe ich persönlich oft Schwierigkeiten, da ich mich so ungern umstelle und sehr gerne aus einer, höchstens zwei Perspektiven lese. Aber das gehört zu einem Bartimäus-Buch einfach dazu und daher mag ich es hier ausnahmsweise auch sehr gern.

    Jonathan Stroud schafft es zudem immer, dass mir die Männer in seinen Büchern überhaupt nicht gefallen, ich die Frauen aber immer schnell in mein Herz schließen kann. Asmira hat es mir hier wirklich angetan. Sie ist eine absolut starke Persönlichkeit, ohne überheblich oder eingebildet zu wirken. Die Männer sind..nun ja, wieder sehr unsympathisch getroffen, aber das braucht die Geschichte auch, damit man so richtig schön mitfiebern kann.

    Dieses Buch hat endlich wieder meine Leselust entfacht und es hat absolutes Suchtpotenzial! Falls ihr schon immer überlegt habt, ob Bartimäus etwas für euch ist, empfehle ich euch „Der Ring des Salomo“ zu lesen. Den kann man nämlich ganz gut als Einzelband lesen, da es nicht im direkten Zusammenhang mit den anderen drei Büchern zu tun hat. Und wenn es euch dann nicht gefallen hat, habt ihr keine Reihe im Rücken. Für mich steht fest, dass es mein Lieblings-Bartimäus-Buch ist!

    Vielleicht war ich damals für den Humor, die Thematik und den Schreibstil irgendwie zu jung, aber heute bin ich sogar in der Stimmung, die anderen Bände auch nochmal zu lesen.

    Fazit: Lustig und fesselnd bis zur letzten Seite!

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    BuchPuzzles avatar
    BuchPuzzlevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine tolle Fortsetzung der Bartimäus-Reihe! Nur das Ende kam mir dann doch zu plötzlich.
    Fantastisch (und) sarkastisch.


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    M
    Miri92vor 4 Jahren
    Unglaublich lustig, unglaublich spannend...

    Inhalt:

    In dieser Geschichte geht es zum einen natürlich um den Dschinn Bartimäus, der einen Zauberer, der dem König Salomo untersteht, beim Tempelbau helfen muss. Zum anderen geht es um die junge Asmira, die erste Wächterin der Königin von Saba, die von Salomo und seinem mächtigen Zauberring bedroht wird. Asmira soll die Bedrohung lösen, indem sie Salomo töten und den Ring nach Saba bringt. Dieses Vorhaben hatten schon vor ihr jede Menge Wesen, sowohl Geister, als auch Zauberer, doch niemand hat es bisher überlebt, auch nur in die Nähe des Rings zu kommen.

    Doch für Asmira und ganz Saba steht viel auf dem Spiel und sie trifft schließlich auf Bartimäus.


    Meinung:

    Zunächst einmal vielen vielen Dank an den Blanvalent Verlag, der mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

    Wie auch die drei weiteren Bartimäus-Bände hat mich auch "Der Ring des Salomo" wirklich begeistert. Ich habe das Buch geliebt und hätte es an einem Stück verschlungen, hätten Uni und Hausarbeiten mich gelassen.

    Es handelt sich hierbei ja um den vierten Band bzw. die Vorgeschichte zu der "eigentlichen" Bartimäus-Reihe, ich denke aber, dass man "Der Ring des Salomo" auch unabhängig davon zuerst oder auch unabhängig als Einzelband lesen kann. Die Welt und ihr Aufbau werden auch in diesem Buch noch einmal erklärt und die Geschichten nehmen keinen Bezug aufeinander. Außerdem spielt "Der Ring des Salomo" im Jahre 995 v. Chr. in Israel. Also etwa 3.000 Jahre vor Bartimäus' Begegnung mit Nathanael in Großbritannien.

    Ansonsten kann ich die Geschichte wirklich nur loben: Der Dschinn Bartimäus war humortechnisch mal wieder in Bestform und ich mochte auch Asmira wirklich gerne. Die Geschichte ist unglaublich witzig (ich musste oft sogar laut lachen), sie enthält sehr viel Action, die Zauberer (und auch andere Geister) sind auch wieder einmal böser als böse und gelungene Antagonisten und die Wendungen sind teilweise sehr unvorhersehbar und erzeugen einen tollen Spannungsbogen.

    Eigentlich fällt mir hier wirklich nichts ein, was ich kritisieren könnte und das kommt wirklich nicht oft vor. Höchstens vielleicht, dass das Buch nach 469 Seiten zu Ende war und es nun keinen weiteren Folgeband mehr gibt.

    Dieses Buch und die gesamte Reihe sind eine absolute Kauf- und Leseempfehlung von mir und ein unbedingtes MUSS für alle Fans von Fantasy-, Zauber- und Geistergeschichten. Falls ihr diese Reihe noch nicht kennt, schaut sie euch einmal genauer an, ich bin mir sicher, ihr werdet sie lieben!


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    whoiskafkas avatar
    whoiskafkavor 4 Jahren
    Spektakulär wie immer!

    Einige Worte zum Inhalt

    Bartimäus ist ein Dschinn vom Anderen Ort, der im vierten Band der Bartimäus-Reihe, der Vorgeschichte, ein märchenhaftes, orientalisch angehauchtes Setting unsicher macht. Der sarkastische Dämon (aber pst, so wird Bartimäus nicht gern genannt!) wird von dem dunklen Zauberer Khaba, der im Dienst von König Salomo steht, beschworen, um einen antiken Kunstschatz zu rauben. Doch dies ist nicht das einzige Problem, mit dem Bartimäus sich herumschlagen muss: Der gefürchtete Salomo ist im Besitz eines Rings, der unvorstellbare Macht birgt, und die Wächterin Asmira erhält von ihrer Königin den Befehl, Salomo zu töten und ihm den Ring zu stehlen. Als Bartimäus auf die Wächterin trifft, entspinnt sich ein fantastisches Abenteuer.

    Meine Meinung

    Tja, was soll ich sagen – ich liebe Bartimäus einfach! Daher bin ich schon mit großer Vorfreude an das Buch herangegangen. Die ersten drei Bände habe ich als Teenager mehrfach gelesen und sie zählen noch heute zu einer meiner liebsten Jugendbuchreihen, da sie sich völlig von anderen Reihen unterscheidet. Der vierte Band erzählt einen Teil von Bartimäus’ Vorgeschichte, was ich sehr spannend finde, da er so aus dem modernen Kontext gelöst und ins alte Ägypten versetzt wird.

    Das Setting ist mit der orientalischen Umgebung wundervoll stimmig und märchenhaft. Dank des detaillierten Schreibstils von Jonathan Stroud konnte ich mir alles hervorragend vorstellen und mich ins alte Ägypten träumen. Zwar hat mir Bartimäus auch im verregneten London unheimlich gut gefallen, doch auch in einem früheren Zeitalter hat er bereits seinen beißenden Sarkasmus und seine selbstverliebte, beleidigend-charmante Art. Der Dschinn ist sowieso eine Nummer für sich und ein einzigartiger Charakter, den man wegen seiner spitzen Zunge einfach lieben muss. Bartimäus ist definitiv mein Lieblingscharakter, während die Wächterin Asmira für mich leider relativ blass blieb. Ich konnte einfach keinen richtigen Zugang zu ihr finden, weil sie so von der Liebe zu ihrer Königin bestimmt ist. Khaba ist der typische gemeine, machtgierige Gegenspieler, der eine ziemlich interessante Beziehung zu seinem eigenen Schatten pflegt und mit dem mich eine groteske Hassliebe verbindet. Sehr gerne mochte ich aber auch Salomo – der Kerl hat einfach Stil!

    Die Handlung ging, wie in jedem Bartimäus-Band, rasant vonstatten, was jedoch perfekt zu der Geschichte passt und mir gut gefallen hat. Es ist einfach aufregend, Bartimäus und Asmira auf ihrer Reise zu begleiten, und man kann kaum aufhören zu lesen, da es so spannend ist! Mir gefielen jedoch die Bartimäus-Kapitel besser als die Asmira-Kapitel, was aber wohl einfach daran liegt, dass ich Asmira nicht so sehr mochte. Es gab auch Kapitel aus Salomos Sicht und der Sicht der Königin Balkis, der Asmira dient, was einen sehr guten Blick in die Leben der einzelnen Charaktere gewährt hat.

    “Salomo hatte angeordnet, dass man außerhalb der Palastmauern Menschengestalt annehmen musste. Tiergestalten waren verboten, ebenso mythische Ungeheuer; auch scheußliche Entstellungen waren nicht erlaubt – leider.” S. 76

    Jonathan Strouds Schreibstil ist ein humorvolles, sarkastisches, fantasievolles und verträumtes Gesamtkunstwerk. Damals wie heute hat er mich mit seinen Worten von der ersten Seite an gebannt. Ich liebe die Fußnoten, in denen Bartimäus Kommentare oder Erklärungen einstreut. Auch Slapstickelemente sind zu finden, was ich persönlich sehr mag, da ich immer wieder plötzlich lachen musste, weil es so urkomisch war (stellt euch vor, wie ich in der Bahn sitze, lese und vor mich hin pruste, während die anderen Fahrgäste mich verwirrt anglotzen). Mit vielen schmückenden Worten beschreibt Stroud die Welt, in der Bartimäus sich herumtreibt, und ich fand es sehr interessant, dass Bartimäus’ Sicht retrospektiv war, da so auch moderne Begriffe nicht deplatziert wirkten.

    Besonders toll ist auch, dass man den vierten Band tatsächlich als Vorgeschichte lesen kann. Alles Wesentliche wird noch einmal erklärt und es macht nichts, wenn man die drei anderen Bände noch nicht gelesen hat. Daher kann ich dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

    Fazit

    Ich hatte mal wieder einen Mordsspaß mit Bartimäus! Bartimäus – Der Ring des Salomo ist, ebenso wie die anderen Bände, ein packendes Abenteuer mit viel Sarkasmus, einzigartig tollen Einfällen, individuellen Charakteren und einem grandiosen Setting. Müsste ich aber wählen, würde ich die ersten drei Bände bevorzugen, da sie mir noch einen Tick besser gefallen haben (denn irgendwie habe ich Nathanael doch vermisst). Meinetwegen könnte Stroud noch zehn weitere Bände schreiben!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Selene86s avatar
    Hallo alle zusammen! Kann mir jemand vll. sagen, wann es den vierten Teil von Bartimäus als Paperback gibt? Hab die ersten drei Teile auch als Paperback und das passt nicht, wenn der vierte dann Hardcover ist! :) Vielen Dank schonmal... ^^
    Zum Thema
    Evans avatar
    Hallo an alle. Ich wollte demnächts mit Bartimäus anfangen und wollte deshalb wissen ob der letzte Teil "Der Ring des Solomo" der vierte Teil ist oder eine Vorgeschichte die man eigentlich als erstes lesen soll. Danke schonmal. Lg Evan
    Evans avatar
    Letzter Beitrag von  Evanvor 8 Jahren
    Danke zug!
    Zum Thema

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