Jonathan Stroud Die Spur ins Schattenland

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Inhaltsangabe zu „Die Spur ins Schattenland“ von Jonathan Stroud

Alle denken, Max wäre ertrunken. Nur seine beste Freundin Charlie glaubt das nicht. Schließlich war sie dabei, als er am Mühlsee ins Wasser sprang. Sie allein weiß, was genau dort passiert ist. Unheimliche Wesen haben ihn in eine andere Welt entführt! Aber Charlie kann Max in ihren Träumen sehen und sie ist überzeugt, sie muss nur seinen Spuren folgen, um ihn nach Hause zu holen. Und so folgt Charlie ihnen, selbst über die Grenzen dieser Welt hinaus – ins Schattenland ...

Sehr viel Potential, leider bleibt es beim Ansatz und geht nicht tiefer. Zu harmlos für Erwachsene, zu verstörend für Kinder. Verschenkt!

— Ravell

Die Spur ins Schattenland, bedeutet einen Roman zu lesen, wo du überlegen solltest, wem du glaubst.

— Septimus

Träumerei oder Wirklichkeit, bis zum Ende super spannend und mitreißend.

— Steffinitiv

Wundervoll, eigen, rätselhaft, spannend und absolut überraschend.

— katie1984

Berührend und doch Verwirrung pur!

— EnysBooks

Berührend und doch verwirrung pur!

— EnysBooks

Verwirrend, traurig, aber auch wunderschön und tiefgründig!

— Nadl17835

Anders als erwartet, aber dennoch zieht Stroud einen wieder in den Bann

— VanessasBibliothek

Ich habe etwas anderes erwartet. Von der Idee her war es interessant, doch viel Potenzial wurde leider verschenkt.

— Sabriiina_K

Obwohl ich etwas anderes erwartet habe, habe ich das Buch sehr genossen und fand es spannend bis zum Schluss

— HappySteffi

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    Die Spur ins Schattenland

    Septimus

    17. August 2017 um 09:58

    Die Spur ins Schattenland, 🌟🌟🌟🌟 bedeutet einen Roman zu lesen, wo du überlegen solltest, wem du glaubst. Mitreißend erzählt von zwei charakteristischen Protagonisten. Jonathan Stroud hat ein Meisterwerk der Schreibkunst und Spannung vollbracht. Der beste Freund von Charli (Charlotte) fällt beim Spielen in Mühlenteich und alle denken, dass er gestorben sei. Sie aber nicht, sie war ja selber dort und hat noch versucht ihn zu retten. Max wurde von schrecklichen Wesen entführt und nur Charli kann ihn retten. Also folgt sie ihm ins Schattenland. Doch ihr Bruder James will sie fern halten, von Max. Er sagt, dass er ihr helfen möchte, doch das kann er nicht. Das Buch ist wunderschön verträumt und perfekt geschrieben. Bis zum Ende, war ich mir unsicher, wer Recht hat, James oder Charlotte. Über die Realität lässt sich streiten, aber wer braucht die schon?😉 Deshalb bekommt dieses Buch 4 von 5 Sternen. Der Autor Jonathan Stroud wurde 1970 im englischen Bedford geboren und arbeitete einige Jahre als Lektor bis er sich schließlich komplett dem Schreiben widmete. Weltweit bekannt wurde er durch die Buchreihe Bartimäus. Er ist bekannt für spannend und verwirrende Romane. Die Spur ins Schattenland ist für alle Fans des Autors und Fantasy Liebhaber zu empfehlen. 12-60 jährige kommen hier voll auf ihre Kosten.

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  • Konnte mich nicht überzeugen

    Die Spur ins Schattenland

    Jisbon

    20. May 2017 um 21:11

    "Die Spur ins Schattenland" konnte mich leider nicht richtig überzeugen. Das Konzept war sehr interessant und am Anfang war die Geschichte auch noch fesselnd; Charlies Geisteszustand ist eindringlich dargestellt und es war nicht schwer, mit ihr mitzufühlen. Allein die Vorstellung, dabei zuzusehen, wie der beste Freund ertrinkt ist furchtbar und dazu ist sie ja noch sehr jung. Auch das Rätsel, ob Max wirklich tot ist oder er ins Schattenland entführt wurde, mochte ich, da der Autor beide Seiten überzeugend dargestellt hat, indem er nicht nur Charlie, sondern auch ihrem Bruder eigene Kapitel gegeben hat. Beide Figuren sind gut ausgearbeitet, aber ich muss zugeben, dass ich James sympathischer fand - vielleicht, weil er so um seine Schwester besorgt war und ihr unbedingt helfen wollte und Charlies Kapitel durch ihre Trauer um Max und den Versuch, an ihm festzuhalten, ziemlich bedrückend waren.Leider wurde die Geschichte nach einer Weile sehr repetitiv. Charlie stößt ihre Familie von sich, tut so, als sei alles normal, versucht, ins Schattenland zu kommen, macht keine Fortschritte. Das Schattenland an sich war interessant, die immer düster werdende Atmosphäre wurde gut eingefangen und auch die Verschmelzung der Welten ist überzeugend dargestellt, aber trotzdem konnte die Handlung mich nicht fesseln und ich wollte eigentlich nur noch wissen, wie die Geschichte ausgehen würde. Und das Ende an sich... ich hatte das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben. Was genau jetzt passiert ist, bleibt völlig offen und eigentlich werden nur noch mehr Fragen aufgeworfen. An sich habe ich nichts gegen offene Enden, aber hier kam der Abschluss sehr abrupt und es wirkte auf mich so, als würden ein, zwei Kapitel fehlen.

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  • Die Spur ins Schattenland (Jonathan Stroud)

    Die Spur ins Schattenland

    Steffinitiv

    13. March 2017 um 10:05

    Das Buch Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: cbj (erschienen am 11. Juli 2016)Sprache: DeutschISBN: 978-3570225974Alter: ab 11 Jahren Kurzmeinung: Träumerei oder Wirklichkeit, bis zum Ende super spannend und mitreißend. Klappentext:Alle denken, Max wäre ertrunken. Nur seine beste Freundin Charlie glaubt das nicht. Schließlich war sie dabei, als er am Mühlsee ins Wasser sprang. Sie allein weiß, was genau dort passiert ist. Unheimliche Wesen haben ihn in eine andere Welt entführt! Aber Charlie kann Max in ihren Träumen sehen und sie ist überzeugt, sie muss nur seinen Spuren folgen, um ihn nach Hause zu holen. Und so folgt Charlie ihnen, selbst über die Grenzen dieser Welt hinaus – ins Schattenland ... Mein Fazit Inhalt:Als Max stirbt, bricht für Charlie eine kleine Welt zusammen. Was soll sie nur tun? Keiner glaubt ihr, dass Max gar nicht wirklich gestorben ist, sondern nur in eine andere Welt entführt worden ist. Sie soll sogar in eine Therapie gehen.Doch auch wenn ihr keiner glaubt, so stellt Charlie fest, dass sie nachts in ihren Träumen nach Max sucht. Sie sucht ihn in der Wüste, dem Wald und läuft und läuft und läuft. Anfangs hat sie noch das Gefühl ihm immer näher zu kommen, doch irgendwann irrt sie nur noch umher, bis sie auf den mysteriösen Kit trifft, der ihr von der großen Kirmes erzählt, die sich in der Mitte des Waldes befindet. Sie müsse Max dort suchen und finden, bevor der große Tanz beginnt, denn danach hätte er sie vergessen und sie ihn für immer verloren.Für Charlie verschwimmen beide Welten und sie weiß nicht mehr, was real ist und was nicht. Findet sie am Ende zu Max und kann sie ihn oder sich retten? Sprache: Das Buch war so super schön geschrieben, dass ich einfach nicht aufhören konnte, es zu lesen. Stilistisch war es sehr bildhaft beschrieben und man konnte Traum und Wirklichkeit zu Beginn noch gut anhand der kursiven Schrift unterscheiden. Später dann verschwimmen beide Welten zu einer. Zwischendurch befindet man sich auch mal im Kopf von Charlies Bruder und versucht mit ihm Charlie davon abzuhalten, sich selbst zu schaden. Meine Meinung: Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt und ich versteh nun - glaube ich - warum alle so fasziniert von den Büchern von Jonathan Stroud sind. Ich freue mich schon auf die Reihe “Lockwood & Co” von denen ich auch schon das erste Exemplar hier liegen habe.Danke an das Bloggerportal, Randomhouse und cbj, dass ich dieses schöne Buch lesen durfte! BewertungHandlung * * * * * / 5Romantik/Spannung * * * * * / 5Charaktere * * * * / 5Schreibstil * * * * / 5 Gesamt * * * * / 5

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  • Ein besonderes Buch

    Die Spur ins Schattenland

    Alathaya

    18. November 2016 um 07:05

    Als Charlie mit ihrem besten Freund Max am See spielt fällt er plötzlich ins Wasser und taucht nicht mehr auf. Sie springt hinterher und versucht ihm zu helfen aber nymphenartige Wesen ziehen ihn mit in die Tiefe, fast hätten sie auch sie erwischt. Charlie ist sich sicher, dass ihr Freund noch lebt und in einer anderen Welt gefangen ist. Natürlich glaubt ihr niemand und sie versucht, auf sich allein gestellt, einen Weg zu finden ihm zu helfen. Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, wie meine Meinung zu diesem Buch ist, denn ich hatte etwas anderes erwartet. Zum einen, weil ich Strouds andere Bücher gelesen habe, zum anderen, weil ich beim Lesen des Klappentextes auch eher eine Fantasy-Geschichte erwartete.Es ist ganz klar ein besonderes Buch, das sich mit einem schwierigen Thema befasst. Charlies Verzweiflung und Hilflosigkeit begleitete mich das ganze Buch hindurch und hat mich selber auch oft sehr traurig gemacht, weswegen ich es nicht in eins durchlesen konnte. Sie und Max verbindet eine so tiefe Freundschaft, dass sie ihn einfach nicht im Stich lassen kann. Niemand scheint sie zu verstehen und sie ist mit ihren Gefühlen völlig allein gelassen. Die Flucht in die andere Welt, von der sie sicher ist, dass sie Max dort noch retten kann, ist ihre Art mit dem traumatischen Erlebnis umzugehen. Mir hat die düstere, bedrückende Art, wie das Schattenland beschrieben wurde sehr gut gefallen. Ich konnte auch gut Charlies Gefühlslage nachempfinden. Mit ihr selber als Charakter wurde ich allerdings aus irgendeinem Grund nicht richtig warm.Ich habe mir sehr viel vom Ende versprochen, leider blieben viele Fragen für mich offen und es ließ mich unbefriedigt und aufgewühlt zurück. Das Buch ist groß, keine Frage, aber wer einen typischen Stroud erwartet wird vielleicht enttäuscht werden. vorzeig-bar.blogspot.de

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  • Berührend und doch Verwirrung pur!

    Die Spur ins Schattenland

    EnysBooks

    17. October 2016 um 00:03

    In diesem Buch geht es um ein junges Mädchen, namens Charlie, die ihren besten Freund Max auf tragische weise verliert. Ab da an hat sie Alpträume und sie glaubt er wäre noch am Leben. Es beginnt ein spannendes Abenteuer.Das Cover an sich passt super zum Buch. Der See spielt eine wichtige Rolle im Buch und das Mädchen könnte Charlie sein. Die Schrift ist gut gewählt und das ganze wirkt unwirklich. Gut gewählt!Der Inhalt ist an und für sich gut geschrieben und ein super Fliesstext, obwohl ich schon fliessenderes gelesen habe. Am Anfang kommt man nicht so ganz draus und versteht nicht was ab geht, doch mit der Zeit findet man heraus, wie man das alles verstehen soll. Nichts desto trotz, ist der Schluss sehr verwirrend und man weiss nicht genau, wie man es interpretieren soll. Die Charaktere sind leider nicht besonders gut ausgearbeitet, was die Persönlichkeiten der Nebencharakteren betrifft. Deswegen auch drei Sterne.Meine Meinung dazu ist trotzdem ziemlich gut ausgefallen. Es hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen und ebenfalls hatte ich ein gutes erfolgs und voran-kommen-Gefühl bei diesem Buch. Ich denke es ist für jeden zu empfehlen, der schon "Der Ozean am Ende der Strasse" von Neil Gaiman gelesen und gemocht hat.

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  • Tauche ein in das Schattenland...

    Die Spur ins Schattenland

    Nadl17835

    23. September 2016 um 10:16

    Die junge Charlie (Charlotte) verbringt einen warmen Sommertag am Mühlteich mit ihrem besten Freund Max. Wie schon viele Male zuvor. Doch dieses Mal soll es anders ein. Wie durch Zauberhand fällt Max von einem nahe liegenden Baum in den See und wird von seltsamen meerjungfrauenhaften Wesen immer weiter nach unten gezogen. Charlie erreicht ihn nicht mehr und muss mit ansehen, wie ihr bester Freund in den Weiten der Tiefe verschwindet. Im Krankenhaus aufgewacht, muss sie feststellen, dass ihr keiner glaubt und alle (ihre Mutter, ihr Bruder, die Ärzte) ihre Erlebnisse für eine Halluzination, aufgrund des Sauerstoffmangels, halten. Fakt ist: Max ist tot. Ertrunken. Doch Charlie weiß, dass sie ihn nur finden muss, in jener Welt, in die sie ihn gebracht haben. Also stürzt sie sich in ihren Träumen eben dahin, ins Schattenland. Sie ist sich sicher, das Max dort irgendwo ist. Sie kann ihn spüren und ist fest entschlossen ihn zu retten.Meine Erwartungen zum Buch waren auf die Annahme gerichtet, es handele sich hierbei mehr um ein Kinderbuch,denn um ein Buch für Jugendliche/Erwachsene, aber ich irrte. Die Geschichte baut sich langsam auf und man erfährt mehr über Charlie, aber ziemlich wenig über Max. Nur die feste Beziehung zwischen beiden wird des Öfteren thematisiert. Das Besondere, Charlie trauert auf ihre Weise, die genauso erstaunlich, sonderbar und fantastisch ist, wie erschreckend und beängstigend. Sie lebt quasi in zwei Welten, obgleich ihre Gedanken unaufhörlich um die Schattenwelt und Max kreisen. Es scheint, als akzeptiere sie nicht, das Max wirklich tot ist und nie wiederkommt und sich deshalb, in eine von ihr erschaffene Traumwelt, flüchtet, um sich nicht eingestehen zu müssen was möglicherweise wirklich passiert ist. So weit, so gut, könnte man meinen. Aber es wird komplizierter und zwar als die beiden Welten miteinander verschmelzen zu beginnen und Charlie sich gleichzeitig in beiden Welten befindet. Ab da wird es schwierig sich für eine Erklärung zu entscheiden, da die Komplexität eine logische Erklärung schwierig macht. Allerdings finde ich das auch sehr gut, das keine eindeutige Erklärung vom Autor geliefert wird, was denn nun Wirklichkeit oder was Fantasie ist. So wird das Fantastische, welches die Geschichte umhüllt und so toll macht, nicht durch die Realität gebrochen, sondern zieht sich durch das Buch. Der Leser hat die Möglichkeit, sich für eine Version zu entscheiden, zwischen Charlie und ihrem Bruder James. Diese beiden Versionen, decken sich natürlich nicht, sind aber sehr schön zu lesen und zeigen zwei Perspektiven, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dem Buch etwas Magisches und Großartiges verleihen. Kann ich wärmstens empfehlen!

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  • Ein Land ohne wirkliche Schatten…

    Die Spur ins Schattenland

    Sabriiina_K

    07. September 2016 um 13:37

    Ich bin beim Stöbern im Netz auf dieses Buch durch den Namen des Autors aufmerksam geworden. Jonathan Stroud hat ja bereits einige wunderbare Werke zustande gebracht. Ich habe wirklich so viel Gutes über diesen Autor gehört und fand auch den Klappentext und das Cover zu seinem Buch „Die Spur ins Schattenland“ sehr ansprechend. Ich habe viel Spannung und Action und ein im wahrsten Sinne des Wortes phantastisches Abenteuer erwartet. Was das angeht wurde ich leider ziemlich schnell enttäuscht. Bei diesem Buch handelte es sich um meine Urlaubslektüre und ich lese normalerweise wirklich viel im Urlaub. Aber dieses Buch habe ich bei der Hälfte unterbrochen, einfach weil es mich schlichtweg gelangweilt hat. Was habe ich konkret erwartet? Nun, ich habe mir zu Beginn vorgestellt, dass ich, vor allem nach den ersten Kapiteln gute Fantasy lesen werde. Leider gibt es diese Fantasy in dem Buch nicht. Es geht um Charlie, die dabei war, als ihr Freund Max in einem See ertrinkt. Sie kann ihn nicht retten, ist aber überzeugt davon, dass er nicht tot ist. Sie träumt sich jede Nacht in eine andere Welt und ist dort auf der Suche nach Max. Tagsüber versucht sie auch mit allen Mitteln ihrem ertrunkenen Freund nah zu sein und klappert sich an den Gedanken, dass Max doch noch am Leben ist. Würde man psychologisch an dieses Buch herangehen würde man sagen, dass es vor allem um die Traumabewältigung geht, denn es passiert im Grunde nichts anderes in diesem Buch. Man begleitet Charlie, die ich übrigens sehr sympathisch fand, auf ihrem Weg mit dem Tod von Max umzugehen. Dabei durchstreift sie ihre Träume, das ominöse Schattenland. Leider ist es nicht gruselig oder spannend, wie der Name vielleicht vermuten lässt. Es ist eher friedlich, mit schönen Landschaften, Wiesen, Wäldern und Feldern. Insgesamt ist das Buch einfach nicht so wie ich es erwartet habe, und das finde ich wirklich schade. Die Geschichte an sich hat Potential, aber ihre Umsetzung ist in meinen Augen nicht gut gelungen. Mein persönliches Fazit:Mich hat dieses Buch enttäuscht, einfach weil meine Erwartungen, die ich durch den Klappentext hatte nicht erfüllt wurden. Das Buch hatte zwar eine nette Grundidee und eine sehr sympathische Protagonisten, aber insgesamt fand ich es einfach langweilig. Wirklich schade :(Ich vergebe 2 von fünf möglichen Büchern. Diese und weitere Rezensionen findet ihr auf meinem Bloghttp://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/Schaut doch mal vorbei :) 

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  • Typisch guter Stroud, nur anders!

    Die Spur ins Schattenland

    VanessasBibliothek

    29. August 2016 um 15:29

    Das Buch ist wirklich schwer zu beschreiben! Denn, wenn man den Klappentext liest, erwartet man ein Fatasybuch mit solchen Elementen, was halt nicht der Fall  ist. Das Buch ist viel tiefgründiger, als erstmal angenommen. Ich würde auf jeden Fall sagen, dass es eher etwas für Jugendliche ist als für Kinder, zu schwere Kost sonst. Klar erscheint es auf den ersten Blick etwas für Kinder, aber ich weiß nicht, ob die damit so gut klar kommen würden. Es ist unerwartet tiefgründig, auch wenn Charlie noch bei weitem nicht erwachsen ist. Es geht halt vorwiegend um das Thema Verlust und Trauer. Manchmal ist es echt melancholisch und so ernst, dass ich mich selber frage, wie tiefgründig der Autor sein muss, um so etwas zu schreiben. Ich kenne ihn nur von den Lockwood Büchern und hatte so etwas gar nicht erwartet. Dort geht es halt um Geistern und Fantasy und hier ist es einfach so realistisch dargestellt.  Ich muss sagen so etwas hatte ich dem Autor nicht zugetraut, aber dennoch hat er mich wieder voll in seinen Bann gezogen und obwohl ich was anderes erwartet hatte, hat mir das Buch echt gut gefallen. Auch die Charaktere waren, jeder auf seine Art, ob gut oder schlecht, echt real und aus dem Leben gegriffen.  Fazit 5/5 Das Buch ist nicht einfach zu bewerten, da man was ganz anderes erwartet, als man bekommt. Dennoch muss ich sagen, dass ich absolut begeistert von diesem Autor bin und er verpackt so ein ernstes Thema einfach wahnsinnig gut! Er kann mehr als lustige und spannende Geistergeschichten schreiben, deswegen bekommt das Buch auch 5 Punkte.

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  • Erwartungen erst über den Haufen geworfen und dann übertroffen!

    Die Spur ins Schattenland

    LisaSonnenschein

    17. August 2016 um 10:43

    (Folgend eine Gastrezension von Simi)Dies ist mein erster Roman von Jonathan Stroud, dem viele aber wahrscheinlich schon durch die Reihen ‚Bartimäus‘ oder ‚Lockwood & Co.‘ bekannt sein dürften. Und mit diesem Buch hat er mich auch gleich gefangen, denn meine Vorstellungen an ihn und diesen Roman wurden vollkommen übertroffen und ich habe viel tiefgründigere Zeilen lesen dürfen, als ich erwartet habe!~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~Charlie hat gerade ihren besten Freund verloren und muss nun lernen, mit dem tragischen Verlust umzugehen. Oder ist Max gar nicht tot, so wie jeder glaubt?Im Polizeibericht steht nur, dass Max ins Wasser sprang, Charlie versucht hat ihn zu retten, jedoch vergeblich. Was die anderen jedoch nicht wissen, Charlie hat gesehen, wie Max von einem Seewesen in die Tiefe gezogen wurde. In die Tiefe gezogen wurde ins Schattenland, in welches sich Charlie nur in ihren Träumen begeben kann, um Max wiederzufinden.Ihr Umfeld inkl. ihres Bruders machen sich jedoch große Sorgen um Charlie und denken, dass sie sich die Geschichte um Max nur einbildet. Haben sie vielleicht Recht? Will und kann Charlie nur nicht wahr haben, dass ihr engster Freund nie wieder zu ihr zurückkehren wird? Oder ist das Schattenland real? Und wenn ja, kann Charlie Max retten und ihn zurückholen?~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~Das Cover zeigt den traurigen Ort, an dem Max ertrunken ist und obwohl das Bild sehr hell gehalten ist und ohne Fantasyfaktor, wirkt es auf mich sehr mystisch und melancholisch. Wirklich äußert passend für diesen kleinen Schatz. Und auch der Beginn eines jeden Kapitels wird mit einem Abriss des Covers eingeleitet. Zudem wird die Geschichte im Übrigen nicht rein aus Charlies Sicht beschreiben, sondern einige Kapitel werden auch aus der Sicht des Bruders beschrieben, was vor allem im weiteren Verlauf der Story Wirkung zeigt.…Oh und einfach weil es zur Aufteilung des Buches passt, aber nach dem eigentlichen Roman findet man noch eine kleine Kostprobe zu ‚Lockwood & Co.‘ :D~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~Ich fand die Geschichte wirklich unsagbar schön, wunderschön und zu gleich melancholisch. Denn Jonathan Stroud weiß bis zur letzten Sekunde, wie er es dem Leser offen hält, ob es sich um eine rein reale Geschichte oder ein Fantasybuch handelt. Welchem Genre es nun wirklich zuzuordnen ist, das kann der Leser erst am Ende herausfinden.Gleichzeitig bekommt Stroud es aber auch hin, dass man gespannt am Ball bleibt und Seite für Seite aufsaugt. Ich kenne es nur zu häufig aus anderen Büchern und Filmen, dass Fragen in den Raum gestellt werden und die Auflösung unnötig in die Länge gezogen wird, so dass man anfängt Seiten zu überblättern oder dergleichen. Doch bei Stroud ist dies nicht der Fall, ist der Verlauf der Geschichte doch genauso Spannend und vor allem ergreifen, wie die Auflösung.Ich für mich mochte James im Übrigen sehr und habe angefangen mich mit ihm um Charlie zu sorgen, was eindeutig für Strouds Stil spricht und sein Einfühlungsvermögen in seine einzelnen Charaktere. Jeder große Bruder oder auch die, die einen haben oder gern hätten, werden mich wahrscheinlich verstehen ;)~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~Ich wünschte ich könnte das Buch noch einmal ein aller erstes Mal lesen und wünsche mir nun einfach mehr Lesestoff dieser Sorte von Jonathan Stroud und bin jetzt ganz gespannt auf seine bisherigen Werke!Für alle diesen Roman noch lesen werden, freut euch auf eine Geschichte die sich zwischen den Grenzen unserer Welt bewegt und macht euch für ein wenig Melancholie bereit.~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~Das Buch ist sowohl für Fantasyfans als auch für Jugendbuchliebhabern geeignet, die es sonst nicht so mit Fantasy haben. Und wer es gern etwas mystisch, tragisch oder auch traurig märchenhaft mag, dem kann ich „Die Spur ins Schattenland“ nur ans Herz legen. Vor allem aber empfehle ich es Menschen, die gerne zwischen den Genregrenzen lesen um ein Buch einfach auch einmal für sich zu interpretieren, egal wie es andere Leser sehen.

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  • Eine Geschichte mit einigen Schwächen

    Die Spur ins Schattenland

    Fuchsiah

    10. August 2016 um 13:42

    Zunächst sollte ich erwähnen, dass ich ein riesengroßer Stroud-Fan bin. Ich habe die Bartimäus Reihe geliebt und den ersten Teil von Lockwood gelesen, doch dieses Buch ist komplett anders. Wer hier den üblichen Humor von Stroud erwartet, wird enttäuscht sein. Die gesamte Handlung über gab es eigentlich eher wenig zu lachen. Die Stimmung ist allgemein eher drückend und düster. Wird Charlie es schaffen, ihren besten Freund zurückzuholen, oder bleibt er für immer verschwunden?Ich persönlich war anfangs sehr erschrocken. So kannte ich Stroud gar nicht. Eine Geschichte über ein Mädchen, die den Tod ihres besten Freundes verarbeitet, ihn suchen und finden möchte. Sie folgt ihm ins Schattenland, von dem man bis zum Schluss nicht genau weiß, was es eigentlich ist. Handelt es sich um das Reich der Toten? Eine Traumwelt, oder ist es eine parallele Welt, die man einfach so besuchen kann? Und wenn ja, warum kommt Max nicht einfach zurück? Vor allem aber hat mich das Ende mit lauter Fragen dastehen lassen. Es ist definitiv ein Ende, das man so nicht erwartet. Jedoch hat mich dieses Ende nicht wirklich „befriedigt“.Leider hatte ich bei der Geschichte leichte Probleme so wirklich mit Charlie warm zu werden. Ich konnte mich eher mit ihrem Bruder identifizieren, der ihr helfen will, wissen will was los ist und dennoch nicht weiß wie. Vielleicht lag es auch daran, dass Charalie als Charakter eher oberflächlich blieb. Man erfährt wenig über sie selbst und wenn, dann immer in Verbindung mit Max, was diese Abhängigkeit von ihm zeigen soll, Charlie für mich aber nicht unbedingt greifbar macht. Dennoch stellt ihr Verhalten die Trauer und den Verlust des besten Freundes gut dar. Die Stimmung des Buches passt sich dem Inhalt an und man hat den Eindruck, selber um Max zu trauern, auch wenn man selbst nie mit Max befreundet war. Es zeigt, wie die Verarbeitung vom Verlust bis zum eigentlichen Wiedereinstieg ins Leben verlaufen kann und das, so finde ich, hat Stroud gut beschrieben. Ich glaube das ist auch der Grund, warum man sich eher mit dem Bruder, als mit Charlie identifiziert. Die Sichtwechsel von Charlie zu ihrem Bruder verdeutlichen die unterschiedlichen Gefühlsregungen nur zu gut und gerade weil Charlie so oberflächlich bleibt, kann man sich aus diesem Grunde vermutlich besonders gut mit ihrem Bruder vergleichen. Wie würde man selbst auf so etwas reagieren, wenn man eine Schwester hätte, von der man nicht wüsste, was sie gerade durchmacht?Jedoch habe ich bei dem spannenden Klappentext eine etwas andere Handlung erwartet. Die Idee mit dem Schattenland, der Suche nach dem besten Freund, dem abtauchen in fremde Welten und die Suche haben mir durchaus sehr gut gefallen. Allerdings habe ich von Stroud, ehrlich gesagt, etwas mehr Tiefgang erwartet. Etwas umfassenderes, umfassenderes.Zum Schreibstil kann ich nur sagen, dass es sich flüssig hat lesen lassen. Die Gefühle wurden gut rüber gebracht, allerdings kommt für mich der Spannungsbogen etwas zu spät. Zwischendurch gab es ebenfalls einige Spannungsmomente, die aber genauso schnell leider wieder abgefallen sind.Als Fazit kann ich nur sagen, dass mir die Grundidee als solche super gut gefallen hat, ich von Stroud jedoch anderes gewohnt bin. Vielleicht lag dies aber auch an der Vorstellung, dass Stroud für mich ein Fantasyautor ist und jetzt ein Buch geschrieben hat, in dem es überwiegend um den Verlust, die Trauer und den Tod im Jugendalter ging. Ich kann es nicht genau definieren.Dementsprechend gibt es von mir 3 von 5 Pfoten.

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  • Anders wie erwartet ..

    Die Spur ins Schattenland

    Angela2011

    09. August 2016 um 14:48

    Charlie und Max sind unzertrennliche beste Freunde. Das Schicksal scheint es aber nicht gut mit ihnen zu meinen, denn Max ist ertrunken. Ist es wirklich so, oder hat Charlie recht damit, dass er von unheimlichen Wesen einfach immer tiefer hinunter gezogen wurde?? In ihren Träumen kann Charlie Max nämlich sehen und beschließt darauf hin, ihn aus den Fängen der unheimlichen Wesen zu befreien ...Nachdem ich den Klappentext von "Die Spur ins Schattenland" gelesen hatte, habe ich eigentlich eine Fantasy-Geschichte erwartet. Dennoch muss ich sagen, dass dies meiner Meinung nach nicht der Fall ist, denn es ist eher ein Buch das sich um die Themen wie der Tod, oder die Trauer, sowie eines Traumas dreht. Träume spielen hier eine ganz große Rolle, genauso wie die eben genannten Themen. Ich war aber auch nicht enttäuscht das es keine Fantasy-Geschichte gewesen ist, auch wenn ich etwas anderes erwartet hatte ...Da dies das erste Buch für mich ist von Jonathan Stroud, muss ich sagen das es mir gut gefallen hat. Da ich ja eigentlich bisher nur Schreibstile von Autorinnen erleben konnte, war der von Jonathan Stroud auch mal etwas anderes. Die Geschichte ließ sich flüssig lesen, und ich konnte mir viel bildhaft vorstellen. Leider muss ich hier auch erwähnen, dass mir einige Szenen langatmig vorkamen, da die Gefühle der Protagonistin reichlich damit ausgefüllt wurden - das war mir ein bisschen zu viel, wenn man das so sagen kann.Jonathan Stroud hat seine Charaktere schön gestaltet, auch wenn ich mich mehr mit Charlie´s Bruder James anfreunden konnte. Er versucht immer wieder Charlie zu helfen, auch wenn er nicht genau weiß wie er es anstellen soll, weil er auch leidet unter dem Zustand in dem seine Schwester ist. Charlie - ja, mit ihr wurde ich zwar nicht ganz so warm, aber ihre Gefühlswelt wurde dennoch sehr deutlich beschrieben. Insgesamt gesehen ist "Die Spur ins Schattenland" ganz gut gewesen, wenn es auch für mich ein paar Schwächen hatte. Wer mit den Themen Tod, Trauer und Schmerz, sowie einem Trauma gut umgehen kann, für den ist es eine gefühlvolle Geschichte. Auch wenn ich etwas anderes erwartet habe, behalte ich den Autor bestimmt weiterhin im Auge ...

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  • [Rezension] Die Spur ins Schattenland von Jonathan Stroud

    Die Spur ins Schattenland

    HappySteffi

    07. August 2016 um 21:09

    KlappentextAlle denken, Max wäre ertrunken. Nur seine beste Freundin Charlie glaubt das nicht. Schließlich war sie dabei, als er am Mühlsee ins Wasser sprang. Sie allein weiß, was genau dort passiert ist. Unheimliche Wesen haben ihn in eine andere Welt entführt! Aber Charlie kann Max in ihren Träumen sehen und sie ist überzeugt, sie muss nur seinen Spuren folgen, um ihn nach Hause zu holen. Und so folgt Charlie ihnen, selbst über die Grenzen dieser Welt hinaus – ins Schattenland ... AutorJonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er arbeitete zunächst als Lektor. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina und den gemeinsamen Kindern Isabelle, Arthur und Louis in der Nähe von London.Berühmt wurde er durch seine weltweite Bestseller-Tetralogie um den scharfzüngigen Dschinn Bartimäus, dessen Abenteuer in »Das Amulett von Samarkand«, »Das Auge des Golem«, »Die Pforte des Magiers« und »Der Ring des Salomo« erzählt werden. CoverDas im hübschen eisblau gehaltene Cover spiegelt den Inhalt des Klappentextes sehr schön wider. Ein Mädchen im roten Kleid ist am Wasser und sammelt bzw. sucht etwas, über ihr Äste der Bäume, in denen Vögel sitzen. Besonders der obere Teil ist sehr prägnant im Buch vertreten. Am Anfang eines jeden Kapitels wird diese Grafik aufgegriffen und rahmt den Kapitelanfang ein. Was auf dem Cover noch recht freundlich wirkt, bekommt im Buch durch den schwarzen Druck ohne leuchtend blauen Hintergrund einen düsteren Charakter, was sich in meinem Fall auch auf die Lesestimmung und die Erwartung an das Buch ausgewirkt hat. MeinungBeim Anblick des Covers und des Klappentextes habe ich eine Fantasygeschichte erwartet, gespickt mit einer Portion Witz und dem Charme, den Stroud einfach versteht weiterzugeben. Ich habe zwischen diesen Buchdeckeln zwar nicht gefunden, was ich zu finden gehofft hatte, bin aber keineswegs enttäuscht darüber. Deutlich düsterer als ich es für ein Buch welches 11 jähriegen Kindern empfohlen wird erwartet hätte begleiten wir Charlie auf der Suche nach Max. Da sie ihren Freund in ihren Träumen sehen kann, versucht sie auch auf dieser Ebene mit ihm in Kontakt zu treten und ihn zurück nach Hause zu holen. Die Charaktere sind überzeugend, ihre Trauer und Verzweiflung fast greifbar und die Handlungen, besonders von Charlie sind nachvollziehbar und sehr emotional aufgearbeitet. Selbst ich musste an einigen Stellen die ein oder andere Träne verdrücken, obwohl ich der Altersempfehlung schon viele Jahre entwachsen bin. Ein Grund dafür war auf jeden Fall der starke Bezug zur Realität, der die ganze Geschichte wesentlich nahbarer macht als es das Thema auf Fantasyebene geschafft hätteWie schon erwähnt dreht sich in „Die Spur ins Schattenland“ vieles um Trauer, Trauma und Tod.Und hier muss ich noch einmal auf das empfohlene Lesealter zurück kommen. Für ein Kind, das sich kürzlich mit solchen Themen auseinandersetzen musste könnte dieses Buch -auch aufgrund des starken Bezuges zur Realität- emotional zu viel sein. Um da auf Nummer sicher zu gehen würde ich persönlich ein Lesealter von 13 Jahren empfehlen. Wobei ich nicht ausschließen will, das es sicher auch Kinder mit 11 Jahren gibt, die diesem Buch gewachsen sind. Da Sterben und damit verbundene Themen nie nur eine einzelne Person betreffen sondern auch eine große Rolle im Leben der Familien der Trauernden spielen ist Stroud der Balance zwischen den Empfindungen von Charlie und ihrer Familie sehr gerecht geworden und beleuchtet so durch den stetigen Perspektivenwechsel zwischen Charlie und ihrem Bruder Jason sowohl die Gefühle des trauernden Mädchens als auch die des Bruders, der sich um seine Schwester sorgt, die sich immer mehr zu distanzieren scheint. Auch die Eltern handeln menschlich. Vielleicht nicht immer mit den richtigen Mitteln aber sehr authentisch, da sie nach jedem Strohhalm greifen um ihrer Tochter aus der Trauer zu helfen. Bei allem, was an „Die Spur ins Schattenland“ anders war als erwartet gibt es doch etwas, das sich wie erhofft finden lässt:Strouds grandiose Fähigkeit eine Geschichte aufzugreifen und sie emotional und packend zu erzählen. Wie schon bei anderen Büchern von Jonathan Stroud war der Schreibstil bildgewaltig und mitreißend. Wer vielleicht schon die Bartimäus-Reihe gelesen hat, weiß bestimmt, was ich meine. FazitZum Ende hin fehlen mir zwar ein paar Antworten, um die Geschichte wirklich zu einem perfekten Lesevergnügen zu machen und lässt man die Altersempfehlung und den erwarteten Fantasy-Charakter einmal außen vor hat der Autor hier ganze Arbeit geleistet. Daher kommt auch die Bewertung, die ich für „Die Spur ins Schattenland“ habe:Als Empfehlung für ein 11 jährieges Kind gebe ich 3 Sterne, da ich glaube viele Kinder sind noch nicht reif genug für eine solch emotionale Geschichte.Ab 13 würde ich solide 4 Sterne geben, da das Buch Trauer von verschiedenen Seiten beleuchtet und es gute Lesestunden bereitet. 

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  • Finstere Träume

    Die Spur ins Schattenland

    MelE

    03. August 2016 um 06:45

    "Die Spur ins Schattenland" hat mich bis zu einem bestimmten Punkt absolut begeistert, da ich es interessant fand in Charlies Träume einzutauchen, die sich als äußerst lebendig entpuppen. Die Trauer um ihren Freund Max nimmt sehr viel Raum in Charlies Leben ein und es ist verständlich, das ihre Familie überreagiert und versuchen Charlie einzuengen. Eine Überbehütung ist allerdings nicht immer des Rätsels Lösung, obwohl ich natürlich Sorge und Ängste verstehen konnte. Was wirklich im Mühlsee geschah klingt völlig verrückt und diese fantastischen Momente sind es, die den Roman sehr spannend und überzeugend gemacht haben. Trotzdem lässt es sich nicht leugnen, das ich die Altersempfehlung ab 11 Jahren etwas zu tief angesetzt finde, da Trauer und Tod eventuell überfordern könnten. Der Klappentext spricht eine deutliche Sprache, sodass eigentlich klar ist, auf was man sich beim Lesen einlässt, dennoch ist Drama und Trauer ein ganz wesentlicher Bestandteil und sollte nicht unterschätzt werden. Selbst mir als Erwachsene  fiel das Dunkle und Düstere sehr ins Gewicht und gerade das Ende hat mich letztendlich nicht überzeugen können. Ich musste es mehrfach lesen und immer noch nicht ist mir die Bedeutung dessen wirklich klar geworden. Was ist Traum, was ist Fiktion? Jonathan Stroud benutzt eine wunderbare und lebendige Sprache, dennoch bleibt es düster und manchmal auch sehr beängstigend. Ein Trauma zu überwinden und dies in Buchform zu verpacken ist ein recht kluger Schachzug, dennoch ist es erdrückend und würde jemanden, der tatsächlich gerade jemanden verloren hat, wahrscheinlich nicht trösten, sondern emotional komplett erschlagen. Erwartet hatte ich etwas anderes, dennoch kann ich dem Roman "Die Spur ins Schattenland" einen gewissen Charme nicht absprechen. Ich möchte auch nur leicht kritisieren, das ich die Altersempfehlung zu tief angesetzt empfunden habe und auch das Finstere, Bedrohliche nicht zu unterschätzen ist. Ansonsten ist "Die Spur ins Schattenland" natürlich sehr hochwertig einzustufen und eine Leseempfehlung wert. Man sollte nur vorher wissen, worauf man sich einlässt, denn den besten Freund zu verlieren, kann wirklich sehr traumatisch sein und dies ist es, was Charlie durchstehen und überwinden muss. sie dabei zu begleiten ist nicht einfach und könnte emotional wirklich überfordern. Wem das bewusst ist, wird sich einem echten Buchschatz gegenüber finden. 

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  • Folge der Spur ins Schattenland...

    Die Spur ins Schattenland

    Solvejg

    02. August 2016 um 22:57

    Der Inhalt:Charlie und Max sind beste Freunde und unzertrennlich.  Doch dann meint es das Schicksal anders. Alle glauben Max sei ertrunken, doch Charlie weiß es besser. Sie sah, wie Max im Mühlsee von fremden Wesen in eine andere Welt gezogen wird. Nun macht sie sich auf die Suche, ihren Freund aus dieser Welt zu befreien - Der Schattenwelt. Rezension:Aufmerksam bin ich auf das Buch durch das hübsche Cover geworden. Es wirkt verträumt und ruhig auf den Betrachter. Es hat mich absolut begeistert und passt inhaltlich sehr schön zu dem Inhalt. Absolut gelungen. Ich kenne die anderen Bücher des Autors übrigens noch nicht. Leider konnte mich der Inhalt nicht ganz überzeugen. Insgesamt fand ich den Schreibstil des Buches echt schön. Er war flüssig zu lesen und sehr bildhaft. Besonders wenn es um eine fremde Welt geht finde ich das sehr wichtig. Ich konnte mir das Schattenland sehr gut vorstellen und finde die grundsätzliche Idee auch sehr gut.Leider habe ich nicht so ganz nachvollziehen können "was" das Schattenland nun genau ist.  Ist es die Welt nach dem Tod? Eine Traumwelt? Oder eine reale Welt? Ich habe das leider nicht ganz verstanden. Daher war mir auch das Ende des Buches echt unschlüssig. Ich hätte mir da einfach mehr Antworten gewünscht. Zudem finde ich das Ende echt etwas unbefriedigend und unpassend. Problem: Ich kann es nicht mehr erläutern ohne zu spoilern.Aber ich kann euch auf jeden Fall eins sagen: es ist ein Ende, welches ihr nicht erwartet. Zufrieden war ich leider nicht ganz. Auch mit Charlie bin ich nicht wirklich warm geworden. Ich finde ihr Charakter bleibt etwas farblos. Man erfährt nicht so viel über sie, da sie nur nach Max sucht. Ich glaube aber das ihr Verhalten allgemein gut darstellt, wie man sich in einer solchen Situation fühlt und wie manche mit Trauer umgehen. Dennoch hätte ich mir gerne einen etwas ja größeren Einblick auf Charlies Charakter gewünscht. Da fand ich ihren Bruder sympathischer. Ich kann auch gar nicht genau sagen, wie alt sie wohl sein mag. Vom Klappentext her dachte ich so im Teenie Alter, aber ich glaube sie ist noch ein Kind. Andere Charaktere wie z.B. dem Therapeuten hätte ich definitiv mehr Auftritte gewünscht. Es gibt eine Stelle, in welcher eine Art Bericht des Arztes erwähnt wird. Davon hätte ich mir gerne mehr gewünscht. So, was der Therapeut denkt. Glaube das wäre noch mal ein sehr interessanter Blick auf das Ganze gewesen. Leider gab es diese nicht. Übrigens ist das Buch aus zwei Perspektiven geschrieben! Ich war etwas verwirrt, weil diese nicht gekennzeichnet sind und plötzlich dieser Wechsel drin war. Später merkt man aber sehr schnell, wer spricht. Zu der Geschichte passt diese Art der Umsetzung echt super! Man hat Charlies Sicht aber eben auch die Sicht ihres Bruder, der eben alles aus einem anderen Winkel sieht und sich um seine Schwester sorgt. Seine Sicht ist ein super Ausgleich zu der fantasievollen Sicht Charlies. Klasse! Auch die Spannung kam meiner Meinung nach etwas zu spät. Zu Beginn war ich echt aufgeregt und hibbelig, aber dann zieht sich der Inhalt doch etwas. Zum Schluss hin wird es dann noch mal richtig spannend. Grundsätzlich finde ich die Idee mit dem Schattenland echt toll. Eine Welt, in welcher Charlie in ihren Träumen abtauchen muss um Max zu finden. Eine Reise durch eine fremde Welt mit Verbindungen zu unserer. Das finde ich echt schön und glaube, man hätte mehr daraus machen können. Es plätscherte leider etwas vor sich hin. Fazit:Ein Buch, bei dem ich mir mehr Antworten und mehr Spannung gewünscht hätte. Dennoch finde ich die Thematik mit dem Schattenland, der Trauer und den Träumen sehr gut. Ich glaube das Buch ist aber eher für jüngere Leser geeignet ist.

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  • Ein tiefgründiges Buch mit leichten Schwächen

    Die Spur ins Schattenland

    Kanya

    25. July 2016 um 22:07

    InhaltNiemand glaubt Charlie, dass ihr bester Freund Max nicht einfach nur ertrunken ist. Denn sie war dabei. Max hat sich ganz seltsam verhalten und wurde von unheimlichen Wesen immer tiefer ins Wasser gezogen. Charlie ist sich sicher, dass er im Schattenland ist, denn in ihren Träumen sieht sie ihn. Sie beschließt ihm zu folgen und ihn zurückzuholen, doch das ist nicht ganz ungefährlich...Meine MeinungSpätestens seit der "Lockwood & Co."-Reihe bin ich ein riesiger Fan von den Werken des Autors und da "Die Spur ins Schattenland" nun in einer Neuauflage erschienen ist, wollte ich es unbedingt lesen. Das Buch ist anders als die anderen Bücher, die ich von ihm kenne. Es ist düsterer, melancholicher, trauriger und befasst sich mit einem ernsten Thema, was es sehr tiefgründig macht.Das Buches befasst sich hauptsächlich mit Verlust, Trauer und Begreifen und Charlies Reise ins Schattenland ist ihre Art mit dem Verlust, mit dem sie nicht umgehen kann, fertig zu werden. Der Plot wird aus der Ich-Perspektive von Charlie und ihrem Bruder James geschildert, was ich sehr gelungen finde. James sorgt sich um seine Schwester und versucht alles um sie bei ihrem Verlust zu unterstützen.Beide Protagonisten sind unglaublich tiefgründig und überzeugend ausgearbeitet, was bei so einem Buch mehr als wichtig ist.Das Buch ist einzigartig und der Plot insgesamt wirklich gut, aber obwohl Charlies Gefühle eindrucksvoll und sehr überzeugend dargestellt werden, zieht sich der Plot zeitweise sehr, da wenig passiert und der Schmerz mehr als ausgeschmückt wird. Das ist bis zu einem gewissen Grad zwar notwendig und auch gut, aber hier war es mir manchmal zu viel. Dabei konnte ich Charlies Besessenheit nicht immer nachvollziehen, weil Max für mich einfach zu blass dargestellt war und ich nur wenig Zugang zu ihm gefunden habe.Der Schreibstil ist gewohnt großartig, mit starken Emotionen, tollen Beschreibungen und einer eindringlichen Sprache. Dabei ist alles leicht und locker zu lesen. Allerdings fehlte mir hier aufgrund des Themas der Humor des Autors, den ich so sehr liebe.Das Ende regt zum Nachdenken an und ist nicht unbedingt einfach zu verdauen, aber dennoch schließt es dieses ungewöhnliche Buch sehr gut ab.Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass das Buch ab 11 Jahren empfohlen wird. Das finde ich etwas zu früh und würde es erst ab 14 Jahren empfehlen, da ich mir vorstellen könnte, dass 11-Jährige nicht das ganze Ausmaß des Buches verstehen könnten.Fazit"Die Spur ins Schattenland" war anders als ich es vorher erwartet habe und der Plot ist etwas Besonderes. Dennoch konnte es mich nicht ganz überzeugen und bekommt, trotz vieler Dinge die mir gefallen haben, "nur" eine sehr gute 3-Sterne-Bewertung.Wer nach einem tiefgründigen Buch voller Emotionen sucht und auch mit dem Schmerz der Protagonistin umgehen kann, sollte hier auf jeden Fall einen Blick riskieren.

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