Jonathan Stroud Die Spur ins Schattenland

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Inhaltsangabe zu „Die Spur ins Schattenland“ von Jonathan Stroud

Alle denken, Max wäre ertrunken. Nur seine beste Freundin Charlie glaubt das nicht. Schließlich war sie dabei, als er am Mühlsee ins Wasser sprang. Sie allein weiß, was genau dort passiert ist. Unheimliche Wesen haben ihn in eine andere Welt entführt! Aber Charlie kann Max in ihren Träumen sehen und sie ist überzeugt, sie muss nur seinen Spuren folgen, um ihn nach Hause zu holen. Und so folgt Charlie ihnen, selbst über die Grenzen dieser Welt hinaus – ins Schattenland ...
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  • Konnte mich nicht überzeugen

    Die Spur ins Schattenland
    Jisbon

    Jisbon

    20. May 2017 um 21:11

    "Die Spur ins Schattenland" konnte mich leider nicht richtig überzeugen. Das Konzept war sehr interessant und am Anfang war die Geschichte auch noch fesselnd; Charlies Geisteszustand ist eindringlich dargestellt und es war nicht schwer, mit ihr mitzufühlen. Allein die Vorstellung, dabei zuzusehen, wie der beste Freund ertrinkt ist furchtbar und dazu ist sie ja noch sehr jung. Auch das Rätsel, ob Max wirklich tot ist oder er ins Schattenland entführt wurde, mochte ich, da der Autor beide Seiten überzeugend dargestellt hat, indem er nicht nur Charlie, sondern auch ihrem Bruder eigene Kapitel gegeben hat. Beide Figuren sind gut ausgearbeitet, aber ich muss zugeben, dass ich James sympathischer fand - vielleicht, weil er so um seine Schwester besorgt war und ihr unbedingt helfen wollte und Charlies Kapitel durch ihre Trauer um Max und den Versuch, an ihm festzuhalten, ziemlich bedrückend waren.Leider wurde die Geschichte nach einer Weile sehr repetitiv. Charlie stößt ihre Familie von sich, tut so, als sei alles normal, versucht, ins Schattenland zu kommen, macht keine Fortschritte. Das Schattenland an sich war interessant, die immer düster werdende Atmosphäre wurde gut eingefangen und auch die Verschmelzung der Welten ist überzeugend dargestellt, aber trotzdem konnte die Handlung mich nicht fesseln und ich wollte eigentlich nur noch wissen, wie die Geschichte ausgehen würde. Und das Ende an sich... ich hatte das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben. Was genau jetzt passiert ist, bleibt völlig offen und eigentlich werden nur noch mehr Fragen aufgeworfen. An sich habe ich nichts gegen offene Enden, aber hier kam der Abschluss sehr abrupt und es wirkte auf mich so, als würden ein, zwei Kapitel fehlen.

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