Jonathan Stroud Drachenglut

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Inhaltsangabe zu „Drachenglut“ von Jonathan Stroud

Die Ausgrabung eines keltischen Kreuzes erweckt einen bösen Drachen aus seinem jahrhundertelangen Schlummer. Wehe dem, der ihm verfällt. Fantasy-Elemente, keltische Mythologie und der ewige Kampf zwischen Gut und Böse verbinden sich zu einem atemberaubend spannenden Roman.

Tiefgründig, poetisch und faszinierend.

— Evanesca
Evanesca

Rufus Beck tadellos, aber von Stroud hab ich mehr erwartet.

— Fuerst_Rumo
Fuerst_Rumo

Tolle Geschichte, aber manchmal bin ich bei der Story einfach ausgestiegen, weil ich nicht mitkam.

— Fukurou
Fukurou

Nicht mein Fall! Aber objektiv gesehen, kein schlechter Plot!

— Caleyah
Caleyah

Vermutlich hatte ich zu hohe Erwartungen. Die Geschichte ist nicht schlecht, kann aber nicht mit Bartimäus mithalten.

— BuchPuzzle
BuchPuzzle

Eines meiner Lieblingsbücher das ich auch ein paar Mal lesen kann ohne den Spaß daran zu verlieren.

— KattyKing
KattyKing

Wie Feuerstürme einen Stapel Papier, so erfasste mich beim Lesen die Begeisterung für das Erwachen des zornglühenden Drachens!!!

— Sardonyx
Sardonyx

Ich war am Anfang etwas Skeptisch aber dieses Buch ist wirklich durchweg spannend.

— Celeana
Celeana

Zunächst habe ich es nicht so wirklich verstanden, obwohl es ein Kinderbuch ist. Wird zum Ende hin aber wirklich spannend! :)

— hangingoutwithlions
hangingoutwithlions

Super gutes Buch! Das MUSS gelesen werden!

— alinab
alinab

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  • Tiefgründig, poetisch und faszinierend.

    Drachenglut
    Evanesca

    Evanesca

    19. September 2017 um 18:55

    Was mich von Anfang an einfing, war die teilwiese extrem poetische Sprache. Wann immer aus der Sicht des Drachen berichtet wurde, spürte ich regelrecht dieses Fremdartige, Böse und Uralte, das tief unter der Erde schlummerte und sich nun langsam regt. Stroud ist ein großartiger Erzähler und das merkt man.Ein uraltes Kreuz wird vom neuen, enthusiastischen Pfarrer geborgen. Gleichzeitig passiert einem Jungen, der auf einer Sommerwiese einschläft, etwas sehr Seltsames. Und die alteingesessenen Einwohner des Dorfes mögen es gar nicht, wenn die alten Geheimnisse ans Licht gebracht werden. Denn sie alle fürchten die schrecklichen Konsequenzen. Cover: Das ist ziemlich minimalistisch – dunkelroter, fast schwarzer Grund und ein glühendes Drachenauge.Angesichts dessen, dass „Drachenglut“ nach dem Erfolg von „Barthimäus“ wieder vermehrt nachgefragt und aufgelegt wurde, bin ich froh, dass das Cover minimalistisch blieb und man nicht versucht hat, eine optische Ähnlichkeit mit „Barthimäus“ zu erreichen. Machen Verlage ja teilweise sehr gern.Und man sieht dem Buch sofort an, dass hier recht ernste und bisweilen düstere Fantasy auf den Leser zukommt. Finde ich gut gelöst. Inhalt: Das Buch fängt surreal-poetisch an. Da ist dieser unbekannte Junge, der auf der Wiese liegt und träumt. Und da sind die seltsamen Vorgänge, die mit ihm geschehen, während er es gar nicht so richtig wahrnimmt. Dazu in einer bildhaft-poetischen, wunderschönen Sprache, die einen sofort ins Buch hineinzieht, obwohl eigentlich noch gar nichts passiert ist.Und dann ein heftiger Cut in eine Welt der Normalität und der Alltagssorgen eines jungen Pfarrers, der irgendwie nicht so richtig bei den Einheimischen ankommen kann.Als Leser fragt man sich natürlich, wie diese zwei Ereignisse zusammenhängen können – und bekommt die Antwort in unendlich kleinen Häppchen nacheinander geliefert. Die Verbindung alter christlicher und vorchristlicher Legenden mit der typischen Problematik eines kleinen „Jeder-kennt-jeden“-Dorfes schafft eine für mich spannende Atmosphäre – und eine schlüssige Erklärung für all die merkwürdigen Ereignisse, die im Laufe dieses Buches auftreten. Sprache: Die Sprache… Schade, dass ich nur einmal und nur fünf Sterne dafür vergeben kann.Stroud zeigt sich hier von seiner poetischen Seite und erzeugt mit einigen wohlplatzierten und ungewöhnlichen Metaphern immer die passende Atmosphäre. Ich kann hier schwer mehr schreiben, ohne zu spoilern – aber hier steht jedes einzelne Wort, jede Silbe genau da, wo sie hingehört. Fazit: Wer sprachlich wundervoll verpackte All-Age-Fantasy sucht, ist mit „Drachenglut“ bestens bedient. Schön geschriebene, sehr intelligente Geschichte über Mut, Freundschaft, Machthunger und Vetternwirtschaft. Und was mit einem Menschen passiert, der sich die falschen Freunde sucht.Ein Buch, das ich vermutlich immer mal wieder lesen werde, um tiefer in die moralischen Aspekte eintauchen zu können, die beim ersten Spannungslesen oft übersehen werden.

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  • Also ich finds klasse!

    Drachenglut
    Celeana

    Celeana

    26. August 2014 um 09:56

    Ich weiß gar nicht was alle immer haben. Ich finde dieses Buch ist super, vor allem wenn man bedenkt, dass es sein Debüt-Roman ist. Natürlich ist es ganz anders als die Bartimäus Reihe aber das muss doch nicht schlecht sein. Dieses Buch ist wirklich durchweg (bis auf die ersten 10 Seiten vielleicht) sehr spannend und besticht durch eine düstere Atmosphäre und einfallsreiche Charaktere. Ich mochte ja den Pfarrer am liebsten ;)

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  • Leider...

    Drachenglut
    EarthEvolution

    EarthEvolution

    16. August 2014 um 20:45

    Ansonsten bin ich von Strouds Büchern immer begeistert... siehe nur die Bartimäus-Reihe. Aber dieses Buch hier lässt mich ziemlich kalt.

    Der Geschichte fehlt einfach die Atmosphäre.

    Für jeden Stroud-Fan definitiv ein Muss. Für alle Anderen... naja es ist nicht schlecht aber halt keine "starke" Fantasy.

  • Debüt bleibt Debüt

    Drachenglut
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. April 2013 um 13:18

    Als Michael McIntyre auf dem Wirrim einschläft, steigt eine uralte Kraft aus dem Erdboden auf, die dem Jungen ungeahnte Kräfte verleiht. Währendessen lässt der Pfarrer Tom ein Kreuz ausgraben, das sich als keltisches Relikt aus dem 11. Jahrhundert entpuppt. Ein Teil des Kreuzes bricht allerdings ab und muss in der Erde bleiben. In der folgenden Nacht wird dieser Teil des Kreuzes gestohlen, die Polizei findet nur Brandflecken auf dem Boden. Der Junge Michael besitzt inzwischen den BLICK; eine der vier Gaben, mit der er die Seelen anderer Menschen sehen kann. Eines Abends versuchen dunkle Gestalten ins Haus der McIntyres einzubrechen, um Michael zu holen. Kurz darauf findet Pfarrer Tom heraus, dass unter dem Wirrim ein Drache schlummert. Verlieh er Michael den BLICK? Die Ereignisse überschlagen sich, ein Kampf zwischen Gut und Böse beginnt… Als Jonathan Stroud-Fan war es für mich ein Muss, sein Debüt „Drachenglut“ zu lesen. Wie der Leser es vielleicht schon von der Bartimäus- Reihe gewohnt ist, besticht der Autor mit verschieden Erzählperspektiven, die die Handlung realer erscheinen lässt. Auch die Charaktere sind sehr ausgereift. Mir gefällt die Idee, von einem Drachen vier Gaben erhalten zu können. Es war auf jeden Fall mal was anderes. Trotzdem brauchte ich immer wieder etwas Zeit, um in die Geschichte hineinzufinden. Warum weiß ich nicht recht. So wirklich gestört hat mich nichts. Vielleicht habe ich meine Erwartungen einfach zu hoch geschraubt; schließlich muss man bedenken, dass es ein Debüt ist. Dafür finde ich es sehr gelungen und vor allem Dingen orginäl.

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  • Rezension zu "Drachenglut" von Jonathan Stroud

    Drachenglut
    Hacki89

    Hacki89

    30. April 2010 um 11:59

    "Zusammengerollt und verborgen vor Winternebel und Sommersonne, liegt in einer Höhle unter dem Hügelgrad des alten Königs ein Drache." So beginnt Jonathan Strouds erster Fantasy Roman. Bekannt wurde der Autor durch die später geschriebene Bartimäus Trilogie. Das Buch ist am Anfang etwas verwirrend aufgebaut, da es aus der Perspektive des Drachens beginnt. Erst später wechselt die Perspektive zwischen den verschiedenen Hauptfiguren. Gerade dadurch gewinnt das Buch an Spannung, da man weiß, was die einzelnen Personen gegeneinander planen und somit mehr weiß als die Protagonisten. Sonnenstich Michael schläft eines Tages in der prallen Mittagssonne auf einem Berg nahe seinem Haus ein. Als er aufwacht, hat er Kopfschmerzen und seine Augen brennen. Zuerst denkt er, dass er einen Sonnenstich hat, doch kurz darauf fällt ihm auf, dass er die Menschen und Tiere nicht mehr richtig erkennt und er bekommt zum ersten Mal richtig Angst. Kreuz und Drache Die ganze Handlung ensteht dadurch, dass am Anfang ein altes, zerbrochenes, Kreuz gefunden wird und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Auch wenn man erst später erfährt, was für eine enorme Bedeutung das Kreuz ursprünglich hatte und immer noch hat. Denn das Kreuz ist ein Bannstein für einen Drachen der innerhalb eines nahen Berges gefangen gehalten wird. Er hatte bis jetzt nur manchmal die Gelegenheit, Menschen, die sich auf dem Berg befanden, mit seinem Atem einzufangen und ihnen dadurch etwas von seinen besonderen Fähigkeiten zu übertragen. Diese Menschen können die Seelenformen der anderen sehen und diese beeihnflussen, mit ihrem Blick Feuer entfachen, Gedanken lesen und sogar fliegen. Doch sie zahlen einen hohen Preis dafür: wie der Drache, den sie Meister nennen, sind sie in ihrem dahinwesenden Körper gefangen, während der Geist aktiv und Lebendig bleibt und sie könne den Ort, an dem der Drache gebunden ist nicht verlassen, noch können sie fließendes Gewässer überqueren. Das Ziel Die „Jünger“ des Drachens haben das Ziel, ihren Meister so schnell wie möglich zu befreien, denn nur so haben sie die Gelegenheit ihrem Schicksal des unsterblichen dahinsiechends zu entkommen. Michael, der direkt nachdem das Kreuz gefunden wurde, vom Drachen „eingeatmet“ wurde und dadurch besonders starke Fähigkeiten hat, soll ihnen dabei helfen, während Stephen, sein Bruder, der auch eine leichte Dosis des Drachenatem hatte, alles versucht um sie aufzuhalten. Doch niemand weiß, was passieren wird, wenn der Drache freigelassen wird. Fazit Ich fand das Buch sehr gut. Auch wenn das Drachenthema an sich schon etwas ausgelutscht scheint, schafft es Jonathan Stroud, wieder neue Aspekte und Ideen hinzuzufügen. Der Schreibstil ist flüssig, außer die leichte, vermutlich gewollte verwirrung, am Anfang. Interessant ist auch, dass Stroud in seinem Buch die Hexenverbrennung aufgreift und Fähigkeiten, die Hexen angeblich haben, auf den Atem des Drachens zurückführt.

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  • Rezension zu "Drachenglut" von Jonathan Stroud

    Drachenglut
    Nicole_Rensmann

    Nicole_Rensmann

    15. February 2010 um 19:52

    Als Jonathan Strouds Trilogie »Bartimäus« für begeisterte Schlagzeilen von Lesern und Kritiken sorgte, verschmähte ich die Bände. Ich hatte keine Lust auf Fantasy und alles, was zu viel Hype auslöst, löst bei mir erst einmal Skepsis aus. Doch dann empfahl mir Brigitte Melzer »Spur ins Schattenland« und ich war von diesem Roman, Jonathan Strouds zweites Werk, begeistert. Darum las ich seinen aktuellen Roman »Valley«, der mir ebenfalls sehr gut gefiel. Und so wollte ich mehr von Jonathan Stroud lesen. »Die Eisfestung«, die der Autor parallel zum ersten »Bartimäus«- Band geschrieben hat, fand ich Mittelmaß. Trotzdem wagte ich mich an sein Debüt »Drachenglut« und fühlte mich bestätigt in der Annahme, dass manche Romane erfolgreicher Autoren erst dann – und nur deshalb – veröffentlicht werden, weil sie erfolgreich sind. »Drachenglut« ist kein schlechter Roman, er hat Potenzial, aber es fehlt der Geschichte an Reife, obwohl Jonathan Stroud sehr viel Zeit darin investiert hat, wie er in einem Interview erzählt: »Für den ersten Entwurf habe ich etwa sechs Monate gebraucht. Zwei Jahre später habe ich noch einmal intensiv daran gearbeitet und ihn umgeschrieben – das hat noch ein paar Monate gedauert. Zwischen den ersten Anfängen und dem Erscheinen des Buchs lagen etwa vier Jahre.« Die Arbeit merkt man dem Roman durchaus an, dennoch ist es eine nicht ganz zusammenhängende Geschichte mit zu viel Handlung, oftmals fehlenden Bezügen und kleineren stilistischen Patzern. »Drachenglut« spielt in einem kleinen Dort und handelt von einer alten Sage und einem mächtigen, schlafenden Drachen, ein altes Kreuz, das bei Ausgrabungen hinter der Kirche entdeckt wird und viele Rätsel aufwirft. Es geht um Magie und Macht, vier besondere Gaben, die jeder nur dann erlangt, wenn er auf dem Berg, dort wo der Drache schläft, gewesen ist. Hexenverbrennung,Religion, Bruderschaft, Abhängigkeit und den üblichen Kampf Gut gegen Böse finden sich ebenfalls in »Drachenblut« als Thema wieder. Der Prolog ist beinahe poetisch und klingt vielversprechend, leider bleibt es nicht dabei. Die Charaktere sind nicht stimmig, wirken teilweise oberflächlich, die Dialoge sind gestelzt. Die Handlung scheint noch nicht ausgereift, so gibt es stilistische Patzer oder Hinweise auf Textstellen, die nicht vorhanden sind. Ein Stilmittel vielleicht, das bei mir jedoch dazu führte, immer wieder ein paar Seiten vorzublättern, um mich zu vergewissern, ob ich den entsprechenden Hinweis überlesen habe. Die Spannungsmomente sind etwas holprig geschrieben und machen deutlich, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. »Drachenglut« ist das Debüt eines heute, verdientermaßen, erfolgreichen Autors und zeigt, das sich auch Schriftsteller weiterentwickeln. Eine Geschichte mit zahlreichen Elementen, die nicht nur in der Fantasy, sondern auch im Horrorgenre angesiedelt sind, die jedoch einige Schwächen aufweist. Ich würde gerne 2,75 Punkte vergeben, wenn ich könnte. Erster Satz: »Zusammengerollt und verborgen von Winternebeln und Sommersonne, liegt in einer Höhle unter dem Hügelgrab des alten Königs ein Drache.« Jonathan Stroud Drachenglut (Originaltitel: Buried Fire, 1999) Übersetzung: Nina Schindler Boje Verlag, 2007 Hardcover mit Schutzumschlag ISBN 9783414820273 314 Seiten 15,95 € Der Roman ist auch als Taschenbuch und Audio-CD erhältlich. (c) Nicole Rensmann http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=3276

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  • Rezension zu "Drachenglut" von Jonathan Stroud

    Drachenglut
    Jari

    Jari

    09. January 2010 um 22:45

    Tief unter der Erde wartet der Drache seit Jahrtausenden darauf, endlich wieder erwachen zu dürfen, seit Ewigkeiten lodert sein Feuer. Und seine Wut. Es sollte eigentlich nur ein kleiner Ausflug in die Umgebung sein, doch als Michael nach einem Nickerchen in der Sommersonne wieder aufwacht, ist nichts mehr so, wie es war. Plötzlich sieht er alles nur noch zweidimensional und die Welt scheint wie mit roter Farbe übermalt. Michaels Augen brennen und er weiss nicht, wie ihm geschieht. Doch dann merkt der Junge, welche Macht ihm verliehen worden ist. Erst versteht er nicht, was die diamantartigen Tierköpfe und das Brennen seiner Augen bedeuten, dennoch verfällt er immer mehr der Versuchung des BLICKs, wie er ihn nennt. Michael beginnt, sich zu verändern. Die Macht, und mit ihr der Drache, nimmt Besitz von ihm. Und auch dem merkwürdigen Mr. Cleever entgehen die neuen Fähigkeiten des Jungen nicht. Und Cleever realisiert, wie wichtig Michael für seinen Plan ist. Unterdessen wehrt sich Michaels Bruder Stephen, der auch vom Drachen gerufen wurde, wehement gegen das Böse in ihm. Zusammen mit Pfarrer Tom, der mit der Ausgrabung eines antiken Kreuzes auf dem Kirchengelände den Stein erst ins Rollen gebracht hat, macht Stephen sich daran, sich seinem eigenen Bruder in den Weg zu stellen... Seltsam. Dieses Wort begleitete mich beim Lesen dieses Buches. Die Geschichte wird langsam und stockend erzählt, und obwohl die Sprache einfach gehalten ist, muss man des Öfteren Sätze mehrmals lesen. Erst gegen Ende des Buches kommt Spannung auf. Der Leser wird von Anfang an mit vielen Fragen konfrontiert. Was für eine Beziehung haben die einzelnen Familienmitglieder? Mögen sie sich überhaupt? Welche Rolle spielt Michael, der Antipathien erweckt? Auch die Figuren überzeugen wenig. Die Beziehung zwischen Pfarrer Tom und Michaels Schwester Sara scheint sehr oberflächlich zu sein und im Allgemeinen überzeugt auch Tom als Pfarrer nicht wirklich. Trotzdem möchte man als Leser wissen, was weiter geschieht. Man ist neugierig auf den Fortgang der Geschichte. Das spannende Ende der Geschichte entschädigt einen für den lahmen Beginn des Ganzen. Für diejenige, die epische Fantasy oder beissende Ironie wie in in der "Bartimäus"-Trilogie erwartet, wird enttäuscht. Das Buch ist ein Buch für jüngere Leser, ohne hohe literarische Ansprüche. Alles in Allem ist "Drachenglut" ein nettes Buch. Aber leider nicht mehr.

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  • Rezension zu "Drachenglut" von Jonathan Stroud

    Drachenglut
    lesemonster1994

    lesemonster1994

    27. December 2009 um 10:13

    Gelegentliche Fehler und stilistische Mängel kann ich durchaus verzeihen aber dann sollte die Geschichte zumindest so gut sein, dass ich noch lange von ihr schwärme. Schon der Titel war hier sehr verwirrend - denn dass der Drache letztendlich nur einen Gastauftritt hat versteht kein Mensch - ich jedenfalls nicht. Das Buch hat auch nicht wirklich viele Highlights.

  • Rezension zu "Drachenglut" von Jonathan Stroud

    Drachenglut
    Zara

    Zara

    15. December 2009 um 19:57

    Die Geschichte zieht sich sehr in die Länge. Ich bin bisher ca. bis zur Hälfte gekommen und komme einfach nicht in die Geschichte rein. Die Charaktere sind mir total unsympatisch. Das könnte aber auch daran liegen, dass in ihnen einfach kein Leben steckt. Ich habe mir von diesem Buch viel erhofft, da ich nur positives über die Barthimäus-Trilogie gehört habe. Ich hoffe, dass die Trilogie wirklich besser ist, da sie noch auf meiner Wunschliste steht. Drachenglut muss ich jedoch leider bei der Hälfte abbrechen. Tolles Cover, langweiliger Inhalt. Von diesem Buch kann ich nur abraten.

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  • Rezension zu "Drachenglut" von Jonathan Stroud

    Drachenglut
    kerewin

    kerewin

    02. September 2009 um 17:14

    Meiner Meinung nach, ist der Schluss des Buches ein wenig merkwürdig.
    Ich finde, die Geschichte hört so abrupt auf und den hinterlässt den eindruck, als hat der Autor mittendrin aufgehört zu schreiben...

  • Rezension zu "Drachenglut" von Jonathan Stroud

    Drachenglut
    Gwiny

    Gwiny

    05. July 2009 um 19:07

    Ich mag Fantasy und ich mag vorallem Drachen...nur leider ist dieses Buch (zumindest für meinen Geschmack) ein wenig zu "fantastisch" die Geschichte gehört leider zu denen die man wieder vergisst und nur weiß das man nicht begeistert daon war, woran es genau liegt kann ich leider nicht sagen :(, weil der Autor eigentlich sehr lebhaft beschreibt. Trotzdem gibt es bestimmt einige die sich für die Geschichte begeistern können, denn an Spannung fehlt es nicht.

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  • Rezension zu "Drachenglut" von Jonathan Stroud

    Drachenglut
    Engelchen95

    Engelchen95

    12. May 2009 um 18:09

    Ich finde das Buch ehrlich gesagt richtig langweilig. Wer anderer meinung ist kann sich ja mal bei mir melden. Ich hab es nie geschafft es zu ende zu lesen. Vielleicht wird es später ja spannender aber dann bin ich bis dahin erst gar nicht gekommen.

  • Rezension zu "Drachenglut" von Jonathan Stroud

    Drachenglut
    ScotlandTheBrave

    ScotlandTheBrave

    21. November 2008 um 20:53

    In einem besinnlichen englischen Dorf wird im Hochsommer neben der Kirche ein keltisches Kreuz entdeckt. Es wird ausgegraben um näher untersucht zu werden, dabei beschädigen die Arbeiter es allerdings und und ein Teil bricht ab. Ohne es zu wissen haben sie damit einen alten Bannzauber gebrochen der einen jahrtausende alten, bösartigen Drachen unter dem Dorfhügel, dem "Wirrim" gefangen hielt. Dieses Siegel verhinderte, dass der Drache von den Menschen Besitz ergreifen oder sein Gefängnis verlasen kann. Der junge Michael McIntyre, elternlos und mit seinem Bruder Stephen unter der Obhut ihrer Schwester Sarah, verschläft zu diesem Zeitpunkt einen seiner Ferientage auf dem Wirrim. Doch der nun befreite Drache erwacht aus seinen Träumen - seine Gedanken steigen wir Blasen an die Oberfläche und dringen in Michaels Geist. Als er erwacht ist sein ganzer Körer erhitzt und seine Wahrnehmung scheint verrückt zu spielen: Er kann die Seelen der Menschen sehen, statt ihren wirklichen Köpfe sieht er an deren statt die von Tieren und gewinnt so einen beunruhigenden Einblick in ihre Persönlichkeit. Geschockt von seiner unheimlichen Fähigkeit rennt er nach Hause zu seinem Bruder und seiner Schwester, die mit dem Pfarrer Tom zusammen ist - dieser ist unter anderem verantwortlich für die Ausgrabung des Kreuzes, das den Drachen gefangen hielt. Sarah wird nicht schlau aus dem wirren Gerede ihres Bruders und verdächtigt ihn, Drogen genommen zu haben. Auch sein Bruder Stephen ist zuerst skeptisch, lässt sich dann aber in Michales Geheimnis einweihen. Gemeinsam finden die beiden heraus, was Tom im Gemeindeamt und Kirchenarchiv recherchiert hat: Die Existenz des Drachen und seinen finsteren Plan. Er hat mehrere bedeutende Menschen in der Stadt, darunter auch den Gemeinderat Mr. Cleever, in seine Gewalt gebracht: Sie sollen ihn endgültig aus dem Wirrim befreien. Diese Menschen haben statt dem normalen Tierkopf aus Michaels Sicht den eines Drachen und verfügen über die selben erstaunlichen Kräfte wie er. Allerdings haben sie diese bereits perfektioniert und sind damit zu gefährlichen Gegengern für die beiden Brüder geworden: Sie können, ebenso wie Michael, den "Blick" anwenden, fliegen, die Gedanken anderer Menschen lesen und diese sogar beeinflussen. Außerdem: Wie soll Michael den anderen Menschen im Dorf verständlich machen, dass ein Drache ihre hoch angesehenen und geschätzten Mitbürger in bösartige Halbwesen verwandelt hat? Wie soll er seine Schwester dazu bringen, ihn seinen Kampf fortführen zu lassen,wo er doch weiß, dass sie ihm nie glauben würde? Die Zahl der Feinde der beiden Brüder übersteigt schon sehr bald die ihrer wenigen Unterstützer, die zunehmend von den Drachendienern bedrängt und dezimiert werden. Es beginnt das verzweifelte Auflehnen gegen eine Gruppe von Verschwörern, die wortlos miteinander kommunizieren können, jeden Schritt ihrer Gegner im Vorraus ahnen und von den uralten und mysthischen Kräften des Drachen untertsützt werden. Noch immer wissen die Jungen nicht ganz genau, was sie da eigentlich zu besiegen suchen, sie werden von Unwissenheit geplagt und sehen sich mit einem mächtigen Feind konfrontiert, der keine Schwächen zu haben scheint. Zudem muss sich Michael immer mehr bemühen, dem Locken, Werben und Drohen des Drachen nicht nachzugeben, der ihn für seine Ziele vereinnahmen will: Er besticht ihn mit wundersamen Fähigkeiten, setzt ihn unter Druck, droht mit dem Tod seiner Schwester und zeigt ihm Bilder von einer machtvollen Zukunft, denen sich der Junge kaum erwehren kann. Somit beginnt der Kampf zwischen Gut und Böse, ausgetragen auf vielen Ebenen: * Michael entdeckt neue Fähigkeit und muss dagegen ankämpfen, selbst zu einem Schergen des Drachen zu werden * Sarah stellt sich den Jungen aus Sorge immer wieder in den Weg, sie ist nicht eingeweiht und versteht nicht was geschieht * Die Diener des Drachen versuchen Michael und Stephen auf ihre Seite zu ziehen, als das nicht gelingt jagen sie sie Am Ende kommt es zum Showdown auf dem Wirrin: Der Drache erhebt seinen Körper aus der Erde, und nun ist es an den drei Geschwistern und Tom, ihn in letzter Sekunde zu besiegen. Vor allem durch die vielen Gespräche der Charaktere untereinander gewinnt das Buch an Anspruch und Vielschichtigkeit: Es genügt nicht, dass Michael den Drachen und damit das Böse vernichtet, nein, gleichzeitig muss er auch noch gegen sich selbst, seine Selbstzweifel, die Böse Macht des Drachen in sich und sein Schuldgefühl gegenüber Sarah ankämpfen. Er muss es nicht nur dem Leser recht machen, auch seine Geschwister und Tom der Pfarrer fordern ihren Tribut von ihm. Daher gelingt es Stroud, Abwechslung in eine sonst so öde Tristesse der Fantays zu bringen und seine interessanten Ideen in einer spannenden, kurzweiligen Geschichte ansprechend zu verpacken. Zusammenfassend ist es weniger eine Drachengeschichte, als ich erwartet hatte: Der Titel verspricht ein spannendes Inferno, aber die eigentliche Handlung nimmt viel mehr Bezug auf das zwischenmenschliche und die Beziehungen zwischen den Charakteren. Der Drache selbst kommt nur einmal kurz im Prolog und am Schluss des Buches im "Endkampf" vor - etwas zu wenig für ein Werk, das sich selbst als Drachenbuch betitelt. Hier ist chronischen Fans der großen Echsen also keine direkte Empfehlung auszusprechen. Mich persönlich hat das weniger gestört, Drachen sind nun wirklich nicht meine Welt und diese interessante Neuinterpretation des bösen Feuerspuckers war mir angenehmer als das klassische Gegenstück. Allerdings wurde meine eigentliche Kauferwartung - ein würdiger Nachfolger zu Bartimäus - nicht erfüllt. Das war zwar nicht wirklich anzunehmen, aber nun kann ich allen Fans der Trilogie von meiner Perspektive aus sagen: Steckt eure Ansprüche nicht zu hoch, von diesem Buch werden sie nicht erfüllt wenn ihr etwas wie Bartimäus erwartet. Außerdem ist das Buch stilistisch nicht gerade der Bringer: Man merkt eindeutig, dass Stroud hier jüngere Leser ansprechen will. Das fällt auch bei den Charakteren auf; mich konnten sie nicht wirklich überzeugen, sind alle recht einfach gestrickt und wirken etwas unausgearbeitet. Ihre Handlungsweise und Beziehungen sind zwar zu verstehen, aber sehr simpel und lassen kaum Platz für interessante Wendungen. Trotzdem ist das Buch auf eine kurzweilige Weise sehr unterhaltsam und besticht durch Ideenreichtum, Spannung und ein hohes Tempo. Obwohl der Drache selbst nur eine hintergründige Rolle spielt, lassen die geheimnisvollen Fähigkeiten und der Entwicklungsprozess Michaels keine Langeweile aufkommen. Noch mal kaufen würde ich mir das Buch sicher nicht, einfach weil es in vielerlei Hinsicht nicht meine Kragenweite ist. Trotzdem möchte ich hier eine Empfehlung für aufgeschlossene (und nicht ZU anspruchsvolle ;-) ) Fantasyleser aussprechen, vor allem Jugendliche von 10-15 dürften hiermit gut bedient sein

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  • Rezension zu "Drachenglut" von Jonathan Stroud

    Drachenglut
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    07. November 2008 um 08:54

    Nach den wunderschönen Bartimäus-Büchern hatte ich mir von diesem Band hier eine Menge versprochen. Rein optisch auch ein wirklicher Glücksgriff, ein wirklich schönes ausgefallenes Cover und ein qualitätiv hochwertiges Buch.... äußerlich. Innerlich strotzt es nur so vor Satzfehlern und fehlenden oder doppelten Worten. Habe mich mehr als ein mal geärgert und wollte es schon wegstellen. Die Geschichte ist einfach und ganz klar für Kinder erzählt. Ich fand sie ein wenig lieblos, den von Bartimäus gewohnten Witz sucht man vergeblich und auch so wirklich kreativ fand ich die Story nicht. Es war jetzt nicht wirklich schlecht, aber ich war dennoch enttäuscht.

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  • Rezension zu "Drachenglut" von Jonathan Stroud

    Drachenglut
    Blackvelvet

    Blackvelvet

    27. August 2008 um 22:44

    Ein nettes Buch für die Bahn und für zwischendurch. Leichte Lektüre, nicht unbedingt ein Hit,aber ganz nett.

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