Jonathan Stroud Valley - Tal der Wächter

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Inhaltsangabe zu „Valley - Tal der Wächter“ von Jonathan Stroud

Ein von Gott vergessenes Tal, zwei fast furchtlose Helden und ein unfassbares Geheimnis … Der wagemutige Hal und seine ungestüme Freundin Aud leben in einem friedlichen Tal, umgeben von tiefen Wäldern und mächtigen Bergen. Doch der Schein trügt, denn das Tal wird bewacht von bedrohlichen Fabelwesen, die jeden angreifen, der ihnen zu nahe kommt. Deshalb ist es verboten, einen Weg nach draußen zu suchen. Aus Neugier und Abenteuerlust wagen es Hal und Aud dennoch – und was sie dort erwartet, ist noch gefährlicher als alles, wovor sie je gewarnt wurden.

Die ersten beiden Drittel haben mir sehr gut gefallen, auch die Situationskomik einiger Szenen. Leider hat mich dann der Schluss enttäuscht.

— Asfaloth
Asfaloth

Solide Fantasy nach altem Muster.

— beerenbücher
beerenbücher

Sorry, aber eines der schwächeren Stroud-Bücher. Viel Auftakt für im Grunde keine Lösung. Spannungsbogen tot gelaufen.

— juergenalbers
juergenalbers

Einsame Spitze im modernen Heldenepos nach Jonathan Stroud, mein liebster Autor!

— Sardonyx
Sardonyx

Ein ganz kurzweiliges Fantasy-Buch, bei welchem man allerdings erst ziemlich spät bemerkt, was die Haupthandlung des Buches ist.

— Chevy
Chevy

Hat mich enttäuscht...

— MrsFoxx
MrsFoxx

Am Anfang weiss man gar nicht richtig, woraus jetzt das richtige Abenteuer besteht. Das begreift man erst auf den letzten 100 Seiten.

— Kampfleser
Kampfleser

Den einzigen Abstrich muss ich am oberflächlichen Klappentext machen; durch ihn ging ich mit einer völlig falschen Erwartungshaltung ran.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • "Valley - Tal der Wächter" von Jonathan Stroud

    Valley - Tal der Wächter
    beerenbücher

    beerenbücher

    24. September 2016 um 23:00

    Autor: Jonathan StroudTitel: Valley - Tal der WächterGattung: Roman, FantasyErschienen: 2009Gelesene Ausgabe: cbj, 2011 ISBN: 978-3-570-40041-8Gelesen auf: DeutschGelesen im: Mai 2016             Zum Buch:Das im englischen den unoriginellen Titel "Heroes" tragende Fantasybuch von Jonathan Stroud, trägt in der deutschen Übersetzung den absolut bescheuerten Titel "Valley - Tal der Wächter". Doch von diesem furchtbaren Namen sollte man sich nicht abschrecken lassen, den Jonathan Stroud schafft es auch neben Bartimäus immer wieder Fantasyliebhaber zu beglücken. Primär dreht sich die Handlung um ein Tal, dass in mehrere Gebiete eingeteilt ist, über die unterschiedliche Sippen herrschen. Jede dieser Familien besteht aus der Kernfamilie und der Dorfgemeinde und lebt je nach Lage von Fischfang, Jagd, Handel oder Ackerbau. Nach einer Sage, stammt eine jede von einem der 12 namenhaften Helden ab, die vor vielen Jahren das Tal von bösen Fabelwesen, die Trolde heißen, beschützt haben und diese endgültig aus dem Gebiet vertrieben. Der Held der Geschichte ist Hal Svenson, der zweitgeborene Sohn aus dem Hause Sven, der als kleinwüchsiger von seiner Sippe nie ernst genommen wird und sich Aufmerksamkeit durch Schabernack erschleicht. Sein größter Traum ist es das Tal zu verlassen, eine Dummheit, die niemand aus dem Tal je begehen würde, denn außerhalb der unsichtbaren Begrenzung herrschen die Trolde, die sich am liebsten von Menschen ernähren, die sie mit ihren Klauen in ihre Höhlen ziehen. Erst als Hal Aud kennenlernt, eine Tochter aus dem Hause Arne, scheint sein Traum greifbar zu werden. Auch wenn Valley, ein wenig hinter Strouds anderen Romanen zurückliegt, der Humor und das Niveau ein wenig flacher sind, ist es dennoch ein wunderbarer, klassischer Fantasyroman nach altem Muster, denn ich nur empfehlen kann.   Eine der LieblingsstellenZitat: "Ihr Kleid ursprünglich von einem hübschen Violett wie reife Pflaumen, war grünlich verschmiert, und ihr Gesicht war größtenteils unter langen, strohblonden Haarenverborgen, die sich bei ihrem Sturz aus der Spange gelöst hatten. ”[1]   Stil und Sprache: Durchaus mittelprächtig, meist dreigliedriger Satzbau. Eigentlicher Erzählungsstrang durch kurze Zwischenkapitel alter Sagen unterbrochen.Zitat: “Nicht dass Hal ein zurückhaltendes, anspruchsloses Kind gewesen wäre, im Gegenteil, er war von klein auf ausgesprochen selbstbewusst und eigensinnig. Aber er wusste auch wann er strikt zu sein hatte. Tag für Tag und Jahr für Jahr lauschte er den Geschichten über Svens Haus. Und Nacht für Nacht woben sich die Fäden einer jeden Geschichte in sein Leben und seine Träume, so wie sich die Fäden auf dem Webstuhl seiner Mutter miteinander verwoben.”[2]   Schlüssigkeit der Handlung: Solider, eingleisiger Handlungsstrang. In sich abgeschlossene Geschichte, die eigentlich keiner Fortsetzung bedarf. Das hat mir gefallen: Die sehr glaubwürdige Entwicklung des Helden. Generell die Plausibilität der Charaktere. Das hat mir nicht gefallen: Nicht sonderlich innovativ. In One Sentence: Solide Fantasy nach altem Muster. Sterne: 4 [1] S.72[2] S.34

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  • Noch nicht der Stroud wie man ihn kennt

    Valley - Tal der Wächter
    claudi_rani

    claudi_rani

    28. February 2016 um 22:17

    Ein Tal, vergessen von der Welt - ein Junge, der mehr sehen will, als ewig die selben Berge und mehr hören möchte als die ewig gleichen Geschichten und ein Mädchen, dass so ganz anders ist als alle anderen... Hal ist der jüngste Sohn aus Svens Haus und schon deswegen hat er es nicht so leicht in der Familie. Dazu kommt, dass er es einfach satt hat, die ewig gleichen Geschichten über die Heldentaten seiner Vorfahren zu hören und wie viel schlauer, besser und reicher doch seine Familie im Vergleich zu den zwölf anderen Familien im Tal ist. Er will mehr von der Welt sehen! Doch es ist verboten, das Tal zu verlassen. Niemand, der es je gewagt hat, ist zurückgekehrt! Etwas Grauenvolles lauert an den Grenzen und hindert die Bewohner des Tals über die Berge zu gehen... Auf einem Fest der zwölf Häuser lernt Hal die ungewöhnliche und wilde Aud kennen. Auch sie möchte einfach nur verschwinden und hat ebenso wie Hal die Geschichten der Vorfahren einfach nur noch satt. Und -oh Wunder- in ihrer Familie klingen die Heldentaten plötzlich so ganz anders und auch der wichtigste Held ist nicht mehr Sven, sondern angeblich jemand ganz anderes... Doch noch bevor die Beiden ihre Flucht antreten können, passiert etwas Furchtbares und Hal muss sich beweisen, denn plötzlich steht viel mehr als ihre Neugier und ihr Fluchtplan auf dem Spiel... Jonathan Stroud ist einer meiner Lieblingsfantasyautoren. Ich liebe seine Bartimäus-Reihe und auch Lockwood & Co überzeugte mich restlos. Deswegen war ich sehr gespannt auf Valley. Insgesamt hat mir das Buch auch ganz gut gefallen. Hal ist ein unsicherer Junge, der eine interessante Wandlung durchmacht und die Idee des Tals mit den zwölf Familien und ihrer jeweilig ganz eigenen Sicht auf die eigene Geschichte ist spannend! Aber ganz perfekt ist es doch nicht, so kommt der typische Stroud-Witz nicht wie gewohnt beim Leser an und zwischendurch hat das Buch doch die ein oder andere Länge. Die anderen Charakter bleiben außerdem etwas blass und sind mir kaum im Gedächtsnis geblieben. Was Stroud allerdings wunderbar gelingt: Ich hatte wahnsinnig viele Bilder im Kopf. Das Lesen fühlte sich an als würde ich einen Film sehen - sein Schreibstil liest sich einfach sehr flüssig! Fazit: Noch nicht der Stroud, den ich gewohnt bin und den ich so schätze, aber trotzdem ein Buch, das mir die ein oder andere vergnüngliche Lesestunde beschert hat.

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Valley - Tal der Wächter

    Valley - Tal der Wächter
    Finesty22

    Finesty22

    19. March 2015 um 18:11

    Schönes Cover aber das war es dann auch schon. Ich musste mich regelrecht zwingen es zu ende zu lesen. Die letzten 100 Seiten waren dann gut aber konnten nicht über die restlichen hinwegtrösten. Im Buch geht es um ein Tal in dem verschiedene Familien angesiedelt sind. An jadem Kapitelbeginn wird von Heldentaten des Ureahnen Sven berichtet die dieser volbracht haben soll. Die eigendliche Geschichte dreht sich um seinen Nachfahren Hal, der klein und unansehnlich ist und sich mit derben streichen gehör verschaffen will. Der Klappentext verspricht ein spannendes Abenteuer welches man zum Teil auf den letzten Seiten findet aber das was man sich eigendlich erhofft tritt nicht ein. Die letzten spannenden Seiten konnten noch einen zusetzlichen Stern einbringen, daher gibt es von mir 2 Sterne.

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  • Das Tal der Helden

    Valley - Tal der Wächter
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    In einem friedlichen Tal, begrenzt durch mächtige Berge und tiefen Wäldern, leben die Nachfahren von zwölf längst verstorbenen Helden. Streitigkeiten werden durch Ratssitzungen beigelegt, Waffen gehören schon längst der Vergangenheit an. Die Bewohner des Tals werden durch die Helden und alle anderen ehrwürdigen verstorbenen Familienmitglieder von der tödlichen Bedrohung durch die geheimnisvollen Trolde beschützt. Es ist verboten die Grenze zu überschreiten, denn die Fabelwesen greifen jeden an, der sich in ihre Nähe begibt, und Unheil fällt auf das ganze Haus.... Jonathan Stroud präsentiert dem Leser eine phantastische Idee, deren Umsetzung jedoch durch zu viel Vorgeplänkel und viel zu viel nebensächliche Details zwei Drittel des Buches zu einer Geduldsprobe werden lassen. Das erste Drittel beschäftigt sich ausschließlich mit dem täglichen Leben der Hauptperson, Hal Svensson, auf dem Hof. Ständig wird erwähnt wie klug er sei, was sich aber mit der Naiven und teilweise sehr begriffsstutzigen Person widerspricht, die wir im Buch begleiten. Auch seine weibliche Gefährtin Aud war mir nicht im geringsten sympathisch. Statt einer mutigen und klugen Frau lernte ich ein penetrante und intrigante Egoistin kennen. Bei der Stange hielt mich nur Strouds flüssiger Schreibstil und die Heldensagen am Anfang der Kapitel. Nachdem ich mich durch 250 Seiten gekämpft habe, wurde es zum Schluss doch noch spannend. Wobei hier vieles dann plötzlich zu schnell und lieblos abgekanzelt wurde. Die Auflösung um die Geheimnisse der Trolde und Helden wurde dann für mein Empfinden reichlich plump und fantasielos serviert. Statt am Anfang zu viel über nichtige Streiche des Hauptprotagonisten zu berichten hätte der Autor hier ruhig mehr Seiten investieren können. Fazit: Schade, von dem Hochgelobten Bartimäus-Autor hatte ich mir mehr versprochen. Es gibt nur einen enttäuschten Foxxi für dieses Buch. Keine Leseempfehlung von mir.

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    • 4
  • Buchempfehlungen im Bereich Dystopie und Fantasy für Jungen gesucht

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo, ich suche ein paar Buchtipps für einen jungen, wirklich sehr fleißigen Leser. Er ist 13 Jahre alt und hat in letzter Zeit z.B. folgende Bücher bzw. natürlich immer die kompletten Reihen verschlungen: "Die Bestimmung" "Panem" "Eragon" "Artemis Fowl" Selbst sind mir z.B. noch die Bücher von James Dashner (Die Auserwählten), Michael Grant (Gone), Patrick Ness (New World), Neal Shusterman (Vollendet) und Jonathan Stroud (Bartimäus) eingefallen. Habt ihr noch Tipps, welche Bücher ich einem Jungen in dem Alter empfehlen / schenken könnte? Ihr seht ja schon, es dürfen schon auch Jugendbücher sein, die theoretisch eine höhere Altersempfehlung haben und eben besonders für Jungen geeignet sind, nicht der ganze Mädchenkram ;) Lauren Oliver oder auch Ally Condie wären ihm sicher schon zu kitschig. Wirklich spannend und bei Fantasy bitte Jugendfantasy wäre super. Danke euch für die Tipps!

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    • 11
  • EIN GROSSES ABENTEUER

    Valley - Tal der Wächter
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    25. February 2014 um 21:22

    Inhalt:  Hal Svenson lebt mit seiner Familie noch immer in dem selben Tal, in das sein Ahne Sven damals mit seiner Familie zog. In diesem Tal leben die 12 Familien der Helden, die in grauer Vorzeit, das Tal gegen die Trolde verteidigten.  Als in Hal's Haus die große Versammlung der 12 Häuser stattfindet, wird Hal aufgrund eines Streiches von Dieser ausgeschlossen.  Als er Aud, vom Haus des Arne, kennenlernt spielt Hal den Hakonssons einen Streich.  Als es nach einem Versöhnungsessen zum Mord an Hal's Onkel kommt, schwört dieser Rache.  Von da an beginnt für Hal ein großes Abenteuer, bei dem Hal erwachsen wird und bei dem sein ganzes Weltbild auf den Kopf gestellt wird.  Meinung:  Die Geschichte liest sich recht flüssig und klar. Zuerst bekommt der Leser einen Einblick in die Aufteilung des Tal und über deren Bewohner. Die Spannung baut sich nur langsam, aber stetig auf.  Am Anfang jedes Kapitels steht ein kleiner Abschnitt aus den Heldensagen über Sven und erst dann geht es mit der eigentlichen Geschichte weiter.  Die Charaktere sind klar umrissen und sehr lebendig dargestellt. Für mich hatten alle Bewohner des Tales ein wenig Ähnlichkeit mit Wikingern.  Bei Hal war ich mir oft nicht ganz sicher, ist er der Held oder eher ein Anti-Held. Alles was er anfängt scheint schief zu gehen und er stürzt damit nicht nur sich und seine Familie sondern das ganze Tal in einen großen Konflikt.  Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen, da es mal etwas ganz anderes war.  Fazit:  Valley - Tal der Wächter kann ich nur jedem empfehlen!!!

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  • Valley - Tal der Wächter

    Valley - Tal der Wächter
    lesemaus

    lesemaus

    Alle, die Bartimäus kennen und lieben gelernt haben, werden von diesem Buch sehr stark enttäuscht. Der Klapptext verspricht eine spannende Geschichte von zwei Kindern, die ihr Tal verlassen wollen, um das Land hinter den Grenzen zu entdecken. Was aber passiert ist eine Lebensgeschichte von Hal, der als kleiner knuffiger Junge beschrieben wird. Er macht viel Unsinn und bringt seine Familie in große Gefahr, er denkt nur an sich. Er will ein großer Held werden, wie Sven aus den Erzählungen. Also die Inhaltsangabe kommt nah am Schluss für 50 Seiten. Hal und Aud machen nur diesen Ausflug, weil sie genug haben von ihrer Familie und den Menschen aus dem Tal. Innerlich wollen sie sich rächen für ihr „eingesperrt sein“. Mit dem Verlauf der Geschichte ist Hal für mich ein Junge geworden, dem alles um ihn herum egal ist. Hauptsache er bekommt das was er will. Ein Junge, der lossprintet ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Mir hat die Geschichte überhaupt nicht gefallen! Es war kein Hauch von Jonathan Stroud zu spüren, so wie wir ihn kennen (Bartimäus). Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und jedes Kapitel beginnt mit einer kleinen Erzählung/Märchen vom Helden Sven. Es war keine Spannung zu verspüren, auch als das Ende nahte und es endlich um die „Wächter“ ging, verspürte ich keine Angst, Spannung oder ähnliches. Ich überflog die meisten Seiten, da es öde und kindisch, Hals Verhalten, war. Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollten Bartimäus-Liebaber dieses Buch nicht lesen.

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    • 2
  • Falsches Lable => genervter Leser

    Valley - Tal der Wächter
    PrinzessinMurks

    PrinzessinMurks

    20. January 2014 um 14:04

    Genervt - das war ich die meiste Zeit des Buches. Eigentlich nicht von Stroud oder von der Geschichte, sondern vom Verlag. Denn das, was in Rücken- und Klappentext angekündigt wird ( das sich zwei Kinder zusammentun, um die Grenzen des Tals zu überschreiten obwohl dort angeblich grauslige Monster drohen) passiert im letzten Viertel des Buches und ist eigentlich als dramatischer Höhe- und nicht als Ausgangspunkt gedacht.  *** Davor geht es um eine kleine Kulturgemeinschaft - quasi das Mittelalter in Westentaschenformat - die aus der Sicht eines jungen Hoferben erzählt wird. Dazwischen mixen sich scheinbar überflüssige, weil nicht in die Dramaturgie eingebundene Sagenschnipsel, die am Ende scheinbar dramatisch widerlegt werden.  *** Gefiel mir nicht.

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  • Wer sich von vorgefassten Erwartungen löst...

    Valley - Tal der Wächter
    Carl

    Carl

    04. May 2013 um 07:57

    ... findet eine phantastische Geschichte! Ein Ananas-Hersteller in den USA wurde verklagt, weil er anfing, seine Dosen innen mit Kunststoff zu überziehen, sodass die Ananas nicht mehr nach Dose schmeckte. Der Kläger bekamen recht. Er hatte Anspruch auf den Dosengeschmack. So glaubt wohl auch der cbj-Verlag, dass, wo 'Stroud' draufsteht, zumindest auch ein Geschmack von 'Bartimäus' drin sein muss. Und hat dem Buch 'Valley' ein völlig irreführendes Etikett verpasst. So kommen 'bedrohliche Fabelwesen' nur in den Fabeln der Valley-Bewohner vor und der Weg über die Grenze ins verbotene Land ist nicht das zentrale Thema. Es ist eine Metapher für die Befreiung des kreativen Geistes aus Standesdenken und Kleingeisterei. Es sei denn, Stroud schriebe noch eine Fortsetzung. Das Buch handelt von Hal, dem Zweitgeborenen des Hauses Sven, der damit zum Schatten-Dasein als Pächter seines großen Bruders verdammt ist. Die Erzählung ist durchsetzt mit Anekdoten von Heldentaten seines Stammvaters Sven aus der Zeit, als die Clan-Streitigkeiten noch mit dem Schwert ausgetragen wurden. Inzwischen herrscht Friede und vergleichsweise Wohlstand, regiert von Vernunft und Ratssitzungen. Man könnte auch sagen: regiert von Kleinkariertheit und Krämertum, zementiert zu einer festgefügten Ordnung, in der für Heldentaten kein Platz mehr ist. Hals Onkel und die bauernschlauen, dreisten, selbstherrlichen Geschichten seines Urahn Sven ermutigen Hal, am alten Ehrbegriff und Heldentum festzuhalten. Als der Onkel feige ermordet wird, kann sich Hal nicht mit den Intrigen um Entschädigung und Land abfinden, sondern bricht selber, klein, kurzbeinig, hässlich und kaum den Kinderschuhen entwachsen, aber mit wachem Verstand und dem Silbergürtel des Großen Sven auf zu einem Rachefeldzug gegen das übermächtige Haus Hakon. Was jetzt beginnt, nennt man wohl literarisch einen Entwicklungsroman. Die Figuren sind im Charakter und in ihren Motiven differenziert gezeichnet. Die Handlung kommt ohne das übliche gut-böse Schema aus. Die Entwicklung ist durchweg psychologisch plausibel. Bis auf Hals unglaubliches Glück verzichtet sie auf übernatürliche Kraftmeierei a la Sven und Kumpane. Hal sieht sich durch den Lauf der Ereignisse einer Überprüfung seiner Motive und seines Heldenvorbildes ausgesetzt, nicht zuletzt durch Aud Arnetochter, in der er eine ihm ebenbürtige Gefährtin findet, was Mut und Geisteskraft angeht. Auch Aud sieht keine Zukunft für sich als Verhandlungsmasse bei Eheverträgen, und so sprengen die beiden den zu enggesteckten Rahmen und brechen auf ins Land jenseits der Berge, aus dem die Siedler einst kamen. Und die alten Legenden? Nun sie bedeuten das, was sie eigentlich immer bedeuten, ohne dass man sie deswegen als historisch wahr nehmen müsste: Inspiration, aus alten Bahnen auszubrechen und sein Schicksal selber in die Hand zu nehmen und die Herausforderungen des Weges anzunehmen! Eine schöne Geschichte also, auch ohne Magie... wenn die alten Legenden nicht doch wahr wären! Aber das sollte man selber lesen. Hoffentlich mit Fortsetzung!

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  • Rezension zu "Valley - Tal der Wächter" von Jonathan Stroud

    Valley - Tal der Wächter
    Faunee

    Faunee

    14. August 2012 um 22:28

    Rezension kommt bald.

  • Rezension zu "Valley - Tal der Wächter" von Jonathan Stroud

    Valley - Tal der Wächter
    PrinzessinMurks

    PrinzessinMurks

    25. July 2012 um 22:21

    Genervt - das war ich die meiste Zeit des Buches. Aus nachvollziehbaren Grund: das, was in Rücken- und Klappentext angekündigt wird ( das sich zwei Kinder zusammentun, um die Grenzen des Tals zu überschreiten obwohl dort angeblich grauslige Monster drohen) passiert im letzten Viertel des Buches und ist eigentlich als dramatischer Höhe- und nicht als Ausgangspunkt gedacht. *** Davor geht es um eine kleine Kulturgemeinschaft - quasi das Mittelalter in Westentaschenformat - die aus der Sicht eines jungen Hoferben erzählt wird. Dazwischen mixen sich scheinbar überflüssige, weil nicht in die Dramaturgie eingebundene Sagenschnipsel, die am Ende scheinbar dramatisch widerlegt werden. *** Zeitverschwendung.

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  • Rezension zu "Valley - Tal der Wächter" von Jonathan Stroud

    Valley - Tal der Wächter
    Asmos

    Asmos

    08. June 2012 um 09:58

    Als Nachfahre eines der großen Helden sehnt sich der etwas kurz geratene Hal nach Abenteuern, die ihn selbst zu einem Ebenbild des großen Svens machen. Von der Familie unverstanden zieht es ihn hinaus ins Tal, aber schon bald muss er erkennen, dass es kleiner ist, als gedacht, nach allen Seiten hin begrenzt vom Meer oder den Hügelgräbern der Vorfahren. Niemand wagt sich über die Grenze, denn dahinter lauern die Menschen fressenden Trolde. Leider fand ich, dass das wieder einmal eines dieser Bücher ist, bei denen dich der Klappentext hoffnungslos in die Irre führt und du etwas völlig anderes erwartest, als du dann effektiv serviert bekommst. Valley liest sich allgemein wie ein ungeschickter Verschnitt des Drehbuchs von „The Village“, was ich sehr, sehr schade fand, da ich die Grundidee von Valley spannend finde, ebenso wie das ganze Konstrukt rund um das Tal, das von den Hügelgräbern begrenzt wird und in dem die Menschen sich selbst gefangen halten. Gelungen finde ich auch diesen stark nordischen Einfluss, vor allen Dingen bei den Namen der Figuren [und auch sie selbst haben mich teilweise an alte Wikinger erinnert]. Aber ich hatte einfach mit einer weitaus fantastischeren Welt gerechnet. Mit einem Protagonisten, der Abenteuer erlebt, auf der Spur seiner großen Helden wandelt. Aber schlussendlich war das Ganze eher ein Selbstfindungskampf. Leider ohne Feuer speiende Drachen und mordende Ungeheuer. Der Feind war in so gut wie jeder Hinsicht meist zu menschlich und Hal, unser kleiner Held, war mir durchwegs etwas zu tragisch. Oder zu wenig witzig. Denn wenn schon ein so kläglicher Held die Geschichte anführt, dann erwarte ich, dass die Geschichte zumindest auf schwarzen Humor zurückgreift, andernfalls fehlt mir die Würze, das gewisse Etwas. Sicher, Hal ist ‚anders’ und gewiss, man erwartet sich neue Charakterideen, aber dem Kleinen auf seiner Reise zu folgen fand ich leider nur stellenweise interessant. Er ist vielleicht sogar etwas zu menschlich und gar zu vernünftig für eine solche Geschichte, zweifelt zu oft an sich selbst, beweißt dann wieder Mut und kommt doch kein Stück weiter. Hierbei fehlt mir auch der gewohnte Spannungsbogen, sprich es gibt keinen wirklichen Höhepunkt in der Geschichte, der große Showdown fehlt, teilweise plätschert die Geschichte vor sich hin und zieht sich ewig, um an einen bestimmten Punkt zu kommen [selbst am Ende!]. Und immer wenn es dann mal etwas spannender wird, fehlt am Ende der krönende Abschluss. Gerade so, als würde der Autor seinen Lesern ein Leckerli vor die Nase halten und es im letzten Moment zurück in die Tasche stecken. Die Geschichte braucht deshalb ziemlich lange, bis sie endlich in die Gänge kommt und selbst dann war ich teilweise noch davon überzeugt, dass ich in diesem Buch nicht ein einziges übernatürliches Wesen zu Gesicht bekomme. Ganz wie in „The Village“ erschien es fast so, als hätten sich die Anführer die Geschichte mit den bösen Monstern, die einen auffressen, wenn man die schützenden Gebiete verlässt, nur ausgedacht, um ihre Kinder und Kindeskinder zu schützen. Strauds Sprache ist teilweise kindlich, teilweise ziemlich derb, sodass ich mich nicht recht entscheiden konnte, ob ich ein Jugendbuch in der Hand habe, oder nicht [Ebenso, wie ich lange Zeit mit der Genrezuordnung zu Fantasy gehadert habe]. Er schreibt nicht schlecht, der gute Mann und ich mag vor allen Dingen die Heldengeschichten, welche am Anfang jedes Kapitels stehen, aber ich hatte eigentlich gehofft [oder angenommen], dass das ganze Buch eine derartige Geschichte ist. Nur zu gerne hätte ich über Sven und die anderen Helden des Tales gelesen, hätte sie auf ihrer Reise begleitet und sie beim Kampf gegen die Trolde beobachtet. Hal und später auch Aud auf ihrer Reise zu begleiten fand ich hingegen stellenweise ziemlich langatmig, wenn nicht gar langweilig. Irgendwann geht es nur noch darum, was von den alten Heldengeschichten wahr ist und was nicht und als Leser hatte ich absolut keine Lust das überhaupt zu hinterfragen. Dieser Heldenhintergrund war nämlich das Einzige, das mich am Ball gehalten hat. Je mehr dieser märchenhafte Hintergrund des Buches bröckelte, desto uninteressanter fand ich die Geschichte. Das konnte auch die durchaus überraschenden Wendungen am Ende nicht mehr ändern, wobei ich mit dem Ausgang im Gesamten einigermaßen ‚zufrieden war’ und bei dem mich gar eine Fortsetzung interessieren würde, da erst zum Schluss für mich interessantes Terrain betreten wurde. Trotzdem bleibt Valley ein Buch, von dem ich mir etwas völlig anderes, aber vor allen Dingen mehr erwartet hatte. Fazit: Eine schöne Verpackung, aber ein Inhalt, der mich nicht überzeugen konnte. Interessanter Ansatz, aber eine schleppende Ausführung. Ich hatte auf einen schönen Fantasyepos gehofft, allerdings eher eine historische Geschichte in einer fiktiven Welt zu lesen bekommen, die mich nicht zufrieden gestellt hat. Wie gesagt: ein netter Ansatz im Stile von ‚The Village’, aber leider größtenteils enttäuschend.

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  • Rezension zu "Valley - Tal der Wächter" von Jonathan Stroud

    Valley - Tal der Wächter
    vormi

    vormi

    19. November 2011 um 22:28

    Wow,ein atemberaubendes Jugendbuch. Ich bin vor einer Weile durch ein Lesezeichen auf dieses Buch aufmerksam geworden. Und durch das hübsche Cover hatte es bei mir ganz schnell gewonnen. Das Cover sieht einfach nur märchenhaft schön aus und lädt zum lesen dieses Buches geradezu ein. Und auch die Geschichte ist märchenhaft schön. Eine Mischung aus Fantasygeschichte und Heldenepos. Man begleitet Hal auf seinem Rachefeldzug, als er den Tod seines Onkels rächen will. Dabei lernt er das Tal in dem er lebt kennen. Und merkt, daß jede Familie denkt, ihr Ahnherr ist der große Held, der das Tal von den Trolden befreit hat. Um weiter vor den Trolden sicher zu sein, müssen die Familien bestimmte Grenzen einhalten, über die niemand rüber gehen darf. Und ihre Helden werden am Rande dieser Grenzen mit Waffen in der Hand beerdigt, damit diese die Bewohner nachts vor den Trolden bewachen können. Der junge Hal erlebt einiges auf seiner Reise und zum Schluß freundet er sich mit Aud an, die ihm sehr geholfen hat. Und die beiden schmieden einen Plan... Eine zauberhafte Geschichte um wahre Helden. Um Geschichten, die gerne mit jedem erzählen etwas mehr ausgeschmückt werden. Und um fiese Trolde, die einen in das dunkle Erdreich runterziehen und auffressen wollen. Was ist Wirklichkeit und was ist erfunden? Und, obwohl sich das mit dem auffressen schon ziemlich fies anhört, ist es eine echt tolle Geschichte, bei der einem erst in der Rückschau auffällt, daß es fast keine Gewalt gibt und wenig Blut fließt. Absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Valley - Tal der Wächter" von Jonathan Stroud

    Valley - Tal der Wächter
    BlueNa

    BlueNa

    17. October 2010 um 16:42

    Wer die Grenzen des Tals überschreitet, muss eines grausamen Todes sterben! . Als Zweitgeborener des Familienoberhaupts Arnkel, blickt der 14-jährige Hal Svensson in keine allzu rosige Zukunft. Er ist klein, drall und zu kurzbeinig geraten und muss auf sich, zum Ausgleich, mit allerlei Schabernack aufmerksam machen. Hal wächst mit den großen Heldensagen um den Helden Sven, den Begründer seines Hauses und Troldbezwinger, auf und will ihm nacheifern. Gelegenheit bekommt er dazu, als Olaf Hakonsson nach einem Festessen seinen Onkel Brodir vor seinen Augen ersticht. Hal zieht alleine und unbemerkt ins Untertal, um seinen Onkel zu rächen. Was er hier erlebt, wird ihn von Grund auf verändern, doch sein Mut verlässt ihn nie, vor allem wenn es um die hübsche Aud, seine Freundin, geht! Mit ihr beschließt Hal, dem beengten Tal zu entkommen, doch sie wissen nicht, auf was sie sich da einlassen! . Jonathan Stroud ist ein bildgewaltiger und wortgewandter Erzähler! Er versteht es die Geschichte um den kleinen Hal mit den alten Heldensagen zu verweben und erschafft eine ganz eigene, großartige, wenn auch sehr beengte Welt in dem Tal, das von 12 unterschiedlichen Häusern beherrscht wird, die von den alten Helden aus den Sagen abstammen. Der Erzählstil ist sich bildlich und die Kapitel sind sehr flüssig zu lesen. Jedem Kapitel steht ein kleiner Teil einer Heldensage um Sven voran, auf die dann das Geschehen um Hal folgt. So wird Mythologie mit Ereignissen verbunden, so dass man Hals Beweggründe gut verstehen kann. Auch seine Enttäuschung, als er einsehen muss, dass Sagen, Sagen sind und oft ein wenig übertreiben. . In der ersten Hälfte des Buches schreitet die Geschichte ein wenig schleppend voran, doch ab dem Zeitpunkt, an dem Hal auszieht, seinen Onkel zu rächen überschlagen sich die Ereignisse. Nun konnte ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen, die Spannung wuchs von Seite zu Seite und die Zeilen flogen unter meinen Augen nur so dahin. . Die Hauptfiguren Hal und Aud sind wunderbar beschrieben und dargestellt. Man kann sich mit Beiden sehr gut identifizieren und vor allem bei Hal kann ich gar nicht verstehen, warum ihn keiner so wirklich mag. Er ist einfach anders als die Anderen und das muss der Hauptgrund gewesen sein. Da Aud in ihrer Denkweise auch anders ist, ist es nicht verwunderlich, dass die sie schnell zueinander gefunden haben. Aber auch die Nebenfiguren wie Hals Bruder Leif oder seine Mutter Astrid, Hord Hakonsson und sein Sohn Ragnir haben alle ihre eigenen Charakterzüge und wurde genauso liebevoll ausgestaltet wie die Aud und Hal. . Die Aufmachung des gebundenen Buches ist wunderschön! Ein Schmuckstück für jedes Bücherregal, denn der Schutzumschlag ist in dunklen Grün- und hellen Beigetönen gehalten und zeigt nebelverhangene Baumwipfel, sowie eine einsame, in eine Kutte gehüllte Gestalt auf einem Felsvorsprung. Über dem Titel prangt ein, an die nordische Mythologie angelehntes kleines Drachensymbol. Das Alles wird von glänzendem Gold eingerahmt und wirkt sehr mystisch. . Dieses Buch entfaltet seine Magie erst in seiner zweiten Hälfte, aber es lohnt sich, bis dahin vorzudringen, denn was den Leser dann erwartet, ist Spannung und Mystik pur! Insbesondere das Ende lässt einen die Luft anhalten und dann sehr nachdenklich mit dem tieferen Kern der Botschaft des Autors zurück!

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