Jonathan Tropper Der Sound meines Lebens

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Inhaltsangabe zu „Der Sound meines Lebens“ von Jonathan Tropper

Drew Silver hat die Nase voll von seinem Leben. Nachdem ihn seine Frau verlassen hat, seine Tochter nichts von ihrem nutzlosen Vater wissen will und seine Karriere als gefeierter Rockstar ewig lange her ist, kommt ihm das akute Aneurysma gerade recht, und er beschließt: Ich lasse mich nicht operieren. Doch die Rechnung hat er ohne sein Herz gemacht. Im Gegensatz zu seiner Arterie funktioniert es nämlich einwandfrei und will allen beweisen, dass er gar kein so übler Kerl ist.

Ein Buch nicht nur für Männer ;) Witzig, sarkastisch und mit viel Einnfühlungsvermögen wird die Geschichte von Silver erzählt.

— Bücherwahnsinn

Ich fand das Buch sehr einfühlsam und bewegend.

— Cookie1962

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  • Der Sound meines Lebens von Jonathan Tropper

    Der Sound meines Lebens

    Bücherwahnsinn

    11. July 2016 um 14:16

    Wie immer geh ich natürlich als erstes auf das Cover ein. Dieses gefällt mir wirklich gut, es ist schlicht, und doch recht passend. Auch wenn ich mit dem Titel vielleicht nicht ganz sooooo zufrieden bin. Der Originaltitel passt viel besser und weckt auch gleich ne ganz andere Assoziation. "One Last Thing before I Go" lässt dass das Ende auch nicht so unpassend zurück wie beim deutschen Titel. Hingegen beim Cover gefällt mir die deutsche Ausgabe besser.Der Schreibstil von Jonathan Tropper ist wie immer direkt, frisch von der Leber, dennoch voller Witz und Sarkasmus. Und doch mit vielen leisen und einfühlsame Töne. Man kommt gleich in die Geschichte rein und kann flüssig durch die Seiten lesen.Aber wichtiger ist ja die Geschichte, Weilche mir wieder sehr gut gefallen hat. Auch dieses mal hat der Protagonist ein riesen Päckchen zu tragen. Denn Silvers Leben verlief ganz anders als er sich das gewünscht hat. Zwar hatte er ein kurzes Hoch mit seiner Band vor 9 Jahren. Sie wurden praktisch über Nacht zu Rockstars aber nach dem ersten und gleich letzten Album passierte nichts mehr. Dazu ging seine Ehe mit seiner grossen Liebe in die Brüche und seit da wandelt er fast schon zombimässig durch sein Leben, ohne grosse Ereignisse. Seine Tochter sieht er auch nicht mehr, einfach weil er sie verschonen will. So ein mieser Vater wie ihn braucht kein Kind. Zusammen mit seinen beiden Kumpels Oliver und Jack wohnt er in einem "Dauerhotel", trauert seiner Vergangenheit nach und spendet jeden Dienstag seinen Samen, um etwas Geld zu verdienen. Dazu ab und an total unbedeutenden Sex, denn Frauen zieht er auch nicht mehr an so wie früher. Es ist ihm bewusst das er ein Versager ist und eigentlich auch keinen grund mehr darin sieht weiter zu Leben. Da kommt ihm sein neu erworbenes Aneurysma grade gegen, denn das wird seinem erbärmlichen Leben ein Ende bereiten.Tja, Silver hat aber diese Geschichte ohne seine Tochter geplant, denn diese steht plötzlich vor ihm und beichtet das sie schwanger ist. Grade 18, und ungewollt schwanger und da kommt sie all die Jahre auf die Idee zum ihm zu kommen. Er nimmt sich vor für sie da zu sein. Doch so einfach ist des nicht denn dies bringt eine ganz menge mehr in Bewegung, so das er plötzlich wieder Hoffnung hat und ein Licht am Ende des Tunnels sieht. Er will ein besserer Mensch werden, ein besserer Vater sein und ... er will Leben...Ich liebe wie Jonathan Tropper seine Figuren beschreiben kann. Es sind Menschen mitten aus dem Leben. Genau so jemand könnte man auf der Strasse treffen, zum Freund haben. Mit all seinen Problemen. Silver ist an sich selber gescheitert, und doch mochte ich ihn gleich vom ersten Augenblick. Seine Gedanken sind völlig menschlich, seine Ängste und Sorgen, aber auch seine Hoffnungen... Auch seine Tochter Casey ist gut ausgearbeitet mit all ihren widersprüchlichen Gefühlen und Gedanken gegenüber ihrem Vater und auch seine Ex kann man gut verstehen. Und natürlich auch ihr neues Freund Rich.Dies ist eine Geschichte über den Makrokosmos Familie. Es geht um Verlust, Trauer und Ängste, aber auch Hoffnung und über die Erkenntnis was das Leben, lebenswert macht. Und es geht über um den Sinn des Lebens.Mein FazitSicher nicht nur ein Buch für Männer, wobei es sicher bei denen gut ankommen wird, denk ich mal. Ich kann das Buch jedem empfehlen, vielleicht eher etwas älteren Lesern, so ab 30, da es doch Themen sind die meist vorher nicht wirklich relevant sind. Ich kann nur sagen, mir hat das Buch wirklich super gefallen.Danke Herr Thropper, immer wieder gerne ;)

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  • Bewegende Geschichte - Schreibstil so lala

    Der Sound meines Lebens

    Negothia

    27. April 2016 um 16:26

    Generell ist der Schreibstil nicht ganz das wahre, ich persönlich war nicht immer voll drin, aber generell macht das die Geschichte als solche wieder wett. Denn vielleicht hat dieses Buch nur ein halbes Happy-End, aber ein ganzes Leben voller schräger Momente, Fehler, Ängste und Emotionen. Das ganze Leben von Drew Silver, einem Mann, der seine Höhen erlebt hat, und seine Tiefen, der ein Charmeur sein konnte, und eben auch ein rücksichtsloser Mistkerl... Dieses Buch ist ehrlicher und wahrscheinlich wahrscheinlicher, als manch anderes Buch. Es regt zum Nachdenken an und erwartet gleichzeitig, dass man lernt, jede Sekunde auszukosten die das Leben einem schenkt - egal ob glücklich, oder nicht. Fazit: Bewegend, ungewöhnlich,konsequent.

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  • Oh nein; ein Tropper in Tal der Tränen und außer Form!

    Der Sound meines Lebens

    Callso

    10. April 2014 um 09:53

    Puh, da war ich aber mächtig enttäuscht. Und das von meinem vermeintlichen Lieblingsautor. Alle seine vorherigen fünf Bücher habe ich gelesen, geherzt, verschlungen und geliebt. Dementsprechend groß war meine Vorfreude. Aber bei der "Sound meines Lebens" wollte von Beginn an der Funke nicht überspringen. Die Story trottet etwas belanglos, etwas trivial mit viel Klamauk daher. Kurze Kapitel, die mich irgendwie wenig berührt haben. Vielleicht liegt es an der Hauptperson Silver, die zu unstet und wenig sympathisch daher kommt. Vielleicht liegt es an der düsteren Prägung des Romans, wo auch bei Freunden von Silver viel Ernüchterung, viel Enttäuschung und wenig Lebensfreude im Spiel ist. Überhaupt fand ich die handelnden Personen wenig authentisch oder realistisch. So, genug des Meckerns. Denn natürlich hat das Buch auch hervorragende Passagen, wenn auch viel zu wenig. Natürlich unterstreicht Tropper auch bei dem Werk seinen feinen, lässigen und sarkastischen Stil. Gleichwohl waren mir viele Dialoge viel zu aufgesetzt und zu künstlich. "Der Sound meines Lebens" ist leider nicht das Buch meines Jahres. Vielmehr hatte ich Schwierigkeiten die teils düstere, teils heitere Story abzukaufen. Das war für mich ein wenig Einheitsware, bei der ich leider nur wenig positive Seiten entdecken konnte. Schade, schade...

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