Jonathan Tropper Der Stadtfeind Nr. 1

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Inhaltsangabe zu „Der Stadtfeind Nr. 1“ von Jonathan Tropper

Von Kleinstadthelden, der Liebe und anderen Neurosen. Joe hat es geschafft. Nicht nur der spießigen Provinz den Rücken zu kehren, nein, er hat einen Bestseller geschrieben - ein bitterböses Buch über seine Vergangenheit. Mit sehr vielen beabsichtigten Ähnlichkeiten zu lebenden Personen. Als sein Vater schwer erkrankt, hat Joe ein Problem: Als Staatsfeind Nr. 1 kehrt er an den Ort seiner Kindheit zurück. Alle scheinen ihn zu hassen. Was Joe in den meisten Fällen herzlich erwidert. Vorzugsweise bei seinen Familienmitgliedern. Doch dann trifft er Carly, seine damalige große Liebe. Und Carly sorgt dafür, dass seinem zweiten Buch doch noch ein Happyend hinzugefügt werden kann.

Ich warte auf die Hollywood-Verfilmung. Ich finde, diese Buch hat das Zeug dazu. Ich konnte mir die einzelnen Filmszenen beim Lesen förmlich vorstellen.

— monitor

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    Der Stadtfeind Nr. 1

    MagicMoment

    In "Der Stadtfeind Nr.1" geht es um Joe Goffmann, der nach 17 Jahren das erste Mal wieder in seine Heimatstadt reist, da sein Vater dort im Sterben liegt. Von den Einwohnern der Stadt wird Joe nicht grade mit offenen Armen empfangen, denn Joe hat vor einiger Zeit einen Bestseller geschrieben, in dem er mit den Einwohnern von Bush Falls abgerechnet hat. Das Buch springt anfangs immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. In Rückblenden wird beschrieben, wie es dazu kam, dass Joe Bush Falls verlassen hat und was er eigentlich für ein Problem mit dessen Einwohnern hatte. Es geht um Freundschaften, die geschlossen werden, Freundschaften die auseinander gehen, die erste große Liebe und das Erwachsenwerden. Ich dachte, nach der Beschreibung des Buches, dass es sich hierbei um einen witzigen Roman handeln würde, dies stellte sich aber schnell als Trugschluss heraus. Witzig ist der Roman insgesamt eigentlich nicht, auch wenn es hin und wieder mal eine Stelle gibt, an der man schmunzeln muss. Auch die Geschichte mit Carly, die im Klappentext erwähnt wird, spielt grade am Anfang des Buches gar nicht soo eine große Rolle, es handelt sich ingesamt nicht um einen Liebesroman. Dennoch hat es mir unheimlichen Spaß gemacht das Buch zu lesen. Es ist an keiner Stelle langweilig oder langatmig (nur das Ende zieht sich vielleicht ein wenig hin). Der Schreibstil ist einfach toll, man kann unheimlich gut mit den Charakteren des Buches mit fühlen und sich in die Situationen hinein versetzen.Dadurch, dass der Klappentext des Buches eigentlich kaum etwas verrät und teilweise auch nicht stimmt (denn Carly hat mit Joes zweitem Buch eigentlich kaum etwas zu tun), kann sich der Leser immer wieder überraschen lassen und weiß anfangs nicht, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird. Ich würde dem Buch gerne 5 Sterne geben, ziehe aber einen Stern ab, da mich bei diesem Buch die vielen Klischees doch etwas gestört haben. Der schwule Freund, der natürlich Aids bekommt; das Basketballteam, das die gesamte Stadt dominiert; der Vater, der den sportlicheren Sohn bevorzugt usw. Ansonsten aber wirklich ein sehr tolles Buch, das man unbedingt mal lesen sollte.

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    SalanderLisbeth

    29. October 2014 um 11:10
  • Der Stadfeind Nr. 1 - Jonathan Tropper - der John Irving für Arme

    Der Stadtfeind Nr. 1

    thursdaynext

    Ich weiß nicht ob es  anderen Lesern ähnlich geht, aber wenn ich einmal  von einem Buch hingerissen bin, dann müssen, wenn möglich, in schneller Folge weitere Bücher desselben Autors her. So ging es mir auch hier. „Sieben verdammt lange Tage“ waren ein Highlight und bei „Enthüllt“ habe ich mich königlich amüsiert. „Der Stadtfeind Nr. 1“ versprach lt. Klappentext auch eine Aufheiterung der beginnenden trüben Tage in denen alles was gegen Winterdepression hilft gerne genommen wird. Verstärkt hat er die beginnende sonnenarmutsbedingte Depri nicht, aber manchmal kam ich mir vor wie an Silvester ...the same procedure as every plot ..... Nicht das es sich schlecht las, nur weniger fluffig, bemühter und eben, bedingt durch einen unglücklichen Protagonisten in den 30gern, der sich der Familie entfremdet hat und auf dem Suche nach Sinn und Lebenszweck ist, zuersteinmal aber dadurch dass er Kindheit – u. Jugendzeit nachverarbeiten muss gehemmt wird. Ermüdungserscheinungen traten beim Lesen der erssten zwei Drittel dieses Buches auf. Alles schon aus den anderen beiden Büchern bekannt, nur in anderer Form, wobei im letzten Drittel doch noch ein paar schöne Sätze durchschimmerten , obwohl sich das erwartungsgemäße Ende abzeichnete und schlussendlich bewahrheitete. Daher bin ich zwiespältig in meiner Bewertung, tendiere aber eher zu drei als zu vier Sternen weil dieses permanente Kratzen an der Oberfläche ohne wirlich tiefer gehen zu können, in Verbindung mit dem jammernden Protagonistender der zudem seinen witzigen Zynismus verloren hat,  den Lesegenuß stark beeinträchtigte. Potential für eine schön kitschige Hollywooddramödie ist aber hochgradig vorhanden. Vielleicht urteile ich hier aber auch ungerecht, weil der Roman für sich alleine gelesen eine gänzlich andere Beurteilung hervorgerufen haben könnte. Anderereits, wenn man schon den Konjunktiv rausholen muss.....     Fazit : Gegen Winterblues ab in den Wald und dabei mit der Freudin ratschen könnte g die bessere Alternative zum Roman sein.

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  • Rezension zu "Der Stadtfeind Nr. 1" von Jonathan Tropper

    Der Stadtfeind Nr. 1

    Callso

    07. August 2012 um 09:26

    Treffer! Das Buch trifft voll ins Herz. Eine hohe Bandbreite, eine intensive Geschichte und ein toller Erzählstil. Wieder mal ist ein Buch von Jonathan Tropper eine sehr runde Sache. Liebe und Tod, Trauer und Freundschaft, das alles gepaart mit viel Humor – die bunte Mischung sorgt für einen sehr, sehr hohen Unterhaltungswert. Die Story: Joe kehrt mit Mitte 30 zurück in seinen Heimatort. Inzwischen hat er einen vielbeachteten Roman über jenen Ort und seine Jugendzeit veröffentlicht. Das Zusammentreffen mit alten Weggefährten, seine großen Liebe und die ihm wiederholt entgegen gebrachte Verachtung machen das Leben dort nicht leicht. Zumal auch noch sein Vater und sein Freund im Sterben liegen… Jonathan Tropper hat eine wundervolle Art Geschichten zu erzählen. Humorvoll, listig, hintergründig und eine freche Prise Sex and Crime. Troppers Betrachtungsweise ist häufig gnadenlos witzig, unglaublich cool und lässig, zudem immer höchst unterhaltsam. Durch den Tod der Mutter, den Tod des Vaters und den Tod des Freundes schwebt eine ordentliche Portion Wehmut und Dramatik mit. Ein starkes Buch - übrigens finde ich den Originaltitel „The book of Joe“ deutlich gelungener als den deutschen Buchtitel „Stadtfeind Nr.1“.

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  • Rezension zu "Der Stadtfeind Nr. 1" von Jonathan Tropper

    Der Stadtfeind Nr. 1

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. July 2011 um 18:52

    Ein Buch was ich eigentlich nach den ersten Seiten aus der Hand legen wollte aber irgendwie doch nicht gemacht habe. Es ist schwer in die Thematik rein zu kommen und die egoistische Lebensweise wird hier von Anfang an z. T. philosophisch dargestellt. Ab ca. 1/3 wird es mit dem Lesen angenehmer.

    Eine nette Geschichte deren primäres Ziel es m. E. ist mehr zum Nachdenken anzuregen.

  • Rezension zu "Der Stadtfeind Nr. 1" von Jonathan Tropper

    Der Stadtfeind Nr. 1

    Anne1984

    31. December 2010 um 09:29

    ugegeben ist das Cover nicht gerade ansprechend. Jedoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Jonathan Tropper hat es nämlich erneut geschafft einen umwerfenden Roman über das Leben, Freundschaften und auch der Liebe zu schreiben. Joe fühlt sich als der Versager seiner Familie und zieht schnell aus seiner alten Heimat ins aufregende New York. Dort wird er Schriftsteller und hat mit einem autobiographischen Roman einen Bestseller. Nach einen Schlaganfall seines Vaters muss er sich seiner Vergangenheit stellen und somit auch den Hauptdarstellern seines Buches. Witzig und spannend ist das Buch schnell und gut lesbar.

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  • Rezension zu "Der Stadtfeind Nr. 1" von Jonathan Tropper

    Der Stadtfeind Nr. 1

    BRB-Jörg

    24. January 2010 um 13:13

    Joe hat es geschafft: Sein alltägliches und langweiliges Kleinstadtleben in Bush Falls hat er ein für alle mal hinter sich gelassen und in New York ganz gut Karriere gemacht, bis sein Vater im Sterben liegt und er somit eines Tages davor steht, doch in seine Heimatstadt zurückkehren zu müssen. So weit, so unspektakulär. Das Interessante ist, das Joe nach dem Abschied aus seiner Heimat ein Buch geschrieben hatte, das zum Bestseller wurde, mit allerlei Boshaftigkeiten über die Bewohner von Bush Falls, und die Figuren in diesem Roman haben nicht zufällig zahlreiche beabsichtigte Ähnlichkeiten zu realen Personen. So natürlich wird seine Rückkehr zu einer Reise ins Ungewisse, bis bald erste Probleme auftauchen. Aber auch Carly, seine ehemalige Jugendliebe, und zwei damalige Freunde. Zwischendurch beschleicht den Leser also das Gefühl, dass sich alles zum Guten wenden könnte. Bis ein ehemaliger Rivale seinen Weg kreuzt, der im Roman als hirnloser Schläger sehr bildhaft beschrieben wird. Das Dumme: Er ist mittlerweile bei der Polizei und hat somit Narrenfreiheit, Joe nach allen Regeln der Kunst zu drangsalieren... Ein sehr schönes Stück Popliteratur. Unterhaltsam, gefühlvoll, teilweise spannend und nicht ohne Tiefgang. Bei eBay mittlerweile für kleines Geld erhätlich, das man sicher nicht umsonst ausgibt. Lesenswert!!!

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  • Rezension zu "Der Stadtfeind Nr. 1" von Jonathan Tropper

    Der Stadtfeind Nr. 1

    kelso

    05. June 2008 um 11:07

    Wie immer bei Jonathan Tropper habe ich viel gelacht und geschmunzelt,habe mich in dem Buch wieder erkannt,hat es mich zum Nachdenken gebracht und wie immer musste ich,diesmal am Schluss,doch ein paar Tränen verdrücken.Bin begeistert,wie immer halt...!

  • Rezension zu "Der Stadtfeind Nr. 1" von Jonathan Tropper

    Der Stadtfeind Nr. 1

    Suzan

    30. May 2008 um 16:57

    Jared sitzt auf den Stufen und liest im matten Schimmer des Verandalichts eine zerfledderte Taschenbuchausgabe von Die Sirenen des Titan. Er sieht auf, als ich nach draußen komme und grinst. "Hey, Onkel Joe." Das Onkel- Ding klingt in meinen Ohren immer noch misstönend, wie ein Wort, das ständig wiederholt wird, bis es jede Bedeutung verloren hat. "Gehst du eigentlich je nach Hause?" sage ich. "In letzter Zeit nicht". Er kräuselt missbilligend die Lippen. "Magst du Vonnegut"? Ich setze mich neben ihn, und meine Ankunft vertreibt für einen Augenblick die Ansammlung von Motten und Moskitos, die in wilden Kreisen das Veranda- Licht über uns umschwirren. Wir verbringen beide ein paar Sekunden damit, auf sie einzuschlagen, bis sich die Überlebenden schließlich unter der nackten Glühbirne neu zu einer hektischen Versammlung zusammenfinden, um ihren Schlachtplan zu überdenken und Optionen zu erörtern.

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  • Rezension zu "Der Stadtfeind Nr. 1" von Jonathan Tropper

    Der Stadtfeind Nr. 1

    Leserausch

    17. March 2008 um 09:53

    Habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen und konnte es wirklich auch nicht mehr aus der Hand legen.
    Eine sehr nette, unterhaltsame Geschichte, vielleicht, den Schluß mal ausgenommen ein wenig seicht,
    dafür aber nirgends langweilig und mit einem guten Schuss Humor.
    Gute Unterhaltung würde ich mal sagen, wofür es von mir dicke 4 von 5 möglichen Punkten gibt ...

  • Rezension zu "Der Stadtfeind Nr. 1" von Jonathan Tropper

    Der Stadtfeind Nr. 1

    secretdanny

    04. October 2007 um 12:33

    » Nur wenige Monate nach dem Selbstmord meiner Mutter ging ich einmal in die Garage, um nach meinem Baseballhandschuh zu suchen, und entdeckte Ciny Posner auf den Knien, wie sie an meinem Bruder Brad eine angeregte Fellatio vollführte. Er hatte sich gegen das Werkzeugregal unseres Vaters gelehnt, und die Hämmer und Schraubenschlüssel klimperten wie Weihnachtsglocken musikalisch an ihren Haken, während er sanft vor- und zurückwippte und mit einem seltsam gelangweilten Gesichtsausdruck an die Decke starrte. Seine Jeans und Boxershorts hingen ihm zusammengekrumpelt um die Knie, und seine Hand ruhte geistesabwesend auf Cindys wackelndem Kopf, während sie mit ihrer verblüffend geräuschvollen oralen Gefälligkeit beschäftigt war...«[...] (Jonathan Tropper / Der Stadtfeind Nr. 1 / Kapitel 1; Abs. 1) Seit fast siebzehn Jahren ist der 34jährige Bestsellerautor und schräge Protagonist Joe Goffmann nicht mehr in seiner Heimatstadt Bush Falls (Conneticut) gewesen. Als sein Vater plötzlich einem Schlaganfall zum Opfer fällt und Joe von seinem Bruder Brad und seiner Schwägerin „Fellatio-Cindy“ gebeten wird, nach Falls zu kommen, um ihnen in dieser kritischen Situation beizustehen hat Joe ein schwerwiegendes Problem. Die ganze Stadt hasst ihn. Sein Bestseller wurde nicht nur ein Kassenschlager, sondern auch ein unerwarteter Erfolg, als man die Geschichte des Romans mit Leonardo DiCaprio und Kirsten Dunst verfilmte. Eine Geschichte, die die etwas verfälschte Vergangenheit des Autors selbst darstellt, wobei fast alle Einwohner von Falls nach allen Maßstäben der Belletristik durch den Kakao gezogen wurden. Ein Gerüst aus Lug und Trug sowie die bitterböse biografische Verfälschung lebender Personen, dessen Ruf mehr als stark in der Kleinstadt angekratzt und durch den Dreck gezogen wurde. Kein Wunder also, dass Joe nicht nur unwillkommen ist, sondern auch als Stadtfeind Nr. 1 an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt. Ein Ort, dessen gepeinigte Gemeindemitglieder mit eingereichten Verleumdungsklagen ein Nullsummenspiel gespielt haben und ihrem jahrelang aufgestauten Frust keine Luft machen konnten. Dass Goffmann nicht gerade mit offenen Armen empfangen wird, ist ihm selbst mehr als einleuchtend. Dass er gleich am ersten Abend Opfer einer Schlägerei wird, binnen weniger Stunden sein Mercedes SL unter den Schlüsseln Fremder in Mitleidenschaft gezogen wird und Exemplare seines Bestsellers vom hiesigen Buchklub als Weitwurfexemplare den Vorgarten seines Elternhauses säumen ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Doch damit nicht genug. Sein Jugendfreund Wayne, ein in den letzten Zügen des Lebens wandelnder HIV-Infizierter und seine einstige Jugendliebe Carly Diamond treten plötzlich wieder in sein Leben und machen ihm deutlich, dass Falls und nicht New York sein zu Hause ist, als sie gemeinsam die Geister der Vergangenheit wieder zum Leben erwecken. Trotz Drohungen, die Stadt zu verlassen und den unendlichen Schikanen seiner Umwelt fasst Joe jedoch den Entschluss noch eine Weile in Falls zu bleiben. Auch sein Agent und enger Freund Owen ist mit dieser Entscheidung zufrieden, denn er wittert hier eine Fortsetzung des Bestsellers; nur dieses Mal mit einem Happy End. Es ist schwer, die komplexe Story dieses Titels kurz und bündig wiederzugeben. Der Stadtfeind Nr.1 ist nicht nur ein Buch, dessen Klappentext zur Abwechslung einmal zu wenig vom überraschenden Inhalt verspricht, sondern gleichzeitig eine Mischung aus humorvoller Belletristik und todernstem Drama darstellt. Der urkomisch intelligente und freche, mit Metaphern und langen Sätzen gespickte Schreibstil Troppers entlockt dem Leser allzu oft ein Lachen, um ihn im nächsten Satz mit einem literarischen Schlag ins Gesicht auf den Boden der realen Tatsachen zurück zu holen. Rückblicke in eine turbulente und von Leid geprägte Vergangenheit untermauern vor allem den in seinem Bestseller verübten Rufmord der jeweiligen Personen. Auch der Spannungsbogen wird gekonnt eingewebt; kommt Tropper mit der Sprache bezüglich des Inhalts genannten Bestsellers erst nach knapp hundert Seiten heraus. Einziges Manko: ein etwas zu theatralisches Ende, das jedoch in keiner Weise die recht amüsante und verwirrend schöne Story auch nur im Ansatz in den Schatten stellt. © by Daniel Biester | Literaturreport.com

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