Mein fast perfektes Leben

von Jonathan Tropper 
4,1 Sterne bei337 Bewertungen
Mein fast perfektes Leben
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Idgys avatar

Wunderbarer Schmöker

Marveys avatar

Eine wunderbare Geschichte, die einem zum Lachen und Weinen bringt.

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Inhaltsangabe zu "Mein fast perfektes Leben"

Träumen wir nicht alle von der großen, wahren Liebe? Hailey war alles, was Doug sich jemals gewünscht hat – doch nun hat er sie durch einen tragischen Unfall verloren. Und sich direkt dazu. Doug klammert sich wild entschlossen an seiner Trauer fest, dem Einzigen, was ihm vom Glück noch geblieben zu sein scheint. Da kommt es denkbar ungelegen, dass es Menschen gibt, die ihn brauchen: sein pubertierender Stiefsohn, seine scharfzüngige Schwester, seine Eltern. Ganz zu schweigen von der Nachbarin, die den attraktiven Witwer wie ein hungriger Hai umkreist. Nein, Dougs Leben ist alles andere als perfekt – aber es hilft nichts: Er muss es wieder in den Griff bekommen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426512197
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:01.06.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.09.2007 bei Argon Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    "Mein fast perfektes Leben" - ein Katastrophenbuch

    Doug ist Witwer. Seit seine Frau bei einem Unfall verstorben ist, suht er sich in Selbstmitleid und Hass. Dabei merkt er nicht, dass es Menschen gibt die ihn brauchen. Nicht nur sein Stiefsohn Russ scheint auf die schiefe Bahn zu geraten und Aufmerksamkeit zu suchen. Seine kleine Schwester heiratet, seine Zwillingsschwester hat Probleme in ihrer Ehe und dann ist da noch die verheiratet Nachbarin, die ihm schöne Augen macht. Als er dann noch die Schulpsychologin seines Stiefsohnes kennenlernt, gerät alles aus den Fugen.



    Vom Aufbau her ist das Buch ganz interessant gestaltet. Eigentlich gibt es vier unterschiedliche Ebenen, die sich zwischen den Kapiteln abwechseln. Mal sind mehrere Kapitel im Verbund auf einer Ebene, mal wechseln sie von Kapitel zu Kapitel direkt. Zum einen gibt es die Ebene der Gegenwart, dann die Ebene der Vergangenheit bzw. der Erinnerung, die Ebene der Kolumne, die er als Autor im M Magazin schreibt und zuletzt die Ebene der Mails zwischen ihm und seinem Agenten. Kolumne und Mails waren eher selten, zum einen weil die Kolumne ja auch nur einmal im Monat erscheint und zum anderen weil er irgendwann seinen Agenten blockiert. Die Erinnerungen an sich sind immer ganz gut an die Gegenwart angebunden. Mir hat das ganz gut gefallen, weil man die Rahmengeschichte einfach besser eingebunden hatte und zumindest jede Information bekommen konnte, die man hätte bekommen wollen. Es bleiben nicht viele Fragen offen.

    Die Geschichte an sich fing meiner Meinung nach seltsam an. Ich weiß nicht, ob es die "Ehrlichkeit" oder einfach nur die Perspektive war, die mich gestört hat - auf jeden Fall war es für mich seltsam. Da ist es mir auch noch leicht gefallen, das Buch wegzulegen. Ich muss aber auch sagen, dass mir die Geschichte insbesondere gegen Ende immer mehr gefallen hat. Gerade auf den vielleicht letzten hundert Seiten hatte ich immer wieder Tränen in den Augen und habe mich in Doug reinfühlen können. Davor... Naja, manche Stränge haben mir einfach nicht gefallen. Ich mochte zum Beispiel dieses ganze Trara um die Affäre nicht, auch wenn ich die Schwierigkeit letztlich sehr interessant fand. Normal stören mich solche Beschreibungen nicht (überhaupt nicht!), aber in dem Fall fand ich sie irgendwie fast schon geschmacklos. Nicht im Kontext, dass sie verheiratet und er verwitwet ist und ein schlechtes Gewissen hat, sondern... die Art und Weise wie es geschrieben ist, fand ich einfach strange.

    Ansonsten muss ich sagen, dass die Geschichte wirklich einen wahren Kern hat. Man hat nicht den Eindruck, dass alles perfekt ist und dass die Menschen alle ganz toll sind und aussehen und sich so verhalten. Das gibt es meiner Meinung nach in zu vielen Büchern. Es ist auch keine Geschichte, die ein Happy End in dem Sinne aufweist. Das Ende ist eher offen. Noch so etwas, das ich nicht leiden kann. Es mag Bücher geben, wo es passt - in dem Falle hätte ich mir am Ende noch zumindest ein paar Absätze gewünscht. Ich hätte nicht erfahren müssen, ob die beiden heiraten, Kinder kriegen und alles schön und gut ist. Aber einfach noch zu wissen, ob sie ihm eine Abfuhr verpasst oder nicht... Das hätte ich mir noch gewünscht. Trotzdem scheint mir vieles sehr realistisch zu sein - auch wenn die Familie ziemlich chaotisch ist. Aber ist das nicht irgendwie in den meisten Familien so?


    Die Charaktere waren, wie man vielleicht schon herauslesen konnte, bisweilen etwas skuril. Ich könnte hier Einzelpersonen mit ihren Eigenschaften und Problemen herausheben, aber im Grunde hatten sie alle Probleme, haben sich alle entsprechend aufgeführt und es würde wahrscheinlich darin enden, dass die Beschreibungen kein Ende finden würden. Ein paar Worte werde ich deswegen trotzdem verlieren.

    Doug fand ich persönlich recht unsympathisch - auch wenn er eine sehr humorvolle und sarkastische Art hat, die ich normalerweise gern mag. Seine Kolumne fand ich sehr erfrischend und gut geschrieben, ansonsten war er mir zu sehr Chaot, zu sehr verzweifelt und zu sehr wiederholend. Auch wenn ich nachvollziehen kann, dass es ein gestalterisches Mittel ist, Dinge zu wiederholen: mir ging das ewige Wiederholen seines "Mantras" ziemlich auf den Keks. Ich meine, man kann sich manche Sachen auch echt einreden. Vielleicht sollte dieser Eindruck auch erweckt werden - mich hat es genervt. Ich hab den Eindruck, dass er so die Person gewesen ist, die ich am wenigsten leiden konnte (zusammen mit Laney - die ging mir massiv auf die Nerven).

    Am sympathischsten war mir dagegen... sein Vater. Zusammen mit seiner Zwillingsschwester. Vielleicht wirkt es ein bisschen seltsam, dass ich gerade den Vater total sympathisch finde, aber irgendwie... auf seine Art, mit den Nebenwirkungen seines Schlaganfalls... er wirkte mir real. Ich kann mir vorstellen, dass er schwierig sein konnte, aber auf seine Weise hat er etwas ausdrücken können, das ich rührend fand. Im Allgemeinen fand ich die restlichen Personen zumindest annehmbarer. Es gibt Menschen, die strange sind (die es aber auch sein sollen), die mir auf die Nerven gingen (was sie vermutlich ebenso sollten)... Es wirkte im Endeffekt stimmig. Chaotisch, aber stimmig.


    Sprachlich war das Buch einfach, aber sarkastisch. In vielen Teilen sehr mitleidig. Aber es passt eben, gerade weil das Buch perspektivisch geschrieben ist. Schön fand ich, dass die verschiedenen Ebenen auf die entsprechende Sprache angepasst wurden - und nicht nur das. Auch die Formatierung wurde hier angeglichen. Für die E-Mails wurden E-Mail-Adressen und richtige "Verläufe" gestaltet, die Kolumne ist von der Schriftart eher einer Schreibmaschine angepasst. Der Rest ist normal geblieben. Hier hat sich der Autor wirklich Gedanken und Mühe gegeben - das muss man ihm wirklich lassen. Ob die Sprache jedoch im Allgemeinen einem 29-jährigen Menschen angemessen ist, da bin ich mir nicht hundertprozentig sicher. Aber letztlich ist er ja auch irgendwie nicht ganz er. Da kann man denke ich auch mal darüber hinwegsehen.


    Das Cover meiner Ausgabe war sehr einfach: rot mit weißer Schreibschrift, der Name des Autors in einem Gelbton gehalten. Wirklich viel sagt es im ersten Moment nicht, aber vielleicht ist das auch besser so. Wobei ich persönlich sagen muss, dass der Titel eher missverständlich sein könnte. Zwar bietet einem der Klappentext schon einiges an Informationen, aber ich habe mir eher etwas anders darunter vorgestellt. Dass das Cover nichtssagend ist, macht es nicht gerade einfacher, sich etwas unter dem Buch selbst vorzustellen.



    Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Emotionen waren vorhanden, aber auch Irritationen. Nicht alles hat mir gefallen und nicht alles fand ich negativ. Ich weiß nicht, ob es ein Buch ist, das ich nochmal lesen würde. Vielleicht war es wirklich die Perspektive die mir das Buch ein bisschen madig gemacht hat in dem Falle. Vielleicht hat mich auch das Ende zu sehr gestört. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass es genug Menschen gibt, die sich in dem Buch widergespiegelt sehen können oder danach zumindest nachvollziehen können, wie sich ein Mensch fühlen muss, der alles verloren zu haben scheint. Eine wichtige Lektion liefert das Buch in allem Male.

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    pardens avatar
    pardenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Bittersüß und rabenschwarz - zutiefst lebensbejahend und nur zu empfehlen!
    Bittersüß und rabenschwarz...

    BITTERSÜSS UND RABENSCHWARZ...

    Träumen wir nicht alle von der großen, wahren Liebe? Hailey war alles, was Doug sich jemals gewünscht hat - doch nun hat er sie durch einen tragischen Unfall verloren. Und sich direkt dazu. Doug klammert sich wild entschlossen an seiner Trauer fest, dem Einzigen, was ihm vom Glück noch geblieben zu sein scheint.
    Da kommt es denkbar ungelegen, dass es Menschen gibt, die ihn brauchen: sein pubertierender Stiefsohn, seine scharfzüngige Schwester, seine Eltern. Ganz zu schweigen von der Nachbarin, die den attraktiven Witwer wie ein hungriger Hai umkreist. Nein, Dougs Leben ist alles andere als perfekt - aber es hilft nichts: Er muss es wieder in den Griff bekommen...

    Jonathan Tropper hat es geschafft, mich mit diesem bittersüßen, oftmals rabenschwarzen Roman zu fesseln, denn die Geschichte über Doug und seine chaotisch, liebeswerte Familie ist mit viel Herz geschrieben. Nie wusste man, was einen auf der nächsten Seite erwartet. Manches hat mich laut auflachen lassen, wenn Dougs zynischer Humor die Überhand gewann, doch zwei Sätze weiter konnte ein winziger Einwurf dafür sorgen, dass mir die Tränen in die Augen traten...
    Tiefgründig - aber nicht zu schwermütig. Liebevoll - aber keinesfalls kitschig. Leichtfüßig - aber nicht oberflächlich.

    Das Buch sorgt für eine Achterbahn der Gefühle, ist zutiefst lebensbejahend und nur zu empfehlen!


    © Parden

    Kommentare: 9
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    SonnenBlumes avatar
    SonnenBlumevor 3 Jahren
    Mein fast perfektes Leben - Jonathan Tropper

    Mittlerweile ist es über ein Jahr her, dass Doug’s Frau Hailey bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Noch immer hat er die Trauer nicht überwunden und kämpft jeden Tag aufs Neue mit seinem Alltag. Als aber die Ehe seiner Zwillingsschwester in die Brüche zu gehen scheint, entschließt sich diese dazu, bei Doug einzuziehen und ihn zu einem neuen Glück zu zwingen. Wie es den Anschein hat, hätte Claire sich gar nicht die Mühe machen müssen, denn ihr Bruder hat an keiner der vorgeschlagenen Frauen Interesse, sondern nur an einer. Allerdings stellt es sich heraus, dass aller Anfang schwer ist und die ganze Sache eben seine Zeit braucht …

    Ein Buch, das sowohl mit seinem Witz, als auch mit seinem zynischen Weltbild besticht. Ich fand mich immer wieder gut unterhalten mitten in der Handlung wider, leider war das nicht von Anfang an so. Es dauerte seine Zeit, bis ich in die Geschichte hineinfand und mich wirklich voll und ganz gehen lassen konnte. Der Autor ist nicht darauf aus, den Leser auf Biegen und Brechen zu Tränen zu rühren, er erzählt das alles viel mehr mit einer schönen Portion Selbstironie des Protagonisten, sodass ich so gut wie nie in Versuchung kam, ein paar Tränchen zu verdrücken. Oft erging es mir sogar so, dass ich schmunzeln musste und mir dachte, wie abgedreht doch alles war.
    Der Roman zeigte mir aber auch, dass man, so schwer ein Verlust sein mag, nicht ewig in der Trauerphase stecken bleiben kann. Das Leben geht irgendwann unweigerlich weiter und genau das hat der Autor sehr realistisch gehalten. Es wird nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen gehalten, sondern vielmehr geschildert, dass es eben das Leben ist, das weitergeht, ob man will oder nicht.

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    itwt69s avatar
    itwt69vor 5 Jahren
    Trauer...und was dann?

    Ein tolles Buch über die Überwindung von Trauer und den Umgang mit ebendieser. Nicht nur todtraurig, sondern auch witzig, und bisweilen mit urkomische Situationen - eben wie das Leben so spielt. Es zeigt, dass man nach einem Schicksalsschlag nicht planen kann, wie es weitergeht, das hängt ganz und gar von einem selbst und dem Umfeld ab. Eine Geschichte, die Mut macht, auch wenn sie erfunden ist. Man hat das Gefühl, etwas Tatsächliches mitten aus dem Leben zu lesen.

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    Christin87s avatar
    Christin87vor 5 Jahren
    Wunderbar sarkastische Trauerbewältigung...

    Doug, der Mann, welcher in diesem Buch als Hauptfigur fungiert, hat sich von Seite eins an mit seinem wundebaren trockenen, sarkastischen Wesen in mein Herz "geredet". Ich empfand es als einen Genuss, wie dieses sehr traurige Thema (um einen verlorenen, zutiefst geliebten Menschen zu trauern) so verpackt wurde, das man das Grinsen seitenweise nicht mehr aus dem Gesicht bekommt. Ich hab mit Doug gelitten und bin an anderer Stelle über seine Reaktionen und Aktionen (und der Selbigen seiner sehr selbstbewussten, schwierigen und unglaublich sympathischen Zwillingsschwester) in Lachkrämpfe ausgebrochen (die armen Kaninchen ;D)

    Der Kritikpunkt liegt darin, dass das am Anfang so starke Buch, nach meiner Ansicht, am Ende zu sehr abgefallen ist.

    Nichts desto trotz ist die Geschichte es wert gelesen und geliebt zu werden.
    (Und den Mann würde ich zu gern mal kennen lernen ;P)

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    Andreayyys avatar
    Andreayyyvor 5 Jahren
    Mein momentanes Lieblingsbuch

    Der Inhalt des Buches ist ja schon öfter hier beschrieben worden, deshalb spare ich mir das. ich bin gerade noch dabei das Buch zu lesen und es ist das erste Buch des Autors, welches ich lese.
    Die Geschichte ist sehr einfühlsam geschrieben, ich habe lange kein Buch gelesen, welches mir so gut gefällt. Lachen und Weinen wechseln sich beim Lesen ab und manchmal weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll, z.B. als beschrieben wird, wie der Vater von Doug, der durch einen Schlaganfall nicht mehr ganz klar im Kopf ist, kaum bekleidet im Garten spielt. Oder wie seine Frau das Leben mit ihm beschreibt.

    Die Menschen, die im Buch vorkommen, sind interessante und besondere Charaktere, die man sich gut vorstellen kann und in die man sich gut hineinversetzen kann.  Die Hauptperson Doug ist einem trotz seiner Macken gleich sympathisch und man leidet richtig mit ihm mit, wie er hin- und hergerissen ist in seiner Trauer.  Ich konnte seine Gedanken richtig gut nachvollziehen, die das Eingehen einer neuen Beziehung betrifft.


    EIN ABSOLUT EMPFEHLENSWERTES BUCH!

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    mmenikas avatar
    mmenikavor 5 Jahren
    Fast perfekt ;-)

    "Mein fast perfektes Leben" - Mhm. Den Titel fand ich ehrlich gesagt irgendwie doof. Das klingt für mich nach "kleine unbedeutene Person aus irgendeinem amerikanischen Vorort hat sogenannte 'Probleme' und versucht ihr Leben auf die Reihe zu kriegen". So ist es nicht. Ach: und das Cover ist etwas irreführend.

    Ein Jahr ist es jetzt her, dass Doug seine Ehefrau Hailey verloren hat. Er ist gerade mal Ende Dreißig und kommt mit seinem Witwer-Leben immer nicht klar. Er säuft, er geht nicht vor die Tür, er bewirft die Karnickel in seinem Garten mit sämtlichen Gegenständen. Er will einfach nicht über Hailey hinwegkommen, denn das würde seine Liebe zu ihr zu bedeutungslos erscheinen lassen. Tja und so schlägt Doug sich rum: mit dem pubertären Sohn seiner Frau, seiner Familie, einer verheirateten Frau, die mehr will, als jede Woche nur den Hackbraten vorbeibringen. Dieses Leben ist wirklich absolut überhaupt nicht perfekt!

    Man merkt, dass es ein Mann war, der diese Zeilen geschrieben hat. An vielen Stellen fand' ich das wirklich witzig und erfrischend, an manchen Stellen, war es mir aber auch etwas fremd. Klar, ich bin eben ne Frau ;-)
    Doug ist wirklich n super Typ, der einem echt von Anfang an Leid tut. Auch wie er auf gewisse Dinge reagiert, erschien mir immer total nachvollziehbar. Die anderen Charaktere sind ebenfalls gut ausgearbeitet, ich hatte unmittelbar Bilder von ihnen im Kopf und irgendjemanden aus meinem Bekanntenkreis wusste ich auch, der ihnen ähnlich war.

    Ich mag Jonathan Troppers Schreibstil. Auch der Kapitelaufbau war toll. Zwischendurch sind immer wieder Episoden aus Doug's Kolumne eingefügt, Ein Kapitel besteht nur aus dem Redefluss einer Frau, mit der Doug ein Date hat. Ich musste wirklich lachen, gut gemacht! Auch sonst ist die Geschichte durchgehend sehr amüsant, ich habe ständig schmunzeln müssen.

    Den Rest des Buches habe ich abends im Bett zu Ende gelesen, es war wirklich schon sehr spät, aber ich musste wissen, wie es ausgeht. Obwohl es zum Ende hin nicht dramatisch wurde oder so, ich wollte einfach wissen, dass Doug letztendlich noch sein Glück findet.

    Ich würde es weiterempfehlen, 4 von 5 Sternchen!







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    K
    KaJulvor 5 Jahren
    mal aus der Männersicht

    schön, gefühlvoll, ehrlich, nicht kitschig, gefällt mir gut!

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    ksunlimiteds avatar
    ksunlimitedvor 6 Jahren
    Rezension zu "Mein fast perfektes Leben" von Jonathan Tropper

    Gut zu lesen, nicht kitschig oder sentimental, einfach gut.

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    Callsos avatar
    Callsovor 6 Jahren
    Rezension zu "Mein fast perfektes Leben" von Jonathan Tropper

    Eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Lesen, lachen, leiden und eintauchen. Einfache sehr, sehr gute Unterhaltung. Die Story: Der 29-jährige Doug verliert seine Frau durch einen Flugzeugabsturz, im Garten wüten die Kaninchen, sein Stiefsohn macht Ärger, und seine ganze Familie, allen voran die beiden Schwestern Claire und Debbie, machen sowieso was sie wollen. Ein Buch über Hochzeiten, Schlägereien, Sex, Trauer, einsame Kinobesuche und zahlreiche Dates. Eine gelungene und perfekte Mischung. Autor Jonathan Tropper hat dabei die gewisse Leichtigkeit. Cool, lässig und witzig kommt die Schreibweise von Tropper daher. Eine starke Mischung des Autors, der immer wieder die richtigen Worte, den richtigen Ton trifft. Kein Kitsch, sondern gute Literatur mit viel Augenzwinkern…
    „Mein fast perfektes Leben“, ist ein sehr feines Buch. Leichte Abzüge gab es nur für die zahlreichen Klischee und die nur zu 90prozentige Glaubwürdigkeit. Dennoch ein Buch mit feiner Balance – fast perfekt

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Annelchens avatar
    Leider habe ich dieses Buch noch nicht gelesen. Betonung steht auf "noch" ;o)
    Aber es muss ja hier nicht jungfräulich im Regal stehen. Aus diesem Grund wird es nun hier zum Wanderbuch befördert. *täterätähh*
    Es wäre toll, wenn ihr anschließend eine Rezension dazu schreiben würdet, weil ich neugierig bin, wie es bei anderen Lesern ankommt.

    Inhalt des Buches:
    Ein Haus im Grünen, eine liebevolle Familie, eine erfolgreiche Zeitungskolumne: Doug Parkers Leben könnte perfekt sein. Eigentlich. Doch dann stirbt seine Frau Hailey bei einem Unfall. Ein Jahr später klammert sich Doug immer noch an seine Trauer und den Schmerz – an alles, was ihm von der großen Liebe geblieben ist. Als wäre das nicht schlimm genug, entwickelt Haileys pubertierender Sohn aus erster Ehe eine Vorliebe für illegale Rauschmittel, während Dougs Vater langsam den Verstand verliert, seine scharfzüngige Schwester bei ihm einzieht und die Hausfrauen der Nachbarschaft beginnen, den attraktiven Witwer zu umschwärmen wie hungrige Haie. Nein, das Schicksal fasst Doug nicht mit Samthandschuhen an – aber genau das ist es, was ihm schließlich den Tritt in die richtige Richtung gibt: zurück ins fast perfekte Leben.

    *** Wie das Wanderbuch funktioniert ***
    Wenn ihr interessiert seid, dann schreibt einfach hier in den Thread. Ich nehme euch dann in die Liste auf.
    Ich schicke es an den ersten los. Jeder hat dann zwei Wochen Zeit, um es zu lesen und weiterzuschicken.
    Erfragt bei eurem Nachfolger bitte (rechtzeitig) die Adresse, wenn das Buch bei euch angekommen ist - das hat sich bewährt. Schreibt hier bitte kurz eine Mitteilung in den Thread, wenn das Buch bei euch eingetroffen bzw. weitergeschickt worden ist. Und bitte, bitte behandelt es gut.
    Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.

    PS: Wenn ihr euch andere Wanderbücher wünscht, könnt ihr das hier sagen:
    http://www.lovelybooks.de/thema/Welche-Wanderb%C3%BCcher-w%C3%BCnscht-Ihr-Euch-Wunschliste-zum-Eintragen-753415628/

    Annelchen verschickt am 10.01.2012 an:

    01.) Bellchen (<--- gelesen vom 13.01.12 bis 19.01.12)
    02.) LaDragonia (<--- gelesen vom 19.01.12 bis 24.01.12)
    03.) Nicki81 (<--- gelesen vom 31.01.12 bis 14.02.12)
    04.) Butterblume89 (<--- gelesen vom 15.02.12 bis
    05.) Bücherwurm (<--- gelesen vom 24.02.12 bis 01.03.12 )
    06.) melanie_reichert (<--- gelesen vom 13.03.12 bis )
    07.) Fruehlingsgewitter
    08.) Linny (<----- gelesen vom 03.06.12 bis 14.06.2012)
    09.) sissy84 <---- liest seit 28.06.2012


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    fallacys avatar
    Letzter Beitrag von  fallacyvor 6 Jahren
    oh schade, die Leserunde ist schon zu Ende ..
    Zum Thema
    L
    Weiß jemand, ob Jonathan Tropper ein neues Buch schreibt? Ich bin neulich in meinem Regal über das Buch „Mein fast perfektes Leben“ gestolpert. Das fand ich sehr gut und würde gerne mal wieder ein Buch von Tropper lesen.
    Zum Thema

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