Jonny Halberg Über alle Ufer

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Inhaltsangabe zu „Über alle Ufer“ von Jonny Halberg

"Ein ungeteilter literarischer Genuss - Himmel, welch ein Roman!"§Jonny Halberg, der in Norwegen zu den großen erzählerischen Stimmen zählt, nimmt den Leser mit in eine Dorfgemeinschaft, die von einer Überschwemmung heimgesucht wird und nicht nur in den Wassermassen unterzugehen droht. Ein Roman, der die Familie und die Natur schonungslos ins Zentrum der Beobachtung stellt.Die Gjirstads leben in Norwegen auf einem Bauernhof am Ufer des Flusses Kvenna. Wie in jedem Jahr droht eine Überschwemmung und wie in jedem Jahr schlagen die Dorfbewohner die Hochwasserwarnungen in den Wind - schließlich sind die Höfe seit Jahrzehnten verschont geblieben, Grund genug, allen Evakuierungsmaßnahmen zu trotzen. Doch diesmal wird die Lage ernst, denn mit der steigenden Flut versinken nicht nur allmählich das Land, sondern auch die familiären, freundschaftlichen und nachbarschaftlichen Gefühle. Grete Gjirstad überschreibt den Hof entgegen aller Absprachen ihrem ältesten Soh n Hugo - der nach Meinung seines jüngeren Bruders Robert schuld ist am tödlichen Unfall des Vaters. Unter den Missstimmungen leidet vor allem der stumme Jonny, der auch bei seiner frühreifen Schwester Nina kein Verständnis findet. Der Strudel der Ereignisse, in den selbst die älteren Generationen geraten, dreht sich immer schneller, bis das Wasser allmählich zu sinken beginnt und seine reinigende Wirkung nicht verfehlt. Jonny Halberg hat einen intensiven, schnörkellosen Roman geschrieben, in dem die Macht der Natur Hand in Hand geht mit der einzigen Sprache, die die Dörfler zu verstehen scheinen: die der körperlichen Gewalt. Atmosphärisch dicht, dass man das Rauschen des Flusses beim Lesen zu hören glaubt, bleibt auch Raum für feine Ironie und zärtliche Empfindungen, für subtile Annäherung und vorsichtiges Vertrauen.

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    Über alle Ufer
    emeraldeye

    emeraldeye

    02. September 2008 um 11:25

    Ein Dorf in Norwegen, karg und arm. Die Bewohner fristen ihr Leben auf wenig ertragreichen Höfen. Langeweile und Neid beherrschen ihren Alltag. Jedes Jahr bringt die Schneeschmelze ein Hochwasser und jedes Jahr ist der Hof von Robert und seiner Familie bisher verschont geblieben. Dieses Jahr sieht es jedoch anders aus. Die Familie muß ihren Hof verlassen und weiß nicht, ob sie wieder zurückkehren kann. Im Exil brechen lange schon schwelende Konflikte zwischen den Brüdern Robert und Hugo auf. Hugo, der Strebsame, Verschlossene will den Hof mit allen Mitteln für sich, während Robert, der Alkoholprobleme hat und unentschlossen ist, ihn daran zu hindern versucht. Dies alles ist in einer nüchternen, einfachen Sprache erzählt, wie ich sie als typisch für nordische Autoren kennengelernt habe. Nichtsdestotrotz birgt die Geschichte ordentlichen Sprengstoff......

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