Joost Renders Zu viel Tod

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Inhaltsangabe zu „Zu viel Tod“ von Joost Renders

Berlin Krimis mit Geschichten um Russen Mafia, Kiez und existenzbedrohende Geschäftsideen, in denen jemand auch gern ein bisschen böse ist, kennt man schon. Dieser ist anders. Ganz anders! Hier geht's um die wirklich Irren, die Leute, die am Ende durchdrehen, überreagieren oder die Regeln menschlichen Zusammenlebens einfach nur falsch verstanden haben… ganz falsch! Und das ermittelnde Personal ist auch nicht viel besser:Britta Hönig ist Kommissarin bei der Berliner Mordkommission: Ende Vierzig, hoch emotional, äußerst loses Mundwerk, ausgezeichneter Instinkt! Im Privatleben - und manchmal auch im Job - sehr offen für Sex, aber zu keiner echten Beziehung fähig. Pieczpooth, ein Schönling, der seine besten Jahre hinter sich hat und dem es offen schwer fällt, mit dem Alter klarzukommen. Er liebt Britta und Britta ist sich nicht sicher, ob sie überhaupt lieben kann. Und trotz bzw. neben der vielen Morde, Gemetzel und anderer unangenehme Dinge, die ihren Weg kreuzen, ist die entscheidende Frage bis zum Ende: "Kriegen sie sich?“ Zu viel Tod auf Facebook https://www.facebook.com/zuviel.tod.ebook

Das Lesen dieses Buches löst einen Zwiespalt in mir aus

— bk68165
bk68165

Krimi, der außer den Toten noch verschiedene Dialekte anbietet

— MissSophi
MissSophi

Solider Krimi mit guter Idee, aber leichten Mängeln in der Umsetzung.

— SaintGermain
SaintGermain

Dfinitiv zu viel Tod - mehr als verdaulich - mit chaotisch kranken Ermittlern und ihren chaotisch kranken Privatleben. Unerwartetes Ende.

— ioannavolpe
ioannavolpe

Da wäre doch einiges mehr gegangen...

— kaha38
kaha38

Viele Tote, trotzdem bleibt die große Spannung aus.

— Land_kinder
Land_kinder

Netter kurzweiliger Krimiklamauk

— JoKeplin
JoKeplin

Eine gute Story und leider nicht ganz so gut umgesetzt

— Julia127
Julia127

Hier geht’s um Leute, die durchdrehen, überreagieren oder die Regeln menschlichen Zusammenlebens falsch verstanden haben... Hochspannung!

— DIGITALPUBLISHERS_Verlag
DIGITALPUBLISHERS_Verlag
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  • So viel Tod, aber auch Irrungen und Wirrungen

    Zu viel Tod
    frenzelchen90

    frenzelchen90

    27. May 2017 um 12:40

    Meine Meinung: Ganz ehrlich? Vom Hocker gerissen hat mich dieses Buch nicht! Abwechselnd wird aus der Sicht der Kommissarin Hönig und dem Kommissar Pieczpooth (den man jedesmal witzigerweise als Pisspott liest, was vom Autor sicherlich beabsichtigt ist) die Ermittlung in den Mordfällen geschildert. Und wie der Titel des Buches schon vermuten lässt, gibt es davon einige. Nur leider zieht sich die Geschichte ziemlich in die Länge, so dass es mir schwer fiel, das Buch wirklich zu Ende zu lesen. Durch die häufigen Wechsel der Perspektive sieht man an vielen Stellen nicht mehr durch. Auch stehen die Ermittlungen nicht wirklich im Vordergrund, sondern eher Alkohol-, Drogen- und Sex-Exzesse. Daher fehlt dem Buch einiges an Inhalt und auch Sinn!  Mein Fazit: Wer auf Irrungen und Wirrungen steht, sollte das Buch lesen. Allen anderen kann ich es nicht empfehlen.

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  • Das Lesen dieses Buches löst einen Zwiespalt in mir aus

    Zu viel Tod
    bk68165

    bk68165

    24. April 2017 um 11:22

    Britta Hönig ist so ganz anders wie man sich eine Polizistin vorstellt. Sie kommt nach durchzechten Nächten mit ziemlich viel Restalkohol zur Arbeit und ihre Kleidung lässt auch ganz schön zu wünschen übrig. Aber Zeit für den lang ersehnten und notwendigen Urlaub ist keine. Es kommt zu einem hinterhältigen Mord in einem Altersheim, dem vier Bewohner zum Opfer fallen. Und damit nicht genug. Der neue Kollege, Robert Pieczpooth, aus London tritt auch seine neue Stelle in Berlin an. Und um den muss sich Britta auch noch kümmern. Auch Pieczpooth ist nicht von schlechten Eltern und schleppt seine Vorgeschichte mit sich rum. Irgendwie scheinen sich die beiden zu mögen oder auch doch nicht? Dafür bleibt auch keine Zeit. Es kommt zu weiteren Morden. Und eine Villa mit insgesamt 11 brutal zerstückelten Leichen ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Und auf einmal stecken Britta und auch Robert viel tiefer in dem Schlamassel drinnen als zunächst gedacht. Und Robert hat noch ein ganz anderes Geheimnis. Werden weitere Morde geschehen und was wird eigentlich aus Britta und Robert. Ich würde nach dem Lesen sagen etwas mehr als 50% gut gelungen und der Rest solala. Sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil. Es wird immer wieder und ziemlich oft abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das lässt nie Langeweile aufkommen und bringt den Leser dem Geschehen noch etwas näher. Der lockere Umgangston der Kollegen ist noch akzeptabel, wenn auch an der ein oder anderen Stelle schon grenzwertig. Gegen Dialekt in einem Buch habe ich nichts einzuwenden, aber hier war es einfach zu viel. Rheinländisch und Berliner Dialekt. Das war mir persönlich an einigen Stellen einfach zu viel und zu anstrengend. Damit habe ich an der ein oder anderen Stelle auch einfach den Faden verloren. Ich gebe dem Buch 3 Sterne und würde dem Autor den Tipp geben beim nächsten Buch einfach ein bisschen weniger Dialekt zu schreiben. 

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  • Ein Krimi, der zwar viele Tote beschwert, aber kein Lesevergnügen.

    Zu viel Tod
    AdelheidS

    AdelheidS

    20. April 2017 um 08:02

    In einer Seniorenresidenz sterben 4 Menschen. Kurz darauf werden in einer Villa 11 Menschen auf bestialische Weise ermordet. Zwischen den Fällen scheint es einen Zusammenhang zu geben. Die Polizei beginnt mit den Ermittlungen. Britta und ihre Truppe samt dem Neuzugang Piezpooth kommen zum Einsatz. Zum Cover: Es verspricht einen blutigen Krimi - das Buch bietet zwar blutige Morde, aber leider keinen richtigen Krimi. Meine Meinung zum Buch: Die Aneinanderreihung der Worte macht dieses Buch locker zu lesen, nur hapert es in meinen Augen am Inhalt des Buches. Ich mag nicht zu glatte Akteure, aber hier sind alle zu verquer. Britta macht auf Teenager und hat ein starkes Alkoholproblem und bricht ständig zusammen. Der Wortschatz ist unter der Gürtellinie, sodass man in keine der Personen mal richtig einfühlen kann. Den Ermittlern ist Alkohol, Drogenkonsum im Dienst, wilder Sex an den man sich danach sowieso nicht mehr erinnert wichtiger als der Job und die Ermittlungen. Was gut ist, sind die verschiedenen Dialekte die von den unterschiedlichen Personen gesprochen werden. Ich bin ehrlich gesagt, so enttäuscht von dem Buch, dass ich es nach 180 Seiten abgebrochen habe nachdem ich 2 Leseversuche gestartet habe. Nach den Eskapaden der Ermittler die so vorrangig vor dem wahren Krimi sind ist mir die Lust auf die weiteren Ermittlungen vergangen. Schade um den Krimi, denn er hätte viel mehr Potential gehabt. Fazit: Gute Grundidee die leider maßlos überspitzt wurde und daher kaum mehr etwas mit einem Krimi zu tun hat.

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  • gut erdacht - nicht ganz so gut umgesetzt

    Zu viel Tod
    MissSophi

    MissSophi

    17. April 2017 um 22:10

    Bei dem Cover denkt man zunächst, es würde sich um einen Thriller handeln - zugegeben, es kommen einige Morde vor - einige sehr viele Dennoch ist es keiner - es ist knallharte recherchierte Poliziearbeit - vielleicht nicht mit den üblich seriösen, die man sich im Staatsdienst vorstellt.Aber zunächst zum Inhalt: es beginnt zunächst harmlos mit dem Tode einiger Seniorenresidenzbewohnern - den es gilt aufzuklären. Das dies erst der Anfang einer blutigen Spur ist, lässt sich da noch nicht erähnen.Josst Renders gelingt es eine Vielzahl von Protagonisten aufzuführen, die alle ihre Eigenarten haben und die werden auch plastisch herausgearbeitet. Nicht zu letzt durch die Dialekte, die die jeweiligen aus ihren Herkunftsorten mitbringen - wobei mir das ein bisschen viel des Guten war, zumal Renders wohl etwas zu viel Hape Kerkeling geschaut hat, denn so oft, wie es im Buch steht, sagt nur er: "Weisse Bescheid"Der Plot ist gut durchdacht, aber nicht ganz so gelungen umgesetzt. Zumal die einzelnen Kapitel in unwahrscheinlich viele Absätze unterteilt sind und sehr unvermittelt zwischen den verschiedenen Schauplätzen hin und her gewechselt wird - das empfand ich als sehr anstrengend.Ansonsten ist es ein unterhaltsamer Krimi, gut für zwischendurch, aber man sollte vielleicht ein einsames Örtchen suchen, weil man manche Dialoge am besten halblaut vor sich hinliest, damit der Dialekt zum Tragen kommt und der Sinn sich erschließt.

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  • Vertane Chance

    Zu viel Tod
    Martinchen

    Martinchen

    16. April 2017 um 15:48

    "Berlin Krimis mit Geschichten um Russen Mafia, Kiez und existenzbedrohende Geschäftsideen, in denen jemand auch gern ein bisschen böse ist, kennt man schon. Dieser ist anders. Ganz anders! Hier geht's um die wirklich Irren, die Leute, die am Ende durchdrehen, überreagieren oder die Regeln menschlichen Zusammenlebens einfach nur falsch verstanden haben… ganz falsch! Und das ermittelnde Personal ist auch nicht viel besser: Britta Hönig ist Kommissarin bei der Berliner Mordkommission: Ende Vierzig, hoch emotional, äußerst loses Mundwerk, ausgezeichneter Instinkt! Im Privatleben - und manchmal auch im Job - sehr offen für Sex, aber zu keiner echten Beziehung fähig. Pieczpooth, ein Schönling, der seine besten Jahre hinter sich hat und dem es offen schwer fällt, mit dem Alter klarzukommen. Er liebt Britta und Britta ist sich nicht sicher, ob sie überhaupt lieben kann. Und trotz bzw. neben der vielen Morde, Gemetzel und anderer unangenehme Dinge, die ihren Weg kreuzen, ist die entscheidende Frage bis zum Ende: "Kriegen sie sich?“" - soweit der Klappentext. Der Klappentext hält, was er verspricht, nur leider ganz anders als gedacht. Der Autor Joost Renders ist in den Niederlanden und später in Deutschland aufgewachsen. Seit 1988 ist er Schauspieler, seit Mitte der 1990er Jahres entwickelt er Stories und Drehbücher für Filme. Er wohnt in Berlin. Das Cover gefällt mir sehr gut, das blutige Schlachtermesser mit ebensolcher Hand illustriert den Titel sehr gut und fällt vor dem hellgrauen Hintergrund sofort auf. Der Stil ist als solcher gut lesbar. Es werden permanent Personen und Orte, und damit auch die Handlung gewechselt. Leider ist das zumindest in meinem E-Book nicht gut gekennzeichnet, so dass ich mir an mehreren Stellen erst einmal klarmachen musste, wer dort eigentlich wo und mit wem spricht. Die Protagonisten werden detailliert beschrieben. Allerdings kann ich mir solche Kommissare überhaupt nicht vorstellen. Mit der Sexbesessenheit der Kommissarin kann ich gut leben. Mit der beschriebenen Kleidung kann ich sie mir aber nicht als halbwegs seriöse Vertreterin der Polizei vorstellen, absolut unangemessen. Witzig finde ich das absolut nicht, es ist offensichtlich nicht meine Art von Humor. Auch die meisten anderen Personen sind sehr überzogen dargestellt und sind teilweise "nicht ganz dicht", um es mal freundlich auszudrücken. Ein guter Einfall hingegen ist es, die Protagonisten in ihrem Dialekt sprechen zu lassen, auch wenn ich glaube, dass das Sächsische nicht ganz ausgearbeitet ist. Der Fall selbst kommt in meinen Augen zu kurz. Die Grundidee, die dahinter steckt, hat Potential. Die Ausführung jedoch ist verbesserungsfähig. Solche Ziele kann man auch subtiler verfolgen, dazu braucht es kein Massaker. Für mich ist das als solches auch nicht nachvollziehbar, wenn man die Auflösung kennt. Diese kommt ziemlich wirr und chaotisch daher. Fazit: eine gute Idee mit viel Potential für Liebhaber des Skurrilen!  

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  • Solider Krimi mit guter Idee, aber leichten Mängeln in der Umsetzung.

    Zu viel Tod
    SaintGermain

    SaintGermain

    02. October 2016 um 12:47

    Das Cover des Buches ist sehr gut gemacht und zieht sofort die Blicke auf sich, auch wenn es eher zu einem Thriller denn einem Krimi passt.Der Schreibstil des Autors ist eigentlich gut, die Protagonisten und Orte werden sehr gut beschrieben. Leider stört der viele Akzent etwas das Lesevergnügen.Spannung war in diesem Buch definitiv vorhanden, allerdings flachte der Spannungsbogen immer wieder ab.,Die Handlung selbst hat mir sehr gut gefallen, die Charaktere waren teilweise aber etwas zu überzogen dargestellt.Fazit: Solider Krimi mit guter Idee, aber leichten Mängeln in der Umsetzung.

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  • Leserunde zu "Zu viel Tod: Kriminalroman" von Joost Renders

    Zu viel Tod
    DIGITALPUBLISHERS_Verlag

    DIGITALPUBLISHERS_Verlag

    Thriller-Fans - hier kommt spannender Lesestoff! Wir starten eine neue Leserunde mit dem Thriller "Zu viel Tod" von Joost Renders. Mit einer Mixtur aus Spannung, Humor und etwas Erotik schickt Joost sein skurriles Ermittler-Team in Berlin auf die Fährte eines mysteriösen Falls. Neugierig? Dann macht doch mit - wir freuen uns auf Euch! Wir verlosen wir 30 Freiexemplare im epub- oder mobi-Format unter den Bewerber/innen! Bewerbungsschluss ist der 21. März 2016. Worum es geht? Berlin Krimis um Russen-Mafia, Kiez und existenzbedrohende Geschäftsideen, in denen jemand auch gern ein bisschen böse ist, kennt man. Dieser Krimi ist anders. Ganz anders! Hier geht’s um die wirklich Irren, die Leute, die am Ende durchdrehen, überreagieren oder die Regeln menschlichen Zusammenlebens einfach nur falsch verstanden haben ... Und das ermittelnde Personal ist auch nicht viel besser: Britta Hönig ist Kommissarin bei der Berliner Mordkommission: Ende Vierzig, hoch emotional, äußerst loses Mundwerk, ausgezeichneter Instinkt... Im Privatleben – und manchmal auch im Job – sehr offen für Sex, aber zu keiner echten Beziehung fähig. Pieczpooth, ein Schönling, der seine besten Jahre hinter sich hat und dem es schwer fällt, mit dem Alter klarzukommen. Und trotz bzw. neben der vielen Morde, Gemetzel und anderer unangenehme Dinge, die ihren Weg kreuzen, ist die entscheidende Frage bis zum Ende: „Kriegen sie sich?“ Ihr möchtet schon mal reinlesen? Hier geht es zum kostenlosen Appetizer. Zum Autor:  Joost Renders, in den Niederlanden aufgewachsen, lebt heute in Deutschland. Ab 1988 widmete er sich der Schauspielerei und dem deutschen Theater. Seit 1990 entwickelt er Drehbücher und - er schreibt Thriller. Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

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    • 78
  • wirr und chaotisch

    Zu viel Tod
    mistellor

    mistellor

    22. April 2016 um 01:39

    In LovelyBooks heißt es so schön: Ich möchte eine Rezension schreiben. Nö Hier wollte ich keine Rezension schreiben. Muss ich aber, ich bin mit diesem Buch in einer Leserunde. Die erste Frage nach 5 Seiten lesen war: " Was will der Autor ?" Die zweite Frage nach etwa 50 Seiten war " Will der Autor etwas sagen ? " Die dritte Frage nach etwa 250 Seiten war: " Will der Autor mich verscheißern ? " Die vierte Frage nach 350 Seiten war: " Nimmt die Qual eigentlich gar kein Ende ? " Die letzte Frage war nach 400 Seiten und am Buchende: " Häh ???" Dieses Buch ist kein Krimi, keine Komödie, keine Satire, kein Roman. Ich weiß nicht was es ist. Es wechselt permanent die Personen, die Orte, die Handlung. Eben hat noch ein Gespräch zwischen 2 Personen stattgefunden, im nächsten Satz bist in einem anderen Gespräch mit anderen Personen, in einer anderen Handlung. Und das passiert pausenlos. Wollte der Autor damit den Leser wecken, falls er eingeschlafen wäre vor Langeweile. Das ist das Buch nämlich auch noch. Der Leser wird an keiner Stelle mitgenommen, die Handlungen sind nicht nachvollziehbar. Fast alle Personen des Buches sind hirnverbrannt, psychopathisch, feist, derangierte und leiden an mehr oder weniger körperliche wie geistige Verstopfung. Zudem hat jede Person ein Leiden bzw. eine Behinderung, sei es körperlich, sprachlich, psychisch oder geistig. Ich habe selten so etwas Wirres und Chaotisches gelesen.2 Sterne, weil es doch manchmal eine gute Idee gegeben hat.

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  • Viele Leichen, wenig Spannung....

    Zu viel Tod
    kaha38

    kaha38

    11. April 2016 um 13:26

    Der Titel des Buches trifft den Inhalt doch recht gut - viele Tote, was die Geschichte allerdings nicht spannender macht. Es lag nicht am Schreibstil, den fand ich recht gut. Auch der Humor war genau mein Fall. Mir fehlte es einfach an Spannung, die Geschichte war zu lang, zu zäh und es riss mich einfach nicht mit. Verkorkste Protagonisten sind zur Abwechslung auch einmal etwas Feines, aber nicht wenn die Beschreibung dieser Charaktere der Hauptbestandteil der Story ist und das wirklich wichtige, nämlich die Morde und die dazugehörige Spannung, in den Hintergrund geraten.  Ein wenig kürzer geraten und die Morde mehr in den Vordergrund und das Buch hätte mir wirklich gut gefallen...

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  • Viele Leichen in Berlin

    Zu viel Tod
    SusanneSH68

    SusanneSH68

    07. April 2016 um 23:59

    In einem Seniorenheim in Berlin sterben vier Menschen, kurz darauf folgen elf weitere Leichen in einer Villa. Schnell erkennt die Berliner Mordkommission Zusammenhänge und schon steht das BKA auf dem Plan. Dabei sind schon die Berliner Ermittler eine interessante Mischung. Britta, die reichlich Probleme mit sich selbst hat und Pieczpooth, der neue Kollege aus London, sind da nur ein interessanter Teil der Truppe. Der Fall selbst gestaltet sich dann viel komplexer als zunächst angenommen. In diesem Buch gibt es reichlich Leichen aber auch einiges zu Lachen. Allerdings hatte ich dann in der zweiten Hälfte etwas Schwierigkeiten, noch zu folgen. Die Personen sind ziemlich überzeichnet, das hat mir dann auch etwas die Realität und damit die Spannung genommen. Als Hörbuch oder vorgelesen, muss das Buch noch einen ganz besonderen Reiz bekommen, so wie hier mit Dialekten gearbeitet wird. Für Leser eine Herausforderung der ganz besonderen Art.    

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  • Viele Tote, trotzdem bleibt die große Spannung aus

    Zu viel Tod
    Land_kinder

    Land_kinder

    05. April 2016 um 12:10

    Ein Buch in dem es von skuriellen Personen nur so wimmelt.  So stellen wir Landkinder uns wohl die Berliner Polizei vor. Dieses Bild werde ich nun nicht mehr los. Woher das Buch seinen Namen hat wird schnell klar. Es gibt viele Tote.  Als Thriller würde ich es nicht bezeichnen. Die Spannung stieg zwar immer wieder mal, insgesamt war sie aber eher flach. Insgesamt kommt der "Kriminalfall" zu kurz, es geht mehr um die verschiedenen Personen. Teilweise waren die Zusammenhänge etwas verwirrend. Die vielen Absätze und das häufige, schnelle Springen von Person zu Person oder Ort zu Ort hat mir das Lesen schwer gemacht. Teilweise auch die verschiedenen Dialekte, aber da tun sich "Einheimische" bestimmt leichter.

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  • Netter kurzweiliger Krimiklamauk!

    Zu viel Tod
    JoKeplin

    JoKeplin

    05. April 2016 um 11:04

    Wie der Titel schon sagt, es gibt viele viele Tote...der Autor spielt auch mit dieser Menge. Die Figuren sind schrill und grenzwertig gezeichnet. Wie in Berlin nicht unüblich, treffen hier lauter Zugezogene mit ihren verschiedenen Dialekten aufeinander. Ihre flotten Sprüche und die ganz eigene Denke tragen den Roman. Der Krimi gerät dabei ins Hintertreffen.

  • Eine gute Story und leider nicht ganz so gut umgesetzt

    Zu viel Tod
    Julia127

    Julia127

    04. April 2016 um 11:35

    Inhalt: Berlin Krimis mit Geschichten um Russen Mafia, Kiez und existenzbedrohende Geschäftsideen, in denen jemand auch gern ein bisschen böse ist, kennt man schon. Dieser ist anders. Ganz anders! Hier geht's um die wirklich Irren, die Leute, die am Ende durchdrehen, überreagieren oder die Regeln menschlichen Zusammenlebens einfach nur falsch verstanden haben… ganz falsch! Und das ermittelnde Personal ist auch nicht viel besser:Britta Hönig ist Kommissarin bei der Berliner Mordkommission: Ende Vierzig, hoch emotional, äußerst loses Mundwerk, ausgezeichneter Instinkt! Im Privatleben - und manchmal auch im Job - sehr offen für Sex, aber zu keiner echten Beziehung fähig. Pieczpooth, ein Schönling, der seine besten Jahre hinter sich hat und dem es offen schwer fällt, mit dem Alter klarzukommen. Er liebt Britta und Britta ist sich nicht sicher, ob sie überhaupt lieben kann. Cover: Das Cover ist wirklich sehr gelungen. Es ist einfach gemacht aber mit der blutigen Klinge, sehr passend. Meine Meinung: Ich muss ehrlich sagen, der Einführungstext und das Cover hat mich wirklich angesprochen und mich sehr auf das Buch gefreut. Leider war es nicht ganz so wie erwartet. Die Kommissarin die gerne zu tief ins Glas schaut und Rock liebt. Nun bekommt sie einen neuen Partner, der ihr alles andere als sympathisch ist. Eine gute Story und leider nicht ganz so gut umgesetzt. Die Dialoge werden in die Länge gezogen. Trotzdem ist die Geschichte an sich, nicht schlecht.

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  • Viel Blut, Leichen und urkomische Kommissare.

    Zu viel Tod
    Sehrvielmehr

    Sehrvielmehr

    03. April 2016 um 18:01

    "Zu viel Tod" ein Kriminalroman von Joost Renders. Inhalt: Das Buch dreht sich um eine kunterbunte Bande von Mordkommissaren die gemeinsam in Berlin ermitteln. Das Präsidium erwartet einen neuen Kommissaren aus London, Pieczstpooth. Genau wie alle anderen ist auch er einer von der komischen Sorte. Weshalb er aber genau da reinpasst. Als in einer Berliner Seniorenresidenz 4 Menschen aufgrund einer Salmonellenvergiftung sterben und Tags darauf 11 Leichen in einer glamourösen Villa zerstückelt aufgefunden werden, ermittelt Pieczstpooth und seine äußerst Attraktive aber in die Jahre gekommenen Kollegin Britta, zusammen. Beide wissen nicht so genau wie sie den Gegenüber finden sollen und gehen deshalb erstmal auf Abstand. Der Fall hält noch die ein oder andere Überraschung parat und führt sogar in ein ödes bergisches Dorf. Meinung: Als ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich das dies ein besonderes Buch sein würde. Schon alleine die verrückten und äußerst komischen Charaktere machen das Buch zu was einzigartigem. Der ein oder andere herzhafte Lacher kam dabei auch über meine Lippen. Ich hätte mir zu gern das ganze Spektakel wie es im Buch beschrieben wird gerne mal live angesehen. Besonderes Augenmerk leg ich dabei auf Britta, die man sich so eigentlich gar nicht in einem Polizeipräsidium vorstellen kann. Das Buch ließ sich aber leider gar nicht so flüssig lesen, weil ständig zwischen verschiedenen Personen und Orten gewechselt wurde. Im Laufe des Buches kamen immer mehr Kommissare und Verstärkung für den Fall dazu, was mich dann aber sehr durcheinander gebracht hat weil es dann zu viele Namen gab die ich dann verwechselt habe oder gar nicht mehr zuordnen konnte. Im großen und ganzen hat mich das Buch aber trotzdem für ein paar Lesestunden unterhalten und oft auch sehr amüsiert. Wer auf viele Leichen, Blut, verrückte und urkomische Kommissaren steht der wird mit dem Buch gute Unterhaltung haben.

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  • Krimi oder Loveparade

    Zu viel Tod
    VroniCaspar

    VroniCaspar

    02. April 2016 um 18:34

    Zu viel Tod von Joost Renders Cover: Das Cover verrät mir sofort, dass viel Blut fließen wird. Nur ein großes bluttriefendes Schlachtermesser in einer blutverschmierten Hand beherrscht das Bild.Ansonsten gibt es keinerlei Hinweise auf den Inhalt. Inhalt: In einer Berliner Seniorenresidenz werden 4 Insassen mit Vanille Pudding ermordet. Tags darauf werden in einer noblen Berliner Stadtvilla die Leichen von 11 massakrierten und zerstückelten Studenten nebst Angehörigen aufgefunden. Pieczstpooth, angeblicher Kommissar frisch eingetroffen aus London, und die überaus sexuell begabte und engagierte Kommissarin Britta Hönig ermitteln zusammen in beiden Fällen. Trotz grundverschiedener Charaktere und anfänglicher Abneigung beschäftigen sie sich doch gedanklich miteinander. Die Fährte der Ermittlung führt bis hinein ins bergische Land nach Öllmesbach in Nordrhein-Westfalen. Sie müssen sich auch noch mit der Anwesenheit des BKA und dem SEK und deren Kompetenzbeharren auseinandersetzen. Und viele weitere blutige Leichen pflastern ihren Weg bis zur Aufklärung . Autor: Joost Renders 1962 in den Niederlanden geboren hat sich für Berlin als Wahlheimat entschieden. Ab Mitte 1990 hat er etliche Stories und Drehbücher für Filme rund um Berlin geschrieben und gedreht. Eins seiner Werke ist Herzlutschen und wurde 2006 in Berlin uraufgeführt. Ein weiteres Buch nach Zuviel Tod von ihm ist Grimmstein und ist am 08. Februar 2016 veröffentlicht worden Wertung: Die Idee hinter der Geschichte gefiel mir ganz gut und konnte mich relativ überzeugen. Vielleicht haben einige Verbrecher oder Gauner ihr Leben umsonst eingebüßt, es gab definitiv zu viele Ermordete und zu viele Opfer. Ich hätte mir eine bessere Wortwahl gewünscht, eine die einem Krimi besser zu Gesicht steht. Es soll nach Ansage ein Krimi der besonderen Art sein, aber doch ein Krimi. Ich bezweifle, ob eine Kommissarin, selbst in Berlin, sich so gehen lassen kann und derart aus dem Rahmen fallen darf. An den Schreibstil habe ich mich nur langsam gewöhnen können, er lässt sich etwas holprig lesen. Die vielen ungeordneten Absätze und der ständige Wechsel von einer Person zur anderen und einem Ort zum anderen haben für mich den Lesefluss oft gestört und die Handlung zerstückelt. Mit den Charakteren konnte ich mich auch nicht wirklich anfreunden, schon der unflätigen Ausdrucksweise nicht und über Schreibfehler wollte ich auch nicht ständig stolpern. Fazit: Dieses Buch hätte meines Erachtens in einer anderen Kategorie eingestellt werden können. Für echte Krimifans könnte ich ihn nicht unbedingt empfehlen.

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