Jordan L. Hawk

 4.4 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor von Widdershins, Widdershins und weiteren Büchern.

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Widdershins

Widdershins

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Erschienen am 31.08.2017
Widdershins

Widdershins

 (6)
Erschienen am 15.03.2013
Stormhaven (Whyborne & Griffin Book 3)

Stormhaven (Whyborne & Griffin Book 3)

 (2)
Erschienen am 01.12.2013
Hexbreaker (Hexworld) (Volume 1)

Hexbreaker (Hexworld) (Volume 1)

 (2)
Erschienen am 05.05.2016
Threshold (Whyborne & Griffin Book 2)

Threshold (Whyborne & Griffin Book 2)

 (2)
Erschienen am 02.06.2013
Stormhaven: Volume 3 (Whyborne & Griffin)

Stormhaven: Volume 3 (Whyborne & Griffin)

 (1)
Erschienen am 02.12.2013
Threshold: Volume 2 (Whyborne & Griffin)

Threshold: Volume 2 (Whyborne & Griffin)

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Erschienen am 20.07.2013
Hexslayer (Hexworld Book 3)

Hexslayer (Hexworld Book 3)

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Erschienen am 06.10.2017

Neue Rezensionen zu Jordan L. Hawk

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Jisbons avatar

Rezension zu "Hexslayer (Hexworld Book 3)" von Jordan L. Hawk

Empfehlenswert
Jisbonvor einem Jahr

Die "Hexworld"-Reihe von Jordan L. Hawk gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern. Alle Bände sind eine tolle Mischung aus Fantasy, Krimi und Romanze und "Hexslayer" ist keine Ausnahme.
Nick ist ein familiar, den man bereits in den ersten beiden Büchern kennen gelernt hat. Er tut alles, um denjenigen zu helfen, die keine Bindung zu witches eingehen wollen, da er von ihnen keine allzu hohe Meinung hat, sie hasst und für den Feind hält. Nie im Leben würde er sich freiwillig an jemanden binden und dadurch seine Freiheit verlieren. Aus diesen Gründen war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das seine Liebesgeschichte mit Jamie, einem Hexer, erzählt. Durch seine strikte, überzeugte Abneigung war das Konfliktpotential bereits vorprogrammiert und es war klar, dass sein Partner ein ganz besonderer Mensch sein müsste, um ihm die Augen dafür zu öffnen, dass nicht alle Hexer und Hexen schlecht sind.
Ich mochte, dass beide Protagonisten am Anfang des Buches ihre vorgefertigte, in vielen Punkten gegensätzliche Meinung haben und im Laufe der Handlung durcheinander lernen, dass sie sich in vielen Punkten geirrt haben. Ich muss sagen, dass es mir zu Beginn schwer gefallen ist, Nick zu mögen; seine Motive waren verständlich und er hat allen Grund, Hexern zu misstrauen, aber seine Ansichten waren wirklich extrem. Jamie dagegen war mir gleich sympathisch. Er ist zwar davon überzeugt, dass die Regeln dafür da sind, um zu helfen und eingehalten zu werden, selbst jene, die die Freiheiten der familiars einschränken, allerdings leidet er auch unter dem Verlust seiner Liebe und dem Kriegstrauma, das er in Kuba erlitten hat, was ihm gleich Charakter gibt.

Die ersten Begegnungen zwischen den Protagonisten waren explosiv; gerade Nick hat sich in seinen Ansichten nicht zurückgehalten, weshalb es natürlich umso interessanter war zu sehen, wie er Jamie langsam vertraut hat und wie die beiden sich näher gekommen sind. Hawk hat die Annäherung der beiden sehr glaubwürdig und schön beschrieben. Zuerst war es eher eine Zweckgemeinschaft, da beide den Fall lösen wollten, doch daraus wurde langsam mehr, bis sie sich vertraut haben und Gefühle entwickelten. Man merkt, dass die beiden ein gutes Team sind und einfach zusammen passen, im Bett und außerhalb ;)


Abgesehen von der Romanze hat gefallen, dass die Paare aus den vorherigen Bänden eine wichtige Rolle gespielt haben, aber auch der Fall war interessant und fesselnd. Besonders toll fand ich, dass die Ereignisse in "Hexslayer" direkte Konsequenzen der Geschehnisse des Vorgängers sind, da es alle Bücher miteinander verbindet. Die Ermittlungen waren gut dargestellt und durch den Fall hat man mehr über verschiedene Aspekte der Welt, die die Autorin aufgebaut hat, erfahren, beispielsweise Religion. Das war definitiv faszinierend.

Fazit:
Wie schon "Hexbreaker" und "Hexmaker" ist dieser Band ein Highlight. Es gibt einiges an Konfliktpotential, eine schöne, leidenschaftliche Romanze und einen fesselnden Fall, dazu ist das World Building toll. Ich kann die Reihe nur empfehlen.
4,5/5 Sternen

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Sakukos avatar

Rezension zu "Widdershins" von Jordan L. Hawk

Einfach ok. Nicht mehr, nicht weniger.
Sakukovor 2 Jahren

Amerika 1897: Percival Whyborne ist komparativer Philologe im Ladysmith Museum in Widdershins. Das Museum verleiht seine Expertise an den Privatdetektiv und Ex-Pinkerton Griffin Flaherty, der ein codiertes Buch entschlüsselt haben möchte um den Mord an einem jungen Mann aufzuklären.
Das Buch scheint ein altes Grimoire mit Zaubersprüchen zu sein. Als Whyborne mit Griffin ein Lagerhaus untersucht, werden sie von einen unnatürlichen Mensch-Krokodilkreatur angegriffen und aus dem Grimoire lernt Whyborne erste Zaubersprüche.
Gemeinsam mit Whybornes Kollegin, der Archäologin Christine Putnam, versuchen sie, einer alten Geheimgesellschaft auf die Spur zu kommen.

Ich fand das Buch ok. Nicht mehr, nicht weniger.

Das Mysterium ist nicht besonders tiefgründig und etwas vorhersehbar. Das es sich hierbei um Lovecrafts Kreaturen handelt, darum macht das Buch an keiner Stelle einen Hehl. Da hätte mir zumindest etwas mehr Geheimhaltung besser gefallen. Das Buch geht sehr inflationär mit den Namen der Great Old Ones um.

Die Charaktere sind auch eher eindimensional. Percial ist sozial unfähig, ohne Selbstwertgefühl und eigentlich den typische Nerd seiner Zeit. Griffin ist draufgängerisch und abenteuerlustig mit einer traurigen Vergangenheit und Christine ist barsch und direkt aber in Gefühlsdingen fast genauso ungeschickt wie Whyborne.
Christine hat mir da von allen dreien noch am meisten gefallen. Whybornes hartnäckige Unwilligkeit, auch nur ein gutes Haar an sich selbst zu lassen, hat mir schon nach wenigen Kapiteln genervt und Griffin wirkt letztendlich immer irgendwie flach und charakterlos.

Die Romanze ist ganz nett. Whyborne verliebt sich zwar anscheinend nur, weil Griffin die einzige männliche Person ist, die jemals grundlegend Höflich zu ihm war und was Griffin an Whyborne findet, wird auch nicht so recht klar, aber es hat einen gewissen schnulzigen Scharm. Es gibt auch ein paar Sexszenen, die zwar eher typisch sind, ohne besondere Eigenheiten, aber ganz angenehm.

Alles in allem ist das Buch zwar grundlegend unterhaltsam, ihm fehlt aber einiges an Tiefe und Frische. Was M/M Fantasy-Mysteries angeht, habe ich schon deutlich bessere Serien gelesen.

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MikkaGs avatar

Rezension zu "Hexbreaker (Hexworld) (Volume 1)" von Jordan L. Hawk

Originelle Mischung aus historischer Fantasy, Krimi und homoerotischer Liebesgeschichte
MikkaGvor 2 Jahren


Erstmal zwei Hinweise: 1.) Das Buch ist zum Zeitpunkt dieser Rezension noch nicht auf deutsch erschienen. 2.) Es enthält detailliert beschriebenen einvernehmlichen Sex zwischen zwei Männern. 


Nur noch ein Kapitel! 


Das dachte ich mir kurz nach Mitternacht. Einen Wimpernschlag später war es auf einmal 3 Uhr früh, aber an dieser spannenden Stelle konnte ich unmöglich abbrechen... Die Nacht durchzumachen, um das Buch in einem Rutsch fertig zu lesen, erschien mir in dem Moment als die einzig logische Konsequenz - und nein, ich bereue gar nichts, denn das Buch hat mir von der ersten bis zur letzten Seite sehr viel Spaß gemacht. (Die Augenringe werden in ein paar Tagen verschwunden sein. Hoffe ich.)


Ich lese sehr selten Liebesgeschichten und noch seltener Erotik. Ehrlich gesagt langweilt es mich, wenn die Handlung nur der Aufhänger ist für Kitsch oder Sex! Umso erfreuter bin ich, wenn ich ein Buch finde, das alles vereint: eine originelle Geschichte, lebendige Charaktere, einen schönen Schreibstil, eine Prise Humor und Romantik, die wirklich ans Herz geht. Für mich bot "Hexbreaker" genau diese seltene, wunderbare Mischung.


Das Buch spielt Ende des 19. Jahrhunderts in einer magischen Version unserer Welt. Kurz gesagt: es gibt normale Menschen, es gibt Hexen und Hexer, und es gibt Vertraute. Letztere sind Gestaltwandler, die eine bestimmte Tiergestalt annehmen können und vom Wesen her viel mit diesem Tier gemeinsam haben. Gehen ein Vertrauter und ein Hexer einen magischen Bund fürs Leben ein, dann verstärken sich die Fähigkeiten des Hexers ungemein, was nicht nur Prestige und Macht bedeutet, sondern auch berufliche Möglichkeiten und somit Geld. Eigentlich hat jeder Vertraute einen seelenverwandten Magier, der für ihn bestimmt ist, aber es kommt allzu oft vor, dass ein Vertrauter eingefangen und gewaltsam gezwungen wird, den Bund mit einem anderen Magier einzugehen... Denn die Vertrauten werden von manchen Magiern behandelt wie Eigentum oder Haustiere.


Die Welt erschien mir gut durchdacht, mit historischem Flair und einem wirklich ungewöhnlichem Magiesystem!


Ja, es ist Fantasy, es ist eine Liebesgeschichte, aber es ist auch ein spannender Krimi mit unerwarteten Wendungen. Denn Copper Tom Halloran und Vertrauter Cicero müssen einen Kriminalfall klären, und zwar schnell. Menschen, die an sich harmlose Zauber konsumiert haben, drehen vollkommen unvermittelt durch und fallen den Nächstbesten mit Zähnen und Klauen an - buchstäblich, und das erinnert Tom an etwas in seiner eigenen Vergangenheit. Hier spielt einiges eine Rolle: Anarchisten, ein Schwarzhandel mit Vertrauten, magische Verbrechen, die Rechte von Minderheiten...


Die Hauptcharaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen, denn beide sind auf ihre eigene Art liebenswert: der ruhige, ernsthafte Tom und der charmante, extravagante Cicero. Natürlich begegnen sie einander anfangs mit gegenseitigem Misstrauen, natürlich kann sich die Liebesgeschichte nicht ohne Probleme und Rückschläge entwickeln, natürlich bedienen die beiden schon so ein bisschen die Klischées, aber darüber hinaus ist die Geschichte kein bisschen abgedroschen, sondern sehr einfallsreich. Alle Charaktere sind vielschichtig, lebensecht und glaubhaft, und ich freue mich schon darauf, einige davon in den nächsten Bänden näher kennenzulernen.


Der Schreibstil hat mich voll und ganz überzeugt, mit einer sehr dichten Atmosphäre, großartigen Bildern und einfach einer gewissen Qualität. Auch die Sexszenen fand ich zwar durchaus explizit, dabei aber keineswegs peinlich oder stillos, sondern sehr ansprechend!


Die Liebesgeschichte fand ich wunderschön und rührend. Ja, manchmal ist sie vielleicht ein kleines bisschen kitschig, aber es hält sich wirklich noch im Rahmen und wird auch immer wieder durch ein wenig Humor aufgelockert.


Das (ungekürzte) Hörbuch fand ich sehr gut gelungen, und vor allem Tristan James als Sprecher ist gut gewählt, denn er spricht die verschiedenen Charaktere so, dass man sie gut unterscheiden kann. Auch die erotischen Szenen spricht er angenehm, ohne dass es klingt wie aus einem schlechten Porno!


Fazit:
Gay Romance (homoerotische Liebesgeschichte), historische Fantasy und Krimi - "Hexbreaker" ist eine gelungene Mischung, und das sage ich als Leserin, die normalerweise weder Liebesgeschichten noch Erotik besonders gerne liest. Die Erotikszenen sind explizit, aber die Geschichte, die Ende des 19. Jahrhunderts in einer magischen Version unserer Welt spielt, ist eben nicht "nur" erotisch, sondern darüber hinaus originell, komplex und spannend.


...und ja, sehr romantisch und ein bisschen kitschig, aber trotzdem sehr ungewöhnlich und interessant. Ich als Liebesgeschichten-Muffel fand die Liebesgeschichte richtig süß!

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