Jordan L. Hawk Widdershins

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Inhaltsangabe zu „Widdershins“ von Jordan L. Hawk

2013 Rainbow Award Finalist Some things should stay buried. Repressed scholar Percival Endicott Whyborne has two skills: reading dead languages and hiding in his office at the Ladysmith Museum. After the tragic death of the friend he secretly loved, he's ruthlessly suppressed any desire for another man. So when handsome ex-Pinkerton Griffin Flaherty approaches him to translate a mysterious book, Whyborne wants to finish the job and get rid of the detective as quickly as possible. Griffin left the Pinkertons following the death of his partner, hoping to start a new life. But the powerful cult which murdered Glenn has taken root in Widdershins, and only the spells in the book can stop them. Spells the intellectual Whyborne doesn't believe are real. As the investigation draws the two men closer, Griffin's rakish charm threatens to shatter Whyborne's iron control. When the cult resurrects an evil sorcerer who commands terrifying monsters, can Whyborne overcome his fear and learn to trust? Will Griffin let go of his past and risk falling in love? Or will Griffin's secrets cost Whyborne both his heart and his life? Novel: 85,578 words. The Whyborne & Griffin series: Widdershins (Book 1) Threshold (Book 2) Other books by Jordan L. Hawk: The SPECTR series: Hunter of Demons (Book 1) Master of Ghouls (Book 2) Reaper of Souls (Book 3) Eater of Lives (Book 4) Hainted Heart of the Dragon

Mediocre Fantasy Romance. Predictable mystery, rather one-dimensional characters and a bad case of instance attraction.

— Sakuko
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  • Einfach ok. Nicht mehr, nicht weniger.

    Widdershins

    Sakuko

    09. March 2017 um 23:39

    Amerika 1897: Percival Whyborne ist komparativer Philologe im Ladysmith Museum in Widdershins. Das Museum verleiht seine Expertise an den Privatdetektiv und Ex-Pinkerton Griffin Flaherty, der ein codiertes Buch entschlüsselt haben möchte um den Mord an einem jungen Mann aufzuklären. Das Buch scheint ein altes Grimoire mit Zaubersprüchen zu sein. Als Whyborne mit Griffin ein Lagerhaus untersucht, werden sie von einen unnatürlichen Mensch-Krokodilkreatur angegriffen und aus dem Grimoire lernt Whyborne erste Zaubersprüche. Gemeinsam mit Whybornes Kollegin, der Archäologin Christine Putnam, versuchen sie, einer alten Geheimgesellschaft auf die Spur zu kommen.Ich fand das Buch ok. Nicht mehr, nicht weniger. Das Mysterium ist nicht besonders tiefgründig und etwas vorhersehbar. Das es sich hierbei um Lovecrafts Kreaturen handelt, darum macht das Buch an keiner Stelle einen Hehl. Da hätte mir zumindest etwas mehr Geheimhaltung besser gefallen. Das Buch geht sehr inflationär mit den Namen der Great Old Ones um.Die Charaktere sind auch eher eindimensional. Percial ist sozial unfähig, ohne Selbstwertgefühl und eigentlich den typische Nerd seiner Zeit. Griffin ist draufgängerisch und abenteuerlustig mit einer traurigen Vergangenheit und Christine ist barsch und direkt aber in Gefühlsdingen fast genauso ungeschickt wie Whyborne. Christine hat mir da von allen dreien noch am meisten gefallen. Whybornes hartnäckige Unwilligkeit, auch nur ein gutes Haar an sich selbst zu lassen, hat mir schon nach wenigen Kapiteln genervt und Griffin wirkt letztendlich immer irgendwie flach und charakterlos.Die Romanze ist ganz nett. Whyborne verliebt sich zwar anscheinend nur, weil Griffin die einzige männliche Person ist, die jemals grundlegend Höflich zu ihm war und was Griffin an Whyborne findet, wird auch nicht so recht klar, aber es hat einen gewissen schnulzigen Scharm. Es gibt auch ein paar Sexszenen, die zwar eher typisch sind, ohne besondere Eigenheiten, aber ganz angenehm.Alles in allem ist das Buch zwar grundlegend unterhaltsam, ihm fehlt aber einiges an Tiefe und Frische. Was M/M Fantasy-Mysteries angeht, habe ich schon deutlich bessere Serien gelesen.

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  • Guter Reihenauftakt

    Widdershins

    Jisbon

    20. May 2016 um 21:36

    "Widdershins" war mein zweites Buch von Jordan L. Hawk. Ich habe die beiden direkt nacheinander gelesen und habe es so ganz automatisch mit "Restless Spirits" (Rezension) verglichen - und obwohl "Restless Spirits" zweifellos ein gutes Buch ist, hat mir dieses hier doch besser gefallen. Hauptsächlich lag dies an den Hauptcharakteren. Percival Endicott Whyborne, der Ich-Erzähler, ist ein toller, sehr liebenswerter Charakter (und nicht nur weil er Bücher mag und alte Kulturen studiert, obwohl das zweifellos ein Bonus ist). Seine etwas zu pessimistische Art hat mich nach einiger Zeit ein wenig genervt, obwohl ich seine Stimmung nachvollziehen konnte, aber davon abgesehen mochte ich ihn sehr und ich wollte, dass er sicher und glücklich ist. Griffin Flaherty ist ebenfalls eine sympathische Figur. Zuerst weiß man als Leser nur sehr wenig über ihn, aber das ändert sich bald und man erfährt, dass er von seiner Vergangenheit geprägt wurde und viel mehr hinter ihm steckt, als man zuerst glauben würde. Seine aufkeimende Beziehung zu Whyborne hat mir sehr gut gefallen. Die beiden waren süß zusammen und das Gespräch, das sie nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht geführt haben, war wirklich emotional. Die Romanze war auf jeden Fall gut geschrieben und ich war daran interessiert zu erfahren, wie es mit ihnen weiter geht. Es ging zwar alles ein bisschen schnell, aber es war dennoch alles glaubwürdig. Auch die Sexszenen waren waren meiner Meinung nach geschmackvoll dargestellt. Mein einziges Problem bei der Liebesgeschichte ist der 'Konflikt' gegen Ende der Geschichte. Für mich wirkte es wie ein Versuch, Drama zu kreieren, wo keines nötig war, und dieser Aspekt hätte gut weggelassen werden können. Der Fantasy-Teil der Geschichte hat mir ebenfalls gefallen. In anderen Reviews habe ich gesehen, dass es als "Horror" bezeichnet werden kann, aber dem kann ich (zumindest in Bezug auf diesen Band, bei einigen der Fortsetzungen sieht das anders aus...) nicht wirklich zustimmen. Ich bin wirklich leicht zu verängstigen und für mich waren die Szenen relativ harmlos, ich kann aber auch nachvollziehen, wenn jemand das anders beurteilt. Das 'Rätsel', dem Whyborne und Griffin nachgehen, wurde gut eingeführt und die Entwicklung war interessant, da ich nie genau wusste, was als nächstes passieren würde. Die Auflösung hat mir nicht hundertprozentig gefallen, aber sie passt zum Rest der Geschichte. FAZIT "Widdershins" ist ein gutes Buch und ein sehr guter Reihenauftakt, der mir so sehr gefallen hat, dass ich in Folge gleich den Rest der Serie gelesen habe. Die Romanze ist glaubwürdig und gut dargestellt und auch der Fantasy-Anteil war interessant und spannend. Ich kann die Reihe auf jeden Fall empfehlen.

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