Jordi Llobregat Die Anatomie des Teufels

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Inhaltsangabe zu „Die Anatomie des Teufels“ von Jordi Llobregat

Ein actionreicher historischer Thriller, so spannend wie Dan Brown und so atmosphärisch wie Carlos Ruiz Zafón.

Barcelona, 1888: Als der junge Gelehrte Daniel Amat die Nachricht vom Tod seines Vaters erhält, kehrt er nur widerwillig in seine Heimat zurück. Am Grab begegnet er dem Journalisten Bernat Fleixa, der glaubt, dass es Mord war. Doch die Polizei will nicht ermitteln. Als Daniel dann noch das mysteriöse Tagebuch seines Vaters in die Hände fällt, das auf ein geheimes Manuskript verweist, und immer öfter schrecklich zugerichtete Frauenleichen in den Altstadtgassen entdeckt werden, fragt sich Daniel: War sein Vater einem grausamen Verbrechen auf der Spur?

Das Buch lässt sich gut lesen, wobei die Geschichte nicht unbedingt knappe 600 Seiten benötigt hätte.

— NicoleP

Guter historischer Thriller mit Charakteroverflow

— Stuffed-Shelves

eine Mischung aus Thriller und historischem Roman mit einer kleinen Prise Fantasy

— Colorful_Leaf

sehr detaillierter Schreibstil, der die Handlung enorm in die Länge zieht und zu Lasten der Spannung geht

— Engel1974

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  • ...eine Mischung aus Thriller und historischer Roman...

    Die Anatomie des Teufels

    Lesebegeisterte

    01. September 2017 um 13:54

    Ein spannender historischer Thriller der in Barcelona spielt. Als Leser weiss man nicht so recht wer oder was der Mörder ist? Mensch oder doch ein Tier? Lassen Sie sich überraschen

  • Die Anatomie des Teufels

    Die Anatomie des Teufels

    NicoleP

    09. July 2017 um 19:19

    1888 in Barcelona, kurz vor der Eröffnung der Weltausstellung, hat es ein Serienkiller auf junge Frauen abgesehen. Ihre Leichen werden grausam verstümmelt gefunden. Zur gleichen Zeit macht sich Professor Daniel Amat auf den Weg in seine Heimatstadt Barcelona. Sein Vater, mit dem er seit sieben Jahren keinen Kontakt mehr hatte, ist verstorben. Auf dessen Beerdigung trifft er den Journalisten Bernat Fleixa. Fleixa ist davon überzeugt, dass Daniels Vater ermordet wurde.Klingt nach einer spannenden Geschichte, insbesondere, weil ein mysteriöses Tagebuch gefunden wird, welches den Verdacht von Fleixa erhärtet. Leider waren meine Erwartungen an die Geschichte etwas zu hoch. Über weite Strecken des Buches reiht sich ein Ereignis an das nächste, aber es kommt nicht das typische „Thriller-Feeling“ auf.Über weite Strecken ist es ein guter historischer Roman, bei dem Daniel und Fleixa versuchen, das Rätsel aus dem Tagebuch zu lösen und so herauszufinden, was mit Daniels Vater geschehen ist. Die Figuren bleiben allerdings weitestgehend oberflächlich, so dass es schwerfällt, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.Positiv ist zu sagen, dass es am Ende der Geschichte doch noch spannend wird. Wäre diese Spannung bereits am Anfang oder im Mittelteil aufgetreten, hätte das den Gesamteindruck der Geschichte deutlich verbessert. Der Schluss, und somit die Auflösung, ist gelungen.Das Buch lässt sich gut lesen, wobei die Geschichte nicht unbedingt knappe 600 Seiten benötigt hätte. Vielleicht hätte hier eine Straffung der Erzählung für mehr Spannung gesorgt. Die Geschichte selbst ist gut gelungen, der Autor hat gut recherchiert und hat einen leicht verständlichen Schreibstil. Die Menschen und der Zeitgeist des 19. Jahrhunderts sind gut eingefangen.Zusammengefasst kann ich sagen, dass „Die Anatomie des Teufels“ eine gute Geschichte ist. Für Einsteiger in das Genre „historische Thriller“ dürfte es das richtige Buch sein. Wer nicht, wie ich, mit zu hohen Erwartungen an den Roman heran geht, kann durchaus Gefallen am Roman finden.Ich danke dem Bloggerportal und dem Blanvalet-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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  • Guter historischer Thriller mit Charakteroverflow

    Die Anatomie des Teufels

    Stuffed-Shelves

    19. June 2017 um 15:42

    [...] „Die Anatomie des Teufels“ ist ein starker Roman, der gekonnt Thriller mit historischem Roman verbindet. Ganz deutlich muss man sagen, dass Jordi Llobregats größte Stärke in der Ausgestaltung und Beschreibung seiner Charaktere und Örtlichkeiten liegt, auch wenn sich die Spannungskurve zumeist auf einem zumindest guten Niveau bewegt. Am finalen Twist arbeiten wir allerdings noch etwas, damit er beim nächsten Mal nicht so aufgesetzt wirkt, gell? Denn das war tatsächlich ziemlich ärgerlich. Wem allerdings Ulf Torrecks „Fest der Finsternis“ gefallen hat, der dürfte auch hier seinen Spaß haben.Die komplette Rezension findet ihr wie immer auf stuffed-shelves.de

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  • Die Anatomie..

    Die Anatomie des Teufels

    Colorful_Leaf

    30. May 2017 um 01:08

    „Die Anatomie des Teufels“  ist eine Mischung aus Thriller und historischem Roman mit einer kleinen Prise Fantasy. Er spielt in der spanischen Metropole Barcelona im Jahr 1888, einer Zeit in der die Kluft zwischen Arm und Reich enorm ist, auf der einen Seite gibt es einen gewaltigen Aufschwung in der industriellen Entwicklung und der kulturelle Fortschritt boomt, auf der anderen Seite leiden die Bürger Hunger, haben schwere Krankheiten wie Malaria, Typhus und Tuberkulose und vegetieren mehr schlecht als recht vor sich hin.Mitten in diese Kulisse setzt der Autor einen skrupellosen Mörder aufs „Spielbrett“. Ihm gegenüber stellt er ein sehr ungleiches Ermittlerpaar, Daniel ein junger, intellektueller Mann, der sich als Dozent in Oxford ein zufriedenstellendes Leben aufgebaut hat, gerade vor der Eheschließung und Beförderung zum Professor steht und Bernat ein ziemlich „heruntergekommener“, etwas mysteriös und geheimnisvoll wirkenden Journalisten. Beide machen sich auf die Suche nach dem Mörder von Daniels Vater. Dieser war Mediziner und einer großen „Sache“ auf die Spur gekommen. Einige Andeutungen darüber hatte er Bernat vor seinem Tod bereits geäußert. Meine Meinung: Der Autor bietet als Story eine gute Mischung an, insgesamt ist es eine interessante und durchaus spannende Mischung, die leider etwas am Schreibstil hapert. Dieser liest sich zwar flüssig, wird aber zu sehr detailliert. Viele für die eigentliche Handlung irrelevante Szenen werden bis ins kleinste Detail beschrieben und sind sehr langweilig. So ging es auch gleich zu Beginn sehr schleppend voran, man wurde mit vielen Belanglosigkeiten konfrontiert, die Handlung zog sich breit wie ein Kaugummi und die Spannung lies etwas bis zur Mitte des Buches hin auf sich warten..Auf der anderen Seite hatte dieser Schreibstil auch Vorteilen, so gab er hervorragende Einblicke in die Thematik Anatomie und Pathologie, was durchaus interessant war. Ebenso garantierten einige  Szenen dadurch ein Gänsehaut Feeling, da sie bis ins Einzelne sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben wurden.Insgesamt lässt mich der Thriller etwas gespalten zurück auf der einen Seite der detailreiche Schreibstil der die Handlung enorm in die Länge zieht, dennoch einige Szenen so ins Licht rückt das man sie sich bildlich vorstellen kann.

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  • sehr detaillierter Schreibstil, der die Handlung enorm in die Länge zieht

    Die Anatomie des Teufels

    Engel1974

    25. May 2017 um 16:29

    „Die Anatomie des Teufels“ von Jordi Llobregat ist eine Mischung aus Thriller und historischem Roman mit einer kleinen Prise Fantasy. Er spielt in der spanischen Metropole Barcelona im Jahr 1888, einer Zeit in der die Kluft zwischen Arm und Reich enorm ist, auf der einen Seite gibt es einen gewaltigen Aufschwung in der industriellen Entwicklung und der kulturelle Fortschritt boomt, auf der anderen Seite leiden die Bürger Hunger, haben schwere Krankheiten wie Malaria, Typhus und Tuberkulose und vegetieren mehr schlecht als recht vor sich hin. Mitten in diese Kulisse setzt der Autor einen skrupellosen Mörder aufs „Spielbrett“. Ihm gegenüber stellt er ein sehr ungleiches Ermittlerpaar, Daniel ein junger, intellektueller Mann, der sich als Dozent in Oxford ein zufriedenstellendes Leben aufgebaut hat, gerade vor der Eheschließung und Beförderung zum Professor steht und Bernat ein ziemlich „heruntergekommener“, etwas mysteriös und geheimnisvoll wirkenden Journalisten. Beide machen sich auf die Suche nach dem Mörder von Daniels Vater. Dieser war Mediziner und einer großen „Sache“ auf die Spur gekommen. Einige Andeutungen darüber hatte er Bernat vor seinem Tod bereits geäußert. Die Suche nach dem Mörder ist allerdings nicht so einfach, die Polizei scheint involviert zu sein, lässt die Leichen verschwinden und die Bevölkerung hüllt sich in Schweigen, sie glaubt das hinter den Morden ein grausames Tier, das Gros Negre steckt. Meinung: Der Autor bietet als Story eine gute Mischung an, insgesamt ist es eine interessante und durchaus spannende Mischung, die leider etwas am Schreibstil hapert. Dieser liest sich zwar flüssig, wird aber zu sehr detailliert. Viele für die eigentliche Handlung irrelevante Szenen werden bis ins kleinste Detail beschrieben und sind sehr langweilig. So ging es auch gleich zu Beginn sehr schleppend voran, man wurde mit vielen Belanglosigkeiten konfrontiert, die Handlung zog sich breit wie ein Kaugummi und die Spannung lies etwas bis zur Mitte des Buches hin auf sich warten. Auf der anderen Seite hatte dieser Schreibstil auch Vorteilen, so gab er hervorragende Einblicke in die Thematik Anatomie und Pathologie, was durchaus interessant war. Ebenso garantierten einige Szenen dadurch ein Gänsehautfealing, da sie bis ins Einzelne sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben wurden. Für die beiden Hauptprotagonisten hätte ich mir mehr Nähe gewünscht, sie blieben mit trotz des Schreibstils einfach zu fern, ein Bezugaufbau war kaum möglich. Insgesamt lässt mich der Thriller etwas gespalten zurück auf der einen Seite der detailreiche Schreibstil der die Handlung enorm in die Länge zieht, dennoch einige Szenen so ins Licht rückt das man sie sich bildlich vorstellen kann. Dann die Protagonisten, sie agieren und lösen den Mordfall, halten einige Überraschungen bereit, bleiben mir im ganzen Handlungsverlauf dennoch zu fern. Aufgrund dieser angeführten Punkte kann ich diesen Thriller leider nur als mittelmäßig einstufen.

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  • Gelungener Erstling

    Die Anatomie des Teufels

    gagamaus

    17. May 2017 um 08:59

    Die Leiche des Mediziners Amat wird verstümmelt von zwei Fischern aus dem Wasser gezogen. Sein Sohn Daniel, der in Oxford gerade eine Professoren-Stelle angenommen hat, kommt zur Beerdigung zurück nach Barcelona. Ein Familienzwist hatte ihn einst vertrieben. Umso mehr möchte er jetzt den Tod seines Vaters aufklären. Er lernt den Journalisten Bernat Fleixa kennen, der mit dem Arzt eine unheimliche Mordserie in der Stadt aufklären wollte. Da es sich vor allem um Prostituierte handelt, konnte die Polizei die Taten bis jetzt vor der Öffentlichkeit weitgehend herunterspielen und geheim halten. Die Verstümmelungen der Opfer deuten anfangs eher auf ein wildes Tier hin und würden die Stadtbevölkerung sicher in Angst und Schrecken versetzen. „Die Anatomie des Teufels“ ist der Erstling des spanischen Autors Jordi Llobregat. Die damalige Zeit ist aus heutiger Sicht eine, in der der Unterschied zwischen arm und reich, zwischen aufkommender Moderne und rückständiger Vergangenheit groß war. Während die Stadtregierung die letzten Vorkehrungen für die anstehende Weltausstellung trifft, ist nur ein paar Straßen weiter das Elend und der Tod präsent, leiden die Menschen Hunger und sterben an Typhus und Tuberkulose. Diese Gegensätze beschreibt Llobregat ausführlich und in einer lebhaften und sehr angenehm zu lesenden Sprache. Vor allem Daniel wird einem dabei sehr schnell sympathisch. Der kluge, empfindsame junge Mann und der etwas heruntergekommene Reporter sind ein ungleiches aber darum umso interessanteres Ermittlergespann. Auch der Glaube an ein tierisches Monster als Täter und die aufkommende forensische Pathologie sind ein spannender Kontrast in diesem historischen Krimi. Der Plot ist dabei vielleicht nicht besonders trickreich aber logisch aufgebaut und lässt sich auch für die psychologischen Details des Täters angemessene Zeit der Erklärung und Beleuchtung. Seltsam waren für mich zwei, drei kleine Sequenzen, in denen ich den Eindruck hatte, der Autor wäre etwas ins Phantastische abgeglitten. Aber vielleicht sollte das auch nur metaphorisch sein und ich habe es nur nicht ganz verstanden. Ein gelungener Krimi mit einem tollen Setting in einer Zeit des Umbruchs, die ich gerade deswegen sehr in Romanen schätze. Für mich eine gelungene Neuentdeckung. 4,5 Sterne – wohlwollend auf 5 aufgerundet.

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  • Eine erschreckend düstere Reise in die Vergangenheit

    Die Anatomie des Teufels

    Krimine

    14. May 2017 um 17:57

    Im April 1988 erhält der junge Lateinprofessor Daniel Amat die Nachricht, dass sein Vater in Barcelona verstorben ist. Ohne zu zögern fährt er dorthin und muss erfahren, dass die Leiche des beliebten Arztes aus den dunklen Wassern des Port Vell gefischt worden ist und die Umstände seines Todes überaus seltsam sind. Zur gleichen Zeit steht in Barcelona die Eröffnung der ersten Weltausstellung an. Und während alle Kräfte damit beschäftigt sind, die letzten Arbeiten fertigzustellen, geht in der Stadt ein perfider Mörder um. Bereits mehrere junge Frauen sind ihm zum Opfer gefallen und wurden Tage nach ihrem Verschwinden mit gewaltigen Bisswunden und fehlenden Körperteilen aufgefunden. Doch erst als Daniel das mysteriöse Tagebuch seines Vaters entdeckt, wird klar, dass viel mehr hinter dem Tod des Vaters steckt und hinter dessen Bemühen, die Frauenmorde aufzuklären. „Die Anatomie des Teufels“ ist ein spannender Historienthriller, der in der spanischen Metropole Barcelona spielt, zu einer Zeit, als die industrielle Entwicklung einen riesigen Aufschwung nahm und der kulturelle Fortschritt boomte. Während die Bürger der Stadt unter Krankheiten wie Tuberkulose, Typhus und Malaria litten, machten sich die Großen und Mächtigen daran, mit bemerkenswerten Bauten und einer gigantischen Ausstellung ihren Wohlstand zu präsentieren. In dieser von großen Gegensätzen geprägten Epoche siedelt der spanische Debütautor Jordi Llobregat die Handlung seines Thrillers an und lässt vor der Kulisse einer sich rasant entwickelnden Stadt einen skrupellosen Mörder sein grausames Werk verrichten. Warum er das tut, ahnt der Leser schon bald und doch wird er in den Sog von Ereignissen gezogen, die gleichermaßen mysteriös und erschreckend sind.Erstaunlich ruhig und mit vielen historischen Details wird die Geschichte von den wahnwitzigen Ideen eines Mannes erzählt, der dem Schicksal ein Schnippchen schlagen will. Doch er ist nicht der Einzige, der seine Pläne mit großem Nachdruck verfolgt. Auch der Journalist Don Bernat Fleixa, der dem junge Lateinprofessor Daniel Amat bei seiner Suche nach dem Mörder hilfreich zur Seite steht, setzt alles daran, aus seinem ergaunerten Wissen Kapital zu schlagen. Figuren, die wunderbar lebensecht und in ihren Handlungsweisen dermaßen nachvollziehbar geraten sind, dass der Leser sie regelrecht vor sich sieht. Hinzu kommen eine Atmosphäre, die düster und unheimlich in Erscheinung tritt und ein Handlungsverlauf, der vor rätselhaften Geheimnissen, unlauterem Verrat und verbotene Leidenschaften nur so strotzt. Fazit:In „Die Anatomie des Teufels“ begibt sich der Leser auf eine erschreckend düstere Reise in die Vergangenheit, wo er einen tiefen Einblick in die krankhaften Fantasien eines Psychopathen erhält. Fesselnd geschrieben und mit einem faszinierenden Einblick in das frühere Barcelona versehen, überzeugt der Thriller auf der ganzen Linie.

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  • tolle Mischung aus Thriller und historischem Roman

    Die Anatomie des Teufels

    bumblebeesworld

    13. May 2017 um 11:14

    Zum Inhalt: Das Buch spielt in Barcelona, im Jahr 1888, kurz vor der Weltausstellung. Es geht um Daniel Amat, der zu Beginn des Buches in Oxford lebt und sich dort ein schönes und zufriedenes Leben aufgebaut hat. Er soll Professor an der Universität werden und bald heiraten. Doch dann erreicht in die Nachricht aus Barcelona mit der Information, dass sein Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen sei. Also macht er sich auf den Weg zur Beerdigung und um sich um die letzten Angelegenheiten seines Vaters zu kümmern. Bei dieser Beerdigung trifft er auf Bernat Fleixa, einen Journalisten, der zusammen mit Daniels Vater, der Arzt war, einer großen Geschichte auf der Spur war, jedoch vor dessen Tod nichts genaueres mehr in Erfahrung bringen konnte. Daniels Vater hat mitbekommen, dass es schon zahlreiche Morde an jungen Frauen gegeben hat, die allesamt Prostituierte waren und so von niemandem vermisst wurden. Auf diese Weise konnte die Polizei die verstümmelten Leichen verschwinden lassen und es gab keine Aufregung. Daniel und Bernat machen sich jetzt also zusammen auf die Suche nach dem Mörder und stoßen dabei auf auf Gerüchte, dass ein grausames Tier, das Gos Negre, der Übeltäter sei. Sie wollen das jedoch nicht glauben und bringen unglaubliche Dinge ans Tageslicht. Meine Meinung: Die Mischung aus historischem Roman und Thriller hat mich sofort angesprochen, da beides meine absoluten Lieblingsgenres sind. Zusätzlich süielt auch Fantasy eine kleine Rolle, die anderen beiden Genres überwiegen jedoch. Ich bin also mit großen Erwartungen in dieses Buch hineingegangen, die im großen und ganzen auch nicht enttäuscht wurden. Komplett überzeugen konnte mich der Inhalt allerdings auch nicht. Es kam häufig zu Situationen, die wirklich bis ins kleinste Detail beschrieben wurden. Ob es sich dabei um Gefühle, Geschehnisse oder die Beschreibung der Umgebung hatte, machte dabei keinen Unterschied, es war wirklich von allem was dabei. An manchen Stellen hat es für mich auch sehr gut gepasst, dass die Situationen so detailreich waren, dadurch fiel es mir leicht es mir auch gut vorzustellen. Dadurch, dass es aber über lange Zeiträume so war, hatte besonders der Mittelteil für mich einige Längen, durch die ich mich etwas hindurcharbeiten musste. Zum Ende hin hat die Spannung für mich dann wieder etwas die Überhand gewonnen und es wurde leichter längere Abschnitte am Stück zu lesen ohne ungeduldig zu werden und zu warten, dass endlich was passiert. Die Erklärungen zur Pathologie und Anatomie der Opfer oder auch ganz allgemeine Beschreibungen aus Lehrbüchern oder Vorlesungen fand ich wirklich sehr interessant und auch für den Leser einfach erklärt. Man muss auch damit klarkommen, dass einige Situationen echt etwas eklig sind und auch den Stil des gesamten Buches nach genau geshildert werden und es außerdem eine Menge Tote gibt, auch wenn die meisten nur namenlose Opfer sind. Es gab manches Mal Situationen in denen ich überrascht war, wie die Charaktere jetzt handeln. Das war für mich sowohl ein positiver Überraschungseffekt, als auch ein bisschen negativ, da ich mir dadurch kein eindeutiges Bild der Personen machen konnte und auch bei Einblicken in die verschiedenen Handlungsstränge nicht vorhersagen konnte wie jetzt wer darauf reagieren wird. Gleichzeitig ist auf diese Weise die Spannung  immer wieder dagewesen und hat es auch in etwas längeren Teilen nicht vollständig langweilig werden lassen. Es gab für mich über das Buch hinweg nicht viele Plot-Twists, erst gegen Ende ist es immer wieder hin und her gegangen, die Schuld wurde von einem zum anderen und wieder zurück gegeben. So war das Ende doch noch unerwartet gut.

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