Jordi Sierra i Fabra La memoria de los seres perdidos (B1+)

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Inhaltsangabe zu „La memoria de los seres perdidos (B1+)“ von Jordi Sierra i Fabra

War ganz gut. Auf jeden Fall mal ein spannendes Thema, das man sonst eher selten findet :)

— Naomi_Schwarz

Hab jetzt nicht exakt diese Version gelesen, aber wunderbares Buch über ein heikles Thema:)

— ladyan

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  • Rezension von Jazznixe zum Buch „La memoria de los seres perdidos"

    La memoria de los seres perdidos (B1+)

    Jazznixe

    05. March 2018 um 11:56

    Zum Buch:"La memoria de los seres perdidos" wurde von Jordi Sierra i Fabra geschrieben uns ist im Klett Verlag erschienen. Es ist ein Taschenbuch mit 172 Seiten und kostet in Deutschland 9,25 Euro. Zusammenfassung:Die 19-Jährige Spanierin Estela ist überglücklich. Sie liebt ihre Familie über alles, hat tolle Freunde und ist auch noch frisch verliebt in ihren Freund Miguel. Doch eines Tages taucht eine mysteriöse Frau auf, die behauptet, Estelas Tante zu sein und ihr erzählt, sie sei adoptiert. Sie möchte nicht glauben, was die fremde Frau ihr erzählt. Aber dennoch begibt sie sich auf die Suche nach der grausamen Wahrheit, durch die ihre komplette Welt zusammenbricht...Meine Meinung:Sprachniveau und Schreibstil: Diese Ausgabe ist Spanischniveau B1. Auf der Lektüre wird angegeben, dass das etwa dem 4. Lernjahr entspricht. Ich lerne es allerdings in der Schule erst das 2. Jahr und habe ohne Vorkenntnisse begonnen. Für mich war der Schwierigkeitsgrad an der oberen Grenze, aber es ist durchaus möglich, das Buch auch im 2. Lernjahr schon zu lesen. Davor ist meiner Meinung nach aber defintiv zu früh. Der Schreibstil war für mich angenehm. Natürlich waren mir viele Vokabeln unbekannt, doch die grundsätzliche Handlung habe ich dennoch verstanden. Ich hatte anfangs ein paar Probleme, in die Geschichte hineinzukommen, mit der Zeit wurde das Leseverständnis jedoch immer besser. Einige Vokabeln sind in der Lektüre am Ende der Seite erklärt. Das fand ich grundsätzlich gut, aber teilweise fand ich die Erklärungen sehr schwierig, sodass sie mir nicht immer weitergeholfen haben. Inhalt: In der Geschichte geht es um die verschwundenen Kinder aus der Militärdiktatur in Argentinien von 1976-1983. Von diesem Thema hatte ich vor dieser Lektüre überhaupt keine Ahnung, darum war ich anfangs skeptisch, ob ich dieses komplexe Thema mit dieser Lektüre generell vestehen kann und zusätzlich auch noch auf Spanisch. Aber ich finde, der Autor hat die Geschichte auf eine verständliche Art erzählt, sodass ich viele spannende, aber gleichzeitig auch extrem erschreckende Dinge über die argentinische Diktatur gelernt habe. Meiner Meinung nach behandelt das Buch ein wichtiges und auch immer noch aktuelles Thema.  Zitat von Seite 160, Zeilen 10-13: "-Algún día tú también buscarás la memoria de los seres perdidos. -¿Y eso qué es? -El destino" ZitatendeDie Geschichte der Protagonistin Estela basiert auf realen Ereignissen, darum ist die Geschichte soweit ich das beurteilen kann realitätsnah. Meiner Meinung nach ist es ein tolles Buch, das eine Verbindung herstellt zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und einen sehr zum Nachdenken bringt. Ich habe mir Fragen gestellt wie "Was weiss ich eigentlich über meine Vergangenheit?" oder "Was würde ich tun, wenn ich Estelas Schicksal teilen würde?". Es ist ein Buch über Schicksal und Wahrheit, ein Buch, das zeigt, dass man manchmal Angst vor der Wahrheit hat, aber dass man nicht frei sein kann, wenn man sie nicht erfährt. Zitat von Seite 78, Zeilen 31 bis 32:"Estela, te he contado la verdad (...) Y la verdad es lo único que nos hace libres." Zitatende Die Charaktere des Buches haben mir gut gefallen. Die Beschreibungen der Personen sind gut verständlich, sodass ich die grundsätzlichen Eiegnschaften der Personen gut erfassen und sie mir bildlich vorstellen konnte. Ich mochte auch, dass die Charakteren so unterschiedlich und teilweise auch ein wenig geheimnisvoll waren. Estela mochte ich als Protagonistin sehr. Sie ist ein realistisches junges Mädchen. Sie trifft sich mit Freunden, ist frisch verliebt und ist ein ganz normaler Teenager. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, obwohl mir die Thematik anfangs sehr unbekannt war. Ich fand es sehr interessant, Estela auf ihre Suche nach der Wahrheit zu begleiten. Es war spannend zu sehen, wie sich immer mehr Puzzleteile zusammengefügt haben und ich habe total mit ihr mitgefiebert und war gespannt auf das Ende. Fazit: Eine tolle Lektüre, die ein wichtiges Thema behandelt und auch für Leser, die keine Vorkenntnisse zur Diktatur in Argentinien haben, gut verständlich ist. Leider gibt es die Lektüre soweit ich weiss nicht auf Deutsch, aber jedem, der Spanisch kann oder es lernt, kann ich es sehr weiterempfehlen.

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  • La memoria de los seres perdidos *Rezension*

    La memoria de los seres perdidos (B1+)

    ladyan

    18. February 2015 um 21:27

    Das Buch ist auf Spanisch erschienen, und es gibt 4 Versionen davon. die erste basierend auf einem Wortschatz von 600 Wörtern, die zweite basierend auf einem Wortschatz von 1500 Wörtern, die dritte basierend auf einem Wortschatz von 2000 Wörtern und die Vierte basierend auf einem Wortschatz von 2500 Wörtern. Das Buch enthält kleine Bilder zum Vokabelverständis und außerdem am Ende der Seite weitere Vokabeln. Für mich war das Buch sehr einfach zu verstehen, allerdings bin ich Halbspanierin und höre und spreche Spanisch schon seit ich ganz klein war. Das ganze Buch dreht sich um die verschwundenen Kinder aus der Militärdikatatur von Argentinien. Das Buch spielt in den 90ger-Jahren und dreht sich um Estela, eine überglücklich 19-jährige, die in Spanien, genauer gesagt, Barcelona wohnt. Sie hat den perfekten Freund und eine Familie, die Estela liebt. Doch dann findet sie heraus, dass ihr Vater beim Militär in Argentinien war und sie selber adoptiert ist. Wahrscheinlich hat ihr eigener Vater ihre leibliche Mutter gefoltert und ihr Kind selber behalten Die Charaktere des Buches sind alle einfach und klar geschildert. Mit einem Satz kann man sich gut vorstellen, dass der Vater zum Beispiel sehr schweigsam und ein bisschen faschistisch ist. Und das, obwohl er im Buch eher seltener erwähnt wird. Ich finde es ganz großartig, wie Estela damit umgeht und wie sie Stück für stück die Wahrheit rausfindet. Der Schluss erzeugt nochmal ein bisschen Spannung und man weiß nicht so richtig, wie es ausgehen wird. Meiner Meinung nach ist das Buch großartig und man sollte es unbedingt lesen, wenn man ein bisschen Spanisch kann. Ich kann es nur weiter empfehlen;)  

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