Jordi Sierra i Fabra Liebe auf den ersten Blick

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Inhaltsangabe zu „Liebe auf den ersten Blick“ von Jordi Sierra i Fabra

Spanien im 19. Jahrhundert. In einem Dorf treffen zwei junge Menschen aufeinander, die aus Welten stammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Eliseo, ein Waisenjunge, der nicht lesen und schreiben kann, und Elena, Tochter aus gutem Hause. Die beiden sehen sich nur eine Sekunde in die Augen und es ist um sie geschehen. Kann diese unmögliche Liebe eine Zukunft haben? Romantisch wie Romeo & Julia!

So schön! *seufz*

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  • Hach, wie schön!

    Liebe auf den ersten Blick

    I-heart-books

    25. December 2015 um 17:09

    Hach, was für eine wunder wunderschöne Geschichte eines spanischen Autors. So schön romantisch wie Romeo und Julia, nur mit nicht ganz so einem tragischen Ende.   Toller Schreibstil, tolle Story und die Idee, zwei Liebesgeschichten parallel laufen zu lassen, der Leser sogar auf drei verschiedene Arten die Geschichte lesen muss ist super! Schade, dass das Buch vergriffen ist, denn nicht nur die Aufmachung, sondern die ganze Geschichte ist ein Platz im Buchregal wert!

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  • Super süsse Geschichte

    Liebe auf den ersten Blick

    janina_schulz

    13. March 2014 um 22:07

    „Liebe auf den ersten Blick“ ist zwar ein Jugendbuch ab 12 Jahren und mit 255 Seiten nicht besonders umfangreich, dafür ist der Inhalt dieses Buches umso bemerkenswerter.  Die Sätze sind oft nur sehr kurz und die Sprache einfach gehalten, doch der Sinn hinter so manchem "Sätzchen" ist enorm und wundervoll. Eliseo ist ein junger Protagonist von noch nicht ganz 16 Jahren. Sein ganzes Leben scheint ihm vorherbestimmt. Als Gehilfe des Arztes, der Eliseo nach dem Tod seiner Eltern „großzügig“ aufgenommen hat, verrichtet er tagtäglich alle anfallenden Arbeiten. Oft nicht ohne die Missgunst seines Herrn spüren zu müssen.  Spanien im 19. Jahrhundert, dazu noch in einem Dorf, bietet wenig Alternativen. Besonders wenn man nicht einmal lesen und schreiben kann.  Eliseo ist eine so schöne Hauptfigur. Pflichtbewusst und dankbar nimmt er die Torturen jeden Tag aufs Neue auf sich ohne dabei als ungebildeter Bauertölpel zu wirken. Trotz seiner fehlenden Bildung ist er ein helles Köpfchen.  Aber auch ihm bleibt es nicht verwert, sich den Moralvorstellungen und Tugenden des 19. Jahrhunderts zu unterwerfen.  Als er Elena, einem jungen Mädchen aus gutem Hause, zum ersten Mal begegnet, ist er sofort von ihrer Erscheinung und ihrer Art verzaubert.  Aber ein ungebildeter Waisenjunge und ein angesehenes Mädchen von Rang dürfen sich nicht derart zueinander hingezogen fühlen.  „ ››Träumen ist das Einzige, was uns Armen bleibt‹‹, gab Eliseo überzeugt zurück.“(S.47)  Die beiden finden einen ungewöhnlichen Weg der Kommunikation. Denn miteinander reden, dürfen sie keinesfalls. Elena reißt jeden Sonntagmorgen aus ihrem Buch eine Seite und unterstreicht Buchstaben, die eine Botschaft an Eliseo ergeben.   „Er hatte gehört, in Büchern würden wunderbare Geschichten erzählt, der Fantasie von Männern und Frauen entsprungen.“ (S.71)  Und so erzählen auch diese Seiten Elenas eine eigene Geschichte, die Eliseo lange Zeit nicht begreifen wird.  Seine Antworten lässt er sich vom Dorflehrer aufschreiben, der ihm im Laufe der Zeit ein guter Freund wird.  „››Es wird die Hölle auf Erden glaub mir. Es gibt keinen schlimmeren Schmerz als unerwiderte Liebe, vor allem, wenn man so jung ist wie du. Es zerreißt einem das Herz.‹‹“(S.82)  Zwischen Wunschtraum und Realität muss Eliseo lernen, dass die Liebe auch sehr wehtun kann. Aber auch, dass man einmal der Liebe verfallen, völlig machtlos gegen sie ist.  „››[…] Niemand kann dem Herzen eines Menschen Befehle erteilen.‹‹“ (S.212)  Für Eliseo kommt der Zeitpunkt für seine Gefühle voll und ganz einzustehen. Dafür etwas zu riskieren und sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Gegen jegliche Norm des 19. Jahrhunderts.  Das macht ihn für mich zu einer starken Persönlichkeit und verleiht ihm Vorbild-Charakter.  Insgesamt erinnert die Geschichte ein klein wenig an Romeo & Julia, nur bei Weitem weniger dramatisch.  Dazu ist das Buch richtig süß gestaltet. Kleine Zeichnungen verleihen der Geschichte die nötige Bildhaftigkeit und auch Elenas ausgerissene Buchseiten sind abgebildet. Diese Geschichte ist nicht bloß etwas um jungen Mädchen die erste Liebe näher zu bringen. Sie vermittelt gewisse Wertvorstellungen, die uns im Laufe der letzten 200 Jahre hier und da verloren gegangen sind.  Vielleicht war die Geschichte stellenweise zu einfach gestaltet aber die Intention  „Im Grunde ist die Liebe kein Wunder, sondern unser täglich Brot. Man muss sie sich nur verdienen.“ (S.251)  kommt beim Leser definitiv an.

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  • Rezension zu "Liebe auf den ersten Blick" von Jordi Sierra i Fabra

    Liebe auf den ersten Blick

    DummesKiind

    15. December 2012 um 17:12

    Das Buch ist unfassbar...
    ich lese eigentlich nie bis sehr selte....
    dann kam plötzlich meine grossmutter mit so einem Buch und zuerst dachte ich "was soll ich mit so einer Schnulze"...
    da fieng ich an zu lesen und konnte nicht mehr aufhören also 10 Sterne!!!
    hoffe es gibt bald ein 2. Buch , denn es endete so apptupt.

  • Rezension zu "Liebe auf den ersten Blick" von Jordi Sierra i Fabra

    Liebe auf den ersten Blick

    Cadiz

    06. May 2012 um 15:10

    _„Als er sie zum ersten Mal sah, war es sofort um ihn geschehen. Und das Wunderbare, das Einzigartige an diesem Augenblick war, dass das Mädchen genau in dem Moment seinen Blick erwiderte. Ihre Augen waren wie ein Spiegel seiner Seele.“_ (Seite 9) *Inhalt:* Spanien im 19. Jahrhundert: Der fünfzehnjährige Eliseo lebt seit dem Tod seiner Eltern bei einem Doktor, für den seine Mutter gearbeitet hat. Er führt ein armseliges Leben. Nichts kann er seinem „Herren“ recht machen, ständig erhält er Strafen und Prügel. Als er eines Tages vor einer Messe die wunderhübsche Elena trifft, ist es sofort um ihn geschehen: er verliebt sich sofort unsterblich in sie. Aber er kann mit ihr nicht in Kontakt treten, denn Elena wird von ihren wohlhabenden Eltern rund um die Uhr bewacht. Doch Elena schafft es, ihm eine Nachricht zukommen zu lassen. Eliseo, der nicht schreiben und lesen kann, steht vor einem großen Hindernis. Doch er würde für Elena alles tun und setzt alles daran, ihr wenigstens einmal nahe zu sein… *Zum Buch:* _„Liebe auf den ersten Blick“_ handelt von, ja, Liebe auf den ersten Blick! Und diese erste Liebe wird in zarten Worten und einer leichten Geschichte voller Sehnsucht erzählt, die sich sehr schön lesen lässt und auf überschäumenden Kitsch verzichtet. Als ich das Buch das erste Mal im Laden sah, dachte ich, dass das wohl nichts für mich ist, weil es eine reine Liebesgeschichte zu sein schien. Liebesgeschichten können wirklich wunderbar und toll sein, aber Bücher, in denen es nur ums Anschmachten geht, stehen bei mir nicht unbedingt an erster Stelle. Trotzdem hatte dieses Buch irgendwas in mir bewegt- ich fand die altmodische Aufmachung einfach toll. Das Buch ist auf alt und schlicht getrimmt und ich mag solche Bücher sehr gerne. Sie strahlen etwas sehr gemütliches aus und versprechen eine wunderbare historische Geschichte. Und _„Liebe auf den ersten Blick“_ ist solch eine Geschichte: leise, verträumt, bescheiden und wirklich, wirklich schön! Ich war schon nach wenigen Seiten gefangen und mochte den Protagonisten auf Anhieb. Eliseo ist ein lieber Kerl, der unter den Fittichen des unbarmherzigen Doktors des kleinen Ortes steht, wo sie gemeinsam in einem kleinen Haus wohnen. Eliseo kann dem pessimistischen Mann nichts recht machen und dennoch bleibt der Junge stark, was durch seine Liebe zu Elena noch verstärkt wird. Elenas Gedanken bleiben dem Leser eher verborgen, da man Eliseo stets folgt und dieser begegnet der unbekannten Schönen nur am Sonntag in der Messe. Die Nachrichten, die die beiden sich zukommen lassen, sind wunderbar in die Geschichte eingeflochten. Elena reißt dazu Buchseiten aus einem Buch und versteckt sie für Eliseo. Diese Buchseiten wurden in _„Liebe auf den ersten Blick“_ abgedruckt wie Fotos. Dazu gibt es auch einige Bilder, die jeweils auf der Rückseite der Buchseiten zu sehen sind und die eine keine unbedeutende Rolle für die Geschichte spielen. Wie Elena durch die Seiten und Bilder mit Eliseo kommuniziert und wie Eliseo seine Botschaften vermittelt, sei an dieser Stelle aber nicht verraten ;). Alles in allem bin ich rundum zufrieden mit diesem Buch. Es hat mir Spaß gemacht, es zu lesen und ich mochte die Figuren und die Entwicklung sowie das Ende sehr. _„Liebe auf den ersten Blick“_ ist auf jeden Fall eine kleine Reise wert. Das Buch ist selber ein bisschen wie eine Liebeserklärung, könnte man sagen. Eine Liebeserklärung an die Liebe.

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