Jorge Amado Der Ritter der Hoffnungn

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Inhaltsangabe zu „Der Ritter der Hoffnungn“ von Jorge Amado

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biografischer, düsterer, regelrecht depressiv wirkender "Roman"

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  • Rezension zu "Der Ritter der Hoffnungn" von Jorge Amado

    Der Ritter der Hoffnungn
    RogerSuffo

    RogerSuffo

    17. March 2012 um 18:40

    An sich verstehe ich nichts von Biografien. Wie viel biografisch real so belegt ist, weiß ich nicht. Wichtiger ist, dass Jorge Amado hier einer Legende ein Gesicht gibt: Luis Carlos Prestes, der zu Unrecht im Vergleich zu Che Guevara zumindest für Europa in Vergessenheit geriet. Dabei habe ich kaum so eine Mischung aus nachvollziehbarer Schilderung eines Kilometer langen Fluchtmarsches durch wildes brasilianisches Hinterland und der mit lebhaften Bildern geschilderten Anarchie eines Banditen erlebt. Als Amado das Buch schrieb, muss er noch sehr dem kommunistischen Menschenideal angehangen haben. Welche Brutalität legt jener Lampiao an den Tag. Auch er nimmt für sich in Anspruch, gegen die Reichen zu kämpfen. Letztlich ist er nur ein Bandit. Gewalt als Mittel der Selbstbefriedigung - letztlich Mittel, um den zu diskreditieren, der das System der Ausbeutung, dass im Brasilien jener Zeit sehr nackt und offen brutal wirkt, grundsätzlich beenden möchte. Wie beweist man auf der Flucht, dass man ein einem untergeschobenes Verbrechen nicht begangen hat?

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