Jorge Galán Mein dunkles Herz

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Inhaltsangabe zu „Mein dunkles Herz“ von Jorge Galán

Im Hinterzimmer eines Hauses, das sich langsam mit den Schatten der Vergangenheit füllt, erzählt Magdalena ihrem Enkel die Geschichte ihrer Familie, die Geschichte eines Jahrhunderts. Sie erzählt von dem Fluch, der ihr Leben geprägt hat, und wie sie ihren Mann Vicente, der auf wundersame Weise gezeugt wurde, auf ebenso wundersame Weise kennenlernte. Es ist die Geschichte einer intensiven Liebe, die viele Jahre später an einer großen Tragödie zerbricht – einer Tragödie, die dafür sorgt, dass Magdalenas Enkel der Letzte einer Geschichte ist, die lange vor ihm begann, und dass es an ihm ist, sich aufzumachen, seine eigene Erzählung zu finden.

Sprachlich toll, aber verwirrende Handlung

— Frau_J_von_T

Eine geheimnisvolle und fast mystische Geschichte um eine Frau und ihre Lebensgeschichte, ein Buch voller Liebe und Angst.

— leserattebremen

Super schönes Cover, aber vom Inhalt bin ich leider nicht überzeugt.

— Janinezachariae

„Mein dunkles Herz“ ist eine Familiengeschichte, aber bis zum Ende wird nicht wirklich klar was mit ihr zum Ausdruck gebracht werden soll.

— schlumeline

Ein Buch voll versteckter Anspielungen an mystische Lebensereignisse und die Liebe. Eine Frau mit einer besonderen *Gabe* erzählt!

— Angie*

Absolut gelungen ...

— Bjjordison

Keine klassische Liebesgeschichte, sondern die etwas mythisch anmutende Lebensgeschichte einer Frau mit einer besonderen Gabe

— schnaeppchenjaegerin

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  • Mystisch verwirrend

    Mein dunkles Herz

    Frau_J_von_T

    05. December 2017 um 12:01

    In „Mein dunkles Herz“ erzählt Jorg Galán die Geschichte von Magdalena und Vincente, die sich auf wundersame Weise begegnen und lieben lernen. Beide verbindet eine mysteriöse Vergangenheit. Zunächst möchte ich kurz betonen, dass dieses Buch nichts für „zwischendurch“ ist. Dieses Buch braucht, trotz seines geringen Umfangs, Zeit. Denn die Geschichte ist nicht einfach geschrieben und hat mich manchmal durch die vielen Figuren die in ihr auftauchen, schlichtweg verwirrt, weshalb ich es immer wieder abgebrochen habe.Zu Beginn erfährt der Leser etwas über die Geschichte von Vincente. Darüber wie sein Vater, der im Buch nur „Wanderer“ genannt wird, mit 99 Jahren seinen Sohn zeugt und kurz nach dem Geschlechtsakt verstirbt. Mich hat der Einstieg ins Buch sofort gefesselt. Jorge Galáns Schreibstil ist poetisch und fließend. Allerdings kommen im Laufe der Handlung immer mehr Figuren hinzu, es wird zwischen ihnen hin und her gesprungen und man verliert schnell den Überblick. Nach einigen Passagen war mir nicht ersichtlich, welche Rolle manche Figur nun für den Roman spielt.Und so wurde denn auch die Handlung immer undurchsichtiger. Bis hin zu einem Punkt, an dem ich schlichtweg keine Lust mehr hatte, weiter zu lesen.Wüsste man nicht durch den Klappentext, dass die Geschichte aus Magdalenas Sicht erzählt wird, so würde einem dies beim Lesen nicht klar. An manchen Stellen kann man etwas erahnen, aber im nächsten Moment widerspricht es sich wieder. Ein roter Faden ist für mich in dieser Geschichte nicht erkennbar. Die Sprünge zwischen den Charakteren und Handlungsschauplätzen haben mich oft verwirrt und auch die Verbindungen zwischen den einzelnen Figuren waren mir nicht deutlich genug.Jorge Galán hat in „Mein dunkles Herz“ versucht, eine Familiengeschichte zu erzählen, die viele mystische Elemente enthält. Beide Hauptcharaktere sind mit Flüchen belastet die mich als Leser zunächst haben staunen, aber ganz schnell auch haben grübeln lassen, da mir einfach nicht klar wurde, was sie nun zur Geschichte beitragen.Generell war für mich auch keine Aussage des Buches erkennbar.Fazit: Der Klappentext des Romans, das Cover und der Einstieg haben mich sehr neugierig gemacht. Leider hielt diese Neugier aufgrund der komplexen Erzählweise und der vielen, vom Autor vorgestellten, Figuren, nicht lange an. Gerne würde ich das Buch einmal im Original lesen, weil ich mich oft gefragt habe, ob es vielleicht an der Übersetzung lag, dass manches so wirr und widersprüchlich war. So bleibt es für mich leider nur ein guter Ansatz, eine tolle Idee für eine Geschichte, in einer eher wenigen guten Umsetzung

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  • Habe mich etwas verloren gefühlt

    Mein dunkles Herz

    Chibi-Chan

    27. October 2017 um 00:56

    Meine MeinungGeschichteAlles fing an mit dem Klappentext, der mich sofort ansprach. Ich liebe Generationsgeschichten und war sehr gespannt auf die Umsetzung. Durch den Klappentext wusste ich bereits, dass die Großmutter den Enkeln die Geschichte erzählt, doch im Buch wurde das überhaupt nicht klar. Ohne das Wissen, wäre ich erst gegen Ende vage auf die Idee gekommen, dass die Geschichte erzählt wird und nicht gerade während der Lebensphase der handelnden Personen spielt.Da es eine Generationsgeschichte ist, wird natürlich auch zwischen den Charakteren gesprungen. Dennoch handelt es sich eher um eine einzige Person. Zwar lernt man am Anfang mehrere kennen, doch fehlte mir sehr lange Zeit die Verbindung. Alles wirkte auf mich sehr zufällig. Die Auswahl der Charaktere, die Geschehnisse. Denn auch von dem Fluch bekam ich nicht viel mit. Nach Beendigung des Buches habe ich zwar eine Ahnung, was dieser Fluch sein soll, doch irgendwie hätte ich mehr erwartet.Ich bin so durch das Buch gependelt, musste mehrfach abbrechen. Es wirkte, als hätte die Geschichte weder Hand noch Fuß. Die Handlungsstränge sind eher durch einen orangen Faden verknüpft. Er ist da, aber auch wieder nicht. Mir ist schlicht und ergreifend die Botschaft des Buches nicht klar geworden.CharaktereIn erster Linie erfahren wir die Geschichte aus Magdalenas Sicht. Sie ist diejenige, die die Familiengeschichte an ihre Enkel weiter trägt. Sie hat mit Ängsten zu kämpfen, ist aber gleichzeitig eine sehr starke Frau, die sich nicht beirren lässt.Auch die anderen Charaktere fallen in diese Schiene. Viele haben noch einen fest verwurzelten Glauben, aber alle ein Temperament, was wohl in der Familie liegt.Schreibstil & SichtweiseDer Schreibstil ist relativ gewöhnungsbedürftig. Ich bin kein Fan von Anreden wie "Don", diese kamen jedoch konsistent vor. Zudem sollte man auch damit rechnen, dass Religion keine so kleine Rolle spielt, was mich auch nicht verwundert, schließlich spielt die Geschichte großteils im 20. Jahrhundert. Fesseln konnte mich der Schreibstil jedoch nicht.Geschrieben wurde das Buch aus den Sichten mehrerer Familienagehöriger, die während des Jahrhunderts gelebt haben, in der dritten Person.Cover & TitelDas Cover ist wunderschön. Man sieht ein rotes Kleid und im Vordergrund den Papageien. Die Sonne scheint durch. Was dieses mit dem Buchinhalt zu tun hat, weiß ich jedoch nicht. Etwas riskieren? Frei sein? Ich könnte mir nun etwas reininterpretieren.Auch der Titel sagt nicht allzu viel aus. Hat die Protagonistin ein dunkles Herz durch ihre Erfahrungen? Durch das Erlebte ?Zitat"Als sie klein war, hatte ihre Großmutter einmal gesagt, manche Menschen seien taub, weil sie den Klang des Universums hörten, so wie die Muscheln das Meer in ich trügen." - Seite 112FazitEine interessant Idee, an dessen Umsetzung es noch sehr hapert. Ich habe mich im Buch verloren gefühlt, habe den roten Faden nicht verfolgen können und auch der Schreibstil half nicht.

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  • Eine Geschichte voller Liebe und Magie

    Mein dunkles Herz

    leserattebremen

    06. October 2017 um 10:14

    Magdalena hat ein langes, abwechslungsreiches Leben hinter sich als sie beschließt, ihrem Enkel davon zu berichtet. Und so erzählt sie von ihren Jugendjahren und von der großen Liebe, die sie fand und die etwas so Besonderes für sie war. Und von dem großen Verlust, der ihr Leben in den letzten Jahren prägen sollte. Der Enkel, der hier namenlos bleibt, hat nur eine Aufgabe: Er soll ihr zuhören und glauben, was er hört. Denn vieles was Magdalena erlebt hat, ist unglaublich. „Mein dunkles Herz“ von Jorge Galán ist eine Geschichte voller Liebe und Magie, die mich von der ersten Seite an fasziniert hat. Magdalenas Geschichte spielt in San Salvador und ist umgeben von einer Magie, die nicht erklärbar ist, aber immer wieder auftaucht. Magdalena hat eine dunkle Gabe, die ihr Leben belastet und kurz vor ihrem Tod gibt sie dieses Wissen jetzt an den letzten lebenden Verwandten weiter. Als würde sie sich die Last des Lebens von der Seele reden, erzählt sie von dunklen Vorkommnissen ebenso wie von der Erfahrung einer erfüllenden, alles überstrahlenden Liebe zu einem Mann, der ebenso etwas Besonderes war wie sie. Jorge Galán zeichnet für den Leser mit seiner Sprache umfassende Bilder, die einen bewegen und Figuren, die so einzigartig sind, dass man sie nicht wieder loslassen mag. Jorge Galán hat mit „Mein dunkles Herz“ ein außergewöhnliches Buch geschrieben. Es ist eines der Bücher, in die man immer wieder hineinschauen mag, um Neues zu entdecken, denn so vieles bleibt trotz Magdalenas Erzählung nur als geheimnisvoller Schatten zurück. Dieses Buch ist wirklich im wahrsten Sinne des Wortes magisch, nicht nur was den Inhalt betrifft, sondern auch mit seinem Stil und dem Sog, der einen als Leser regelrecht erfasst. „Mein dunkles Herz“ ist perfekt für alle, die auf der Suche nach einer ganz besonderen Geschichte sind. 

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    • 2
  • Schade

    Mein dunkles Herz

    Janinezachariae

    23. September 2017 um 22:16

    Magdalena erzählt ihrem Enkel von einem Familiengeheimnis, was ein Jahrhundert alt ist. Sie erzählt vom Großvater ihres Mannes, der Mann ohne Namen und wie er die Frau kennenlernt, die später ihren Mann zur Welt brachte. Dass die Frau allerdings noch ein Kind (16) war und er bereits ein alter Greis (90), sollte eigentlich mehr im Vordergrund stehen, denn das ist schon ziemlich seltsam. Zumal dieser Mann sein ganzes Leben keine Frau ‘in seinem Bett’ hatte. Während sie das dritte Kind zeugen, stirbt er (Seite 1) und scheinbar sind die Kinder mit einer Art Fluch belegt, denn sie werden alle am selben Tag geboren und zwei von ihnen sterben mit 6 Jahren, genau an ihrem Geburtstag. Doch beim dritten Kind trifft die Frau Vorkehrungen und geht ins Kloster. Vicente überlebt und wird zu einem Mann. *** Doch nicht nur seine Geschichte ist geheimnisvoll, auch Magdalena scheint eine dunkle Gabe in sich zu tragen. Denn alles, was sie sich wünscht, wird wahr – aber leider nur die bösen Wünsche. … *** So viel zum Inhalt. Das Cover hat mir unglaublich gut gefallen, der Klappentext ebenso. Doch als ich angefangen habe zu lesen, wusste ich nicht mehr, warum ich es als Rezensionsexemplar angefragt hatte. Denn nach nur wenigen Seiten verlor ich die Lust und irgendwann hatte ich überhaupt keine Motivation mehr. Ich habe es abgebrochen und ein anderes gelesen. Dann aber die letzten 100 Seiten durchgezogen. Der Schreibstil ist nichts für mich, entweder war die Übersetzung trocken und langweilig oder señor Galán hat mich einfach nicht überzeugen können. Denn ja, ich fand die Geschichte nicht sonderlich spannend erzählt. Eher wie einen Aufsatz oder eine Erzählung. Obwohl die Geschichte mysteriös sein soll, so konnte ich absolut nichts damit anfangen. Schade eigentlich, denn ich hatte mir mehr davon erhofft.

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  • Mein dunkles Herz

    Mein dunkles Herz

    schlumeline

    20. September 2017 um 12:11

    Mit 99 Jahren zeugt ein Mann einen Sohn. In dem Wissen, das dies geschehen ist, verstirbt er kurz nach Vollzug des Geschlechtsakts. Sein Sohn erhält den Namen Vicente und wird der einzige Nachkomme des verstorbenen Mannes sein, der überlebt, denn die zuvor gezeugten Kinder sterben auf sonderbare Weise. Vicente bleibt an der Seite seiner Mutter, lebt mir ihr viele Jahre in einem Kloster und macht sich dann auf, mehr von der Welt zu entdecken. Einige Jahre später lernt er Magdalena kennen, eine Frau, die glaubt das Böse in sich zu tragen. Irgendwie hat Magdalena übersinnliche Fähigkeiten, jedenfalls gehen böse Dinge, die sie anderen wünscht, stets in Erfüllung. So schafft sie es schon als Kind, dass einer Nachbarin das gesamte Haus und Grundstück mit Taubenkot zugeschissen wird. Magdalene und Vicente werden ein Paar, sind viele Jahre glücklich, bekommen gemeinsame Kinder und dennoch ist auch ihr gemeinsames Leben überschattet von Unglück und Tod. Auf dem Sterbebett erzählt Magdalena ihrem Enkelsohn die Geschichte der Familie, insbesondere aber ihre eigene Geschichte. Dem Enkel fällt es schwer das Gehörte zu glauben und zu verarbeiten, aber er hört der Großmutter zu und bleibt an ihrer Seite. Jorge Galán hat hier eine sicherlich außergewöhnliche Idee zu Papier gebracht, die sehr mysteriös daherkommt. Allerdings konnte mich die Geschichte des alten Mannes, der hier Wanderer genannt wird, deutlich mehr fesseln als die Erzählungen über Magdalena und Vicente. Diese beiden Personen blieben bis zum Ende für mich nicht greifbar und unnahbar, vielleicht sogar unvorstellbar. Die häufigen Wechsel in der Szenerie, die vielen Personen mit außergewöhnlichen Namen und die unglaublichen Ereignisse tragen hier dazu bei, dass sich das Buch nur schwer in einem Rutsch lesen lässt. Jorge Galáns Wortwahl ist passend zu seiner Geschichte, aber dabei auch sehr anspruchsvoll. „Mein dunkles Herz“ ist eine Familiengeschichte, aber bis zum Ende wird nicht wirklich klar was mit ihr zum Ausdruck gebracht werden soll. Für dieses intensive Buch sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen, wenn man es zur Hand nimmt. Copyright © 2017 by Iris Gasper

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  • Mystische Geschichte,,,

    Mein dunkles Herz

    Angie*

    14. September 2017 um 10:10

    Rezension INHALT:  Diese Geschichte spielt in El Salvador und der Autor Jorge Galàn zeigt die für uns fremdartige Atmosphäre dieses Landes, seiner Menschen und seiner Geschichte hervorragend in diesen Roman auf.  Ein namenloser 90 jähriger Greis wandert ziellos durch die Landschaft,  zeugt in seinen letzten Lebensaugenblicken ein Kind  - und verstirbt.Sein Sohn Vincente wird 1920 geboren und als junger Mann von Magdalena als Ehemann auserwählt. Sie ist eine besondere Frau und  besitzt eine *Gabe für böse Wünsche*. Dieser schlimme Fluch, anderen Menschen unbewusst und vorschnell Leid durch negative Vorstellungen anzutun , bedrückt sie lebenslang mit einem schlechten Gewissen.Vincente und Magdalena ziehen in einer glücklichen Ehe fünf Kinder gross und Magdalena erzählt nach Vincentes Tod  als Grossmutter ihrem Enkel aus ihrem ereignisreichen Leben und der Familiengeschichte , so wie sie es auch von ihren Eltern und Grosseltern kennt und gehört hat,,,,MEINE MEINUNG: Wenn ich meine eigene Inhaltsangabe lese, oder den angegeben Klappentext des Verlages , werde ich ganz unsicher, ob diese Angaben der Geschichte überhaupt gerecht werden können. Ich denke NEIN!Das Buch beinhaltet ganz viel mehr . Es ist nicht nur die Erzählung einer *Familiengeschichte* über Generationen hinweg, sondern verbirgt ganz viele mystische Lebensweisheiten und Erkenntnisse, die unserer heutigen  Generation eventuell verloren gegangen sind. Den Schreibstil des Autoren beschreibe ich als hochwertigen Literaturausdruck, weitab angesiedelt von jedweder trivialer Ausdrucksweise. Trotzdem lesen sich die Abschnitte leicht verständlich, einprägsam, beeindruckend und gar nicht abgehoben. Dieser Roman beinhaltet viele Schichten um Glauben, Wunder, Tragödien und menschlichen Schicksalen , er ist aber in keiner Weise religiös angehaucht oder versucht eine fanatische Einstellung zu vermitteln. Das Buch regt zum Nachdenken über das *WUNDER* unseres Lebens und Schicksals an und wird noch lange in mir nachhallen.Meine Bewertung : FÜNF ***** Sterne für ein grossartiges Buch! Danke an den Autor und den Penguin Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplar.

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  • Tolle Geschichte

    Mein dunkles Herz

    Bjjordison

    28. August 2017 um 20:39

    Bei diesem Buch hier fand ich das Cover und den Klappentext sehr ansprechend und dachte, dass die Geschichte vielleicht genau mein Ding sein könnte, deswegen habe ich mich entschlossen, es zu lesen. Ich muss aber gleich vorab sagen, dass das Buch nicht unbedingt leicht zu lesen ist. So, musste ich doch das eine oder andere Mal nochmals zurückblättern, um zu schauen, ob ich ja nichts falsch verstanden habe. Es ist im übrigen kein typisches Familiendrama, was uns hier erzählt wird, denn der Autor hat noch einiges an mystischen Elementen mit in die Handlung fließen lassen, was die Sache sehr interessant gemacht hat. Wir lernen hier ja Magdalena kennen, die ihrem Enkel, ihre Lebensgeschichte erzählt und zwar bekommen wir in alle Aspekte ihres Lebens Einblicke. Allerdings hat Magdalena übernatürliche Fähigkeiten, die sich in jungen Jahren zeigen. Ich finde hier, dass der Autor eine wirklich tolle Idee sehr gut umgesetzt hat, denn ich fühlte mich während der ganzen Geschichte sehr gut unterhalten. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, obwohl ich es nicht als leichte Lektüre einstufen würde. Allerdings fand ich die Beschreibungen über die Lebensgewohnheiten und auch El Salvador sehr interessant und spannend. Das Cover ist echt bombastisch. Dieser Ara und die Farbgestaltung finde ich wirklich sehr schön. Fazit: 4 von 5 Sterne. Definitiv weiterzuempfehlen.

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  • Etwas mythisch anmutende Lebensgeschichte einer Frau mit einer besonderen Gabe

    Mein dunkles Herz

    schnaeppchenjaegerin

    23. August 2017 um 18:56

    Die Geschichte spielt in El Salvador und beginnt mit der mythischen Geburt von Vincent Sanchéz, der von einem namenlosen 90-jährigen gezeugt wurde und im Jahr 1920 zur Welt kommt. Vincente wird der Ehemann von Magdalena werden, die in diesem Roman ihrem Enkel die unglaubliche Geschichte ihres Lebens erzählt, so wie sie auch als Kind und Jugendliche den Geschichten ihrer Großeltern gelauscht hat. Im Alter von 14 Jahren stellt Magdalena fest, dass sie übernatürliche Kräfte besitzt: das, was sie sich wünscht, geht später auch in Erfüllung. Leider werden nur die "bösen" Wünsche umgesetzt. Noch harmlos wird die gehässige Nachbarin mit einer Ladung Taubendreck über ihrem Haus bestraft, Jahre später werden ihre Brüder all ihre Zähne verlieren. Im Alter von 20 Jahren lernt sie den 31-jährigen Vincente in San Salvador am Bahnhof kennen und trifft sich heimlich mit ihm, bis durch das Gerede der Leute auch ihre Eltern von dem jungen Mann erfahren, der sie begleitet. Vincente lässt sich in San Salvador nieder und baut Magdalena ein Haus. Die beiden heiraten und werden fünf Kinder bekommen. Zeit ihres Lebens quält sich Magdalena mit einem schlechten Gewissen, hat Angst vor ihren Gedanken und dass die Wünsche ihres "dunklen Herzens" in Erfüllung gehen, schließlich möchte sie niemandem, schon gar nicht ihren Liebsten, Schaden zufügen. Doch auch ohne ihr Zutun wird ein Unglück geschehen, dass ihr Leben unwiderruflich verändern wird und am Ende nur noch ein Enkel bleibt, dem sie ihre Geschichte erzählen kann. Der Roman ist nicht ganz einfach zu lesen und mit Sicherheit eine Geschichte, die man ein weiteres Mal lesen muss, um alle Aspekte zu verstehen und in einen Zusammenhang zu bringen. "Mein dunkles Herz" ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern erzählt auf wenigen Seiten die Geschichte einer Frau von ihrer Jugend bis zum Tod. Der Enkel hört sich die zum Teil fantastische und tragische Geschichte an und zweifelt, ob alle Einzelheiten wirklich der Wahrheit entsprechen oder ob seine Großmutter sich manches mythisch anmutende Detail nur ausgedacht hat. Von "Mein dunkles Herz" hatte ich mir etwas anderes, eine spannendere Familiengeschichte, erwartet. Der Roman ist literarisch hochwertig und atmosphärisch dicht erzählt, aber auch sehr schwermütig und mysteriös. Mir blieb Magdalena zu unnahbar, ihre Erzählung in ganzen Abschnitten zum Teil nicht nachvollziehbar, so dass ich mich häufig fragte, worauf Jorge Galán eigentlich hinauswollte. "Mein dunkles Herz" ist trotz aller Kürze ein Roman, für den man sich Zeit lassen muss, um den Inhalt reflektieren zu können und kein Unterhaltungsroman für zwischendurch. 

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