Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez Hier ist alles Banane

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Inhaltsangabe zu „Hier ist alles Banane“ von Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez

Am 29. Mai 1994 starb Erich Honecker in Santiago de Chile – das glaubt die Welt bis heute. In Wahrheit jedoch lebte der ehemalige Staatschef der DDR bis vor kurzem in einem gepflegten Reihenhaus im Stadtteil La Reina, gut versorgt mit Südfrüchten. Und wie jetzt herauskam, verfasste er in den Jahren 1994 bis 2015 zahlreiche Tagebücher – in penibler Schönschrift! Darin kommentiert Honecker scharfsinnig die weltpolitische Lage, plaudert aus seinem Privat leben und schildert offenherzig seine Nöte und Sorgen. Ein faszinierend an derer Blick auf die vergangenen zwanzig Jahre. Einfach zu schön, um wahr zu sein!

Prima gemachte politische Satire. Habe so gelacht!

— Wedma
Wedma

Für Ostalgiker ein Ohrenschmaus! Für alle Freunde witziger Hörbücher auch eine Empfehlung wert.

— Jazebel
Jazebel

sehr amüsant

— brauneye29
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  • Alles Banane

    Hier ist alles Banane
    Venice

    Venice

    17. September 2016 um 13:19

    Honnecker starb im Mai 1994 in Chile haben wir alle geglaubt. In Wirklichkeit hat er seinen Tod nur vorgetäuscht und lebt in Chile. Aus der Ferne betrachtet er den Untergang der deutschen demokratischen Republik, und erzählt in seinen Tagebüchern das Weltgeschehen der letzten Jahre. In teilweise humorvollen Episoden berichtet er über Fußballweltmeisterschaften und politischen Ereignissen vom Mauerfall bis zum 11 September. Daneben kommen ganz banale Erlebnisse mit seiner Frau Margot in Chile die anfängt an der Börse zu zocken. Auch seine Nachbarn gehören dazu und sein Fahrer Jorge. Selbstverständlich hat er um sein Grundstück eine Mauer gezogen. Die Stimme von Reiner Kröhnert klingt einmal fast selbst wie Honnecker was mir das Hören teilweise etwas schwer gemacht hat. Mit einer anderen Stimme mit spanischem Dialekt kommt Sanchez zum Wort und erzählt wie er das Leben mit Honnecker erlebt hat. Nach dem Ende der DDR vor gut 25 Jahren ist es merkwürdig Geschichten eines überzeugten Sozialisten zu hören. In der deutschen demokratischen Republik war alles besser, während die westdeutschen Kollegen vieles falsch machten so kommt es mit diesem Hörbuch rüber. Ganz nett zum Anhören aber für mich ohne großen Tiefgang.

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  • LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016

    Die Gestirne
    Ginevra

    Ginevra

    Ihr liebt das gesprochene Wort genauso wie das geschriebene? Und Hörbücher und Hörspiele gehören in euer Bücherregal genauso wie das gedruckte Buch? Dann seid ihr bei der LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016 genau richtig.  Ziel der Challenge ist, das wir in diesem Jahr 15 Hörbücher/ Hörspiele hören und rezensieren. Ablauf:  1. Melde dich mit einem Sammelbeitrag zu Challenge an. Ich werde unter diesem Text eine Teilnehmerliste anlegen mit allen Teilnehmern und diese mit Eurem Sammelbeitrag verlinken. 2. Zwischen dem 06.01. und 31.12.2016 hörst zu 15 Hörbücher/Hörspiele mit einer Mindestlänge von 3 Stunden, egal aus welchem Genre oder wann erschienen. 3. Wenn du nun ein Hörbuch/Hörspiel gehört und auf LovelyBooks rezensiert hast, schreibe den Link zur Rezension hier in einem Kommentar. Es werden nur rezensierte Hörbücher und Hörspiele gezählt, deren Rezension auf LovelyBooks erschienen sind. Drei Rezensionen dürfen durch Kurzmeinungen ersetzt werden! 4. Die Unterkategorien dienen dem Austausch untereinander - Du darfst natürlich frei wählen, was Du hören möchtest! 5. Trage den Link zu Deinen Rezensionen auch in Deinen Sammelbeitrag ein. 6. Unter allen TeilnehmerInnen, die die Vorgaben erfüllt haben, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost! Ihr könnt jederzeit einsteigen und mitmachen oder euch wieder abmelden. Denn die Challenge soll vor allen Dingen eins machen: Spaß! Habt Ihr noch Fragen? Dann meldet euch! Ansonsten freue ich mich auf viele Anmeldungen. Falls Eure Links nicht funktionieren sollten, bitte melden!! Teilnehmerliste: AntekAscari0ban-aislingeachblack_horseBücherwurmBuchgespenstbuchjunkie Buchraettin ChrischiDDanni89danielamariaursulaFantworldgemischtetueteglueckGruenenteGinevraIrveJashrinKleine1984KrimielseKuhni77lenikslenisvealesebiene27Lesestunde_mit_MarieLetannalisamLuilineMelEMsChiliMissStrawberrymonerlNele75pardenPucki60robbertaSmilla507StarletStoneheavenTamileinThaliomeeWaylandWedma

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  • Kluge, humorvolle, prima gemachte politische Satire.

    Hier ist alles Banane
    Wedma

    Wedma

    09. September 2016 um 15:09

     „Hier ist alles Banane“ ist eine kluge, prima gemachte politische Satire, die einen erfrischend anderen Blick auf das Weltgeschehen der letzten zwanzig Jahre liefert. Hörbuch. 6 CDs, ca. 450  Minuten, ungekürzte Lesung von Reiner Kröhnert. Der Klappentext beschreibt in groben Zügen den Inhalt recht treffend. Die Tagebücher fangen kurz vor dem Tod Honeckers in Chile an (CD1), beschreiben seine und Margots Ankunft dort und erklären, wie es dazu kam, dass Jorge Rodriguez zu ihrem Fahrer und Helfer in schwierigen Lebenslagen wurde, sagen, warum sich der ehem. Staatschef der DDR und seine  Frau für seinen angeblichen Tod entschieden haben und enden ganz sanft in 2015 (CD 6). Dazwischen kommen noch viele Themen, die sowohl die DDR Zeiten, als auch das Weltgeschehen unter einem unorthodoxen Blickwinkel beleuchten. Honeckers Tagebucheinträge spiegeln nicht nur einen erfrischend anderen Blick auf das Geschehen des öffentlichen Lebens in der ganzen Welt, wie z.B. all die EMs und WMs, die es in diesem Zeitraum gab, sondern berichten auch über sein Leben (nach dem „Tod“) in Chile, über seine gelegentlichen Schwierigkeiten, das Leben dort zu begreifen und über die Diskussionen, die er mit seiner Margot immer noch in alter Manier führt. Die beiden sind nach wie vor der Meinung, dass das Imperialismus kraft seiner Systemfehler dem Tode geweiht ist, dass es mit der BRD weiterhin bergabgeht, dass die moderne Sklaverei immer neue Züge annimmt, etc. und verstehen sich als tapfere Kämpfer für die sozialistischen Ideale. Natürlich kommt als erstes eine Mauer um Honeckers Haus. Noch etliche Witze zum Thema Mauer kommen im Laufe der Geschichte. U.a. sagt er, dass wenn sie damals auf die Idee kämen, die Mauer Stück für Stück auszuverkaufen, wie es später geschah, hätten sie genug Geld zur Finanzierung noch vieler Projekte in der DDR. Honeckers beschaffen sich auch Computer und verfolgen auf diese Weise das Leben, das sie verlassen haben. Zu sozialen Netzwerken und all den Informationen, die Menschen dort über ihr Leben preisgeben, staunt Honecker und meint, sie hätten so viele Agenten in der DDR engagieren mussten, damit sie zumindest etwas aus dem Privatleben bestimmter Personen herausfinden konnten, heute in SNs geht es viel einfacher und ganz von allein. Über Edward Snowdens Enthüllungen und die Notwendigkeit des Abhörens der Gespräche der Bürger, um abweichende Ansichten zu erkennen, um korrigierend eingreifen zu können, philosophiert Honecker zum Schluss in CD6 und resümiert:„Und ich denke, dass in dieser Hinsicht nie große Unterschiede zwischen den Vereinigten Staaten, der BRD und DDR gegeben hat. Und ich glaube auch nicht, dass zwischen den Regierungen darüber je irgendwelche Zweifel bestanden haben.“ Es gibt noch mehr von ähnlichen Einsichten zu anderen Themen des öffentlichen Lebens. Zum Gauck und seiner Vergangenheit in der DDR sagt Honecker auch manch lustige Dinge. Einige Ratschläge an andere Politiker und Regierungschefs im In- und Ausland hat er auch parat. Es ist diese Art, den Kern der Dinge messerscharf zu beobachten, auf Honeckers Art zu interpretieren und in kurzen, präzisen Sätzen zu erfassen, die dieses Werk so eigenartig und absolut hörenswert macht. Dieser Humor, der oft wie ein Wink mit Zaunfall rüberkommt, brachte mich öfter zum Schmunzeln und noch öfter zum Lachen. Vor allem die großartige Lesung von Reiner Kröhnert hat dieses Werk enorm bereichert. Er liest nicht, er spielt die Einträge mit seiner tollen Stimme durch. Man denkt, man hört dem Erich Honecker zu. Dazu kommen die Kommentare von Jorge, dem Fahrer, die Reiner Kröhnert in einer ganz anderen Stimmlage, leicht lispelnd und mit typisch spanischem, rollendem R interpretiert. Hier und dort kommt Jorge zu Wort und gibt seinen Senf dazu, kommentiert die Geschehnisse, die Honecker zu seinen Gunsten geschildert hat und erzählt, wie sich die Dinge aus seiner Sicht zugetragen hatten. Fazit: Das Hörbuch hat mir nicht nur vergnügliche Stunden bereitet und mich mehrmals zum Lachen gebracht, sondern hin und wieder auch nachdenklich gestimmt. Ein Hörgenuss, das seinesgleichen sucht. Ich bin froh, Reiner Kröhnert in diesem Werk kennengelernt zu haben und freue mich auf seine weiteren Werke, wie auf die tolle politische Satire dieser Art.

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  • Alles Banane

    Hier ist alles Banane
    urlaubsbille

    urlaubsbille

    05. September 2016 um 14:18

    Erich und Margot Honecker inszenieren Erichs Tod, tauchen aber in Chile unter. Danach wird das Weltgeschehen durch Erich sehr umfassend kommentiert. Vieles wäre in der DDR undenkbar bzw. besser gewesen. Die BRD kann eigentlich nur alles falsch machen. Da ich die betreffenden Jahre selbst miterlebt habe, auch den Mauerfall, kann ich den geschichtlichen Zusammenhang gut herstellen, allerdings wird in dem Hörbuch nie die aktuelle Situation erwähnt, sondern nur der Kommentar Erichs wiedergegeben. Dieser lebt noch weiter in seiner Welt. Bei ihm ist der Mauerfall und die dadurch veränderte politische und wirtschaftliche Lage nicht angekommen. Das Hörbuch ist leicht verständlich und gut hörbar.

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  • Nette Ideen, etwas ausgereizt

    Hier ist alles Banane
    Isaopera

    Isaopera

    31. August 2016 um 17:19

    "Hier ist alles Banane" besteht aus 6 CDs, die aus je 20-21 Titeln bestehen, ist also ganz schön lang. Und die Länge, denke ich, ist tatsächlich etwas zu lang geraten. Die Sprecherstimmen (Erich Honecker und sein Angestellter haben verschiedene Stimmen) finde ich gut ausgewählt, allerdings sind sowohl der extreme spanische Akzent des Angestellten als auch die sehr bedächtige und monotone Sprechweise des Erich-Sprechers etwas gewöhnungsbedürftig. Sagen wir, die Stimmen tragen nicht dazu bei, immer gut folgen zu können.Insgesamt finde ich viele Ideen witzig und sehr gut angedacht. Allerdings wird alles bis zum Maximum ausgereizt und wiederholt sich irgendwann einfach nur noch. Die beste Figur ist für mich der Nachbar, der immer wieder zu lustigen Begebenheiten führt. Das ist wirklich gut gemacht.Auch viele Missverständnisse zwischen Erich und Margot fand ich lustig. Auch das Thema Computer war immer für einen Gag gut. Die Kommentare, die Erich über das Weltgeschehen macht, haben mich zunehmend ermüdet. Anfangs noch ganz witzig, kamen in etwa 20 Jahren, die das "Tagebuch" umfasst, halt eine Menge Welt- und Europameisterschaften im Fußball sowie Regierungswechsel in BRD und anderen Staaten vor. Das alles wurde auf häufig sehr ähnliche Weise kommentiert.Ich muss sagen, dass ich manche Aussagen zu aktuellen Geschehnissen, zum Beispiel zum Terrorismus (speziell bin Laden, 11.September) sowie einige Regierungen (Gaddhafi, Hussein) schon grenzwertig fand. Irgendwann ist es halt auch nicht mehr glaubwürdig, dass er wirklich kein Mini-Stück von seiner Sicht abweicht und mal sagt "Schlimm, was da passiert ist". Auch, dass jede einzelne Wahl der BRD in dieser Zeit auf die gleiche Art und Weise von Erich und Margot "nicht verstanden wurde" - naja. Irgendwann halt etwas viel.Daher kann ich das Hörbuch schon empfehlen, ich denke auch, dass es zum Hören besser geeignet ist als zum selber lesen. Aber es hat mich nicht umgehauen, das muss ich sagen.

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  • Unverbesserlich witzig

    Hier ist alles Banane
    Jazebel

    Jazebel

    26. August 2016 um 20:43

    Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch. Es handelt sich um die ungekürzte Lesung auf 6CDs. Einzig den Rücken der CD- Packung hätte man dicker produzieren können, er hat eine Tendenz zum Verknicken. Reiner Kröhnert macht seinen Job als "Honni"- Imitator sehr gut, man könnte fast glauben es spräche der echte Erich Honecker. Das Buch ist, wie der Titel schon sagt, im Tagebuch- Stil gehalten. In Form von Tagebucheinträgen kommentiert Honecker das Weltgeschehen und aktuelle politische Entwicklungen. Er ist dabei herrlich unverbesserlich und rechthaberisch, was dem Witz des Ganzen sehr zuträglich ist. Garniert wird das Ganze mit Szenen aus dem Eheleben der Honeckers, das hat manchmal etwas von Sitcom wenn Erich Margot an quasi allem die Schuld gibt, aber ihr stets "hilfreich" mit Rat statt Tat zur Seite steht. Gelegentlich kommen auch Einwürfe vom Fahrer und Buchherausgeber Jorge, der klar stellt, das manches sich doch anders zutrug, besonders dann wenn Honecker sich mal wieder als besonders heroisch darstellt. Interessant sind auch Honnis Bewertungen von Zeitgenossen wie Helmut Schmidt ("ich habe bereits 1975 zu Margot gesagt, wenn der so weiter raucht macht er es nicht mehr lange") und Zitate für die Ewigkeit ("die 99% als Wahlergebnis haben wir nur deshalb beschlossen, damit Raum für Verbesserungen ist"). Beim Hören habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was wohl nach 2015 passiert. Ohne zu spoilern kann ich sagen, es ist gut gelöst. Das (Hör)Buch muss man nicht am Stück genießen, durch die Tagebuchform eignet es sich sehr gut zum Häppchen- Hören. Von mir gibt es 4 Sterne. Für politisch Interessierte mit Humor ist es ein guter Tipp.

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  • Sehr amüsant

    Hier ist alles Banane
    brauneye29

    brauneye29

    23. August 2016 um 10:26

    Zu Inhalt: Am 29. Mai 1994 starb Erich Honecker in Santiago de Chile — das glaubt die Welt bis heute. In Wahrheit jedoch lebte der ehemalige Staatschef der DDR bis vor kurzem in einem gepflegten Reihenhaus im Stadtteil La Reina, gut versorgt mit Südfrüchten. Und wie jetzt herauskam, verfasste er zwischen den Jahren 1994 und 2015 zahlreiche Tagebücher — in penibler Schönschrift! Darin kommentiert Honecker scharfsinnig die weltpolitische Lage, plaudert aus seinem Privatleben und schildert offenherzig seine Nöte und Sorgen. Meine Meinung zum  Hörbuch:Ich weiß nicht, ob das Hörbuch so gut wäre, wenn der Sprecher nicht so genial wäre. Man hat irgendwann tatsächlich das Gefühl, Honecker liest das Buch selbst vor! Besonders witzig finde ich ja, dass man sich seine Ansichten und Meinungen zu den Ereignissen in der Welt genauso vorstellen würde. Natürlich hat er auch um seine Unterkunft in Chile eine Mauer errichtet und verteidigt sie entsprechend. Und überhaupt ist das Hörbuch einfach amüsant. Dennoch hat das Buch ab und an Längen, aber irgendwann wird man dann doch wieder eingefangen. Fazit: Sehr amüsantes Hörbuch mit einigen Längen, die aber dem Genuss keinen Abbruch tun.

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