Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez Hier ist alles Banane

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Inhaltsangabe zu „Hier ist alles Banane“ von Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez

Am 29. Mai 1994 starb Erich Honecker in Santiago de Chile — das glaubt die Welt bis heute. In Wahrheit jedoch lebte der ehemalige Staatschef der DDR bis vor kurzem in einem gepflegten Reihenhaus im Stadtteil La Reina, gut versorgt mit Südfrüchten. Und wie jetzt herauskam, verfasste er zwischen den Jahren 1994 und 2015 zahlreiche Tagebücher — in penibler Schönschrift! Darin kommentiert Honecker scharfsinnig die weltpolitische Lage, plaudert aus seinem Privatleben und schildert offenherzig seine Nöte und Sorgen.
Ein faszinierend anderer Blick auf die vergangenen 20 Jahre. Einfach zu lustig, um wahr zu sein!

Ein amüsantes Buch, das etwas mehr von Honecker und seinem Leben preisgibt. Aber ob man das alles ernst nehmen soll??

— Bluesky_13

Ausgesprochen unterhaltsam

— nicekingandqueen

Kurzweilig und unterhaltsam, geschrieben von einem, der die Welt noch mit alten Augen sieht - durch die Brille des Sozialismus : D

— c_osterburg

Teilweise witzig und gut zu lesen

— leniks

Die Kurzbeschreibung, welche hinten auf dem Buch drauf steht, versprach meiner Meinung nach mehr.

— Mar_Ie

Ganz lustig, aber mancher Witz hat Bart

— Bibliomarie

Amüsant und unterhaltsam mit witzigen Ansichten aus DDR Sicht. Mehr aber auch nicht.

— coala_books

Amüsante Kommentare zur weltpolitischen Lage

— MelaKafer

Amüsant geschrieben, hoffentlich nicht ernst gemeint.

— Lumicerca

Ein kurzweiliges Lesevergnügen

— albiorix

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  • Das Leben von Honecker und seiner Frau

    Hier ist alles Banane

    Bluesky_13

    06. September 2017 um 09:48

    Dieses Buch geht los mit dem Vorwort von Jorge, dem Chauffeur. Durch Zufall und durch ein Missverständnis gerät er an die Tagebücher. Wir lesen hier, was mit Erich Honecker tatsächlich war und wann er wirklich gestorben ist. Wir dürfen hier teilhaben, wie er nach seinem vorgetäuschten Tod gelebt hat und was für Gedanken in quälen. Diese Tagebücher sind ganz unterschiedlich, an manchen Stellen sind sie sehr humorvoll und lustig und an manchen Stellen auch wieder sehr ernst und sehr politisch. Es gib uns auch Einblicke in unsere Politik, die wir so sonst nie haben. Wir erfahren Dinge über ehemalige Kanzler und andere wichtige Menschen in der Politik. Wir dürfen an dem Leben von Erich Honecker teilnehmen, das ja eigentlich kein Leben mehr war. Er musste sich doch auch sehr einschränken und konnte selbst in Chile nicht einfach vors Haus gehen, denn es waren ständig irgendwelche Journalisten oder Fotografen vor Ort. Sie beobachteten sehr genau,was seine Frau Margot alles machte. So ein Leben ist mit Sicherheit auch nicht leicht. Ich vergebe hier für dieses Buch nur 4 Sterne, da ich mir nicht so ganz sicher bin, ob das alles so der Wahrheit entspricht. Tagebücher sollten ja der Realität entsprechen und aus dem Leben einer Person berichten. Ich weiß nicht ob man das hier alles so ernst nehmen darf. Es ist amüsant zu lesen und man ist gut unterhalten, aber mehr auch nicht. Wir lesen hier so viele Dinge, die einen schon ein klein wenig zweifeln lassen. Wären diese Zweifel nicht, dann hätte ich gerne die vollen 5 Sterne vergeben. Wer am Leben von Erich Honecker interessiert ist, der sollte das Buch auf jeden Fall lesen. Es gibt sehr viele Passagen, an denen ich mich köstlich amüsiert habe, weil das alles doch sehr amüsant war. 

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  • Ausgesprochen unterhaltsam

    Hier ist alles Banane

    nicekingandqueen

    16. March 2017 um 18:27

    Ich mache mir gern Notizen, wenn ich ein Buch lese, sei es auf einem beiseite gelegtem Papier oder direkt im Buch. Und hier muss ich definitiv sagen: Ich habe sehr viele Smileys direkt in das Buch gemalt. Es gibt kaum eine Seite, die keins abbekommen hat. Allerdings empfehle ich dieses Werk nur wirklich humorvollen Menschen, die für jeden Sinn für Humor offen sind, da manches sehr niveaulos war, während anderes hingegen etwas Kritik aufgeübt hat. Wenn man also in die DDR zurückblicken will und die damaligen Missstände überwunden hat und inzwischen über Erich Honecker lachen will, sollte man das Buch definitiv kaufen. Allerdings empfehle ich das Buch eher Menschen, die 30+ sind, da sie sich noch ein wenig an die damalige Zeit erinnern können. Ich (23) habe beispielsweise viele Witze erst nachschlagen müssen, da ich gar keine Ahnung hatte über welchen Staatschef er sich nun lustig macht und was für ein Mensch er denn wirklich war. Der Schreibstil ist leicht lesbar geschrieben. Die Kapitel sind in Jahre unterteilt und etwa jeden Monat gibt es einen kurzen, überschaubaren Tagebucheintrag von E.H. - mal mehr, mal weniger, je nachdem wie spannend das Jahr war. Das war auch ein netter Rückblick über die wichtigsten Eckdaten der vergangenen Jahrzehnte. Michael Jacksons Tod wurde in einem Eintrag erwähnt, jedoch nicht der IS und die Anschläge in Frankreich beispielsweise. Da sieht man jedoch, dass der Humor Priorität hat.

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  • Nicht scharfzüngig genug

    Hier ist alles Banane

    winter-chill

    14. January 2017 um 18:50

    Erich Honecker, ehemaliger Staatschef der DDR, starb am 29. Mai 1994 in Chile – so glaubt es die Welt. Doch jetzt kam die Wahrheit ans Licht: In Wirklichkeit hat Honecker seinen Tod damals nur vorgetäuscht und lebte bis vor kurzem mit seiner Frau in einem gepflegten Reihenhaus im Stadtteil La Reina in Chile. Das beweisen die geheimen Tagebücher, die Honecker zwischen den Jahren 1994 bis 2015 verfasst hat und die sein ehemaliger Chauffeur Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez jetzt veröffentlicht hat.  Der Herausgeber und auch die Tagebücher sind natürlich nicht echt. Dahinter stecken der Literaturagent Daniel Wichmann und der Journalist Ralf Heimann. Das Autorenduo versucht mit „Hier ist alles Banane“ etwas, was Timur Vermes vor ein paar Jahren schon mit Adolf Hitler in „Er ist wieder da“ durchgespielt hat: Es geht um die Frage, was wäre, wenn ein diktatorischer, demagogischer Machthaber der Vergangenheit in der heutigen Zeit auftaucht. Stilistisch sind die beiden Werke nicht zu vergleichen. „Hier ist alles Banane“ ist keine Prosa, sondern besteht tatsächlich aus einzelnen Tagebucheinträgen. Darin plaudert Honecker nicht nur über sein Privatleben und weint ein bisschen der guten alten Zeit in der DDR hinterher, sondern kommentiert auch die weltpolitische Lage zwischen 1994 und 2015. Ein paar Ideen im Buch und ein paar Gedankengänge, die die Autoren Honecker in den Mund legen, sind schon recht amüsant. Besonders lustig ist das Buch vor allem, wenn Honecker seinen Senf zum Weltgeschehen gibt. So könnte sich Honecker den Posten als Staatschef in der Schweiz vorstellen. Dort sei Startkapital vorhanden, nur die ewigen Volksabstimmungen müssten abgeschafft werden.  Auch nett ist der unerschütterliche Glauben Honeckers an die Produktivität der DDR. Der Despot Honecker verliert auch ein bisschen an Schrecken, weil ihn die Autoren generell als einen recht dümmlichen Macho darstellen. Obwohl ich für solche Art von Satire durchaus zu haben bin, hat „Hier ist alles Banane“ bei mir nicht richtig gezündet. Das Buch hat humorige Ansätze, doch schleicht sich manche Länge ein. Manche Anekdote bemüht das Autorenduo auch einfach zu oft, um dann noch darüber lachen zu können. Außerdem war mir das Werk – auch im Vergleich zu „Er ist wieder da“ – nicht scharfzüngig und nicht scharfsinnig genug, um eine rundum gelungene Satire zu sein. Ich konnte auch nicht wirklich etwas aus dem Buch ziehen – bei solchen Satiren erwarte ich aber schon auch, dass der Gesellschaft der Spiegel vorgehalten wird. In der Summe gute Idee, gute Ansätze, aber leider mit ein paar Schwächen in der Umsetzung.

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  • Hier ist alles Banane

    Hier ist alles Banane

    leniks

    26. October 2016 um 17:15

    Schon der Titel des Buches lädt zum schmunzeln ein. Das Cover des Buches ist gut, ob man nun Honeckers Foto drauf machen musste, ist Geschmackssache. Der Einband ist jedenfalls gelungen. Schön finde ich auch die handgeschriebenen Tagebucheinträge darin. Das Buch umfasst die Tagebucheinträge von Erich Honecker von 1994 (nach dem er verstorben ist) - 2015 und endet praktisch mit dem Hinweis das Margot Honecker nun tot ist. Bevor die Einträge vom Herausgeber erzählt werden, sind noch die Personen genannt, welche überwiegend im Buch erwähnt werden. Ich selbst fand nicht alles lustig. Musste aber auch über einiges lachen, zumal man bedenken muss in was für einer Zeit wir heute leben, wo praktisch alles mit PC funktioniert. Das Buch lässt sich super leicht und locker lesen. Es umfasst 270 Seiten. Ich gebe für dieses Buch drei Sterne.

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  • Naja.

    Hier ist alles Banane

    Mar_Ie

    15. October 2016 um 12:40

    Der Herausgeber des Buches "Hier ist alles Banane" ist Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez. Es beinhaltet geheime Tagebücher von Erich Honecker, welche er im Zeitraum von 1994 bis 2015 verfasst hat. Wie schon der kleine Text auf der Rückseite des Buches durchblicken lässt, ist Herr Honecker nicht tot. Doch er will, dass dies alle glauben und hat dafür auch seine Beerdigung arrangierte. Stattdessen lebt er aber in La Reina mit seiner Frau Margot. In seinen Tagebüchern stellt er die DDR als einen super Staat hin. Im Gegensatz dazu macht die BRD laut ihm alles falsch. Man kann fast schon sagen, dass er in einer eigenen Welt lebt. Für mich ist es ein Rätsel wie man ein paar Jahre nach der Wende immer noch so überzeugt vom Sozialismus sein kann. Weiterhin stellt sich für mich die Glaubwürdigkeit immer wieder aufs Neue in Frage. Ich persönlich bin ein wenig enttäuscht von dem Buch und würde es nicht noch einmal lesen.

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  • Witzige Geschichten für Leute mit DDR Interesse

    Hier ist alles Banane

    coala_books

    28. September 2016 um 11:44

    Mit sehr viel Witz und satirischem Gespür nehmen die Autoren Erich Honecker, seine Politik und die DDR auf den Arm. Dabei berichtet der chilenische Chauffeur von so allerhand lustigen Begebenheiten, denn eigentlich war der Tod von Erich Honecker nur eine Finte und er lebt fröhlich weiter mit Margot in Chile. Doch über die geschichtliche Entwicklung muss er sich schon des Öfteren wundern und kommentiert dies auf mehr als amüsante Weise. Dabei geht es doch mehr als lustig zu, allerdings sind viele Anekdoten und Verweise wahrscheinlich nur verständlich, wenn man aus der DDR kommt oder sich mit dieser beschäftigt hat. Erich und auch Margot haben einfach ihre ganz eigene Sichtweise auf die das Geschehen in Deutschland und die politische Lage. Aber auch die Dynamik der beiden ist mehr als unterhaltsam, sind doch beide mittlerweile eher etwas vergesslich und trotzdem furchtbar rechthaberisch. Vieles wird dabei natürlich sehr überspitzt gezeichnet und einen Tick weniger hätte hier und da gutgetan. Ein wirklicher Spannungsbogen ist zudem nicht vorhanden, sondern das Buch bietet eher eine Aneinanderreihung von witzigen Gedanken.Ein unterhaltsames Buch, welches sicherlich für kurze Zeit zu unterhalten vermag. Man sollte als Leser allerdings einen Bezug zur DDR haben.

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  • Er lebt doch

    Hier ist alles Banane

    Insel56

    26. September 2016 um 10:58

    Erich Honecker starb eigentlich 1994 in Chile, jedoch dieses Buch stelllt dies anhand von Tagebüchern, die Honecker in der Zeit von 1994-2015 verfasst hat in Frage. Allein schon das Cover farblich in Bananengelb gehalten mit einem Foto Honeckers und dem Titel " Hier ist alles Banane" sowie dem Untertitel "Erich Honeckers geheime Tagebücher 1994-2015"  besticht durch seine Präsenz, die einen dazu einlädt hineinzuschnuppern. Die Tagebucheinträge sind geordnet und datiert und so habe ich mit Vergnügen Erichs Kommentare zu seinem Alltag und dem Leben im Allgemeinen gelesen. Seine Sorgen bezüglich seiner Videosammlung, die noch versteckt in Deutschland im Wäschekeller ist oder sein Kommentar bezüglich des Rasenmähers vom Nachbarn, der den Geist aufgegeben hatte. Nach dem Motto mit einem Modell aus der DDR wäre dies nicht passiert, worauf der Nachbar kommentiert, dass dieses auch nie geliefert worden wäre. Herrlich schräg!       

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  • Erich und wie er die Welt sieht

    Hier ist alles Banane

    Bibliomarie

    22. September 2016 um 21:21

    Nicht nur Elvis – auch Erich lebt! Im chilenischen Exil hat er mit Margots Hilfe seinen Tod nur vorgetäuscht um unbehelligt seine Tage zu genießen. Dabei kommentiert er mit seiner Weltsicht das Tagesgeschehen und die Politik. Er hat es da nicht immer ganz leicht, man weiß ja, dass auch früher schon Margot in Heim und Politik die Hosen anhatte. Die Sprüche, die der Autor Erich Honecker in Mund legt, sind oft witzig und hintergründig. In dem er ihn das Tagesgeschehen aus der Sicht eines strammen Politbüro-Mitglieds kommentieren lässt, bekommt so manche Aktion etwas Entlarvendes. Der Leser, der die Verhältnisse der DDR vielleicht noch aus eigener Anschauung kennt, wird sicher ganz besonders Spaß an den Anspielungen haben. Wenn zum Beispiel Erich Honecker auf Waren und Dienstleistungen warten muss, ist das für ihn unbegreiflich, hatte er doch in seiner geliebten Deutschen Demokratischen Republik nie auf etwas verzichten müssen. Oder mit welcher Empörung er den Kleckerbetrag aus der BRD kommentiert, denn schließlich hat sich Margot die Rente mit ihrer Lebensleistung auch verdient. Auch die Nachbarn verhalten sich nicht ganz dienstbeflissen, wie sich Erich das erwartet. Es bleibt manchmal das Lachen im Hals stecken, wenn Erich seine Weisheiten zum Besten gibt, aber hat man auch häufig das Gefühl, dass der eine oder andere Witz schon etwas Bart angesetzt hat oder einmal zu oft wiederholt wurde. Am besten, man blättert immer wieder mal in dem Buch und liest nicht alles auf einmal, dann ist die Dosis besser zu verdauen und es schleicht sich nicht das Gefühl der Wiederholung ein.

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  • Hier ist alles Banane

    Hier ist alles Banane

    angelj222012

    11. September 2016 um 14:48

    Hier ist alles Banane - Erich Honeckers geheime Tagebücher von 1994 - 2015 Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Dieses Buch lebt von der Prämisse, dass Erich Honni seinen Tod nur vorgetäuscht hat und seitdem in seinem Haus in Chile sitzt und alles Weltgeschehen sowohl im großen als auch im Kleinen ausführlich kommentiert. Dies wirkte auf mich (erst nach der Wende geboren also kein Zeitzeuge von Honni) sehr glaubhaft konstuiert. Es ist einerseits zum Schreien komisch wenn man sich den Aufbau mal durch den Kopf gehen lässt. Zum anderen ist es ein Kommentar zum Geschehen in unserer Welt. Ich ziehe den Hut vor dem Autor, dass er das durchgehalten hat es zwischendurch so ernst klingen lassen hat. Ich musste einige Male abbrechen, weil ich in einen Lachflash verfallen bin.

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  • Alles Banane

    Hier ist alles Banane

    Solengelen

    10. September 2016 um 17:16

    Klappentext:Am 29. Mai 1994 starb Erich Honecker in Santiago de Chile — das glaubt die Welt bis heute. In Wahrheit jedoch lebte der ehemalige Staatschef der DDR bis vor kurzem in einem gepflegten Reihenhaus im Stadtteil La Reina, gut versorgt mit Südfrüchten. Und wie jetzt herauskam, verfasste er zwischen den Jahren 1994 und 2015 zahlreiche Tagebücher — in penibler Schönschrift! Darin kommentiert Honecker scharfsinnig die weltpolitische Lage, plaudert aus seinem Privatleben und schildert offenherzig seine Nöte und Sorgen.Ein faszinierend anderer Blick auf die vergangenen 20 Jahre. Einfach zu lustig, um wahr zu sein!Erfahren Sie aus den neu entdeckten Tagebüchern: - woran die DDR wirklich zugrunde ging („Eine Verkettung unglücklicher Umstände, die darin gipfelte, dass Schabowski seine eigene Schrift nicht lesen konnte!“)- was Honeckers Sozialistenherz höher schlagen ließ („Als West-Berlin im Jahre 2005 das Ost-Ampelmännchen einführte!“)- was er von Donald Trump hält ( "Macht auf Margot und mich einen sehr vernünftigen Eindruck.")- was der Tod von Helmut Schmidt für ihn bedeutet ("Habe schon 1977 zu Margot gesagt: Wenn der so weiterraucht, macht ers nicht mehr lange. Und wieder einmal habe ich recht behalten!")Fazit:Das Cover macht Lust nach dem Buch zu greifen. Und der Titel macht neugierig. Honeckers Tagebücher, das erinnerte mich sofort an die gefälschten Hitler Tagebücher. Aber zum Glück weit gefehlt. Gleich zu Beginn werden die offensichtlich wichtigsten Personen vorgestellt. Durch Zufall wird der Ich-Erzähler zum Haus und Hof Chauffeur der Honeckers. Der leichte Schreibstil lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Mit einem sarkastischen Unterton und einem Augenzwinkern werden wir in die vermeintlichen Gedankengänge Honeckers gezogen. Erich hat länger überlebt als gedacht, jedenfalls in "Alles Banane". Ein Buch, das Geschichte und Fiktion in "Einklang" bringt. Mit Witz, Humor, aber auch Sarkasmus, gewährt uns der Autor Einblicke in den Alltag der DDR Größe. Das Buch beginnt, wo die Realität endet. Beim Lesen des Buches darf gelacht werden, obwohl ein bisschen geschichtliches Wissen von Vorteil ist, um den Humor richtig zu verstehen. Also "Alles Banane", ein Buch über das heimliche Leben des Regierungschefs. Und da in seinem ersten Leben Bananen Mangelware waren, durften sie im zweiten nicht fehlen und haben schon im Titel und auf dem Cover ihren Platz gefunden.

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  • Amüsante Kommentare zur weltpolitischen Lage

    Hier ist alles Banane

    MelaKafer

    04. September 2016 um 21:02

    "Hier ist alles Banane" hat mich zu aller erst durch das witzige Cover angesprochen. Gelb mit aufgezeichneter Schnur drum rum und einem einfältig lächelnden Honecker in der Mitte. Einfach köstlich. Inhaltlich geht es um die Tagebucheinträge, die Erich Honecker nach seinem "vorgetäuschten" Ableben in seinem Reihenhäuschen in Santiago de Chile zwischen 1994 und 2015 geschrieben haben soll. Auf Grund eines Missverständnisses gelangten diese Bücher in die Hände seines treuen Fahrers Jorge, der sie schließlich für die Nachwelt herausgab. In seinen Aufzeichnungen kommentiert Erich Honecker auf naive, einfältige und oft recht weltfremde Art und Weise das politische Weltgeschehen, neumodische Erscheinungen wie etwa Alcopops ebenso wie die ständigen Kabbeleien mit seiner Ehefrau Margot, die eindeutig die Hosen anhat. Er echauffiert sich über seine Nachbarn und die Tatsache, dass ihm bösartige Menschen die Brille verlegen. Ich musste das ein oder andere Mal lauthals loslachen. Das Buch ließ sich entspannt lesen, forderte einem nicht viel ab und trotzdem erhielt man die ein oder andere Information zur Geschichte der und zum Leben in der Deutschen Demokratischen Republik. Hin und wieder hatte das Buch jedoch seine Längen. Es hätte sich gut noch etwas straffen lassen. Alles in allem jedoch ein empfehlenswertes Buch, das sich gut in entspannter Atmosphäre auf der Couch oder im Liegestuhl lesen lässt.

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  • Die Banane hat einige matschige Stellen

    Hier ist alles Banane

    melli.die.zahnfee

    02. September 2016 um 22:55

              Erich Honecker ist nicht verstorben sondern lebt geheim in Chile. Über dieses Leben führt er ein Tagebuch.Von 1994 bis 2015 kommentiert er das Weltgeschehen aus seiner Sicht.Das Cover ist prima und verrät dem Leser auf den ersten Blick worum es geht, auch die Farbe macht aufmerksam. Die Kapitel in Tagebuch form sind nach Tagen und Jahren sortiert, wobei nicht jeden Tag Einträge erfolgen. Manchmal nur ein Satz , manchmal mehrere Seiten, das hält den Stil lebendig und abwechlungsreich.Dem Schreibstil kann man sehr gut folgen und das Buch lässt sich flüssig lesen. Natürlich gibt es hier keine große Spannung oder gar Cliffhanger aber das Amüsement ist die ganze Zeit über da.Ein Vorteil für mich, beim Lesen des Buches war, dass ich aufgrund meines Alters einen Großteil der geschilderten Begebenheiten tatsächlich miterlebt habe. Als Bewohner des ehemaligen Grenzgebietes ( Harz ) habe ich sogar den Mauerfall immer noch in bewegter Erinnerung. Viele jüngere Leser könnten sich damit schwer tun dem Buch zu folgen, da es keine geschichtlichen Erklärungen oder ähnliches gibt, sondern Erich nur erzählt.Die Idee des Buches ist klasse und höchst amüsant, leider ist die Umsetzung nicht ganz so glücklich geraten. Viele der Einträge ähneln sich sehr, wiederholen sich gar von Jahr zu Jahr, oder kommen sprachlich zu unlustig daher.Da fehlt viel Sprachwitz, der solch kurze Episoden zu echten Lachgaranten macht.Geschmunzelt habe ich mehrfach, da ich sämtliche Ereignisse natürlich ein klitzekleines bisschen anders erlebt habe. Auch nett der unerschütterliche Glaube Erichs an die Produktivität der DDR. Nur waren mir hier zuweilen viel zu viele Wortwiederholungen. Zwischendurch dachte ich wenn ich auf der nächsten Seite wieder " Deutsche demokratische Republik " lesen muss , schlafe ich ein. Das hätte man sprachlich besser lösen müssen, indem man z.B  viele Synonyme verwendet. Auch wurde vieles nur "hingekleckst" also die Pointe des Ganzen nicht gut sprachlich herausgearbeitet.Fazit: Für Leser , die den Mauerfall aufgrund ihres Alters miterlebt haben gut geeignet, und für Leser die etwas zu leicht geratene Lektüre für zwischendurch mögen auch. Nicht geeignet für Leser die viel Wortwitz lieben .        

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  • Es darf gelacht werden!

    Hier ist alles Banane

    Bommerlinda

    02. September 2016 um 15:34

    Vorsicht - Lachgarantie! Hat "Honi" uns alle nur an der Nase herumgeführt und ist gar nicht im Mai 1994 von uns gegangen? Möglich ist es, denn nun sind die geheimen Tagebücher des Herrn Honeckers, dem ehemaligen Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, aufgetaucht. Wäre da nicht Honeckers Chauffeur Jorge, der die Tagebücher veröffentlicht und auch teilweise kommentiert hat, Honeckers Verwirrspiel wäre beinahe aufgegangen. Fakt ist, dass Erich mit seiner Margot lediglich nach Chile ausgewandert ist, um dort ein beschauliches Dasein ohne große Aufmerksamkeit und allgemeines Interesse führen zu können. Hier hat er sich ein neues, kleines Reich aufgebaut, eine Art Miniatur-DDR. Sein Grundstück, von Mauern umzingelt, wie sollte es auch anders sein, ist für niemanden zugänglich. In dieser Abgeschiedenheit schreibt "Honi" seine Gedanken zum aktuellen Weltgeschehen nieder, berichtet von all dem, was ihn bewegt oder ihm Sorgen bereitet, woran Ehefrau Margot nicht so ganz unschuldig ist. Als Schönredner bekannt, schafft es Honecker mit seiner stark ausgeprägten Naivität, die Welt in der Zeit von 1994 - 2015 so rosig zu sehen, wie es ihm gefällt oder aber auch nicht.  Die Tagebücher dienen vorrangig dem Abbau von Missverständnissen, wie es beispielsweise zum Bau oder aber zum Fall der Mauer kommen konnte. Das, was die Weltbevölkerung bis jetzt dachte, wird gerade gerückt. Einzig und allein Margot Honecker macht Erich zu schaffen. Weiterhin behält sie die Zügel in der Hand, hat das Sagen und ist auch sonst ziemlich unbequem und durchaus anstrengend. Diese kurzweilige Lektüre lädt ein, noch einmal einen Blick zurück zu werfen. Ob in der DDR aufgewachsen oder nicht, hier hat jeder etwas zu lachen und ich denke, für nichts anderes ist dieses Buch gedacht. Hier wird dem Leser noch einmal die gute Hausmannskost des Ostens nahe gebracht und auch sonst wird man mit Dingen konfrontiert, die man als Nicht-Ostbürger vielleicht ein wenig befremdlich finden könnte, wären sie nicht so saukomisch. Zugegeben, an einigen Stellen, wie beispielsweise der Tod Dianas oder der Terroranschlag am 11. September 2011 auf das World Trade Center, darf man nicht zimperlich sein, aber wenn man zu einem etwas makabren Humor neigt, dann kann man das Erzählte leicht verdauen. Und das Gute ... dieses Buch muss man nicht unbedingt in einem Rutsch durchlesen, obwohl es wirklich dazu einlädt. Man kann es getrost einmal aus der Hand legen und ist auch nach einer Woche Honecker-Abstinenz gleich wieder mittendrin.

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  • alles echt?!

    Hier ist alles Banane

    Lumicerca

    01. September 2016 um 21:52

    Die Aufmachung erinnert schon an die damalige DDR. Beim Lesen erkennt man das EH sein alten, kommunistischen Staat vermißt. Eine zum schmunzelnde Satire, die einem überlegen läßt, sind die veröffentlichten Tagebücher wirklich echt?! Allein sich für tot erklären zu lassen und dann in seiner eigenen Welt weiterhin den Machthaber zu mimen. Trotz vorhandener Naivität, bleibt er von sich überzeugt. Hin und wieder gibt es vom Herausgeber extra Bermerkungen, die zeigen EH hat sich einiges auch schön geredet, meist zu seiner eigenen Person. Das Zusammenleben mit Margot war nicht einfach, aber meist schwammen sie auf einer Wellenlänge. Rundum waren alle zufrieden und es gab Südfrüchte, besonders Bananen, in Hülle und Fülle. Einfach köstlich.

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  • Weniger witzig als erhofft

    Hier ist alles Banane

    Becky_Bloomwood

    30. August 2016 um 22:07

    Erich Honecker, Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Staatsratsvorsitzender und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates (vor dem Vorlesen kräftig Luftholen! ;-) ), ist nicht am 29. Mai 1994 gestorben - das beweisen seine in den Jahren 1994 bis 2015 geführten Tagebücher, die nun von Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez, dem ehemaligen Fahrer der Honeckers in Chile, herausgegeben worden sind. In den Tagebüchern beschreibt Erich Honecker sein Leben und seinen Alltag in Chile nach dem vorgetäuschten Tod. Die Tagebucheinträge sind meistens unterhaltsam und manchmal auch sehr witzig. z. B. wenn Erich gerne etwas mehr Privatsphäre in seinem Garten hätte ("Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen"), seinem Enkel an Weihnachten einen Scheck schenkt ("nur den Betrag müsste Robbie dann gefälligst selbst eintragen - das wird man ja wohl erwarten können.") oder sich über die VW-Krise freut. Die Einträge sind ein bunter Mix aus Privatleben und Erich Honeckers Blick auf die zeitgeschichtlichen Ereignisse, aus denen er natürlich seine ganz eigenen Schlüsse zieht - und im Unrecht ist er natürlich nie! Und auch seine Frau Margot bekommt mehr als einmal ihr Fett weg. Leider ist "Hier ist alles Banane" aber lange nicht so witzig, wie ich es mir erhofft habe. Manchmal kommt der Witz recht mühsam daher und auch die Tagebucheinträge schleppen sich zum Teil zäh dahin. Es kann natürlich sein, dass das Buch für Menschen, die die DDR miterlebt haben, noch ein wenig interessanter/lustiger ist. Für mich war es teilweise ermüdend. Deshalb kann ich auch nur 3 Sterne vergeben.

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