Jorge Semprún Zwanzig Jahre und ein Tag

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Inhaltsangabe zu „Zwanzig Jahre und ein Tag“ von Jorge Semprún

Jahr für Jahr hält die herrschaftliche Familie Avendaño eine seltsame Bußzeremonie ab, mit der der Erschießung des jüngsten Sohns zu Beginn des Bürgerkriegs gedacht wird. Nun, zwanzig Jahre später, soll diese Zeremonie nach dem Willen der Witwe zum letzten Mal stattfinden. Unverhohlen brechen die politischen – und erotischen – Spannungen innerhalb der Familie auf, wird der Leser hineingezogen in eine tragische Familiengeschichte, die für die Zerrissenheit eines ganzen Landes steht.

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  • Spanischer Bürgerkrieg trifft Inzest

    Zwanzig Jahre und ein Tag
    kingofmusic

    kingofmusic

    Kennt ihr das? Ihr wollt unbedingt ein Buch aus dem Bereich eures Lieblingsthemas (in meinem Fall die spanische Literatur) lesen, wollt freudestrahlend vor Begeisterung die Arme in die Luft reißen - und landet nach Lektüre ernüchtert und enttäuscht auf dem Boden der Tatsachen und seid völlig verwirrt. So ging es mir mit dem Roman "Zwanzig Jahre und ein Tag" von Jorge Semprun. War es die verwirrende Schreibweise, die den Leser innerhalb einer Seite von der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück in die Zukunft gebracht hat? War es die noch verwirrendere (literarische) Verbindung zwischen den sexuellen Neigungen einer spanischen Familie und dem spanischen Bürgerkrieg? War es das falsche Buch zur falschen Zeit? Ich glaub es war eine Mischung aus allem, die diesen Roman zu meiner ersten Leseenttäuschung 2016 gemacht hat. Vielleicht revidiere ich meine Meinung zu diesem Buch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal, aber aktuell lässt es mich mit tausenden von Fragezeichen zurück. Ein "Highlight" hat das Buch jedoch zu bieten: es verleitet mich dazu, die für mich bisher kürzeste Rezension zu schreiben - das hat vorher noch keines meiner Bücher geschafft *g*.

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    • 6
  • Rezension zu "Zwanzig Jahre und ein Tag" von Jorge Semprún

    Zwanzig Jahre und ein Tag
    abschaffel

    abschaffel

    17. August 2007 um 13:02

    Schwere Kost, sowohl in inhaltlicher wie erzählerischer Hinsicht! Zahllose intertextuelle Verweise fördern den intellektuellen Lesegenuss, fordern den unbedarften Leser allerdings auch. Die schwierige, bis heute kaum verarbeitete jüngere Geschichte Spaniens wird anhand eines Familiendramas zum Teil erotisch leichtflüßig, zum Teile kriminalistisch spannend mit burlesken Einsprengseln in Rückblenden als historische Detektivarbeit ausgebreitet. Es mag an den langen Unterbrechungen der Lektüre liegen: ich war erschöpft ...

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