José Frèches Ich, Buddha

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Inhaltsangabe zu „Ich, Buddha“ von José Frèches

Dem Ostasienspezialisten und Romancier José Frèches ist mit diesem Buddha-Buch ein großer Wurf gelungen. In Ich-Form erzählt er die Geschichte des Königssohns Siddharta. Wohl kaum ein anderer Autor verfügt über eine solche Kombination aus schriftstellerischem Talent und fundierten historischreligiösen Kenntnissen, um Buddha in autobiographischer Form seine Stimme zu verleihen. Ganz nebenbei finden die Lehren Buddhas Eingang in die romanhaft erzählte Handlung, deren Farbigkeit und historische Detailfreude nichts zu wünschen übrig lassen. Eine großartig lebendige Einführung in das Leben und die Lehre Buddhas.

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  • Rezension zu "Ich, Buddha" von José Frèches

    Ich, Buddha
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    04. February 2010 um 18:55

    Das Buch Der Autor beschriebt hier das Leben des Siddharta auf eine erzählerische Art und Weise und das ganze in Ich-Form. Von Kindheit an wächst Siddharta als Köhnigssohn im Palast von Kapilavastu auf. Er und seine Familie gehören der Kriegerkaste an, was für den Jungen bedeutet das er auch einmal zu einem Krieger werden soll und den Platz seines Vaters einzunehmen hat. Er verbrint Tag um Tag in Sicherheit und Abgeschiedenheit in dem palasteigenen Paradis. Zusammen mit seinem Vetter, die zwei sind nicht zu trennen, rennt er durch den Palast und dessen Gärten, spielt der Kinderaufpasserin streiche, lässt sich verwöhnen und doch hat Siddharta auch eine andere Seite, eine rebellische. Er stellt viele Fragen, Fragen über das was draussen in der Welt passiert, was das Sein an sich betrifft, hinterfragt alles was ihm grade wichtig erscheint und macht den Vater manchmal wirklich wütend. Je älter er wird, je mehr treibt es ihn an die Wahrheit zu erfahren. Und immer mit dabei Ananda, sein liebster Vetter. Dieser hängt ihm an den Lippen, saugt alles ein was Siddharta sagt, unterstützt ihn bei allem was er macht und macht ihm Mut bei allem was Siddharta vor hat. Doch Siddharta weiss schon früh das er nicht zum Krieger geworen wurde, doch durch das Kastensysthem bleibt ihm gar keine andere Wahl, denn diese entscheidet was aus dir später wird. Egal ob Bauer, Sklave, Schmied oder Königsohn, du wirst was der Vater ist. Es gibt aus diesem Systhem kein entrinnen. Und so fügt Siddharta sich den Traditionen, übt sich im Bogenschiessen und Schwertkampf. Doch glücklich ist er nicht. Doch einestages soll sich alles verändern, es wird Zeit sich eine Frau zu suchen und zu heiratetn und so organisiert der Vater ein Fest für seinen Sohn. 3 Mädchen hat er ausgesucht, von denen Siddharta nun nur noch die für ihn passende aussuchen muss. Auch hier wählt er nicht gleich die aus die im als erste ins Auge springt, sondern überlegt sich ganz genau welche es sein soll und warum. Und er verliebt sich in eins der 3 Mädchen und will sie heiraten doch erst muss er einen Wettkampf im Bogenschiessen bestehen, denn es gibt noch andere Freier. Er ist gut im Bogenschiessen und so gewinnt er und bekommt das Mädchen zu Frau. Nach der Heiratet ist Siddharte sehr glücklich, sie bekommt einen Sohn, doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm und seine um alles geliebte Frau verstirbt am Fieber. Von da an ist er in tiefer Verzweiflung und trauer gefangen. Kein Lachen kommt mehr über seine Lippen, bis sein geliebter Vetter aus der Militärzeit zurückkehrt. Von diesem Augenblick an hat er einen Entschluss gefasst... Er wird den Rebellen, den er lange Zeit eingesperrt hat, wieder hervorrufen und verlässt den Palast, steigt aus dem Kastensysthem aus, bricht mit der Familie und auch mit der Tradition. Mit seinem Vetter macht er sich ab nun an auf den Weg um die Wahrheit zu suchen. Und so beginnte ein Leben des wanderns, des suchens und findens. Erster Satz: Ich bin da. Meine Meinung Ich hab auch schon versucht andere Bücher über Siddharta zu lesen, doch meist waren die so trocken und geschwollen geschrieben das ich es schnell wieder aufgab. Denn die Botschaft, die Philosophie die da beschrieben und aufgezeigt wird ist an sich schon sehr komplex und neu für uns Westler, wenn man da nicht flüssig lesen, und es nicht wirklich versteht kann, dann bringt das nichts. Und daher war ich sehr positiv Überrascht als ich ein paar Seiten gelesen hatte. Denn das Buch ist einfach geschrieben, nichts wird unnötig ausgeschmückt und verkompliziert sondern man kann die Geschichte in Ich-Form lesen und auch wirklich einfach verstehen. So gut es eben geht, denn der Buddhismus ist doch eine sehr komplexe Religion / Philosophie. Der Autor hat es geschaft nicht nur das Leben von Siddharta unterhaltsam zu erzählen sondern auch grundlegende Eigenschaften des Ur-Buddhismus zu erklären. Dank seiner fundierten historischen Kenntnisse ist dieses Buch nicht einfach ein Roman, sondern er konnte so dem Buddha eine autobiographische Stimme verleihen. So erhalten wir eine lebendige Einführung in die Lehren des Buddha. .

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