José Mauro de Vasconcelos Mein kleiner Orangenbaum

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Inhaltsangabe zu „Mein kleiner Orangenbaum“ von José Mauro de Vasconcelos

Sesé kann es einfach nicht lassen, ständig fallen dem fantasievollen Jungen neue Streiche ein, für die er auch prompt zu Hause bestraft wird. Um seinem arbeitslosen Vater zu helfen, arbeitet er als Schuhputzer. Oder er schwänzt die Schule, um auf der Straße zu singen. Immer erobert er im Sturm die Herzen der Menschen. Und im Garten findet er in einem Orangenbaum seinen besten Freund, dem er sein Herz ausschütten kann. Eines Tages trifft er sogar 'den besten Menschen von der Welt', ein Glück, das nur von kurzer Dauer ist. Ein Buch voller Fantasie und Traurigkeit, und dennoch offen für die Schönheit des Lebens.

Berührend, traurig, schön.

— Ulenflucht
Ulenflucht

Wunderschön naiv geschrieben und sehr traurig.

— BluevanMeer
BluevanMeer

Eine kleine Kostbarkeit auf dem Buchmarkt

— EllenHeidboehmer
EllenHeidboehmer

Ein total schönes Buch.

— Albel_Nox
Albel_Nox

Wird auf der WL notiert - allein schon der Name des Buches ist das Lesen wert ;o)

— Binea_Literatwo
Binea_Literatwo

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  • Wunderschön und sehr traurig

    Mein kleiner Orangenbaum
    BluevanMeer

    BluevanMeer

    01. March 2017 um 00:54

    In dem Roman Mein kleiner Orangenbaum geht es um den kleinen Sesé und ein Jahr in seinem Leben, in dem sich viele für ihn elementare Veränderungen abspielen, die von seiner Umgebung noch nicht einmal bemerkt werden. Sesé lebt mit seiner Familie in Bangu. Die Familie hat nicht viel Geld und weil der Vater seinen Job verliert, muss die Familie in eine kleinere Wohnung umziehen. Als Belohnung dürfen sich die Kinder je einen Baum im Garten aussuchen, aber Sesé ist zu langsam und ihm bleibt nur ein mickriger Orangenbaumwinzling. Eine ziemlich Enttäuschung für den intelligenten Jungen, der sich mit gerade einmal fünf Jahren schon selbst das Lesen beigebracht hat. In Sesés Familie gehört Gewalt zum Alltag und das ist nicht einfach zu  lesen. Sesé allerdings, geht kreativ mit seiner Situation um und legt einen unerschütterlichen Optimismus an den Tag. Ich habe mich oft gefragt, woher der Junge in seiner Situation seinen Lebensmut nimmt. Aber Sesé hat viel Fantasie und auch ein Talent dafür, Streiche auszuhecken. Weil er bezüglich seines Alters ein wenig flunkert, darf er auch schon zur Schule gehen. Dort ist er zwar der kleinste, aber auch der intelligenteste Schüler. Langweilig wird ihm selten. Ein öder Garten wird für ihn im Handumdrehen zum Zoo und seinem kleinen Bruder erzählt er jede Geschichte, die ihm gerade in den Sinn kommt. Für die Familie bleibt Sesé aber das „Teufelskind“ und er hat einen unglaublich schweren Stand. Ein Lichtblick bleibt die Schule und seine Lehrerin. Wenn man ihr auch immer wieder erzählte, ich sei der übelste Bengel aus meiner Straße – sie glaubte es nicht. Sie glaubte auch nicht, dass keiner so viele Schimpfwörter wisse wie ich. Dass kein Straßenjunge es mit mir aufnehmen könne, sie glaubte es einfach nicht. In der Schule war ich ein Engel. (S.115) Vom Teufelskind zum Engel – und das oft an einem einzigen Tag. Kein Wunder, dass es Sesé nicht besonders gut geht. Aber als er den „besten Menschen von der Welt“ kennen lernt und außerdem noch Freundschaft mit seinem winzigen Orangenbaum schließt, der sogar mit ihm spricht, scheint sich sein Leben um 180 Grad zu drehen. Der brasilianische Schriftsteller José Mauro de Vasconcelos schrieb den autobiografisch inspirierten Roman innerhalb weniger Tage. Leider kann ich kein Portugiesisch und konnte das Buch auch nicht auf Englisch finden (bzw. nur zu sehr überhöhten Preisen), deswegen musste die deutsche Übersetzung herhalten. Ich hatte vorher keine genaue Vorstellung von diesem Roman und ich möchte auch nicht den Fehler machen, euch zu viel zu verraten. Mein kleiner Orangenbaum ist ein toller Roman, poetisch erzählt und gleichzeitig auch sehr traurig. Während ich in einem Kapitel vor Lachen unter dem Tisch liege, weil Sesé eine herzerfrischende Naivität an den Tag legt, muss ich drei Seiten weiter erst einmal schlucken, weil die Situation für Sesé so unfassbar ungerecht ist.  Der kleine Orangenbaum wird Sesés Vertrauter und sein Freund – während es der Familie kaum gelingen mag, Sesés Talent zu erkennen. Stattdessen wird der Junge sehr viel alleine gelassen und muss viele Dinge mit sich selbst ausmachen. Stilistisch ist eine eher minimalistische Schreibweise angesagt, die zu Sesés Art passt, die Welt zu erklären. Wenig Schnörkel, dafür eine Direktheit, die manchmal weh tut. Das Ende, so viel kann ich verraten, geht richtig ans Herz. Mit 199 Seiten ist der Roman nicht sehr lang, aber er gehört zu diesen wirklich seltenen Büchern, von denen ich mir nicht vorstellen kann, sie jemals zu vergessen.

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  • Rezension zu "Mein kleiner Orangenbaum" von José Mauro de Vasconcelos

    Mein kleiner Orangenbaum
    Herzecho

    Herzecho

    28. May 2010 um 21:39

    Ein wirklich wundervolles Buch. Ich hatte etwas ganz anderes erwartet, doch ich wurde nicht negativ überrascht. Ein gutes Beispiel, dass trotz Armut in Glück gelebt werden kann. Ein sehr empfehlbares Buch.

  • Rezension zu "Mein kleiner Orangenbaum" von José Mauro de Vasconcelos

    Mein kleiner Orangenbaum
    Kolibri

    Kolibri

    27. January 2010 um 21:34

    Ein wunderschönes und einfühlsames Buch, es hat mir sehr gut gefallen. Da es zeigt, dass man auch in härtester Armut Glück entdecken kann und es hat mich zugleich traurig gemacht, wegen dem Ende. Ich kann es nur Bestens empfehlen!!!

  • Rezension zu "Mein kleiner Orangenbaum" von José Mauro de Vasconcelos

    Mein kleiner Orangenbaum
    helene

    helene

    03. January 2010 um 16:12

    Ein absolut reizendes Buch, aus der Sicht eines kleinen 6jährigen Jungen, er seinem Freund einem Orangenbäumchen alle seine Geheimnisse, Träume und Wünsche erzählt...
    Einfühlsam geschrieben von und über einen lieben Lausejungen !
    Ein liebenswüriges Buch. Jedoch mit sehr ernstem Hintergrund.

  • Rezension zu "Mein kleiner Orangenbaum" von José Mauro de Vasconcelos

    Mein kleiner Orangenbaum
    Catwoman

    Catwoman

    15. November 2009 um 09:39

    Ein sehr schönes Buch, in dieser Geschichte wird gezeigt, dass man trotz bitterster Armut sein Glück finden kann und es hat mich zugleich traurig gemacht, wegen seines Endes. Ich hätte sehr gerne gewusst, wie es mit dem Jungen weiter gegangen ist.

  • Rezension zu "Mein kleiner Orangenbaum" von José Mauro de Vasconcelos

    Mein kleiner Orangenbaum
    Feder

    Feder

    09. November 2009 um 22:02

    Dieses Buch hat mir außerordentlich gut gefallen. Denn es wird hier gezeigt, dass man auch in härtester Armut man das Glück finden kann. Aber es hat mich zugleich tieftraurig gemacht, wegen seines Endes. Ich hätte sehr gerne gewusst, wie es mit dem Jungen weitergeht. Das ist das einzige was mich an dem Buch stört. Trotzdem sehr empfehlenswert!

  • Rezension zu "Mein kleiner Orangenbaum" von José Mauro de Vasconcelos

    Mein kleiner Orangenbaum
    aia

    aia

    07. July 2009 um 21:13

    Ich finde, dass das Buch faszinierend naiv geschrieben ist - aus der Sicht eines kleinen Jungen eben! Es ist eigentlich eine ganz unspektakuläre Geschichte, die aber trotzdem ans Herz geht!
    Bin froh, dieses Buch entdeckt zu haben!